{"id":146611,"date":"2026-05-08T06:33:10","date_gmt":"2026-05-08T06:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/146611\/"},"modified":"2026-05-08T06:33:10","modified_gmt":"2026-05-08T06:33:10","slug":"horvath-digital-value-studie-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/146611\/","title":{"rendered":"Horv\u00e1th Digital Value Studie 2026"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Larissa Bilovits\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t07.05.2026\t\t\t<\/p>\n<p>Laut einer aktuellen Horv\u00e1th-Studie steigt die Investitionsbereitschaft f\u00fcr Digitalisierung nach einem Jahr der Zur\u00fcckhaltung heuer wieder deutlich. Gleichzeitig zeigt sich, dass gerade bei KI viele Anwendungen hinter den Erwartungen zur\u00fcckbleiben.<\/p>\n<p>Nach einem Jahr der Zur\u00fcckhaltung ziehen viele Unternehmen ihre Digitalisierungsinvestitionen wieder an. Laut der aktuellen &#8222;Digital Value Studie&#8220; der Managementberatung\u00a0Horv\u00e1th (siehe Infobox) planen rund zwei Drittel der befragten Firmen (67 %), ihre Budgets in diesem Bereich zu erh\u00f6hen. Ein immer gr\u00f6\u00dferer Teil davon flie\u00dft in K\u00fcnstliche Intelligenz und deren Implementierung, wof\u00fcr derzeit rund 30 Prozent der Digitalisierungsbudgets draufgehen. Demnach ist die Bereitschaft des Topmanagements, Geld f\u00fcr KI-basierte L\u00f6sungen freizugeben, bei 68 Prozent der Befragten deutlich h\u00f6her als bei anderen Technologien.<\/p>\n<p>Gleichzeitig zeigt die Studie, f\u00fcr die unter anderem mehr als 30 F\u00fchrungskr\u00e4fte aus \u00d6sterreich befragt wurden, aber auch eine Kehrseite: 66 Prozent geben an, dass viele am Markt angebotene KI-Anwendungen bei Reifegrad und Funktionsumfang hinter den Erwartungen zur\u00fcckbleiben. Als Grund f\u00fcr die gestiegenen Ausgaben nennen die Befragten daher nicht nur tats\u00e4chlichen Bedarf, sondern auch den &#8222;aggressiven&#8220; Vertrieb vieler Anbieter.<\/p>\n<p>Digitalisierung bleibt oft IT-getrieben<\/p>\n<p>&#8222;Die Investitionsbereitschaft ist nach einem Jahr der Verunsicherung und des Z\u00f6gerns deutlich gestiegen \u2013 und KI ist l\u00e4ngst kein Add-on mehr, sondern integraler Bestandteil der Digitalbudgets&#8220;, kommentiert Bj\u00f6rn Pichler, Principal und Digitalisierungsexperte bei Horv\u00e1th in Wien, die Studienergebnisse. Entscheidend sei nun, den Wertbeitrag systematisch zu steuern, statt einzelne Projekte ohne Einbettung in End-to-End-Prozesse zu erg\u00e4nzen. Unternehmen, die das bereits beherrschen, h\u00e4tten laut Pichler einen strategischen Vorteil, der sich auch operativ rechne.<\/p>\n<p>Die Studie macht zudem deutliche Unterschiede zwischen Europa und den USA sichtbar. W\u00e4hrend in den USA mehr als jedes zweite Unternehmen die Verantwortung f\u00fcr die KI-Implementierung bei den CEOs verortet, liegt sie in \u00d6sterreich und Deutschland vor allem bei den Chief Information Officers (CIO) beziehungsweise der IT-Leitung, wie 70 Prozent angeben. Damit werde Digitalisierung im DACH-Raum weiterhin stark aus einer technischen Perspektive gesteuert, w\u00e4hrend sie in anderen M\u00e4rkten h\u00e4ufiger direkt auf Executive-Ebene angesiedelt und damit enger mit strategischen Unternehmenszielen verkn\u00fcpft sei.<\/p>\n<p>Messung bleibt die gro\u00dfe Schwachstelle<\/p>\n<p>Die wichtigsten Hebel f\u00fcr tats\u00e4chlich erzielten &#8222;Digital Value&#8220; sind laut den Befragten bekannt: Digitalisierungseffekte m\u00fcssten in das Business Performance Management integriert, digitale Wertbeitr\u00e4ge in pers\u00f6nliche Performance-Ziele aufgenommen und Verantwortlichkeiten klar geregelt werden. In der Praxis scheitert es jedoch h\u00e4ufig an der Umsetzung. Als gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrden nennen die Studienteilnehmer:innen Silodenken und fehlende bereichs\u00fcbergreifende Zusammenarbeit (67 %), unzureichendes Ende-zu-Ende-Prozessmanagement (66 %), fehlende KPI-Zielwerte (65 %), Schw\u00e4chen bei der Implementierung mit (64 %) sowie mangelndes Management-Commitment mit (63 %).<\/p>\n<p>&#8222;Die \u00f6sterreichischen Unternehmen wissen, was wirkt. In der Umsetzung mangelt es dann jedoch oft an Disziplin und Konsequenz&#8220;, so Pichler. Gerade bei Trendthemen bestehe die Gefahr, am konkreten Nutzen vorbeizudigitalisieren. Angesichts hoher Investitionen und starken Kostendrucks brauche es ganzheitliche Strategien, funktionierende Bewertungssysteme mit regelm\u00e4\u00dfigen Abgleichen sowie klare Verantwortlichkeiten.<\/p>\n<p>Genau bei der Messung zeigt sich laut Studie weiterhin eine L\u00fccke. Weniger als die H\u00e4lfte der befragten Unternehmen ermittelt den Wertbeitrag ihrer Digitalisierungsinitiativen regelm\u00e4\u00dfig im Rahmen eines etablierten Prozesses. Der Anteil liegt bei 44 Prozent. Ein Viertel misst nur bei Bedarf, rund 20 Prozent erfassen den Wertbeitrag lediglich einmalig, elf Prozent gar nicht. Positiv sticht der DACH-Raum heraus: Dort geben 73 Prozent der Unternehmen an, den Wertbeitrag regelm\u00e4\u00dfig zu messen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.horvath-partners.at\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.horvath-partners.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Larissa Bilovits\u00a0 | 07.05.2026 Laut einer aktuellen Horv\u00e1th-Studie steigt die Investitionsbereitschaft f\u00fcr Digitalisierung nach einem Jahr der Zur\u00fcckhaltung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":146612,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,27195,91,94,44,93,92],"class_list":{"0":"post-146611","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-horvath","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-oesterreich","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116537564108419445","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/146611","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=146611"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/146611\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/146612"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=146611"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=146611"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=146611"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}