{"id":147138,"date":"2026-05-08T12:04:14","date_gmt":"2026-05-08T12:04:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/147138\/"},"modified":"2026-05-08T12:04:14","modified_gmt":"2026-05-08T12:04:14","slug":"wortlaut-predigt-von-papst-leo-xiv-marienheiligtum-pompeji","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/147138\/","title":{"rendered":"Wortlaut: Predigt von Papst Leo XIV., Marienheiligtum Pompeji"},"content":{"rendered":"<p>Wir dokumentieren hier die Predigt von Papst Leo XIV. bei der Heiligen Messe auf dem Vorplatz des Marienheiligtums in Pompeji am 8. Mai 2026 in vollem Wortlaut in unserer Arbeits\u00fcbersetzung auf Deutsch.&#13;\n<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-05\/papst-leo-heute-in-suditalien.html\" title=\"Papst Leo heute in S\u00fcditalien\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/aprile\/24\/logo-visita-papa-leone-2026-orizzontale-2_page-0001aem.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Papst Leo heute in S\u00fcditalien\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Leo XIV. Ist an diesem Freitag im s\u00fcditalienischen Pompeji und Neapel. Zugleich begeht der US-amerikanische Papst am 8. Mai den ersten Jahrestag seiner Wahl.\n     <\/p>\n<p>Weitere Wortmeldungen der P\u00e4pste in den verschiedenen offiziellen \u00dcbersetzungen und im Original finden Sie auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vatican.va\/content\/leo-xiv\/de\/travels\/2026\/documents\/africa-13-23aprile2026.html\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">vatican.va<\/a>.<\/p>\n<p>Pastoralbesuch Papst Leo XIV.<\/p>\n<p>In Pompeji und Neapel<\/p>\n<p>8 Mai 2026<\/p>\n<p>Predigt bei der Heiligen Messe<\/p>\n<p>Vorplatz des Marienheiligtums<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Liebe Br\u00fcder und Schwestern!<\/p>\n<p>\u201eMeine Seele preist die Gr\u00f6\u00dfe des Herrn.\u201c Diese Worte, mit denen wir auf die erste Lesung geantwortet haben, entspringen dem Herzen der Jungfrau Maria, w\u00e4hrend sie Elisabeth die Frucht ihres Leibes, Jesus, den Erl\u00f6ser, vorstellt. Nach ihr werden Zacharias, der Vater Johannes des T\u00e4ufers, und der alte Simeon f\u00fcr Christus singen. Diese drei Lieder pr\u00e4gen jeden Tag den Lobgesang der Kirche im Stundengebet. Sie sind der Blick des alten Israel, das seine Verhei\u00dfungen erf\u00fcllt sieht; sie sind der Blick der Braut Kirche, die sich nach ihrem g\u00f6ttlichen Br\u00e4utigam ausstreckt; sie sind implizit der Blick der gesamten Menschheit, die eine Antwort auf ihre Sehnsucht nach Erl\u00f6sung findet.<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vor 150 Jahren legte der heilige Bartolo Longo zusammen mit seiner Frau, der Gr\u00e4fin Marianna Farnararo De Fusco, den Grundstein f\u00fcr dieses Heiligtum an jenem Ort, an dem der Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. die Zeugnisse einer gro\u00dfen Zivilisation unter Asche begraben und so \u00fcber Jahrhunderte hinweg bewahrt hatte. Damit legte er nicht nur den Grundstein f\u00fcr einen Tempel, sondern f\u00fcr eine ganze marianische Stadt. So brachte er das Bewusstsein f\u00fcr einen Plan Gottes zum Ausdruck, den <a href=\"http:\/\/www.vaticannews.va\/cdn-cgi\/l\/email-protection#6b031f1f1b185144441c1c1c451d0a1f02080a05451d0a440804051f0e051f4401040305461b0a1e07460202440f0e44181b0e0e08030e1844595b5b584404081f04090e19440f04081e060e051f1844030d34011b46020234181b0e34595b5b585a5b5b5c3418031902050e461b04061b0e0245031f0607\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">der heilige Johannes Paul II., als er am 7. Oktober 2003 an diesem Ort der Gnade zum Abschluss des Rosenkranzjahres<\/a> sprach, im Hinblick auf die Neuevangelisierung f\u00fcr das dritte Jahrtausend wieder aufgriff:<\/p>\n<p>\u201eHeute\u201c, so sagte er, \u201eist es wie zur Zeit des antiken Pompeji n\u00f6tig, Christus einer Gesellschaft zu verk\u00fcnden, die sich immer mehr von den christlichen Werten entfernt und die Erinnerung an sie verliert.\u201c<\/p>\n<p>\u201eVor genau einem Jahr, als mir das Amt des Nachfolgers Petri anvertraut wurde, war gerade der Gedenktag, dieser wundersch\u00f6ne Gedenktag der Heiligen Madonna vom Rosenkranz in Pompeji\u201c<\/p>\n<p>Papstwahl vor einem Jahr &#8211; am Gedenktag der Heiligen Madonna vom Rosenkranz\u00a0 <\/p>\n<p>Vor genau einem Jahr, als mir das Amt des Nachfolgers Petri anvertraut wurde, war gerade der Gedenktag, dieser wundersch\u00f6ne Gedenktag der Heiligen Madonna vom Rosenkranz in Pompeji.\u00a0Ich musste daher hierherkommen, um meinen Dienst unter den Schutz der Heiligen Jungfrau zu stellen. Die Wahl des Namens Leo stellt mich in die Fu\u00dfstapfen von Leo XIII., der unter anderem das Verdienst hatte, ein umfangreiches Lehramt zum Heiligen Rosenkranz entwickelt zu haben.<\/p>\n<p>\u201eIch musste daher hierherkommen, um meinen Dienst unter den Schutz der Heiligen Jungfrau zu stellen\u201c<\/p>\n<p>Hinzu kommt die k\u00fcrzliche Heiligsprechung des heiligen Bartolo Longo, des Apostels des Rosenkranzes. Dieser Zusammenhang gibt uns einen Schl\u00fcssel, um \u00fcber das soeben geh\u00f6rte Wort Gottes nachzudenken.<\/p>\n<p>Das Evangelium von der Verk\u00fcndigung f\u00fchrt uns in den Augenblick ein, in dem das Wort Gottes im Scho\u00df Mariens Fleisch wird. Aus diesem Scho\u00df strahlt das Licht, das der Geschichte und der Welt ihren vollen Sinn verleiht. Der Gru\u00df, den der Engel Gabriel an die Jungfrau richtet, ist eine Einladung zur Freude: \u201eSei gegr\u00fc\u00dft, du Begnadete\u201c (Lk 1,28; vgl. Zeph 3,14). Ja, das Ave Maria ist eine Einladung zur Freude: Es sagt Maria und in ihr uns allen, dass auf die Tr\u00fcmmer unserer von der S\u00fcnde gepr\u00fcften und daher stets zu \u00dcbergriffen, Unterdr\u00fcckung und Kriegen neigenden Menschheit die Liebkosung Gottes gekommen ist, die Liebkosung der Barmherzigkeit, die in Jesus ein menschliches Antlitz annimmt. So wird Maria zur Mutter der Barmherzigkeit. Als J\u00fcngerin des Wortes und Werkzeug seiner Menschwerdung erweist sie sich wahrhaftig als die \u201eVoller Gnade\u201c.<\/p>\n<p>Alles an ihr ist Gnade! Indem sie dem Wort ihr Fleisch darbringt, wird sie, wie das Zweite Vatikanische Konzil in Anlehnung an den heiligen Augustinus lehrt, auch \u201eMutter der Glieder (Christi) denn sie hat in Liebe mitgewirkt, da\u00df die Gl\u00e4ubigen in der Kirche geboren w\u00fcrden, die dieses Hauptes Glieder sind&#8220; (<a href=\"http:\/\/www.vaticannews.va\/cdn-cgi\/l\/email-protection#523a26262221687d7d2525257c2433263b31333c7c24337d3320313a3b24377d3a3b21260d313d273c313b3e217d3b3b0d2433263b31333c0d313d273c313b3e7d363d31273f373c26217d2433267f3b3b0d313d3c21260d636b6466636360630d3e273f373c7f35373c263b273f0d35377c3a263f3e\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 53<\/a>; vgl. Hl. Augustinus, De S. Virginitate, 6). Im \u201eHier bin ich\u201c Marias wird nicht nur Jesus geboren, sondern auch die Kirche, und Maria wird zugleich Mutter Gottes \u2013 Theot\u00f2kos \u2013 und Mutter der Kirche.<\/p>\n<p>Sanftheit und Kraft <\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Geheimnis! Alles geschieht in der Kraft des Heiligen Geistes, der Maria \u00fcberschattet und ihren jungfr\u00e4ulichen Scho\u00df befruchtet. Dieser Moment der Geschichte hat eine Sanftheit und eine Kraft, die das Herz anziehen und es zu jener kontemplativen H\u00f6he f\u00fchren, in der das Gebet des Rosenkranzes keimt. Ein Gebet, das im zweiten Jahrtausend entstanden ist und sich nach und nach entwickelt hat, das seine Wurzeln in der Heilsgeschichte hat und gerade im Gru\u00df des Engels an die Jungfrau seinen Auftakt findet. \u201eAve Maria\u201c! Die Wiederholung dieses Gebets im Rosenkranz ist wie das Echo des Gru\u00dfes Gabriels, ein Echo, das die Jahrhunderte durchzieht und den Blick des Gl\u00e4ubigen auf Jesus lenkt, gesehen mit den Augen und dem Herzen der Mutter. Jesus, der in jedem seiner Geheimnisse angebetet, betrachtet und verinnerlicht wird, damit wir mit dem heiligen Paulus sagen k\u00f6nnen: \u201eNicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir\u201c (Gal 2,19).<\/p>\n<p>Vorangestellt die Verk\u00fcndigung des Wortes Gottes, eingebettet zwischen dem Vaterunser und dem Gloria, ist das Ave Maria, das im Rosenkranz wiederholt wird, ein Akt der Liebe. Ist es nicht gerade der Liebe eigen, unerm\u00fcdlich zu wiederholen: \u201eIch liebe dich\u201c?<\/p>\n<p>Ein Akt der Liebe, der uns, wie auf den Perlen des Rosenkranzes und wie auf dem Marienbild dieses Heiligtums deutlich zu sehen ist, zu Jesus zur\u00fcckf\u00fchrt und uns zur Eucharistie bringt, \u201eQuelle und H\u00f6hepunkt des ganzen christlichen Lebens\u201c (<a href=\"http:\/\/www.vaticannews.va\/cdn-cgi\/l\/email-protection#721a06060201485d5d0505055c0413061b11131c5c04135d1300111a1b04175d1a1b01062d111d071c111b1e015d1b1b2d0413061b11131c2d111d071c111b1e5d161d11071f171c06015d0413065f1b1b2d111d1c01062d434b4446434340432d1e071f171c5f15171c061b071f2d15175c1a061f1e\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lumen gentium, 11<\/a>). Davon war der heilige Bartolo Longo \u00fcberzeugt, als er schrieb: \u201eDie Eucharistie ist der lebendige Rosenkranz, und alle Geheimnisse finden sich im Heiligen Sakrament in einer aktiven und lebendigen Form wieder\u201c (Il Rosario e la Nuova Pompei, 1914, S. 86). Er hatte Recht. In der Eucharistie finden sich alle Geheimnisse des Lebens Christi sozusagen geb\u00fcndelt im Ged\u00e4chtnis an sein Opfer und in seiner realen Gegenwart wieder. Der Rosenkranz hat einen marianischen Charakter, aber ein christologisches und eucharistisches Herz (vgl. <a href=\"http:\/\/www.vaticannews.va\/cdn-cgi\/l\/email-protection#97ffe3e3e7e4adb8b8e0e0e0b9e1f6e3fef4f6f9b9e1f6b8f4f8f9e3f2f9e3b8fdf8fff9bae7f6e2fbbafefeb8f3f2b8f6e7f8e4e3c8fbf2e3e3f2e5e4b8a5a7a7a5b8f3f8f4e2faf2f9e3e4b8fff1c8fde7bafefec8f6e7fbc8a5a7a7a5a6a7a6a1c8e5f8e4f6e5fee2fabae1fee5f0fef9fee4bafaf6e5fef6f2b9ffe3fafb\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apostolisches Schreiben Rosarium Virginis Mariae, 1<\/a>). So wie das Stundengebet den Rhythmus des Lobes der Kirche bestimmt, so bestimmt der Rosenkranz den Rhythmus unseres Lebens und f\u00fchrt es unabl\u00e4ssig zu Jesus und zur Eucharistie zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Generationen von Gl\u00e4ubigen wurden von diesem Gebet gepr\u00e4gt und bewahrt, das einfach und volkst\u00fcmlich ist und zugleich zu mystischen H\u00f6hen f\u00e4hig und eine Schatzkammer der wesentlichsten christlichen Theologie darstellt. Was gibt es denn Wesentlicheres als die Geheimnisse Christi, als seinen heiligen Namen, ausgesprochen mit der Z\u00e4rtlichkeit der Jungfrau Maria?<\/p>\n<p>In seinem Namen und in keinem anderen ist das Heil zu finden (vgl. Apg 4,12). Indem wir ihn in jedem \u201eGegr\u00fc\u00dfet seist du Maria\u201c wiederholen, erleben wir gewisserma\u00dfen das Haus von Nazareth, als w\u00fcrden wir die Stimmen Marias und Josefs in den langen Jahren, in denen Jesus bei ihnen lebte, erneut h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Wir erleben auch das Abendmahl, wo die Apostel mit Maria auf die Ausgie\u00dfung des Heiligen Geistes warteten. Darauf hat uns die erste Lesung hingewiesen. Wie k\u00f6nnte man nicht daran denken, dass Maria und die Apostel in jener Zeit zwischen Himmelfahrt und Pfingsten darum wetteiferten, sich an die verschiedenen Momente im Leben Jesu zu erinnern? Kein Detail durfte ihnen entgehen! Alles galt es zu erinnern, zu verinnerlichen, nachzuahmen. So entsteht der kontemplative Weg der Kirche, dessen Synthese der Rosenkranz in der t\u00e4glichen Betrachtung der heiligen Geheimnisse bietet, \u00e4hnlich wie das liturgische Jahr.<\/p>\n<p>Zu Recht wurde der Rosenkranz als Kompendium des Evangeliums betrachtet, das der heilige Johannes Paul II. durch die lichtreichen Geheimnisse erg\u00e4nzen wollte. Auch diese Dimension war bei dem heiligen Bartolo Longo sehr lebendig, der den Pilgern tiefgr\u00fcndige Meditationen anbot, um den Heiligen Rosenkranz vor der Versuchung eines mechanischen Abspulens zu bewahren und ihm den biblischen, christologischen und kontemplativen Atem zu sichern, der ihn auszeichnen muss.<\/p>\n<p>Schwestern und Br\u00fcder, wenn der Rosenkranz auf diese Weise \u201egebetet\u201c und, ich wage zu sagen, \u201egefeiert\u201c wird, ist er ganz nat\u00fcrlich auch Quelle der N\u00e4chstenliebe. N\u00e4chstenliebe gegen\u00fcber Gott, N\u00e4chstenliebe gegen\u00fcber dem N\u00e4chsten: zwei Seiten derselben Medaille, wie uns die zweite Lesung aus dem ersten Brief des heiligen Johannes in Erinnerung rief und mit der Ermahnung schloss: \u201eWir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.\u201c (1 Joh 3,18).<\/p>\n<p>\u201eDer heilige Bartolo Longo ein Apostel des Rosenkranzes und zugleich ein Apostel der N\u00e4chstenliebe\u201c<\/p>\n<p>So war der heilige Bartolo Longo ein Apostel des Rosenkranzes und zugleich ein Apostel der N\u00e4chstenliebe.<\/p>\n<p>In dieser marianischen Stadt nahm er Waisen und Kinder von Gefangenen auf und zeigte so die erneuernde Kraft der Liebe. Auch heute noch werden hier die Kleinsten und Schw\u00e4chsten von den Werken der N\u00e4chstenliebe des Heiligtums aufgenommen und betreut. Der Rosenkranz lenkt den Blick auf die N\u00f6te der Welt, wie das Apostolische Schreiben Rosarium Virginis Mariae betonte, und schl\u00e4gt dabei insbesondere zwei Anliegen vor, die nach wie vor von dringender Aktualit\u00e4t sind: die Familie, die unter der Schw\u00e4chung der ehelichen Bindung leidet, und der Frieden, der durch internationale Spannungen und eine Wirtschaft gef\u00e4hrdet ist, die den Waffenhandel dem Respekt vor dem menschlichen Leben vorzieht.<\/p>\n<p>Als der heilige Johannes Paul II. das Jahr des Rosenkranzes ausrief \u2013 n\u00e4chstes Jahr j\u00e4hrt sich dies zum vierundzwanzigsten Mal \u2013, wollte er es in besonderer Weise unter den Schutz der Jungfrau von Pompeji stellen. Die Zeiten haben sich seitdem nicht verbessert. Die Kriege, die noch immer in vielen Regionen der Welt gef\u00fchrt werden, erfordern ein erneutes Engagement, nicht nur wirtschaftlicher und politischer, sondern auch spiritueller Art.<\/p>\n<p>\u201eFriede entsteht im Herzen\u201c<\/p>\n<p>Friede entsteht im Herzen. Der Papst selbst hatte im Oktober 1986 die F\u00fchrer der wichtigsten Religionen in Assisi versammelt und alle zum Gebet f\u00fcr den Frieden aufgerufen. Bei verschiedenen Gelegenheiten, auch in j\u00fcngster Zeit, haben sowohl Papst Franziskus als auch ich die Gl\u00e4ubigen auf der ganzen Welt gebeten, f\u00fcr dieses Anliegen zu beten. Wir d\u00fcrfen uns nicht mit den Bildern des Todes abfinden, die uns die Nachrichten jeden Tag pr\u00e4sentieren. Von diesem Heiligtum aus, dessen Fassade der heilige Bartolo Longo als Denkwerk des Friedens konzipierte, erheben wir heute im Glauben unser Flehen.<\/p>\n<p>\u201eM\u00f6ge vom Gott des Friedens eine \u00fcberreiche Gnade der Barmherzigkeit kommen, die die Herzen ber\u00fchrt, Groll und br\u00fcderlichen Hass bes\u00e4nftigt und all jene erleuchtet, die besondere Regierungsverantwortung tragen\u201c<\/p>\n<p>Jesus hat uns gesagt, dass ein mit Glaube gesprochenes Gebet alles erwirken kann (vgl. Mt 21,22). Und der heilige Bartolo Longo bezeichnet den Glauben Mariens, wenn er an ihn denkt, als \u201eallm\u00e4chtig durch die Gnade\u201c. Auf ihre F\u00fcrsprache hin m\u00f6ge vom Gott des Friedens eine \u00fcberreiche Gnade der Barmherzigkeit kommen, die die Herzen ber\u00fchrt, Groll und br\u00fcderlichen Hass bes\u00e4nftigt und all jene erleuchtet, die besondere Regierungsverantwortung tragen.<\/p>\n<p>Br\u00fcder und Schwestern, keine irdische Macht wird die Welt retten, sondern nur die g\u00f6ttliche Kraft der Liebe, diese g\u00f6ttliche Kraft der Liebe, die Jesus, der Herr, uns offenbart und geschenkt hat. Lasst uns an Ihn glauben, lasst uns auf Ihn hoffen, lasst uns Ihm nachfolgen!<\/p>\n<p>\u201eBr\u00fcder und Schwestern, keine irdische Macht wird die Welt retten, sondern nur die g\u00f6ttliche Kraft der Liebe, diese g\u00f6ttliche Kraft der Liebe, die Jesus, der Herr, uns offenbart und geschenkt hat. Lasst uns an Ihn glauben, lasst uns auf Ihn hoffen, lasst uns Ihm nachfolgen!\u201c<\/p>\n<p>(vatican news &#8211; sst)\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wir dokumentieren hier die Predigt von Papst Leo XIV. bei der Heiligen Messe auf dem Vorplatz des Marienheiligtums&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":147139,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[1711,9500,43148,1012,43149,4699,40,41,2859,7836,39,38,43150],"class_list":{"0":"post-147138","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-frieden","9":"tag-gebet","10":"tag-heilige-und-selige","11":"tag-italien","12":"tag-jungfrau-maria","13":"tag-katholische-kirche","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-papst-leo-xiv","17":"tag-predigt","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-wallfahrtsorte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116538865329106015","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/147138","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=147138"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/147138\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/147139"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=147138"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=147138"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=147138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}