{"id":142362,"date":"2026-05-06T03:12:09","date_gmt":"2026-05-06T03:12:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/142362\/"},"modified":"2026-05-06T03:12:09","modified_gmt":"2026-05-06T03:12:09","slug":"d-gleichstellung-von-menschen-mit-behinderungen-gefordert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/142362\/","title":{"rendered":"D: Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen gefordert"},"content":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich des Europ\u00e4ischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2026 erinnert die Deutsche Bischofskonferenz an die unantastbare W\u00fcrde jedes Einzelnen. Seit \u00fcber drei Jahrzehnten wird an diesem Tag europaweit f\u00fcr die Rechte von Menschen mit Behinderungen protestiert, um auf strukturelle Benachteiligungen hinzuweisen.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/kirche\/news\/2026-03\/oesterreich-olympia-kaplan-paralympics-hoffnungszeichen-frieden.html\" title=\"\u00d6sterreichs Olympia-Kaplan: Paralympics als Hoffnungszeichen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2026\/02\/05\/20\/1770318083761.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"\u00d6sterreichs Olympia-Kaplan: Paralympics als Hoffnungszeichen\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Johannes Lackner, \u00d6sterreichs Olympia-Kaplan, begleitete die Athleten w\u00e4hrend der olympischen und paralympischen Spiele in Mailand und Cortina. Nach dem Ende der Paralympics am &#8230;\n     <\/p>\n<p>Im Jahr 2026 steht der Aktionstag unter der zentralen Botschaft, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind. Obwohl das Recht auf Teilhabe in der <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/PDF\/DB_Menschenrechtsschutz\/CRPD\/CRPD_Konvention_und_Fakultativprotokoll.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"external nofollow noopener\">Konvention der Vereinten Nationen \u00fcber die Rechte von Menschen mit Behinderungen<\/a> verankert ist, berichten Betroffene weiterhin von Hindernissen im Alltag. Dazu z\u00e4hlen insbesondere eine l\u00fcckenhafte Barrierefreiheit sowie Verz\u00f6gerungen bei der Bereitstellung von Assistenzleistungen und notwendigen Unterst\u00fctzungen, die den Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt erschweren.<\/p>\n<p>Ein aktueller Schwerpunkt der Debatte liege auf dem finanziellen Rahmen dieser Leistungen, teilt die Deutsche Bischofskonferenz an diesem Montag mit. Die notwendigen Hilfen stehen vermehrt unter wirtschaftlichem Druck, wobei Diskussionen \u00fcber Einsparungen h\u00e4ufig den Eindruck vermitteln, Teilhabeleistungen seien eine optionale Leistung.<\/p>\n<p>Reinhard Hauke, der als Weihbischof von Erfurt und Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz f\u00fcr inklusive Pastoral zust\u00e4ndig ist, betont hierzu, dass Teilhabe ein grundlegendes Recht darstellt. Er \u00e4u\u00dfert den Wunsch, die einseitige Konzentration auf die Kosten zu beenden. Stattdessen sei eine sachliche Analyse der Ursachen f\u00fcr Kostensteigerungen notwendig, die sich strikt an der Menschenw\u00fcrde und den Menschenrechten orientiere.<\/p>\n<p>Christliche Perspektive <\/p>\n<p>Aus christlicher Perspektive wird die Geltung der Menschenw\u00fcrde f\u00fcr jeden Einzelnen als Ableitung aus der Gottebenbildlichkeit des Menschen begr\u00fcndet. Weihbischof Reinhard Hauke f\u00fchrt dazu aus: \u201eAllen Menschen gilt uneingeschr\u00e4nkt die Menschenw\u00fcrde. Aus dieser W\u00fcrde erwachsen die fundamentalen Menschenrechte. Diese d\u00fcrfen daher nicht zur Verhandlungsmasse werden und ihre Umsetzung muss uneingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich sein.\u201c Nach Auffassung der Deutschen Bischofskonferenz tragen nicht nur politische Entscheidungstr\u00e4ger die Verantwortung f\u00fcr gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen, sondern jede Person im pers\u00f6nlichen Umfeld.<\/p>\n<p>Der Aktionstag soll dazu dienen, den Dialog zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu f\u00f6rdern und Informationen \u00fcber die Lebensrealit\u00e4ten von Menschen mit Behinderungen zu verbreiten. Der Austausch und das Kennenlernen neuer Perspektiven werden als Voraussetzung angesehen, um Prozesse der Inklusion gemeinsam zu gestalten. Als Orientierung dient dabei das biblische Vorbild Jesu, der die Solidarit\u00e4t mit Personen am Rand der Gesellschaft suchte.<\/p>\n<p>Die Deutsche Bischofskonferenz l\u00e4dt dazu ein, den Protesttag f\u00fcr eine verst\u00e4rkte Auseinandersetzung mit diesen Themen zu nutzen und die Vielfalt als Wert f\u00fcr die gesamte Gesellschaft anzuerkennen.<\/p>\n<p>(pm\/dbk &#8211; mg)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Anl\u00e4sslich des Europ\u00e4ischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2026 erinnert die Deutsche Bischofskonferenz&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":142363,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[2258,2262,3919,6775,47140,9105,1518,24182,40,41,39,13630,36020,66,65,64],"class_list":{"0":"post-142362","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-barrierefreiheit","9":"tag-inklusion","10":"tag-behinderung","11":"tag-deutsche-bischofskonferenz","12":"tag-europaeischer-protesttag","13":"tag-gleichstellung","14":"tag-menschenrechte","15":"tag-menschenwuerde","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-sozialpolitik","20":"tag-teilhabe","21":"tag-welt","22":"tag-world","23":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116525448745165000","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142362","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=142362"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142362\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/142363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=142362"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=142362"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=142362"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}