{"id":140641,"date":"2026-05-05T06:04:09","date_gmt":"2026-05-05T06:04:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/140641\/"},"modified":"2026-05-05T06:04:09","modified_gmt":"2026-05-05T06:04:09","slug":"morning-briefing-deutschland-europa-2-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/140641\/","title":{"rendered":"MORNING BRIEFING &#8211; Deutschland\/Europa -2-"},"content":{"rendered":"<p>\n  Schw\u00e4cher &#8211; Vor allem die undurchsichtige Nachrichtenlage rund um den Nahost-Konflikt sorgte f\u00fcr Verunsicherung. Dazu kam das wieder auflebende Zollthema, nachdem US-Pr\u00e4sident Trump angek\u00fcndigt hat, die Z\u00f6lle auf Auto-Importe aus der EU zu erh\u00f6hen, obwohl der Oberste US-Gerichtshof diese als nicht rechtm\u00e4\u00dfig bezeichnet hat. Vor allem die Lage im Nahen Osten stand im Blickpunkt. So wollen die USA nun Schiffe, die in der Stra\u00dfe von Hormus festliegen, herausleiten, wobei allerdings Details fehlen, wie dies geschehen soll. Offenbar soll die US-Marine dabei nicht mitwirken. Der Iran hatte daraufhin angek\u00fcndigt, dass eine Durchfahrt ohne offizielle Genehmigung nicht m\u00f6glich sei, und dass jede Missachtung eine entschlossene Reaktion der Streitkr\u00e4fte nach sich ziehen w\u00fcrde. Im Verlauf gab es dann Berichte, wonach der Iran Raketen auf US-Kriegsschiffe und Handelsschiffe abgefeuert habe. Damit droht der Waffenstillstand zu scheitern, hie\u00df es. Unternehmensseitig sorgte Gamestop f\u00fcr das Thema des Tages. Der Videospieleh\u00e4ndler hat ein 56-Milliarden-Dollar-Angebot f\u00fcr Ebay angek\u00fcndigt. F\u00fcr die Ebay-Aktie ging es um 5,1 Prozent nach oben auf 109,33 Dollar. Gamestop knickten dagegen um 10,2 Prozent ein. Amazon (+1,4%) will sein Logistiknetzwerk f\u00fcr mehr Gesch\u00e4ftskunden \u00f6ffnen. In der Folge standen die Aktien von UPS und Fedex mit Abgaben von 10,5 bzw. 9,1 Prozent unter Druck. <\/p>\n<p>  USA &#8211; ANLEIHEN <\/p>\n<p>  Die Rendite 30-j\u00e4hriger US-Staatsanleihen sprang \u00fcber die Marke von 5 Prozent, da sich die Anleger Sorgen \u00fcber die Verschuldung der US-Regierung machen. Diese Sorgen wurden durch die Bef\u00fcrchtung versch\u00e4rft, dass der Krieg im Iran die Ausgaben erheblich steigern wird. &#8222;Der Schuldendienst ist gestiegen, da Anleihen f\u00e4llig geworden sind, und ich sehe nichts, was diese Entwicklung irgendwie aufhalten k\u00f6nnte&#8220;, sagte George Catrambone von DWS. Im Blick steht nun die viertelj\u00e4hrliche Finanzbedarfssch\u00e4tzung des US-Finanzministeriums im Wochenverlauf. Die Rendite zehnj\u00e4hriger Papiere kletterte um 6 Basispunkte auf 4,44 Prozent. <\/p>\n<p>  +++++ DEVISENMARKT +++++ <\/p>\n<p>DEVISEN        zuletzt  +\/- %  +\/- abs.  Schluss Vortag  Do, 17:03<br \/>\nEUR\/USD         1,1681   -0,1   -0,0009          1,1690     1,1710<br \/>\nEUR\/JPY         183,69   -0,1   -0,1200        183,8100   183,8800<br \/>\nEUR\/CHF          0,916   -0,1   -0,0005          0,9165     0,9161<br \/>\nEUR\/GBP         0,8637   -0,0   -0,0002          0,8639     0,8636<br \/>\nUSD\/JPY         157,24   +0,0    0,0200        157,2200   157,0000<br \/>\nGBP\/USD         1,3519   -0,1   -0,0012          1,3531     1,3556<br \/>\nUSD\/CNY           6,83   +0,0    0,0027          6,8300     6,8300<br \/>\nUSD\/CNH         6,8325   +0,0    0,0021          6,8304     6,8271<br \/>\nAUS\/USD         0,7148   -0,3   -0,0019          0,7167     0,7186<br \/>\nBitcoin\/USD  81.001,74   +1,3  1.070,54       79.931,20  80.356,49 <\/p>\n<p>  Der Dollar legte zu. F\u00fcr den Dollar-Index ging es um 0,2 Prozent aufw\u00e4rts. &#8222;Der USA-Iran-Konflikt st\u00f6rt weiterhin die Energiem\u00e4rkte und sch\u00fcrt Inflationsrisiken&#8220;, so die Analysten der Danske Bank. <\/p>\n<p>  +++++ ROHSTOFFE +++++ <\/p>\n<p>  METALLE <\/p>\n<p>Metalle        zuletzt  +\/- %  +\/- abs.  Schluss Vortag<br \/>\nGold          4.539,01   +0,4     18,61        4.520,40<br \/>\nSilber           72,99   +0,4      0,28           72,72<br \/>\nPlatin        1.970,70   +1,3     25,78        1.944,92 <\/p>\n<p>  Der Goldpreis fiel, da erh\u00f6hte \u00d6lpreise und die Unsicherheit \u00fcber den Verlauf der Friedensgespr\u00e4che zwischen den USA und dem Iran die geldpolitischen Aussichten eintr\u00fcben. F\u00fcr die Feinunze ging es 2,1 Prozent auf 4.517 Dollar nach unten. <\/p>\n<p>  \u00d6L <\/p>\n<p>ROH\u00d6L          zuletzt  +\/- %  +\/- abs.  Schluss Vortag<br \/>\nWTI\/Nymex       104,18   -2,1     -2,24          106,42<br \/>\nBrent\/ICE       113,31   -1,0     -1,13          114,44 <\/p>\n<p>  F\u00fcr die \u00d6lpreise ging es mit den aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg kr\u00e4ftig nach oben. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich um 5,4 Prozent auf 114,01 Dollar. <\/p>\n<p>  +++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++ <\/p>\n<p>  IRAN-KRIEG \/ STRASSE VON HORMUS <\/p>\n<p>  Ein Containershiff des d\u00e4nischen Reedereikonzerns A.P. Moller-Maersk hat die Stra\u00dfe von Hormus passiert. Maersk teilte mit, dass ihr Autotransportschiff &#8222;Alliance Fairfax&#8220; die Stra\u00dfe von Hormus mit Hilfe des US-Milit\u00e4rs passiert habe. Der Konzern sei vom US-Milit\u00e4r kontaktiert worden und habe das Angebot erhalten, das unter US-Flagge fahrende Schiff unter dem Schutz des US-Milit\u00e4rs aus dem Persischen Golf auslaufen zu lassen. <\/p>\n<p>  GELDPOLITIK AUSTRALIEN <\/p>\n<p>  Die Reserve Bank of Australia (RBA) hat ihre dritte Zinserh\u00f6hung in Folge vorgenommen. Sie verwies dabei auf sich verschlechternde Inflationsaussichten. Zudem warnte sie vor &#8222;plausiblen&#8220; Szenarien, in denen der Preisdruck bei Kraftstoffen st\u00e4rker als erwartet zunimmt. Die Zentralbank hob ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 4,35 Prozent an. Damit kn\u00fcpfte sie an die Erh\u00f6hungen im Februar und M\u00e4rz an. Sie hat nun alle Zinssenkungen, die sie im Jahr 2025 angek\u00fcndigt hatte, wieder r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht. <\/p>\n<p>  FRESENIUS MEDICAL CARE <\/p>\n<p>  hat im ersten Quartal 2026 die Markteinf\u00fchrung seiner 5008X-Dialyseger\u00e4te in den USA vorangetrieben, und seine Jahresziele bei Vorlage der Erstquartalszahlen bekr\u00e4ftigt. F\u00fcr das Gesamtjahr 2026 plant der Konzern unver\u00e4ndert mit einem Umsatz ungef\u00e4hr auf H\u00f6he des Vorjahres. Das operative Ergebnis sieht er auf einem konstanten Niveau, mit einer Ver\u00e4nderungsrate im Vergleich zum Vorjahr zwischen einem positiven und negativen mittleren einstelligen Prozentbereich. F\u00fcr das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS): <\/p>\n<p>.                                    BERICHTET   PROG  PROG<br \/>\n1. QUARTAL                          1Q26  ggVj   1Q26  ggVj    1Q25<br \/>\nUmsatz                             4.612   -6%  4.586   -6%   4.881<br \/>\nEBIT                                 286  -14%    283  -15%     331<br \/>\nEBIT-Marge                           6,2    &#8212;    k.A.   &#8212;     6,8<br \/>\nErgebnis nach Steuern\/Dritten        118  -22%    109  -28%     151<br \/>\nErgebnis je Stammaktie              0,43  -17%   0,40  -23%    0,52<br \/>\nEBIT bereinigt                     467,0   +2%   k.A.    &#8212;   457,0<br \/>\nEBIT-Marge bereinigt                10,1    &#8212;   10,1    &#8212;     9,3<br \/>\nErgebnis nach Steuern\/Dritten ber.   251   +2%   k.A.    &#8212;     246<br \/>\nErgebnis je Aktie bereinigt         0,91   +8%   k.A.    &#8212;    0,84 <\/p>\n<p>  FRAPORT <\/p>\n<p>  hat im ersten Quartal in allen M\u00e4rkten eine positiven Entwicklung der Passagierzahlen verzeichnet und den operativen Gewinn deutlich st\u00e4rker gesteigert als den Umsatz. Unter dem Strich stand jedoch ein h\u00f6herer Verlust als im Vorjahreszeitraum, da das Ergebnis durch Zinsaufwendungen und Abschreibungen im Zuge der inzwischen abgeschlossenen Ausbauprojekte an den Flugh\u00e4fen Lima und Antalya belastet wurde. Der MDAX-Konzern best\u00e4tigte die Jahresprognose. F\u00fcr das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro,  Bilanzierung nach IFRS): <\/p>\n<p>.                              BERICHTET   PROG  PROG<br \/>\n1. QUARTAL 2026               1Q26  ggVj   1Q26  ggVj   1Q25<br \/>\nGesamtleistung                k.A.    &#8212;    904   +1%    892<br \/>\nUmsatz                         882   +2%   k.A.    &#8212;    869<br \/>\nEBITDA                         196  +10%    188   +6%    178<br \/>\nEBIT                            56   +8%     49   -6%     52<br \/>\nErgebnis nach Steuern          -33  +25%    -26    &#8212;    -26<br \/>\nErgebnis nach Steuern\/Dritten k.A.    &#8212;    -12    &#8212;    -16<br \/>\nErgebnis je Aktie            -0,19   +6%  -0,12    &#8212;  -0,18 <\/p>\n<p>  ADTRAN NETWORKS <\/p>\n<p>  hat im ersten Quartal 2026 von der anhaltenden Nachfrage nach optischer \u00dcbertragungstechnik profitiert und den EBIT-Verlust deutlich verringert. Der Anbieter von Netzwerken f\u00fcr die Bereitstellung von Cloud- und Mobilfunkdiensten steigerte den Quartalsumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 117,5 Millionen Euro. Das Proforma-Bruttoergebnis ging auf 37,8 von 39,2 Millionen Euro zur\u00fcck. Die entsprechende Marge verschlechterte sich auf 32,2 von 34,3 Prozent. Den R\u00fcckgang der Bruttomarge f\u00fchrte Adtran auf Effekte des Produktmixes sowie h\u00f6here Fixkosten zur\u00fcck. Der Verlust auf Basis des Pro-forma-EBIT verringerte sich auf 1,4 von 4,8 Millionen Euro vor einem Jahr. Dies sei auf h\u00f6here Ums\u00e4tze sowie die fortw\u00e4hrende Fokussierung auf Kostenkontrolle und operative Effizienz zur\u00fcckzuf\u00fchren, was jedoch teilweise durch die geringere Bruttomarge aufgehoben worden sei, so Adtran. <\/p>\n<p>  HSBC <\/p>\n<p>  Der Nettogewinn stagnierte im ersten Quartal weitgehend. H\u00f6here Kreditr\u00fcckstellungen angesichts des Nahost-Konflikts glichen die St\u00e4rke in den Gesch\u00e4ftsbereichen Hongkong, Gro\u00dfbritannien und Verm\u00f6gensverwaltung aus. Die Bank teilte mit, dass der Nettogewinn in den drei Monaten bis Ende M\u00e4rz um 0,1 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr auf 6,94 Milliarden US-Dollar gestiegen sei. Damit wurde die Sch\u00e4tzung von 7,02 Milliarden Dollar aus einer Analystenumfrage des Datenanbieters Visible Alpha verfehlt. Der Vorsteuergewinn sank um 1,1 Prozent auf 9,38 Milliarden Dollar. <\/p>\n<p>=== <\/p>\n<p>  HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit K\u00fcnstlicher Intelligenz automatisch aus der urspr\u00fcnglich englischen Version ins Deutsche \u00fcbersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die ma\u00dfgebliche Fassung betrachtet werden. <\/p>\n<p>  Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com <\/p>\n<p>  DJG\/ros <\/p>\n<p>  (END) Dow Jones Newswires<\/p>\n<p>  May 05, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schw\u00e4cher &#8211; Vor allem die undurchsichtige Nachrichtenlage rund um den Nahost-Konflikt sorgte f\u00fcr Verunsicherung. Dazu kam das wieder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":140642,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1677,76,75,74],"class_list":{"0":"post-140641","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-boerse","9":"tag-eu","10":"tag-europa","11":"tag-europe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116520463129938529","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/140641","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=140641"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/140641\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/140642"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=140641"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=140641"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=140641"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}