{"id":142316,"date":"2026-05-06T02:11:17","date_gmt":"2026-05-06T02:11:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/142316\/"},"modified":"2026-05-06T02:11:17","modified_gmt":"2026-05-06T02:11:17","slug":"europa-ohne-strategie-bleibt-abschreckung-eine-illusion-aussen-und-sicherheitspolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/142316\/","title":{"rendered":"Europa: ohne Strategie bleibt Abschreckung eine Illusion \u2013 Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik"},"content":{"rendered":"<p>Die Debatte \u00fcber den m\u00f6glichen R\u00fcckzug amerikanischer Truppen aus Europa trifft einen wunden Punkt: Europa ist milit\u00e4risch abh\u00e4ngig \u2013 und strategisch orientierungslos. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur, ob Europa Russland ohne die USA abschrecken k\u00f6nnte \u2013 sondern ob es \u00fcberhaupt wei\u00df, wie es k\u00e4mpfen w\u00fcrde. Denn Europas Verteidigungsplanung folgt bis heute weitgehend einer US-amerikanischen Logik. Und genau darin liegt das Problem: Wer als Europ\u00e4er Kriege vom US-amerikanischen Standpunkt aus denkt, bereitet sich auf den falschen Konflikt vor. Europa l\u00e4uft nicht nur Gefahr, bei der Waffenbeschaffung falsche Priorit\u00e4ten zu setzen. Es vers\u00e4umt zugleich, die politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, um einen l\u00e4ngeren Krieg durchzustehen.<\/p>\n<p>Die \u201eEurop\u00e4isierung\u201c der NATO ist bereits im Gange. Auch wenn NATO-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte eine eigenst\u00e4ndige europ\u00e4ische Verteidigung ins Reich der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-01\/mark-rutte-europa-nato-usa-verteidigung-sicherheit\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Tr\u00e4ume<\/a> verweist, arbeiten viele Regierungen an einem Plan B. Dieser zielt weniger auf den Ersatz der NATO als auf ihre sukzessive Europ\u00e4isierung. <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/de\/aktuelles\/grossbritannien-und-deutschland-ruecken-enger-zusammen-5851736\" target=\"_blank\" class=\"external-link\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Diverse<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/resource\/blob\/2196306\/2365450\/d44e30f16f6ca8280446bf490fca07b3\/2025-07-17-freundschaftsvertrag-de-gb-data.pdf?download=1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">bilaterale<\/a><a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/government\/news\/lancaster-house-20-declaration-on-modernising-uk-french-defence-and-security-cooperation\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Absprachen<\/a> zwischen Deutschland, Gro\u00dfbritannien und Frankreich betreffen R\u00fcstungsbeschaffung und nukleare Abschreckung. Emmanuel Macron betont die europ\u00e4ische Dimension der franz\u00f6sischen nuklearen Abschreckung und will den strategischen Austausch zwischen Frankreich und anderen NATO-L\u00e4ndern f\u00f6rdern. Im <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/world\/europe\/europe-nato-trump-plans-3a423233\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Hintergrund<\/a> st\u00e4rken europ\u00e4ische Staaten ihre Rolle in der NATO-Kommandostruktur und entwickeln F\u00e4higkeiten, die bisher vor allem die USA einbrachten.<\/p>\n<p>Das Ziel der USA ist ein <a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2024\/11\/08\/mehr-als-nur-abschreckung-mittelstreckenwaffen-und-multi-domain-operationen-in-europa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">\u201eK.o.-Schlag\u201c in der ersten Runde<\/a>.<\/p>\n<p>Was allerdings in der \u00f6ffentlichen Diskussion kaum eine Rolle spielt, sind die NATO-Milit\u00e4r- und -Einsatzdoktrin. Die Milit\u00e4rstrategie legt fest, wie die NATO ihre politischen Ziele milit\u00e4risch erreichen will. In Friedenszeiten bedeutet dies, Russland von einem Angriff auf ein Mitgliedsland der NATO abzuschrecken. In Kriegszeiten w\u00fcrde es bedeuten, einen Angriff abzuschlagen und den Krieg zu akzeptablen Bedingungen zu beenden. Die Einsatzdoktrin beschreibt, wie die Streitkr\u00e4fte im Kriegsfall k\u00e4mpfen w\u00fcrden. Da die USA bisher der m\u00e4chtigste und wichtigste Staat im B\u00fcndnis sind, sind sowohl Strategie als auch Doktrin traditionell stark von US-amerikanischen Vorstellungen gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die milit\u00e4rische Denkweise der USA ist auf schnell zu entscheidende Kriege ausgelegt. Als globale Macht f\u00fchren sie Konflikte meist fern der eigenen Grenzen \u2013 mit dem Ziel, sie m\u00f6glichst rasch zu gewinnen. Diese Logik pr\u00e4gt auch die Doktrin der sogenannten <a href=\"https:\/\/armypubs.army.mil\/epubs\/DR_pubs\/DR_a\/ARN43326-FM_3-0-000-WEB-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Multi-Domain Operations (MDO)<\/a>: koordinierte Schl\u00e4ge \u00fcber Land, Luft, See sowie Cyber- und Weltraum, die den Gegner schnell handlungsunf\u00e4hig machen sollen. Das Ziel ist gewisserma\u00dfen ein <a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2024\/11\/08\/mehr-als-nur-abschreckung-mittelstreckenwaffen-und-multi-domain-operationen-in-europa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">\u201eK.o.-Schlag\u201c in der ersten Runde<\/a>.<\/p>\n<p>Von der NATO wurde diese Doktrin weitestgehend \u00fcbernommen. Sie pr\u00e4gt bereits die Beschaffungspolitik. Wenn es um eine eigenst\u00e4ndigere europ\u00e4ische Rolle in der Verteidigungspolitik geht, meint das vor allem den Aus- und Aufbau von milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten zur Umsetzung von MDO. So haben die Europ\u00e4er hunderte <a href=\"https:\/\/www.janes.com\/defence-intelligence-insights\/defence-news\/defence\/us-contracts-jassm-missiles-for-european-customers\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">JASSM-ER<\/a> in den USA bestellt, einen weitreichenden luftgest\u00fctzten Marschflugk\u00f6rper, der von Lockheed Martin produziert wird. Gleichzeitig\u00a0<a href=\"https:\/\/www.hartpunkt.de\/elsa-europaeer-wollen-konventionelle-praezisionsschlagfaehigkeiten-grosser-reichweite-entwickeln\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">bem\u00fcht<\/a>\u00a0man sich, weitreichende <a href=\"https:\/\/www.hartpunkt.de\/deutschland-will-joint-strike-missiles-fuer-f-35-bei-kongsberg-kaufen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Waffensysteme<\/a> verst\u00e4rkt selbst zu <a href=\"https:\/\/www.mbda-deutschland.de\/pressemitteilung\/mbda-joint-venture-erhaelt-taurus-neo-auftrag-zur-staerkung-der-deep-strike-faehigkeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">produzieren<\/a>. Diese Anstrengungen d\u00fcrften nach Trumps Ank\u00fcndigung, nun doch keine konventionellen Mittelstreckenraketen in Deutschland zu stationieren, noch einmal verst\u00e4rkt werden. Schlie\u00dflich bef\u00fcrchten Verteidigungspolitiker und Experten deswegen eine \u201e<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/kiesewetter-usa-abzug-truppen-deutschland-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Abschreckungsl\u00fccke<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Selten wird die Frage gestellt, ob MDO der richtige Ansatz ist, wenn die Europ\u00e4er konventionelle Abschreckung und Verteidigung eigenst\u00e4ndig garantieren m\u00fcssen. Allerdings m\u00fcssten diese im Vordergrund stehen. Denn einerseits ist die strategische Ausgangssituation der Europ\u00e4er, wenn sie auf sich gestellt sind, eine andere als die der globalen Supermacht USA. Andererseits gibt es <a href=\"https:\/\/www.howgatepublishing.com\/product-page\/mdo\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">wachsende Kritik<\/a> von Fachleuten an MDO.<\/p>\n<p>Eine nur aus ihren europ\u00e4ischen Mitgliedstaaten bestehende NATO h\u00e4tte zwar noch gro\u00dfes milit\u00e4risches Potenzial. Im Kern w\u00e4re sie aber ein B\u00fcndnis von Staaten mit unterschiedlichen Interessen und Bedrohungswahrnehmungen, dem mit den USA der politisch und milit\u00e4risch integrierende Akteur abhandengekommen ist. Dieses B\u00fcndnis h\u00e4tte weder die Aufgabe, noch den politischen Spielraum, um weltweit milit\u00e4risch aktiv zu sein. Seine prim\u00e4re Aufgabe w\u00e4re die Abschreckung Russlands und die Verteidigung des B\u00fcndnisgebiets. Globale Mobilit\u00e4t und Einsatzbereitschaft sowie eine \u00fcberragende Notwendigkeit, Kriege m\u00f6glichst schnell zu entscheiden, best\u00fcnde nicht.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus stellt sich die Frage, ob Kriege mithilfe der Doktrin der Multi-Domain Operations \u00fcberhaupt schnell entschieden werden k\u00f6nnten. So nachvollziehbar das Ziel ist, Kriege m\u00f6glichst kurz zu halten \u2013 nicht zuletzt um Verluste und Zerst\u00f6rung zu begrenzen \u2013, so schwierig ist es, dieses Ziel zu erreichen. <a href=\"https:\/\/global.oup.com\/academic\/product\/the-allure-of-battle-9780190931513?cc=de&amp;lang=en&amp;\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Historisch gesehen<\/a> entwickeln sich Kriege zwischen industrialisierten Staaten und B\u00fcndnissen meist zu Abnutzungskriegen. Da alle Seiten gro\u00dfe Ressourcen und Bev\u00f6lkerungen mobilisieren k\u00f6nnen, schlagen Versuche, einen Krieg durch einen \u201eK.o.-Schlag\u201c zu entscheiden, meist fehl. Auch ein Krieg zwischen Russland und der NATO k\u00f6nnte sich leicht zu einem l\u00e4ngeren Abnutzungskrieg entwickeln. Hier w\u00fcrde zus\u00e4tzlich die Gefahr der nuklearen Eskalation das Abgleiten in einen Abnutzungskrieg <a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/1758-5899.70130\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">noch wahrscheinlicher machen<\/a>. Beide Seiten k\u00f6nnten aus Angst vor Eskalation auf konventionelle Operationen verzichten, die dem Gegner eine empfindliche Niederlage beibringen w\u00fcrden. Im Ergebnis w\u00fcrde ein langwieriger Krieg stehen, der erst mit der politischen und wirtschaftlichen Ersch\u00f6pfung einer oder beider Kriegsparteien endet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/eprint\/RJQZXVQEVAX3PZ93UADX\/full?target=10.1080\/01495933.2026.2650777\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Kritiker<\/a> schlagen einen anderen Ansatz vor: eine Verteidigungsstrategie, die auf <a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/03071847.2025.2589830\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Durchhaltef\u00e4higkeit<\/a> setzt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/eprint\/RJQZXVQEVAX3PZ93UADX\/full?target=10.1080\/01495933.2026.2650777\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Kritiker<\/a> schlagen deshalb einen anderen Ansatz vor: eine Verteidigungsstrategie, die nicht auf schnelle Siege, sondern auf <a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/03071847.2025.2589830\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Durchhaltef\u00e4higkeit<\/a> setzt. Statt eines schnellen \u201eK.o.-Schlags\u201c geht es darum, einen Angreifer langfristig zu zerm\u00fcrben \u2013 durch robuste Verteidigung, ausreichend verf\u00fcgbare Systeme und die F\u00e4higkeit, Verluste auszugleichen.<\/p>\n<p>Unterm Strich folgt aus der andersartigen strategischen Lage einer \u201eeurop\u00e4isierten NATO\u201c, wie auch aus der Kritik an MDO, dass die europ\u00e4ischen NATO-Mitglieder gut beraten w\u00e4ren, eine neue, eigenst\u00e4ndige Doktrin zu entwickeln, die auf einen l\u00e4ngeren Abnutzungskrieg ausgelegt ist. Das \u00fcbergeordnete Ziel w\u00e4re es \u2013 ganz in der paradoxen Abschreckungslogik \u2013, einen derartigen Krieg zu verhindern, indem man sich auf ihn vorbereitet. Die zentrale Herausforderung zur Umsetzung einer derartigen Doktrin w\u00e4re dabei nicht technischer Natur, sondern prim\u00e4r politisch. W\u00fcrde ein europ\u00e4isches B\u00fcndnis, w\u00fcrden die europ\u00e4ischen Gesellschaften Russland glaubw\u00fcrdig einen Abnutzungskrieg androhen k\u00f6nnen? Abnutzungskriege werden traditionell mit Wehrpflichtarmeen gef\u00fchrt \u2013 Freiwilligenarmeen k\u00f6nnen die Verluste schlicht nicht ersetzen. Und die meisten dieser europ\u00e4ischen Wehrpflichtigen w\u00fcrden im Kriegsfall andere europ\u00e4ische L\u00e4nder verteidigen. Die Wehrpflichtfrage ist damit nicht nur eine Frage der Legitimit\u00e4t des jeweiligen nationalen politischen Systems, sondern auch der europ\u00e4ischen Integration.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung einer Doktrin der Positionsverteidigung st\u00f6\u00dft an eine Grenze, die nicht technischer Natur ist, sondern durch den gesellschaftlichen Zusammenhalt definiert wird. Eine Strategie, die auf einen langwierigen Abnutzungskrieg setzt, verlangt von der Bev\u00f6lkerung eine Opferbereitschaft und Geduld, die in individualistischen und gleichzeitig sozial <a href=\"https:\/\/www.fes.de\/ungleiches-deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">zerkl\u00fcfteten<\/a> Gesellschaften nicht selbstverst\u00e4ndlich ist. Diese Bereitschaft, lange Leidensphasen und Verluste zu akzeptieren, existiert nur dort, wo der Gesellschaftsvertrag funktioniert: Wo B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger das Gef\u00fchl haben, fair behandelt zu werden, wo Bildung und gute Infrastruktur Vertrauen in den Staat stiften und wo eine gemeinsame europ\u00e4ische Vision \u00fcber nationale Egoismen hinwegweist. Wer Verteidigung langfristig denkt, muss deshalb auch den innergesellschaftlichen und europ\u00e4ischen Zusammenhalt st\u00e4rken. Denn eine Abschreckung, die auf gespaltenen Gesellschaften ruht, ist keine Strategie, sondern ein Trugbild.<\/p>\n<p>Wollen die Europ\u00e4er Russland ohne die USA abschrecken, m\u00fcssen sie Abschreckung und Verteidigung neu denken. Nicht als technisches Projekt, sondern als politisches. Solange Europa US-amerikanische Strategien und Doktrinen \u00fcbernimmt, ohne seine eigene Realit\u00e4t zu ber\u00fccksichtigen, bleibt seine milit\u00e4rische Emanzipation eine Illusion. Abschreckung entsteht nicht durch Waffensysteme allein. Sondern durch die glaubw\u00fcrdige F\u00e4higkeit, einen Konflikt auch durchzustehen. Die eigentliche Frage ist deshalb nicht, ob Europa st\u00e4rker aufr\u00fcstet. Sondern ob es bereit ist, die politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen daf\u00fcr zu schaffen, einen l\u00e4ngeren Krieg auch durchzuhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Debatte \u00fcber den m\u00f6glichen R\u00fcckzug amerikanischer Truppen aus Europa trifft einen wunden Punkt: Europa ist milit\u00e4risch abh\u00e4ngig&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":142317,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[10895,76,75,74,47137,1700,4825,45366,439,45262],"class_list":{"0":"post-142316","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-abschreckung","9":"tag-eu","10":"tag-europa","11":"tag-europe","12":"tag-militaerdoktrin","13":"tag-nato","14":"tag-strategie","15":"tag-truppenabzug","16":"tag-usa","17":"tag-zusammenhalt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116525208915744324","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142316","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=142316"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142316\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/142317"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=142316"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=142316"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=142316"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}