{"id":14634,"date":"2026-02-26T13:59:08","date_gmt":"2026-02-26T13:59:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/14634\/"},"modified":"2026-02-26T13:59:08","modified_gmt":"2026-02-26T13:59:08","slug":"finanznachrichten-boersen-news-boerse-express-52","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/14634\/","title":{"rendered":"Finanznachrichten &#038; B\u00f6rsen-News | B\u00f6rse Express"},"content":{"rendered":"<p>\n                                        Die Piloten der Lufthansa-Tochter Cityline stimmen mit gro\u00dfer Mehrheit f\u00fcr Streikma\u00dfnahmen, w\u00e4hrend ein EU-Gericht Kartellstrafen gegen Airlines best\u00e4tigt. Die Verhandlungen sind gescheitert.\n                                    <\/p>\n<p>Die Lufthansa steht vor der n\u00e4chsten Arbeitskampf-Runde. Nach den Piloten der Kerngesellschaft haben nun auch die Cockpit-Crews der Tochter Cityline gr\u00fcnes Licht f\u00fcr einen Streik gegeben. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) meldete gestern ein eindeutiges Ergebnis: 99 Prozent der Piloten stimmten f\u00fcr die Unterst\u00fctzung aller weiteren Schritte bis hin zum Arbeitskampf. Die Beteiligung lag bei 95 Prozent.<\/p>\n<p>Einen konkreten Termin f\u00fcr m\u00f6gliche Streiks nannte die VC zun\u00e4chst nicht. Doch die Ausgangslage ist klar: Die Verhandlungen zum Verg\u00fctungstarifvertrag laufen seit August 2025 und gelten als gescheitert. Die Gewerkschaft fordert Gehaltsanpassungen von jeweils 3,3 Prozent f\u00fcr 2024, 2025 und 2026. Ein Angebot der Lufthansa vom Mittwoch lehnte VC-Pr\u00e4sident Andreas Pinheiro ab \u2013 es bleibe hinter den Forderungen zur\u00fcck und beinhalte eine Friedenspflicht bis Ende 2027. &#8222;Die VC w\u00e4re damit in Bezug auf die Cityline faktisch handlungsunf\u00e4hig&#8220;, so Pinheiro.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.boerse-express.com\/lp\/einzel-analyse\/?source=Boerse-Express&amp;blog=Boerse-Express&amp;further_tracking=BE_Internal_Article&amp;adref=Source_Boerse-Express%3ABlog_Boerse-Express%3AFurther_tracking_BE_Internal_Article%3ABEXPID_870002%3AEx-Article-ID_730190&amp;trk=BE_Einzel_Analyse_Mitte&amp;isin=DE0008232125&amp;aktienname=Lufthansa&amp;author_id=30199\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color:#2892d0;\" target=\"_blank\">Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Lufthansa?<\/a><\/p>\n<p>Cityline vor dem Aus<\/p>\n<p>Die Situation bei Cityline ist besonders brisant, da der Flugbetrieb der Tochter nach Angaben des Konzern-Managements 2027 ohnehin auslaufen soll. Die rund 500 Piloten betreiben derzeit 30 Jets f\u00fcr regionale Zubringerfl\u00fcge der Kerngesellschaft. Die Verbindungen sollen auf die neue Tochter Lufthansa City Airlines \u00fcbergehen \u2013 ein Schritt, den die VC seit langem kritisiert. Die Gewerkschaft wirft dem Management vor, mit neuen Flugbetrieben wie City Airlines und Discover die Arbeitsbedingungen bei \u00e4lteren Konzerngesellschaften unter Druck zu setzen.<\/p>\n<p>Erst vor zwei Wochen hatten bereits die Piloten der Lufthansa-Kerngesellschaft f\u00fcr einen Tag gestreikt. Mehr als 800 Fl\u00fcge mit rund 100.000 Passagieren fielen aus. Dort dreht sich der Tarifkonflikt um die Betriebsrenten der etwa 4.800 Cockpitkr\u00e4fte. Da \u00fcber beide Flugbetriebe eine gemeinsame Tarifkommission entscheidet, sind nun koordinierte Streikaktionen zu erwarten.<\/p>\n<p>Millionenstrafen best\u00e4tigt<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlichen Druck bekommt der Konzern von juristischer Seite. Der Europ\u00e4ische Gerichtshof in Luxemburg wies gestern nahezu alle Rechtsmittel von 13 Airlines gegen EU-Kartellstrafen zur\u00fcck. Die Geldbu\u00dfen von insgesamt rund 776 Millionen Euro haben damit bis auf eine Ausnahme Bestand. Die Europ\u00e4ische Kommission hatte die Strafen wegen unerlaubter Preisabsprachen bei Luftfrachten zwischen 1999 und 2006 verh\u00e4ngt. Es ging um Aufschl\u00e4ge f\u00fcr Treibstoff und Sicherheitsleistungen sowie die Weigerung, Spediteuren eine Provision auf diese Aufschl\u00e4ge zu zahlen. Die Lufthansa hatte von einer Kronzeugenregel profitiert und musste keine Strafe zahlen, war aber trotzdem mit einer Klage beteiligt.<\/p>\n<p>Der Rechtsstreit zog sich \u00fcber Jahre hin, nachdem ein erster Beschluss von 2010 zun\u00e4chst gekippt worden war. 2017 folgte ein \u00fcberarbeiteter Beschluss mit um rund 24 Millionen Euro reduzierten Bu\u00dfen. Die Aktie zeigte sich von den Entwicklungen unbeeindruckt und gewann gestern auf XETRA zeitweise 0,60 Prozent auf 9,24 Euro.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:1em;\">Lufthansa-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Lufthansa-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:1em;\">Die neusten Lufthansa-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf f\u00fcr Lufthansa-Aktion\u00e4re. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. 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