{"id":1446,"date":"2026-02-19T22:20:10","date_gmt":"2026-02-19T22:20:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/1446\/"},"modified":"2026-02-19T22:20:10","modified_gmt":"2026-02-19T22:20:10","slug":"vier-jahre-krieg-kerzenmeer-fuer-die-ukraine-am-wiener-stephansplatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/1446\/","title":{"rendered":"Vier Jahre Krieg: Kerzenmeer f\u00fcr die Ukraine am Wiener Stephansplatz"},"content":{"rendered":"<p>              19.02.2026 20:16<\/p>\n<p>              (Akt. 19.02.2026 20:34)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/ABD0114-20260219-4-3-250035962697-3596x2697.jpg\"   alt=\"1.000 Kerzen leuchteten f\u00fcr die Ukraine am Stephansplatz.\" title=\"1.000 Kerzen leuchteten f\u00fcr die Ukraine am Stephansplatz.\"\/><\/p>\n<p>                    1.000 Kerzen leuchteten f\u00fcr die Ukraine am Stephansplatz.<br \/>\n                     \u00a9APA\/HELMUT FOHRINGER<\/p>\n<p>\n        Mit 1.000 Kerzen hat die \u00f6sterreichische Caritas am Donnerstagabend am Wiener Stephansplatz an den vierten Jahrestag des russischen \u00dcberfalls auf die Ukraine erinnert und ihre Solidarit\u00e4t mit Ukrainern zum Ausdruck gebracht.\n      <\/p>\n<p>&#8222;Die Situation in der Ukraine ist nach wie vor dramatisch und sie spitzt sich weiter zu&#8220;, erkl\u00e4rte Caritasdirektor Klaus Schwertner. Auch Erzbischof Josef Gr\u00fcnwidl wandte sich an die Versammelten.&#8220;Wir stehen heute hier, weil wir ein starkes und wichtiges Signal in die Ukraine schicken wollen. Diese Bilder erreichen schon jetzt \u00fcber soziale Medien Menschen in der Ukraine, die Hoffnung dringend n\u00f6tig haben&#8220;, sagte Schwertner bei der Solidarit\u00e4tskundgebung.<\/p>\n<p>\n            Schwertner verurteilt &#8222;L\u00fcgen \u00fcber Krieg&#8220;\n          <\/p>\n<p>Er berichtete insbesondere \u00fcber die aktuelle Situation im Land. So h\u00e4tten die Kinder im Caritas-Kinderkrisenzentrum in Kiew in den letzten Wochen bei f\u00fcnf bis sieben Grad indoor ausharren m\u00fcssen. Man habe sie deshalb in die Westukraine evakuieren m\u00fcssen und habe sie nun dank einer gro\u00dfz\u00fcgigen Spende eines Generators zur\u00fcckbringen. &#8222;Dies ist der Alltag der Menschen&#8220;, betonte er. Der Caritasdirektor zeigte sich irritiert, dass sich &#8222;L\u00fcgen \u00fcber diesen Krieg&#8220; auch zunehmend in \u00d6sterreich und Europa verbreiten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>\n                  Kerzenaktion am Wiener Stephansplatz\n                <\/p>\n<p>\n            Russische Angriffe auf W\u00e4rmeversorgung\n          <\/p>\n<p>In Wien sei es derzeit vergleichsweise warm, in Kiew habe es derzeit jedoch minus 15 Grad, erz\u00e4hlte die ukrainische Parlamentsabgeordnete Jewhenija Krawtschuk, die von einem Treffen der OSZE-Parlamentarier in der Hofburg auf den Stephansplatz gefunden hatte. Russland habe mit terroristischen Angriffen zuletzt absichtlich die W\u00e4rmeversorgung zerst\u00f6rt, klagte sie. &#8222;K\u00e4lte wird ganz bewusst als Waffe eingesetzt&#8220;, sagte Krawtschuk. Sie freute sich dar\u00fcber, dass in \u00d6sterreich ein Zeichen gesetzt werde, damit die Ukrainer ein normales Leben leben k\u00f6nnen. Die Abgeordnete der Selenskyj-Partei brachte aber auch ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass viele derzeit im Ausland lebende Landsleute nach einem gerechten Frieden wieder in die Ukraine zur\u00fcckkehren w\u00fcrden, um das Land wieder aufzubauen.<\/p>\n<p>\n            Erzbischof Gr\u00fcnwidl verwies auf Hilfsm\u00f6glichkeiten\n          <\/p>\n<p>&#8222;Es gibt aber auch Ereignisse oder Erlebnisse, an die wir uns nie gew\u00f6hnen d\u00fcrfen. Und da geh\u00f6rt f\u00fcr mich Gewalt, Ungerechtigkeit und auch Krieg dazu&#8220;, erkl\u00e4rte seinerseits Erzbischof Gr\u00fcnwidl. Er habe als gl\u00e4ubiger Mensch die Hoffnung, dass das Gute st\u00e4rker sei als das B\u00f6se und der Wille zum Frieden letztlich st\u00e4rker sei als die zerst\u00f6rerische Kraft des Krieges. Gr\u00fcnwidl betonte, dass jeder in dieser aktuellen Situation helfen k\u00f6nne. Auch mit einem kleinen Beitrag k\u00f6nne Not gelindert werden, sagte er mit Verweis auf die Ukraine-Aktivit\u00e4ten der Caritas.<\/p>\n<p>\n            Sechs Millionen Ukrainer mit Hilfe erreicht\n          <\/p>\n<p>Die Caritas in \u00d6sterreich hat nach eigenen Angaben zufolge seit Februar 2022 mehr als sechs Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer mit Hilfe erreicht. Mit den zwei Caritas-Organisationen in der Ukraine hat man sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig auf die Unterst\u00fctzung von Kindern, unter anderem mit Kinderschutzr\u00e4umen, sowie soziale Dienste konzentriert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"19.02.2026 20:16 (Akt. 19.02.2026 20:34) 1.000 Kerzen leuchteten f\u00fcr die Ukraine am Stephansplatz. \u00a9APA\/HELMUT FOHRINGER Mit 1.000 Kerzen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1447,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[373,1335,1336,1337,40,41,39,1338,38,81,1339,182,1340,423],"class_list":{"0":"post-1446","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-caritas","9":"tag-kerzenmeer","10":"tag-kundgebung","11":"tag-lichtermeer","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-stephansplatz","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-ukraine-krieg","18":"tag-vienna-homepage-slider","19":"tag-wien","20":"tag-wien-1-bezirk","21":"tag-wien-aktuell"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1446","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1446"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1446\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1447"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1446"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1446"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1446"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}