{"id":141234,"date":"2026-05-05T12:27:07","date_gmt":"2026-05-05T12:27:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/141234\/"},"modified":"2026-05-05T12:27:07","modified_gmt":"2026-05-05T12:27:07","slug":"trauriges-ende-buckelwal-timmy-ist-mit-hoher-wahrscheinlichkeit-tot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/141234\/","title":{"rendered":"Trauriges Ende: Buckelwal Timmy ist mit hoher Wahrscheinlichkeit tot"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Stralsund \u2013 Der nach einer wochenlangen Odyssee und mehrfachen Strandungen an der deutschen Ostseek\u00fcste von einer privaten Initiative in die Nordsee gebrachte Buckelwal ist nach Einsch\u00e4tzung von Experten wahrscheinlich tot. Es sei \u201emit hoher Wahrscheinlichkeit\u201c davon auszugehen, dass das extrem geschw\u00e4chte Tier \u201enicht genug Kraft besa\u00df, um l\u00e4ngerfristig im tiefen Wasser zu schwimmen, und nicht mehr lebt\u201c, teilte das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund am Dienstag mit.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Unabh\u00e4ngig verifizierbare Informationen \u00fcber den Aufenthaltsort und den Gesundheitszustand des Tiers l\u00e4gen seit der letzten nachweislichen Sichtung per Drohne am vergangenen Samstag nicht mehr vor, betonte das Museum. F\u00fcr den Nachweis der erfolgreichen Rettung sei es \u201eessenziell\u201c, dass die Privatinitiative genaue Informationen zu dem angeblich an dem Wal angebrachten GPS-Tracker sowie s\u00e4mtliche Roh- und Livedaten des Ortungsger\u00e4ts mit einer unabh\u00e4ngigen Organisation teile, f\u00fcgte es an.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Experten des Meeresmuseums waren \u00fcber Wochen in die Rettungsbem\u00fchungen f\u00fcr den Wal eingebunden. Gemeinsam mit anderen Fachleuten unter anderem von Umweltschutzorganisationen kamen sie vor etwa einem Monat zu dem Schluss, dass dem schwer angeschlagenen Tier nicht mehr zu helfen sei und alle weiteren Hilfsversuche unterbleiben sollten. Am sp\u00e4teren Transport durch die von Unternehmern finanzierte Initiative war das Museum nicht beteiligt. Viele Experten kritisierten die Aktion.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Privatinitiative hatte den etwa zw\u00f6lf Meter langen jungen Wal am vergangenen Dienstag vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern nach tagelangen Vorbereitungen in einen wassergef\u00fcllten Lastkahn bugsiert und mit einem Schleppverband aus der Ostsee bis zur Nordspitze von D\u00e4nemark transportiert. Dort wurde das Tier am Samstag unter nicht genau bekannten Umst\u00e4nden auf hoher See freigesetzt. Vertreter der Initiative machten der Schiffsbesatzung danach schwere Vorw\u00fcrfe.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Initiative berichtete anschlie\u00dfend von Signalen eines an dem Wal angebrachten Peilsenders, der allerdings nur eingeschr\u00e4nkt funktioniere und keine Positionsdaten \u00fcbertrage. Zugleich war dabei die Rede von Vitalwerten des Tiers. Experten \u00e4u\u00dferten Zweifel \u2013 unter anderem, weil GPS-Tracker \u00fcblicherweise keine derartigen Vitalwerte erfassen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das Meeresmuseum forderte die Privatinitiative am Dienstag ebenfalls zur Aufkl\u00e4rung auf. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfbare Erkenntnisse zum Verbleib des Wals seien zur Aufarbeitung des Falls von gro\u00dfer Bedeutung. Es gehe auch um den Umgang mit etwaigen k\u00fcnftigen Lebendstrandungen von Walen, eine Kl\u00e4rung liege im \u201ewissenschaftlichen und \u00f6ffentlichen Interesse\u201c.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Zugleich verwies das Museum auf den \u201eextrem geschw\u00e4chten Zustand\u201c des Tiers, das am 3. M\u00e4rz erstmals im Hafen von Wismar gesichtet worden war und danach wochenlang vor der Ostseek\u00fcste umherirrte. Es verfing sich im Fischernetzen und strandete trotz Rettungsversuchen wiederholt kurz hintereinander. Dies gilt laut Experten als sicheres Zeichen f\u00fcr massive Probleme. Sie zweifeln deshalb an der \u00dcberlebensf\u00e4higkeit des Wals.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Es sei \u201emit hoher Wahrscheinlichkeit\u201c davon auszugeben, dass der Wal tot sei, erkl\u00e4rte das Meeresmuseum am Dienstag. Es selbst hatte sich in der Vergangenheit Anfeindungen von selbst ernannten Sympathisanten des Wals ausgesetzt gesehen. Das Schicksal des Tiers sorgt seit Wochen f\u00fcr extrem emotionale Debatten, eine Unterst\u00fctzerszene machte den Beh\u00f6rden und Experten immer wieder Vorw\u00fcrfe. Auch die Privatinitiative kritisierte diese, machte zugleich aber auch durch interne Querelen von sich reden. (APA, AFP)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stralsund \u2013 Der nach einer wochenlangen Odyssee und mehrfachen Strandungen an der deutschen Ostseek\u00fcste von einer privaten Initiative&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":131685,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[28280,40,5317,41,39,29343,66,65,64],"class_list":{"0":"post-141234","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-buckelwal","9":"tag-nachrichten","10":"tag-natur","11":"tag-news","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-walrettung","14":"tag-welt","15":"tag-world","16":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116521968797054656","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/141234","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=141234"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/141234\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/131685"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=141234"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=141234"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=141234"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}