{"id":140958,"date":"2026-05-05T09:44:08","date_gmt":"2026-05-05T09:44:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/140958\/"},"modified":"2026-05-05T09:44:08","modified_gmt":"2026-05-05T09:44:08","slug":"drei-ausstellungen-in-der-altstadt-die-malerin-eva-von-rossen-und-ihre-landsberg-motive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/140958\/","title":{"rendered":"Drei Ausstellungen in der Altstadt: Die Malerin Eva von Rossen und ihre Landsberg-Motive"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    An drei Orten, in drei Galerien in der Altstadt von <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/landsberg\/ort\/landsberg\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Landsberg<\/a>, sind aktuell Bilder der im Jahr 2010 verstorbenen Malerin Eva von Rossen ausgestellt. Noch bis einschlie\u00dflich Samstag, 30. Mai, k\u00f6nnen die Werke im Klostereck (Hubert-von-Herkomer-Stra\u00dfe), im Kunsthaus Grimme (Vorderer Anger) und im Altstadtatelier (Ledergasse) besichtigt werden.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Organisation einer Schau wie dieser z\u00e4hle eigentlich nicht zu den Hauptaufgaben des Historischen Vereins, erkl\u00e4rte Vereinsvorsitzender Dr. Werner Fess-Buchecker bei der Vernissage im Klostereck. \u201eEs ist eine Besonderheit, Hintergrund ist ein Bildankauf.\u201c Der Tipp, das Gem\u00e4lde \u201eIm Klosterhof\u201c zu kaufen und als Schenkung an das Stadtmuseum zu \u00fcbergeben, sei vom fr\u00fcheren Oberb\u00fcrgermeister Franz-Xaver R\u00f6\u00dfle gekommen, berichtete Sibylle Schnapp, Kassenwartin des Vereins. Das Bild verbinde in eigent\u00fcmlicher Weise Vergangenheit und Gegenwart. Zum einen seien das die in historischen Gew\u00e4ndern gekleideten Nonnen. Hauptgrund jedoch sei, dass das Gem\u00e4lde erst entstand, als das Kloster bereits aufgel\u00f6st war. Es gehe jetzt an die Volkshochschule, die seit vielen Jahren ihre Kurse in den R\u00e4umen des ehemaligen Ursulinenklosters anbietet. \u201eIm Klosterhof\u201c war das einzige Landsberg-Motiv, das sich noch im Besitz der Familie von Rossen befand.\n  <\/p>\n<p>            Laudatorin Minka Ruile: \u201eSie war eine K\u00fcnstlerin aus Leidenschaft\u201c<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    70 Jahre Lebenswerk in drei gleichzeitig stattfindenden Ausstellungen \u2013 eine solche W\u00fcrdigung im gro\u00dfen Rahmen verdiene Eva von Rossen, betonte Minka Ruile in ihrer Laudatio. Sie sei vielseitig, aber nicht schillernd \u2013 abgekl\u00e4rt, jedoch nicht abgewandt gewesen. \u201eSie war klar strukturiert, eine ungeahnte Zeichnerin, besa\u00df eine genaue Beobachtungsgabe.\u201c Ihre vielen Karikaturen, mit denen sie Ereignisse und Menschen auf k\u00fcnstlerische Art ironisch kommentierte, seien treffend, jedoch nie verletzend gewesen, so Ruile. Im Jahr 1946, mit gerade mal 25 Jahre alt, wurde sie Mitglied in der K\u00fcnstergilde Landsberg Lech <a href=\"https:\/\/augsburger-allgemeine.de\/ammersee\/\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Ammersee<\/a>. Ihre Bilder kamen an, sie habe viele Auftragsarbeiten erhalten: \u201eSie war eine K\u00fcnstlerin aus Leidenschaft\u201c, sagte die Laudatorin.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/jor02052026-208.jpg\" alt=\"Das Bild \u201eIm Klosterhof\u201c soll in der Volkshochschule eine neue Heimat finden. Das Foto zeigt (von links) Franz-Xaver R\u00f6\u00dfle, Dr. Werner Fees-Buchecker, Sibylle Schnapp, Ursula Schaller und Museumsleiterin Sonia Sch\u00e4tz.\" title=\"Das Bild \u201eIm Klosterhof\u201c soll in der Volkshochschule eine neue Heimat finden. Das Foto zeigt (von links) Franz-Xaver R\u00f6\u00dfle, Dr. Werner Fees-Buchecker, Sibylle Schnapp, Ursula Schaller und Museumsleiterin Sonia Sch\u00e4tz.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Das Bild \u201eIm Klosterhof\u201c soll in der Volkshochschule eine neue Heimat finden. Das Foto zeigt (von links) Franz-Xaver R\u00f6\u00dfle, Dr. Werner Fees-Buchecker, Sibylle Schnapp, Ursula Schaller und Museumsleiterin Sonia Sch\u00e4tz.<br \/>\n    Foto: Thorsten Jordan<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Das Bild \u201eIm Klosterhof\u201c soll in der Volkshochschule eine neue Heimat finden. Das Foto zeigt (von links) Franz-Xaver R\u00f6\u00dfle, Dr. Werner Fees-Buchecker, Sibylle Schnapp, Ursula Schaller und Museumsleiterin Sonia Sch\u00e4tz.<br \/>\n    Foto: Thorsten Jordan<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Eva von Rossen kam 1921 in Hildesheim zur Welt. 1934 zog die Familie an den Ammersee, lebte zun\u00e4chst in Riederau, sp\u00e4ter im Die\u00dfener Ortsteil St. Georgen. 1939, bei Kriegsausbruch, wird Eva von Rossen eingezogen und arbeitet als Funkerin im Fliegerhorst in Penzing. Ab 1957\u00a0und bis zu ihrem Tod im Jahr 2010 lebt Eva von Rossen mit ihrer Familie in Landsberg. Sie malt Kulissen f\u00fcr das Stadttheater und Postkarten. Einige Jahre lang arbeitet sie als Zeichenlehrerin an der Landsberger M\u00e4dchenrealschule.\n  <\/p>\n<p>            Die im Klostereck ausgestellten Bilder waren Auftragsarbeiten<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die im Klostereck ausgestellten Bilder mit Landsberg-Motiven waren Auftragsarbeiten. Elfriede Neumeyer vom Landsberger Verlagshaus war bei den j\u00e4hrlichen Ausstellungen der K\u00fcnstlergilde auf Eva von Rossen aufmerksam geworden und hatte diese damit beauftragt. Charakteristisch f\u00fcr all diese Bilder ist die zeitlose Anmutung. Die Malerin bildet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einem ab, was den Werken einen eigent\u00fcmlichen Charme verleiht. Fortbewegungsmittel sind keine zu sehen. Die Stadtansichten mit den vielfach bis heute im Original erhaltenen Geb\u00e4uden k\u00f6nnten genauso gut aus dem Mittelalter stammen, wie sie in der Jetztzeit verortet werden k\u00f6nnen.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/jor02052026-204.jpg\" alt=\"Auch das Sandauer Tor malte Eva von Rossen.\" title=\"Auch das Sandauer Tor malte Eva von Rossen.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Auch das Sandauer Tor malte Eva von Rossen.<br \/>\n    Foto: Thorsten Jordan<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Auch das Sandauer Tor malte Eva von Rossen.<br \/>\n    Foto: Thorsten Jordan<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In h\u00f6heren Jahren schuf Eva von Rossen Kunst in eher kleineren Formaten. Sehenswert sind die Buchillustrationen, mit denen sie beauftragt wurde. So ist unter anderem die Titelseite des Martin W\u00f6lzm\u00fcller Buches \u201eDer Lechroaner und seine Sprache\u201c von ihr. In Herbert Regeles Gedichtband \u201eErntedank\u201c und Rolf-J\u00fcrgen Langs \u201eDer Weihnachtskartoffelsalat\u201c finden sich viele Zeichnungen der Landsberger Malerin. Posthum wurde ein Monatskalender mit Malerei von ihr herausgegeben. Immer wieder fertigte Eva von Rossen Tuschezeichnungen an, mit denen sie seltsame Eigenschaften der Menschen sp\u00f6ttisch-lustig kommentiert.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Werke von Eva von Rossen sind an drei Standorten in Landsberg ausgestellt. \u00d6ffnungszeiten bis einschlie\u00dflich Samstag, 30. Mai, im Klostereck in der Hubert-von Herkomer-Stra\u00dfe jeweils Freitag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr, im Kunsthaus Grimme im Vorderen Anger jeweils Donnerstag und Freitag von 10 bis 12.30 und 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr, im Altstadtatelier in der Ledergasse jeweils Freitag und Samstag von 14 bis 17 Uhr. Die Finissage ist am Samstag, 30. Mai, um 18 Uhr im Kunsthaus Grimme.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An drei Orten, in drei Galerien in der Altstadt von Landsberg, sind aktuell Bilder der im Jahr 2010&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":140959,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[24640,158,157,46,42,159,147,46807,46805,46804,46803,161,160,24636,46802,44,45775,148,29573,46806],"class_list":{"0":"post-140958","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-ammersee","9":"tag-art","10":"tag-art-and-design","11":"tag-at","12":"tag-austria","13":"tag-design","14":"tag-entertainment","15":"tag-franz-xaver-roessle","16":"tag-herkomer-strasse","17":"tag-hubert-von-herkomer-strasse","18":"tag-klostereck","19":"tag-kunst","20":"tag-kunst-und-design","21":"tag-landsberg","22":"tag-minka-ruile","23":"tag-oesterreich","24":"tag-stadtmuseum","25":"tag-unterhaltung","26":"tag-vhs","27":"tag-werner-fess-buchecker"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116521327958649106","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/140958","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=140958"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/140958\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/140959"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=140958"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=140958"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=140958"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}