{"id":144175,"date":"2026-05-06T23:42:08","date_gmt":"2026-05-06T23:42:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/144175\/"},"modified":"2026-05-06T23:42:08","modified_gmt":"2026-05-06T23:42:08","slug":"deutsche-wegen-hantavirus-verdacht-nach-duesseldorf-gebracht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/144175\/","title":{"rendered":"Deutsche wegen Hantavirus-Verdacht nach D\u00fcsseldorf gebracht"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Im Drama um den t\u00f6dlichen Hantavirus-Ausbruch auf dem niederl\u00e4ndischen Kreuzfahrtschiff &#8222;Hondius&#8220; ist eine m\u00f6glicherweise infizierte Deutsche zur Untersuchung nach Deutschland gebracht worden. Ein dpa-Reporter berichtete, der spezielle Transport-Konvoi sei in D\u00fcsseldorf angekommen. Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr D\u00fcsseldorf hatten die Person am Flughafen in Amsterdam \u00fcbernommen. Zwei vom Schiff geholte Erkrankte sa\u00dfen wegen technischer Probleme auf den Kanaren fest.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Feuerwehrsprecher sagte zuvor der Nachrichtenagentur AFP, der zur D\u00fcsseldorfer Universit\u00e4tsklinik fahrende Konvoi mit der Deutschen umfasse sechs Fahrzeuge. Die Einsatzkr\u00e4fte tr\u00fcgen Spezialanz\u00fcge, um sich vor einer Ansteckung zu sch\u00fctzen. Der Zustand der Frau sei &#8222;stabil, derzeit zeigt sie keine Symptome einer Infektion&#8220;, erkl\u00e4rte die Feuerwehr am Abend.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Am Mittwochvormittag waren drei Menschen im Hafen der kapverdischen Hauptstadt Praia von Bord des Schiffes geholt worden. Dabei handelt es sich um zwei Besatzungsmitglieder aus Gro\u00dfbritannien und den Niederlanden, die nach Angaben des Kreuzfahrtveranstalters Oceanwide Expeditions schwer erkrankt sind, sowie um eine Kontaktperson der am 2. Mai auf dem Schiff gestorbenen Deutschen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die beiden erkrankten Hantavirus-Patienten wurden mit einem anderen Flugzeug von Kap Verde ausgeflogen als die Deutsche. Die Maschine landete sp\u00e4ter auf den Kanarischen Inseln, wie ein AFP-Reporter am Flughafen von Gran Canaria beobachtete. Das spanische Gesundheitsministerium teilte mit, die zwei Patienten m\u00fcssten wegen technischer Probleme mit einer anderen Maschine weiterfliegen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Aus Kreisen des Ministeriums hie\u00df es, der Arzt an Bord habe beim Auftanken einen &#8222;Fehler im Stromversorgungssystem&#8220; bei einem Patienten bemerkt. Der Mensch m\u00fcsse so lange an Bord bleiben, bis eine Ersatzmaschine vor Ort sei. Die Regionalregierung hatte zuvor von einer &#8222;technischen Zwischenlandung&#8220; des Sanit\u00e4tsflugzeugs auf den Kanaren nach einer verweigerten Landeerlaubnis durch Marokko gesprochen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">&#8222;In dieser Phase bleibt das gesamte \u00f6ffentliche Gesundheitsrisiko niedrig&#8220;, schrieb WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf X. Auf der &#8222;Hondius&#8220; waren drei Menschen nach einer Infektion mit dem Hantavirus gestorben &#8211; ein \u00e4lteres niederl\u00e4ndisches Ehepaar und eine deutsche Frau.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ein Passagier der &#8222;Hondius&#8220; ist nach seiner R\u00fcckkehr in die Schweiz nun positiv auf das Hantavirus getestet worden. Er wird derzeit im Universit\u00e4tsspital Z\u00fcrich behandelt, wie das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) mitteilte. Der Patient sei zusammen mit seiner Ehefrau Ende April von seiner Reise nach S\u00fcdamerika zur\u00fcckgekehrt. Nach Auftreten von Krankheitssymptomen habe er das Krankenhaus aufgesucht. Das kleine Kreuzfahrtschiff mit insgesamt knapp 150 Menschen an Bord war vom S\u00fcden Argentiniens aufgebrochen und ankert derzeit vor Kap Verde.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das betroffene Kreuzfahrtschiff soll laut der spanischen Regierung die Kanarischen Inseln anlaufen. Das Gesundheitsministerium in Madrid erkl\u00e4rte, man komme damit Bitten der EU und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach. Laut dem spanischen Sender TVE sollte das Schiff mit knapp 150 Menschen an Bord auf Teneriffa anlegen. Die Regionalregierung der Kanaren lehnt dies zwar ab, die Entscheidung liegt aber letztlich in Madrid.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Regionalpr\u00e4sident Fernando Clavijo sagte am Mittwoch im Radiosender COPE, er lehne eine Aufnahme des Schiffes ab. Die daf\u00fcr in Madrid getroffene Entscheidung basiere auf &#8222;keinerlei technischen Kriterien&#8220;. Zudem gebe es nicht genug Informationen, um die Bev\u00f6lkerung zu beruhigen oder ihre Sicherheit zu garantieren. Er habe ein dringendes Treffen mit dem sozialistischen Ministerpr\u00e4sidenten Pedro Sanchez beantragt. Die Zentralregierung in Madrid steht \u00fcber den Regionalbeh\u00f6rden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das Ministerium erkl\u00e4rte am Dienstagabend, es handle sich bei der Genehmigung im Sinne internationalen Rechts und humanit\u00e4rer Prinzipien. Auf den Kanaren sollten die Passagiere und die Crew unter strengen Sicherheitsvorkehrungen untersucht und behandelt werden, um dann in ihre Heimatl\u00e4nder zur\u00fcckgebracht zu werden.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Laut WHO wurde inzwischen bei dem Ausbruch der Andes-Virusstamm best\u00e4tigt. Normalerweise wird das Hantavirus durch Kontakt mit infizierten Nagetieren oder deren Ausscheidungen \u00fcbertragen. Doch bei fr\u00fcheren Ausbr\u00fcchen, die durch den sogenannten Andes-Stamm des Virus ausgel\u00f6st wurden, gab es begrenzt auch \u00dcbertragungen bei engem Kontakt unter Menschen. Der Andes-Stamm hat sich in S\u00fcdamerika ausgebreitet, darunter in Argentinien. Dort war das Kreuzfahrtschiff, auf dem Kabinen zwischen 14.000 und 22.000 Euro kosten, urspr\u00fcnglich in See gestochen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Endg\u00fcltiges Ziel der &#8222;Hondius&#8220; waren die Kapverden vor der Nordwestk\u00fcste Afrikas. Nach dem Virus-Ausbruch machte das Schiff vor der K\u00fcste der kleinen Inselrepublik fest, durfte aber niemanden an Land lassen. Es liegt dort seit Tagen. Zuletzt hie\u00df es, der Luxuskreuzer bereite sich auf die drei- bis viert\u00e4gige Fahrt nach Gran Canaria oder Teneriffa vor. Der Sender TVE bezog sich bei seinem Hinweis auf Teneriffa auf Kreise des spanischen Gesundheitsministeriums.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Drama um den t\u00f6dlichen Hantavirus-Ausbruch auf dem niederl\u00e4ndischen Kreuzfahrtschiff &#8222;Hondius&#8220; ist eine m\u00f6glicherweise infizierte Deutsche zur Untersuchung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":142182,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[1219,75,2365,40,41,1434,3369,1620,4375,39,935,38,19256],"class_list":{"0":"post-144175","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-afrika","9":"tag-europa","10":"tag-madrid","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-newsticker","14":"tag-reise","15":"tag-reisen","16":"tag-schifffahrt","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-spanien","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-viruserkrankung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116530285283314851","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/144175","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=144175"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/144175\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/142182"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=144175"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=144175"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=144175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}