{"id":144098,"date":"2026-05-06T22:35:38","date_gmt":"2026-05-06T22:35:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/144098\/"},"modified":"2026-05-06T22:35:38","modified_gmt":"2026-05-06T22:35:38","slug":"blake-lively-baldoni-einigung-kurz-vor-prozess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/144098\/","title":{"rendered":"Blake Lively &#038; Baldoni: Einigung kurz vor Prozess"},"content":{"rendered":"<p>Kurz vor dem Showdown im Gerichtssaal \u00fcberraschen Blake Lively und Justin Baldoni mit einer Einigung \u2013 und einem gemeinsamen Statement.<\/p>\n<p>Knapp eineinhalb Jahre nach Beginn eines \u00f6ffentlich ausgetragenen Konflikts haben die US-Schauspielerin Blake Lively (38) und ihr Schauspielkollege Justin Baldoni (42) ihren Rechtsstreit au\u00dfergerichtlich beigelegt. Die Einigung wurde in der Nacht auf Dienstag bekannt \u2013 nur wenige Tage vor dem geplanten Prozessbeginn am 18. Mai. Sowohl die \u201eNew York Times\u201c als auch NBC News bezeichneten den Ausgang als \u201e\u00fcberraschend\u201c.<\/p>\n<p>Den Ausgangspunkt des Konflikts bildete eine Anzeige, die Lively \u2013 bekannt aus der Serie \u201eGossip Girl\u201c \u2013 im Dezember 2024 gegen Baldoni erstattete. Sie warf ihm sexuelle Bel\u00e4stigung w\u00e4hrend der Dreharbeiten zu dem gemeinsamen Film \u201eNur noch ein einziges Mal\u201c vor und erhob gemeinsam mit einer Klage den Vorwurf, Baldoni und Produzent Jamey Heath h\u00e4tten gezielt versucht, ihren Ruf zu besch\u00e4digen. Baldoni, der bei dem Projekt auch Regie f\u00fchrte und durch die Serie \u201eJane the Virgin\u201c bekannt wurde, reagierte seinerseits mit einer Verleumdungsklage gegen Lively und deren Ehemann Ryan Reynolds \u2013 ein Verfahren, das ein Richter im November abwies.<\/p>\n<p>Juristische R\u00fcckschl\u00e4ge<\/p>\n<p>Anfang April folgte ein weiterer juristischer R\u00fcckschlag f\u00fcr Lively: Ein Gericht wies einen Gro\u00dfteil ihrer Vorw\u00fcrfe ab, darunter jene der sexuellen Bel\u00e4stigung. Von urspr\u00fcnglich 13 Anklagepunkten verblieben lediglich drei \u2013 unter anderem ein Vorwurf des Vertragsbruchs \u2013, die beim angesetzten Verfahren im Mai h\u00e4tten verhandelt werden sollen.<\/p>\n<p>In einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung der Anw\u00e4lte beider Seiten hie\u00df es, dass alle an der Produktion Beteiligten \u201estolz\u201c auf den Film seien. Sie w\u00fcrden hinter dem Ziel des Films stehen, das Bewusstsein zu sch\u00e4rfen und einen Beitrag f\u00fcr \u00dcberlebende h\u00e4uslicher Gewalt zu leisten. Die Entstehung des Films habe \u201eHerausforderungen\u201c mit sich gebracht, und die von Lively ge\u00e4u\u00dferten Bedenken h\u00e4tten es verdient, geh\u00f6rt zu werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die breite \u00d6ffentlichkeit kam die Einigung unerwartet. NBC News berichtete unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Person: \u201eHinter den Kulissen begannen die Gespr\u00e4che zur Beilegung des Falls bereits im letzten Monat, nachdem ein Richter die meisten von Livelys Vorw\u00fcrfen abgewiesen hatte.\u201c Und weiter: \u201eDie Parteien trafen sich am Wochenende und erzielten am Montag eine Einigung, so die Quelle.\u201c \u00dcber die konkreten Vergleichsbedingungen wurde Stillschweigen vereinbart.<\/p>\n<p>Parallel dazu hatte Baldoni auch die \u201eNew York Times\u201c wegen Verleumdung geklagt \u2013 allerdings ohne Erfolg. Grundlage war ein Artikel, der ihm vorwarf, nach Livelys Vorw\u00fcrfen mithilfe professioneller PR-Strategen eine gezielte Kampagne gegen sie gestartet zu haben. Verfasst wurde der Text unter anderem von Megan Twohey, die gemeinsam mit Kollegen die sexuellen \u00dcbergriffe Harvey Weinsteins aufgedeckt und daf\u00fcr 2018 den Pulitzer-Preis erhalten hatte.<\/p>\n<p>\u00d6ffentliches Aufsehen<\/p>\n<p>\u201eEs wurde erwartet, dass der Prozess zu einem mit Spannung verfolgten Rechtsdrama werden w\u00fcrde, an dem Scharen von Vertretern der traditionellen Medien und Influencer teilnehmen w\u00fcrden, die fast jedes einzelne Beweisst\u00fcck, das im Laufe der monatelangen Rechtsstreitigkeiten ver\u00f6ffentlicht wurde, genauestens unter die Lupe genommen hatten\u201c, schrieb die \u201eNew York Times\u201c.<\/p>\n<p>An Arbeitspl\u00e4tzen sollte es kein Fehlverhalten geben, f\u00fchrten die Verfasser der Mitteilung weiter aus. Es sei jetzt ihre \u201eaufrichtige Hoffnung\u201c, dass alle Beteiligten \u201ekonstruktiv und in Frieden\u201c vorw\u00e4rtsgehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Noch am selben Tag, an dem die Einigung publik wurde, erschien Lively \u00fcberraschend bei der glamour\u00f6sen Met Gala in New York. NBC News kommentierte, mit diesem Auftritt sei \u201einoffiziell ein Kapitel f\u00fcr Lively abgeschlossen, deren Privatleben (einschlie\u00dflich ihrer Beziehung zu Ehemann Ryan Reynolds und ihrer Freundschaft mit Taylor Swift) inmitten des andauernden Streits mit Baldoni zu einem \u00f6ffentlichen Interesse geworden war\u201c.<\/p>\n<p>Beide Hauptbeteiligten h\u00e4tten im Prozess aussagen sollen, ebenso war nicht ausgeschlossen, dass Reynolds als Zeuge vorgeladen worden w\u00e4re. F\u00fcr besonderes Aufsehen hatte im Vorfeld zudem gesorgt, dass Textnachrichten von Popstar Taylor Swift an ihre Freundin Lively als Beweismittel gesichert worden waren.<\/p>\n<p>Das Magazin \u201eNew Yorker\u201c hatte den Fall Anfang 2025 in einen gr\u00f6\u00dferen gesellschaftlichen Zusammenhang gestellt und geschrieben, er illustriere den \u201eKollaps der \u00c4ra #MeToo in Hollywood\u201c. Die Anschuldigungen von Lively w\u00fcrden nicht ernst genommen, sondern sie werde mit einer Gegenkampagne \u00fcberzogen, die in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung Erfolg habe. \u201eWir sind nicht mehr in der \u00c4ra #MeToo. Der Standard, \u201aFrauen zu glauben\u2018, wurde nie wirklich Standard.\u201c<\/p>\n<p>Hintergrund des gesamten Konflikts ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers der US-Autorin Colleen Hoover, in der Lively und Baldoni ein Paar in einer von Gewalt gepr\u00e4gten Beziehung verk\u00f6rpern. Der Film erhielt gemischte Kritiken und spielte weltweit rund 350 Millionen US-Dollar \u2013 damals etwa 340 Millionen Euro \u2013 ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kurz vor dem Showdown im Gerichtssaal \u00fcberraschen Blake Lively und Justin Baldoni mit einer Einigung \u2013 und einem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":144099,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[46,42,147,1408,44,148],"class_list":{"0":"post-144098","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unterhaltung","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-entertainment","11":"tag-featured","12":"tag-oesterreich","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116530021835073873","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/144098","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=144098"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/144098\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/144099"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=144098"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=144098"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=144098"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}