{"id":142162,"date":"2026-05-05T22:57:25","date_gmt":"2026-05-05T22:57:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/142162\/"},"modified":"2026-05-05T22:57:25","modified_gmt":"2026-05-05T22:57:25","slug":"aktien-europa-schluss-deutliche-gewinne-gute-unternehmenszahlen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/142162\/","title":{"rendered":"Aktien Europa Schluss: Deutliche Gewinne &#8211; Gute Unternehmenszahlen"},"content":{"rendered":"<p>\n    PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (dpa-AFX) &#8211; Europas wichtigste Aktienm\u00e4rkte haben sich am Dienstag dank \u00fcberwiegend positiver Unternehmensergebnisse mehrheitlich von ihren Vortagesverlusten erholt. Negative Ausnahme war die Londoner B\u00f6rse, wo Bef\u00fcrchtungen \u00fcber ein drohendes Ende der britischen Labour-Regierung nach dem verl\u00e4ngerten Wochenende f\u00fcr deutliche Verluste sorgten. Die \u00d6lpreise gaben nach dem Vortagesanstieg am Dienstag nach, was die M\u00e4rkte ebenfalls st\u00fctzte.<\/p>\n<p>    Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Plus von 1,84 Prozent bei 5.869,63 Punkten. Au\u00dferhalb der Eurozone gewann der schweizerische SMI 0,38 Prozent auf 13.052,17 Z\u00e4hler. Der Londoner FTSE 100 sackte um 1,40 Prozent auf 10.219,11 Punkte ab.<\/p>\n<p>    In England machten sich die Anleger Sorgen um die politische Stabilit\u00e4t des Landes. Am 7. Mai steht mit den Kommunalwahlen ein wichtiger Stimmungstest f\u00fcr den unbeliebten Premierminister Keir Starmer an. Beobachter erwarten eine Wahlniederlage f\u00fcr Labour und einen Wahlsieg der rechten Reform-Partei und der Gr\u00fcnen. Dies sorgte neben schwachen Aktien auch f\u00fcr stark fallende Kurse britischer Anleihen. Die Rendite von drei\u00dfigj\u00e4hrigen Staatsanleihen stieg im Gegenzug auf den h\u00f6chsten Stand seit 1998.<\/p>\n<p>    &#8222;Investoren werten die guten Ergebnisse in der laufenden Berichtsaison als St\u00fctze f\u00fcr den Aktienmarkt und fokussieren sich so weniger auf die Meldungen zum USA-Iran-Konflikt&#8220;, kommentierte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Es sei schwer, sich ein klares Bild \u00fcber die Lage im Iran-Krieg zu machen.<\/p>\n<p>    Im Anlegerfokus stand die Unternehmensberichtssaison mit zahlreichen Quartalszahlen. Aus Branchensicht waren Technologiewerte europaweit am gefragtesten. So verbuchten die Papiere von Infineon, Schneider Electric Siemens und ASML, die zu den Top-Werten im EuroStoxx 50 z\u00e4hlten, Kursgewinne zwischen 3,3 und 6,5 Prozent.<\/p>\n<p>    Zu den st\u00e4rkeren Sektoren geh\u00f6rten auch Aktien aus dem Nahrungs- und Getr\u00e4nkesegment. AB Inbev waren mit einem Kursplus von 9,3 Prozent bester EuroStoxx-Wert. Der Brauereikonzern legte unerwartet starke Gesch\u00e4ftszahlen vor. JPMorgan-Analystin Celine Pannuti lobte vor allem den Gewinn je Aktie.<\/p>\n<p>    Uneinheitlich war dagegen die Entwicklung im Bankensektor. Zahlen brachten bei Unicredit und HSBC st\u00e4rkere Bewegungen in beide Richtungen. W\u00e4hrend Unicredit um 5,9 Prozent stiegen, sanken HSBC um 5,9 Prozent. Bei der um die Commerzbank buhlenden italienischen Gro\u00dfbank Unicredit sprachen Analysten von einem besser als erwarteten Zahlenwerk f\u00fcr das erste Quartal. Die britische Gro\u00dfbank hatte dagegen im ersten Quartal wegen Kreditausf\u00e4llen und der Folgen des Iran-Kriegs \u00fcberraschend weniger verdient.<\/p>\n<p>    Im Telekomsektor gab es Nachrichten zu Vodafone. Der britische Telekommunikationskonzern \u00fcbernimmt die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber die britische Mobilfunk-Tochter VodafoneThree. Der Kaufpreis liegt bei 4,3 Milliarden britischen Pfund (rund 4,9 Mrd Euro). Nach Abschluss des Gesch\u00e4fts, der f\u00fcr die zweite Jahresh\u00e4lfte erwartet wird, ist Vodafone der alleinige Eigent\u00fcmer von VodafoneThree. Die Vodafone-Titel verloren 2,2 Prozent.\/edh\/he<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (dpa-AFX) &#8211; Europas wichtigste Aktienm\u00e4rkte haben sich am Dienstag dank \u00fcberwiegend positiver Unternehmensergebnisse mehrheitlich von ihren Vortagesverlusten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10939,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1677,76,75,74],"class_list":{"0":"post-142162","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-boerse","9":"tag-eu","10":"tag-europa","11":"tag-europe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116524446195586758","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=142162"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142162\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10939"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=142162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=142162"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=142162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}