{"id":145354,"date":"2026-05-07T14:29:29","date_gmt":"2026-05-07T14:29:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/145354\/"},"modified":"2026-05-07T14:29:29","modified_gmt":"2026-05-07T14:29:29","slug":"aktien-europa-zurueckhaltung-nach-juengsten-gewinnen-iran-krieg-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/145354\/","title":{"rendered":"Aktien Europa: Zur\u00fcckhaltung nach j\u00fcngsten Gewinnen &#8211; Iran-Krieg im Fokus"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-top:5px\">PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (awp international) &#8211; Europas wichtigste Aktienm\u00e4rkte haben am Donnerstag auf der Stelle getreten. Nachdem Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Kriegs am Vortag die Kurse getrieben hatten, kehrte nun wieder Zur\u00fcckhaltung ein.<\/p>\n<p>Der EuroStoxx 50 legte gegen Mittag um 0,17 Prozent auf 6.037,65 Punkte zu. Ausserhalb der Eurozone tendierte der schweizerische SMI kaum ver\u00e4ndert. Der Aktienmarkt in London gab dagegen wegen der Verluste der \u00d6lwerte um 0,71 Prozent auf 10.364,70 Punkte nach.<\/p>\n<p>Die abwartende Haltung der Marktteilnehmer hatte gute Gr\u00fcnde. &#8222;Die B\u00f6rse setzt auf einen zeitnahen Friedensdeal, doch nun steht die Hoffnung vor ihrer Bew\u00e4hrungsprobe&#8220;, erl\u00e4uterte Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. &#8222;Die Anleger erwarten nun Taten statt Worte und damit belastbare Fortschritte statt weiterer Ank\u00fcndigungen.&#8220; Solange die Gefahr neuer Eskalationen bestehe, d\u00fcrfte die Nervosit\u00e4t hoch bleiben.<\/p>\n<p>Eine Einigung \u00fcber ein Ende des Kriegs mit dem Iran ist nach Einsch\u00e4tzung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump in den kommenden Tagen zwar m\u00f6glich. Zugleich aber drohte Trump dem Iran in einem Interview des Senders PBS erneut: Falls es keinen Deal gebe, m\u00fcsse man wieder damit anfangen, den Iran &#8222;in Grund und Boden zu bombardieren&#8220;.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der Sektoren war \u00e4hnlich wie am Vortag. Gefragt waren zyklische Sektoren wie etwa Auto-, Reise- und Rohstoffwerte. \u00d6laktien rangierten dagegen am Ende des Feldes. Hier verloren Shell 2,2 Prozent. Der britischen \u00d6lkonzern hatte im ersten Quartal zwar einen Gewinnsprung verzeichnet. Zugleich k\u00fcrzte Shell-Chef Wael Sawan die Ausgaben f\u00fcr den R\u00fcckkauf eigener Aktien aber von 3,5 auf 3 Milliarden Dollar im Quartal.<\/p>\n<p>Bei den ebenfalls schw\u00e4chelnden Versicherern verloren Swiss Re vier Prozent. Der R\u00fcckversicherungskonzern hatte mit seinen Quartalszahlen zwar die Erwartungen beim Reingewinn deutlich \u00fcbertroffen, aber beim Umsatz unter den Erwartungen gelegen.<\/p>\n<p>Unter den steigenden Technologietiteln machte unterdessen ein Wert aus der zweiten Reihe auf sich aufmerksam. AMS Osram sprangen nach Quartalszahlen um fast 30 Prozent nach oben. Das Unternehmen hatte die Erwartungen der Analysten \u00fcbertroffen. Zudem wartete AMS Osram mit einer Ank\u00fcndigung im Bereich K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) auf und verwies dazu auf eine Entwicklungsvereinbarung mit einem nicht n\u00e4her genannten Industriepartner f\u00fcr Rechenzentren. Zus\u00e4tzlich gab es einen Auftrag f\u00fcr KI-gest\u00fctzte Augmented-Reality-Smart-Glasses.<\/p>\n<p>Der Mikrochiphersteller Silex Microsystems beeindruckte zudem mit einem fulminanten B\u00f6rsenstart in Stockholm. Die Aktie sprang an ihrem ersten Handelstag am Vormittag zeitweise auf bis zu 210 schwedische Kronen &#8211; fast 160 Prozent im Vergleich zum Ausgabepreis von 81 Kronen. Zuletzt lag der Kurs bei 180 Kronen.\/mf\/jha\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (awp international) &#8211; Europas wichtigste Aktienm\u00e4rkte haben am Donnerstag auf der Stelle getreten. 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