{"id":143908,"date":"2026-05-06T20:00:21","date_gmt":"2026-05-06T20:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/143908\/"},"modified":"2026-05-06T20:00:21","modified_gmt":"2026-05-06T20:00:21","slug":"biennale-2026-eroeffnung-oesterreich-pavillon-in-venedig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/143908\/","title":{"rendered":"Biennale 2026 Er\u00f6ffnung \u00d6sterreich Pavillon in Venedig"},"content":{"rendered":"<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/hvk_biennale26_eliasfuhrer.jpg\" class=\"figure-img img-fluid\" alt=\"Vizekanzler Babler er\u00f6ffnet den \u00d6sterreich Pavillon auf der Biennale Venedig 2026\"\/><\/p>\n<p>                        Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler er\u00f6ffnet den \u00d6sterreichischen Pavillon in Venedig unter gro\u00dfem Publikumsinteresse f\u00fcr die Er\u00f6ffnungs-\u00c9tude von\u00a0Florentina Holzinger.\u00a0<\/p>\n<p>                        Foto: BMWKMS \/Elias Fuhrer<\/p>\n<p>SEAWORLD VENICE ist der \u00f6sterreichische Beitrag auf der 61. La Biennale di Venezia\u00a0von der renommierten Choreografin und Performance-K\u00fcnstlerin Florentina Holzinger und Kuratorin Nora-Swantje Almes.\u00a0Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler hat das interdisziplin\u00e4re Projekt im \u00d6sterreichischen Pavillon in den Gardinis am 6. Mai er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler:<\/p>\n<p>&#8222;Die Aufgabe der Politik ist nicht, Kunst zu z\u00e4hmen. Die Aufgabe der Politik ist es, ihre Freiheit zu sch\u00fctzen \u2013 gerade dann, wenn sie unbequem wird. Mit seiner Teilnahme an der Biennale bekr\u00e4ftigt \u00d6sterreich: Wir nehmen Kunst ernst. Und wir nehmen ihre Freiheit ernst.<\/p>\n<p>\u00d6sterreich wird in diesem Jahr von einer K\u00fcnstlerin vertreten, die wie kaum eine andere f\u00fcr eine hinterfragende, mutige und kompromisslose k\u00fcnstlerische Sprache steht: Florentina Holzinger. Ihre Arbeiten sind radikal, k\u00f6rperlich, feministisch \u2013 und zutiefst politisch. Sie fordern uns heraus, \u00fcber Normen nachzudenken, \u00fcber Freiheit und Selbstbestimmung. Lassen Sie sich herausfordern. Lassen Sie sich irritieren. Lassen Sie sich ber\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p>      \t\tSEAWORLD VENICE<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/austria-seaworld-venice_wytyczak.jpg\" class=\"figure-img img-fluid\" alt=\"Wasser und Wellen im \u00d6sterreich-Pavillon in Venedig - Florentina Holzingers Biennale Beitrag 2026\"\/><\/p>\n<p>                        Im gefluteten Pavillon macht ein Jet Ski seine Runden als Monument f\u00fcr die \u00f6kologische Katastrophe, die vom Massentourismus angetrieben wird und nach wie vor mit der sinkenden Stadt kollidiert. Manchmal verwandelt sich die Starrheit des Jet Skis in Strudel und Wellen: ein absurdes Bild einer eingeschlossenen Natur und des menschlichen Wunsches, sie zu kontrollieren.<\/p>\n<p>                        Foto: SEAWORLD VENICE, 2026 \/ Nicole Marianna Wytyczak<\/p>\n<p>Florentina Holzinger nimmt ihre langj\u00e4hrigen Recherchen zum Element Wasser als Ausgangspunkt, um den menschlichen K\u00f6rper in einer radikal ver\u00e4nderten Landschaft zu verhandeln, in der Natur und Technologie unmittelbar aufeinanderprallen.<\/p>\n<p>Dialog mit Venedig<\/p>\n<p>SEAWORLD VENICE\u00a0geht aus dieser kontinuierlichen Auseinandersetzung hervor und tritt in den Dialog mit Venedig \u2013 einer Stadt, die durch ihr enges Verh\u00e4ltnis mit Wasser, \u00dcberleben und den Folgen menschlicher Intervention gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p>Der Wasserspiegel steigt. Wasser, das wir in unz\u00e4hligen Zyklen t\u00e4glich trinken und ausscheiden. Wasser als lebendige, lebenswichtige nat\u00fcrliche Ressource \u2013 und als streng kontrolliertes Gut.<\/p>\n<p>Wasser, in das wir uns fallen lassen, in das wir eintauchen und aus dem wir, vielleicht transformiert, auftauchen:<\/p>\n<p>Unterwasserthemenpark, Kl\u00e4ranlage und Sakralbau<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/seaworld-venice_wytyczak.jpg\" class=\"figure-img img-fluid\" alt=\"\u00d6sterreichischer Pavillon Venedig - Frau taucht in Wasserbecken\"\/><\/p>\n<p>                        Foto: SEAWORLD VENICE, 2026 \/ Nicole Marianna Wytyczak<\/p>\n<p>SEAWORLD VENICE\u00a0ist als Unterwasserthemenpark, Kl\u00e4ranlage und Sakralbau zugleich konzipiert und wird zu einem maschinen-\u00e4hnlichen Organismus, der \u00fcber die Dauer der Biennale Arte 2026 von Performer:innen bewohnt wird.<\/p>\n<p>Mit poetischer wie kompromissloser Bildsprache tastet Florentina Holzinger die Grenzen des Menschlichen ab und legt zugleich die Verletzlichkeit menschlicher K\u00f6rper sowie der Systeme offen, in denen sie sich bewegen.\u00a0<\/p>\n<p>Offener Wettbewerb<\/p>\n<p>Seit 2021 wird der \u00d6sterreich-Beitrag zur Biennale Venedig \u00fcber einen offenen Wettbewerb ermittelt: Eine Fachjury w\u00e4hlt in einem dreistufigen Verfahren die Projekte aus \u2013 die finale Entscheidung trifft der Kunst- und Kulturminister auf ihre Empfehlung.<\/p>\n<p>Aktuelle Fragestellungen\u00a0<\/p>\n<p>Die Auswahl von Florentina Holzinger f\u00fcr die Biennale erfolgte durch eine unabh\u00e4ngige Fachjury im J\u00e4nner 2025. Aus zahlreichen Einreichungen wurde ihr Projekt SEAWORLD VENICE aufgrund seiner Innovationskraft und internationalen Relevanz ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die hohe Aktualit\u00e4t von Holzingers Fragestellungen \u2013 vom Umgang mit der Ressource Wasser bis hin zu existenziellen k\u00f6rperlichen Erfahrungen und deren gesellschaftlichen Normierungen \u2013 \u00fcberzeugte die Jury ebenso wie die geplante Umsetzung in unterschiedlichen Formaten: Sowohl die Installation im Pavillon als auch die \u00c9tudes \u2013 ein Werkzyklus an verschiedenen Orten in Venedig und der Lagune erm\u00f6glichen eine pers\u00f6nliche Teilnahme und Reflexion auf mehreren Ebenen.<\/p>\n<p>Impulse f\u00fcr Kulturstandort \u00d6sterreich<\/p>\n<p>Das Kunst- und Kulturministerium stellt als Auftraggeber des \u00f6sterreichischen Biennale-Beitrags ein Budget von 600.000 Euro bereit, aus dem Kosten wie etwa die Produktion \u00fcber Katalog und Transport bis hin zu Reisen und Performerinnen zu decken sind. Aufgrund des hohen Projektaufwands erg\u00e4nzen private Sponsorengelder das Projekt.<\/p>\n<p>Angesichts der internationalen Bedeutung der Biennale in Venedig ist diese F\u00f6rderung eine Investition in die Sichtbarkeit \u00d6sterreichs als moderner, lebendiger Kulturstandort. Ein \u00fcberzeugender Auftritt st\u00e4rkt nachhaltig das kulturelle Profil des Landes, erh\u00f6ht seine Attraktivit\u00e4t als Reiseziel und setzt wirtschaftliche Impulse weit \u00fcber den Kulturbereich hinaus.<\/p>\n<p>9. Mai bis 22. November 2026<br \/>\u00a0SEAWORLD VENICE<br \/>\u00d6sterreichischer Pavillon<br \/>Giardini della Biennale Venezia<\/p>\n<p>\t<a href=\"https:\/\/www.seaworldvenice.at\/de\" target=\"_blank\" title=\"\u00d6ffnet in einem neuen Fenster\" rel=\"nofollow noopener\">seaworldvenice.at<\/a><br \/>Permanente Live-Installation und Performances im \u00f6sterreichischen Pavillon und ortsspezifische Performances und Beitr\u00e4ge in Venedig und der Lagune<br \/>\n\t<a href=\"https:\/\/www.seaworldvenice.at\/de\/about\/satelliten-programm\" target=\"_blank\" title=\"\u00d6ffnet in einem neuen Fenster\" rel=\"nofollow noopener\">Satelliten Programm<\/a><br \/>Die Reihe der \u00c9tudes wird in Form von Satellitenprojekten an verschiedenen Orten stattfinden. Termine u.a. mit den Wiener Festwochen, der Nitsch Foundation und dem Kunsthaus Bregenz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler er\u00f6ffnet den \u00d6sterreichischen Pavillon in Venedig unter gro\u00dfem Publikumsinteresse f\u00fcr die Er\u00f6ffnungs-\u00c9tude von\u00a0Florentina&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15474,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[46,42,9922,147,27475,42770,47478,44,148,8421],"class_list":{"0":"post-143908","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unterhaltung","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-babler","11":"tag-entertainment","12":"tag-florentina-holzinger","13":"tag-holzinger","14":"tag-nora-swantje-almes","15":"tag-oesterreich","16":"tag-unterhaltung","17":"tag-venedig"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116529412914391352","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/143908","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=143908"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/143908\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15474"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=143908"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=143908"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=143908"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}