{"id":144339,"date":"2026-05-07T02:50:12","date_gmt":"2026-05-07T02:50:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/144339\/"},"modified":"2026-05-07T02:50:12","modified_gmt":"2026-05-07T02:50:12","slug":"tiefrotes-erstes-quartal-aua-fliegt-112-millionen-euro-verlust-ein-und-hebt-ticketpreise-an-leadersnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/144339\/","title":{"rendered":"Tiefrotes erstes Quartal &#8211; AUA fliegt 112 Millionen Euro Verlust ein und hebt Ticketpreise an \u00bb Leadersnet"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Redaktion\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t06.05.2026\t\t\t<\/p>\n<p>Belastet wurde das erste Quartal vor allem durch die Folgen des Iran-Kriegs, steigende Kerosinkosten und wetterbedingte Einschr\u00e4nkungen. Gleichzeitig sieht sich die Fluglinie f\u00fcr den Sommer gut vorbereitet.\u00a0<\/p>\n<p>Austrian Airlines hat das erste Quartal 2026 mit einem Adjusted EBIT von minus 112 Millionen Euro abgeschlossen. Damit lag das Ergebnis zwar auf Vorjahresniveau, blieb jedoch hinter den eigenen Erwartungen zur\u00fcck. Positiv entwickelten sich hingegen Umsatz und Auslastung der Flugzeuge.<\/p>\n<p>Als wesentliche Belastungsfaktoren nennt die Fluglinie die Auswirkungen des Iran-Krieges sowie mehrere Starkwetterereignisse zu Jahresbeginn. Verbindungen nach Tel Aviv, Amman, Erbil, Teheran und Dubai bleiben weiterhin ausgesetzt. Gleichzeitig f\u00fchrten gestiegene Kerosinkosten sowie Schnee- und Blitzeis-Ereignisse in Europa zu zus\u00e4tzlichen Belastungen.<\/p>\n<p>&#8222;Neben viel Eis und Schnee zum Jahresanfang haben vor allem die Auswirkungen des Iran-Krieges unser erstes Quartal gepr\u00e4gt. Durch die Streichung von zahlreichen Nahost-Verbindungen und deutlich gestiegene Kosten blieb das Ergebnis hinter unserer Jahresplanung. Trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen sind wir aber f\u00fcr die Sommermonate sehr gut vorbereitet und erwarten einen starken Europa-Reiseverkehr&#8220;, sagt Austrian-Airlines-CEO Annette Mann.<\/p>\n<p>Laut Mann sollen die h\u00f6heren Kerosinkosten heuer einen dreistelligen Millionenbetrag ausmachen. Daher bleibe der AUA gar nichts anderes \u00fcbrig, als diese Zusatzkosten \u00fcber h\u00f6here Ticketpreise an die Passagier:innen weiterzugeben, so die CEO. Um wie viel die Tickets teurer werden, wollte sie nicht verraten. Das h\u00e4ngt nat\u00fcrlich auch von der Flugdauer zur gew\u00fcnschten Destination ab.<\/p>\n<p>Keine Einschr\u00e4nkungen bei Treibstoffversorgung erwartet<\/p>\n<p>Trotz der anhaltenden Krise im Nahen und Mittleren Osten rechnet Austrian Airlines am Standort Wien derzeit nicht mit Problemen bei der Treibstoffversorgung in den Sommermonaten. Die Situation werde jedoch laufend beobachtet, um auf m\u00f6gliche lokale Engp\u00e4sse an einzelnen Destinationen rasch reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig verweist die Fluglinie auf ihre Flexibilit\u00e4t zu Beginn des Konflikts. Innerhalb weniger Tage wurden im M\u00e4rz rund 20 zus\u00e4tzliche Fl\u00fcge zwischen Wien und Bangkok organisiert, um gestrandeten Passagier:innen die R\u00fcckreise zu erm\u00f6glichen. Zudem f\u00fchrte Austrian Airlines im Auftrag des Au\u00dfenministeriums Repatriierungsfl\u00fcge durch.<\/p>\n<p>Flottenerneuerung wird fortgesetzt<\/p>\n<p>Auch die Modernisierung der Flotte schreitet weiter voran, so das Unternehmen. Anfang April wurde die dritte Boeing 787-9 \u00fcbernommen. Nach Abschluss von Arbeiten an Kabine und Lackierung soll das Flugzeug mit der Kennung OE-LPG ab 1. Juni auf der Langstrecke eingesetzt werden. F\u00fcr 2026 werden zwei weitere Dreamliner erwartet.<\/p>\n<p>Bis zum Ende des Winterflugplans 2028\/2029 soll die gesamte Langstreckenflotte aus zw\u00f6lf Boeing 787-9 bestehen. Parallel dazu erneuert Austrian Airlines auch die Kurz- und Mittelstreckenflotte. Anstelle von 17 Embraer-Flugzeugen werden sechs zus\u00e4tzliche Airbus A320neo mit jeweils 180 Sitzpl\u00e4tzen \u00fcbernommen. Die erste Maschine soll im Sommer 2026 ausgeliefert werden. Langfristig w\u00e4chst die Airbus-Flotte damit auf 46 Flugzeuge.<\/p>\n<p>K\u00fcnftig will Austrian Airlines ihre Flotte auf zwei Flugzeugtypen reduzieren: die Airbus-A320-Familie sowie die Boeing-787-9-Dreamliner. Zus\u00e4tzlich sollen die Flugzeuge der Lufthansa Group schrittweise mit Starlink-Internetzugang ausgestattet werden.<\/p>\n<p>Austrian-Airlines-COO Stefan-Kenan Scheib betont: &#8222;Wir freuen uns sehr, dass die Modernisierung der Austrian Flotte voranschreitet und wir heuer insgesamt f\u00fcnf neue Flugzeuge bei Austrian begr\u00fc\u00dfen werden. Gleichzeitig best\u00e4tigten die Auswirkungen der aktuellen Krise im Nahen Osten sehr deutlich die strategische Entscheidung, in neue Flugzeuge mit deutlich geringerem Treibstoffverbrauch zu investieren.&#8220;<\/p>\n<p>Standort Wien soll weiter gest\u00e4rkt werden<\/p>\n<p>Nach Ansicht von Austrian Airlines und der Lufthansa Group bietet der Standort Wien weiteres Wachstumspotenzial. Eine Studie des Economica-Instituts im Auftrag von Aviation Industry Austria kommt zum Ergebnis, dass eine Million zus\u00e4tzliche Passagier:innen am Flughafen Wien j\u00e4hrlich 75 Millionen Euro Nettowertsch\u00f6pfung sowie bis zu 950 zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze bringen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Ein zus\u00e4tzlicher Dreamliner bei Austrian Airlines w\u00fcrde laut Unternehmen zudem rund 350 zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze schaffen.\u00a0Seit Herbst des vergangenen Jahres laufen dazu Gespr\u00e4che mit Politik und Flughafen Wien. Im Mittelpunkt stehen eine langfristige Luftfahrtstrategie, die \u00dcberpr\u00fcfung lokaler Kostenstrukturen sowie m\u00f6gliche Effizienz- und Infrastrukturma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung des Hubs Wien.<\/p>\n<p>Hohe P\u00fcnktlichkeit trotz schwieriger Rahmenbedingungen<\/p>\n<p>Operativ verweist Austrian Airlines auf starke Leistungen im ersten Quartal. Die Fluglinie erreichte Platz zwei im europ\u00e4ischen P\u00fcnktlichkeitsranking, im M\u00e4rz sogar Rang eins, so die AUA. Auch die Kundenzufriedenheit sei im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen.<\/p>\n<p>Dennoch sieht Annette Mann weiterhin wirtschaftlichen Handlungsbedarf: &#8222;Trotz operativer Spitzen-Performance und einer im internationalen Vergleich hohen Flugzeugproduktivit\u00e4t bleibt die Marge von Austrian Airlines bisher etwa 50 Prozent unter dem europ\u00e4ischen Schnitt, w\u00e4hrend die luftfahrtspezifischen Standortkosten zu den h\u00f6chsten in Europa geh\u00f6ren. Die unter diesen Rahmenbedingungen erzielbaren Gewinne von zuletzt etwa drei Prozent Marge reichen bei Weitem nicht aus, um im internationalen Wettbewerb langfristig bestehen und Investitionen wie die Flottenerneuerung oder gar Wachstum eigenst\u00e4ndig finanzieren zu k\u00f6nnen. Es besteht also dringender Handlungsbedarf.&#8220;<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Fl\u00fcge im Sommer<\/p>\n<p>F\u00fcr die Sommermonate erweitert Austrian Airlines ihr Angebot. Neu im Flugplan sind Ponta Delgada auf den Azoren, Ohrid in Nordmazedonien, Bergen in Norwegen, Mytilini auf Lesbos, Bastia auf Korsika sowie Bilbao und Alicante in Spanien.<\/p>\n<p>Freigewordene Kapazit\u00e4ten aufgrund der ausgesetzten Nahost-Verbindungen sollen verst\u00e4rkt f\u00fcr europ\u00e4ische Urlaubsdestinationen eingesetzt werden. Zus\u00e4tzliche Fl\u00fcge gibt es unter anderem nach Palma de Mallorca, Dubrovnik, Barcelona, Nizza und M\u00e1laga. Auch Alicante und Bilbao werden h\u00e4ufiger angeflogen. Insgesamt plant Austrian Airlines rund 800 zus\u00e4tzliche Fl\u00fcge im Sommer.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.austrian.com\/at\/de\/homepage\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.austrian.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Redaktion\u00a0 | 06.05.2026 Belastet wurde das erste Quartal vor allem durch die Folgen des Iran-Kriegs, steigende Kerosinkosten und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":144340,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[46,42,2544,95,90,89,91,94,44,93,92],"class_list":{"0":"post-144339","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-austrian-airlines","11":"tag-business","12":"tag-companies","13":"tag-companies-markets","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-oesterreich","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116531024908073932","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/144339","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=144339"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/144339\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/144340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=144339"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=144339"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=144339"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}