{"id":14606,"date":"2026-02-26T13:43:13","date_gmt":"2026-02-26T13:43:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/14606\/"},"modified":"2026-02-26T13:43:13","modified_gmt":"2026-02-26T13:43:13","slug":"fotos-von-der-oeamtc-praesentation-360-grad-konzept-zur-neugestaltung-der-wiener-ringstrasse-praesentiert-leadersnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/14606\/","title":{"rendered":"Fotos von der \u00d6AMTC-Pr\u00e4sentation &#8211; 360-Grad-Konzept zur Neugestaltung der Wiener Ringstra\u00dfe pr\u00e4sentiert \u00bb Leadersnet"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Tobias Seifried\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t26.02.2026\t\t\t<\/p>\n<p>Der \u00d6AMTC hat seine Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zukunft der Verkehrsachse vorgelegt. Kernpunkte sind eine baulich getrennte Zwei-Richtungs-Radschnellverbindung, die Entflechtung der Verkehrsarten sowie zus\u00e4tzliche Begr\u00fcnung.<\/p>\n<p data-start=\"407\" data-end=\"767\">Die rund vier Kilometer lange Wiener Ringstra\u00dfe z\u00e4hlt zu den bedeutendsten Verkehrsachsen der Bundeshauptstadt. Angesichts steigender Bev\u00f6lkerungszahlen, wachsender Touristenstr\u00f6me und zunehmender Verkehrsbelastung pr\u00e4sentierte der \u00d6AMTC am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz im Caf\u00e9 Museum inklusive anschlie\u00dfendem Lokalaugenschein ein 360-Grad-Verkehrskonzept zur Neuorganisation der Prachtstra\u00dfe.<\/p>\n<p data-start=\"769\" data-end=\"1294\">\u00d6AMTC-Direktor Ernst Kloboucnik erkl\u00e4rte: &#8222;Unser 360-Grad-Verkehrskonzept &#8218;Platz f\u00fcr alle am Ring&#8216; sieht eine konsequente Trennung von Fu\u00df-, Rad- und Kfz-Verkehr vor. Herzst\u00fcck ist ein baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radhighway.&#8220; Ziel sei eine klare Verkehrsf\u00fchrung, die Konflikte reduziere und eine effiziente Nutzung des vorhandenen Raums erm\u00f6gliche. Die Ringstra\u00dfe biete ausreichend Platz, um allen Mobilit\u00e4tsformen gerecht zu werden \u2013 und das ohne Fahrverbote oder Spurreduktionen f\u00fcr den Kfz-Verkehr, so Kloboucnik.<\/p>\n<p data-start=\"769\" data-end=\"1294\">Steigende Unfallzahlen als Ausgangspunkt<\/p>\n<p data-start=\"1342\" data-end=\"1669\">Nach Angaben des Mobilit\u00e4tsclubs ist die Ringstra\u00dfe verkehrstechnisch \u00fcberlastet. Der dort verlaufende Radweg gilt als meistbefahrene Radverbindung Wiens. Seit 2014 nehme der Radverkehr kontinuierlich zu; 2024 seien an den Z\u00e4hlstellen am Opernring knapp 1,8 Millionen Radfahrten registriert worden, an Spitzentagen rund 10.000.<\/p>\n<p data-start=\"1671\" data-end=\"2045\">\u00d6AMTC-Verkehrsexperte Matthias Nagler spricht von einem &#8222;Durcheinander mit verwirrendem &#8218;Zickzack-Kurs&#8216; f\u00fcr Radfahrende und Fu\u00dfg\u00e4nger:innen&#8220;. Insbesondere Kreuzungsbereiche mit Kfz- und \u00f6ffentlichem Verkehr stellten Gefahrenpunkte dar. 2024 habe es 73 Verkehrsunf\u00e4lle mit Personenschaden unter Beteiligung von Radfahrenden gegeben \u2013 ein Anstieg von 97 Prozent seit 2018.<\/p>\n<p data-start=\"1671\" data-end=\"2045\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/rendering-wiener-ringstrasse-c-zoomvp-at-oeamtc.jpg\" alt=\"Wiener Ringsrta\u00dfe neu\" width=\"800\" height=\"520\"\/>Rendering der Ringstra\u00dfe neu \u00a9 zoomvp.at\/\u00d6AMTC<\/p>\n<p data-start=\"1671\" data-end=\"2045\">Zwei-Richtungs-Radschnellverbindung und neue Fl\u00e4chenaufteilung<\/p>\n<p data-start=\"2115\" data-end=\"2519\">Kern des Konzepts ist eine baulich getrennte Zwei-Richtungs-Radfahranlage mit einer durchschnittlichen Breite von vier Metern. Diese durchg\u00e4ngige Radschnellverbindung solle das Konflikt- und Unfallrisiko deutlich senken. Durch eine vereinfachte Anbindung an bestehende Langstreckenverbindungen k\u00f6nne der Ring auch im Radverkehr eine st\u00e4rkere Verteilungsfunktion \u00fcbernehmen, erl\u00e4utert Matthias Nagler.<\/p>\n<p data-start=\"2521\" data-end=\"2831\">Die geplante Verlegung der Radfahranlage auf die Innenseite des Rings w\u00fcrde dem Radverkehr rund 17.000 Quadratmeter Fl\u00e4che exklusiv zur Verf\u00fcgung stellen. Konflikte mit ein- und aussteigenden Fahrg\u00e4sten im Bereich von Haltestellen des \u00f6ffentlichen Verkehrs k\u00f6nnten durch die getrennte F\u00fchrung vermieden werden.<\/p>\n<p data-start=\"2833\" data-end=\"3380\">Die Au\u00dfenseite der Ringstra\u00dfe soll zu einer Flaniermeile mit erweiterten Aufenthaltsbereichen f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger:innen werden. Bestehende Gehsteige entlang der Geb\u00e4ude bleiben erhalten und sollen durch zus\u00e4tzliche B\u00e4ume, Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Verkehrssicherheitsma\u00dfnahmen aufgewertet werden. Die konsequente Trennung der Verkehrsarten bringe &#8222;mehr Sicherheit und Klarheit in der Verkehrsf\u00fchrung&#8220;, schnelles Vorankommen und bessere Sichtbarkeit, betonte Nagler. Auch der Kfz-Verkehr werde klar abgegrenzt, wodurch sich das Unfallrisiko weiter reduzieren lasse.<\/p>\n<p data-start=\"2833\" data-end=\"3380\">Eingebettet in gesamtst\u00e4dtisches Konzept<\/p>\n<p data-start=\"3428\" data-end=\"3961\">Das Projekt &#8222;Platz f\u00fcr alle am Ring&#8220; ist Teil des \u00fcbergeordneten Verkehrskonzepts &#8222;Gemeinsam mehr bewegen \u2013 Ideen mit Plan f\u00fcr die Wiener Verkehrspolitik&#8220;, das 2025 adaptiert wurde. Zentrale Elemente sind sogenannte &#8222;Lebensnetze&#8220;, auf denen Rad- und Autoverkehr geb\u00fcndelt gef\u00fchrt werden sollen, sowie Vorschl\u00e4ge zum Ausbau des \u00f6ffentlichen Verkehrs, zur Erweiterung von Park-&amp;-Ride-Anlagen und zur Schaffung eines S-Bahn-Rings. Ziel sei eine nachhaltige und strukturell abgestimmte Weiterentwicklung der Wiener Verkehrsinfrastruktur.<\/p>\n<p data-start=\"3428\" data-end=\"3961\">Fotos von der Pr\u00e4sentation sehen Sie in der <a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/foto-galerie-manager\/31622,oeamtc-praesentiert-verkehrskonzept-platz-fuer-alle-am-ring.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Galerie<\/a>.<\/p>\n<p data-start=\"3428\" data-end=\"3961\"><a href=\"https:\/\/www.oeamtc.at\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.oeamtc.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Tobias Seifried\u00a0 | 26.02.2026 Der \u00d6AMTC hat seine Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zukunft der Verkehrsachse vorgelegt. 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