{"id":14758,"date":"2026-02-26T15:11:19","date_gmt":"2026-02-26T15:11:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/14758\/"},"modified":"2026-02-26T15:11:19","modified_gmt":"2026-02-26T15:11:19","slug":"ndr-kultur-club-legenden-ihre-geschichten-aus-der-disko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/14758\/","title":{"rendered":"NDR Kultur Club-Legenden: Ihre Geschichten aus der Disko"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/screenshot-115760.webp.webp\" alt=\"Zwei junge M\u00e4nner und eine junge Frau stehen in einem Club und albern rum - die M\u00e4nner umarmen sich und die Frau h\u00e4lt eine leere Colaflasche wie einen Kn\u00fcppel in der Luft. \" title=\"Erst Stammgast, dann Barkeeperin: In der NDR Doku &quot;Club-Legenden - Diskotheken, die Geschichte schrieben&quot; erz\u00e4hlt D\u00f6rthe Heitmann von den N\u00e4chten im &quot;Zeppelin&quot;.  | Screenshot\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Legend\u00e4re Clubn\u00e4chte: Menschen aus dem Norden teilen Erinnerungen (4 Min)<\/p>\n<p>\n                Stand: 26.02.2026 12:30 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Legend\u00e4re N\u00e4chte in norddeutschen Clubs: NDR Kultur hat dazu aufgerufen, Erinnerungen an Diskotheken der 1980er- und 1990er-Jahre zu teilen. Hunderte haben sich gemeldet &#8211; hier eine Auswahl der Geschichten.<\/p>\n<p class=\"textauthor\">von Johannes Huhmann<\/p>\n<p class=\"\">Es ist Freitagabend. Das Wochenende steht vor der T\u00fcr und f\u00fcr viele junge Menschen in Norddeutschland gibt es in den 1980er- und 1990er-Jahren nur ein einziges Ziel: die Diskothek. In einer Zeit ohne Handys, ohne st\u00e4ndige Erreichbarkeit und ohne Social Media ist der Club der Ort, an dem das echte Leben stattfindet. Die Vorfreude beginnt nicht erst beim Einlass, sondern bereits vor dem Badezimmerspiegel.<\/p>\n<p>    Tagelange Vorfreude, stundenlanges Rausputzen<\/p>\n<p class=\"\">Natalie Tempel erinnert sich genau an das Ritual, bevor es 1986 ins &#8222;Mic-Mac&#8220; im nieders\u00e4chsischen Moisburg ging. &#8222;Es war einfach toll, ein aufregendes Gef\u00fchl. Man hat sich stundenlang fertig gemacht&#8220;, schreibt sie. &#8222;Ich habe mich die ganze Arbeitswoche auf das Tanzen in der Disko gefreut, auf die tolle Musik und die Atmosph\u00e4re.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Doch bevor man sich ins Get\u00fcmmel st\u00fcrzte, musste ein genauer Plan her. J\u00f6rg Grewe, der Ende der 1980er-Jahre in Clubs wie dem &#8222;Clash&#8220; in Ibbenb\u00fcren oder dem &#8222;Subway&#8220; in Osnabr\u00fcck Stammgast war, fasst den abendlichen Fahrplan so zusammen: &#8222;Freitag und Samstag waren gesetzt. Los ging&#8217;s mit dem &#8218;Vortrinken&#8216; ab 20 Uhr &#8211; und \u00dcberlegungen, wo es hingehen sollte. Gegen elf kamen wir dann in der Disko an.&#8220; Woran er sich noch erinnert? &#8222;Gro\u00dfe Cliquen. Viel Spa\u00df. Durchgetanzte N\u00e4chte.&#8220;<\/p>\n<p>\n            Video:<br \/>\n            &#8222;Mic-Mac&#8220; Moisburg: Legend\u00e4re Gro\u00dfraumdisko startet 1972 (4 Min)\n        <\/p>\n<p>    Einlass in die Freiheit<\/p>\n<p class=\"\">Die Ankunft am Club war oft schon ein Erlebnis f\u00fcr sich. Kirsten erinnert sich an das legend\u00e4re &#8222;Sounds&#8220; im Hamburger Stadtteil Wandsbek in den sp\u00e4ten 1970er-Jahren: &#8222;Die Diskothek lag in einem Hinterhof und dort im gef\u00fchlt zehnten Stock eines Gewerbehauses. F\u00fcr die G\u00e4ste war sie nur \u00fcber endlose Stufen zu erreichen &#8211; aber wenn das geschafft war, konnte man die Rockmusik genie\u00dfen, die dort gespielt wurde. Typen mit langen Haaren, M\u00e4dchen in Jeans &#8211; ein cooles Publikum ohne Schickimicki.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Kurz nach dem Mauerfall roch der Besuch einer Diskothek nicht selten nach purer Freiheit. Im Mai 1990 er\u00f6ffnete das &#8222;Easy&#8220; in Stralsund, erinnert sich Lars Schmidt. &#8222;Der Eintritt kostete anfangs zehn Ostmark. Das war echt teuer, aber wir haben es bezahlt und es hat sich gelohnt. Als Eintrittskarten gab es Aufkleber mit dem &#8218;Easy&#8216;-Logo. Mein ganzer Spind auf der Werft war damit vollgeklebt.&#8220;<\/p>\n<p>    Drinks f\u00fcr 4,50 DM: &#8222;Das war viel Geld f\u00fcr uns&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Hatte man es erst einmal an der Schlange und den T\u00fcrstehern vorbei geschafft, f\u00fchrte der erste Weg oft direkt an die Bar. Schlie\u00dflich wollte man sich zeigen &#8211; und gesehen werden. Rico Meier verbrachte Mitte der 1980er-Jahre viele N\u00e4chte im &#8222;Galactica&#8220; in L\u00fcneburg. &#8222;Klassisch lief es so: Ich habe erst Blickkontakt beim Tanzen gesucht, dann zu einem Getr\u00e4nk an der Bar eingeladen&#8220;, erz\u00e4hlt er. Was im Glas landete, hatte f\u00fcr ihn auch symbolische Bedeutung: &#8222;Wir f\u00fchlten uns gro\u00dfartig, wenn wir Southern Comfort mit Ginger Ale trinken konnten f\u00fcr 4,50 DM. Das war viel Geld f\u00fcr uns, aber man wollte sich nat\u00fcrlich gut situiert darstellen, um Eindruck bei den Nebenbuhlern und nat\u00fcrlich bei den M\u00e4dels zu machen. Ansonsten war in meiner Clique noch Bananensaft mit Bacardi der Renner.&#8220;<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/clublegenden-104.webp.webp\" alt=\"Eine Collage zeigt eine tanzende Frau neben einem Mann, der an einem DJ-Pult steht. Im Hintergrund: Feiernde, Laser und eine Diskokugel. \" title=\"Eine Collage zeigt eine tanzende Frau neben einem Mann, der an einem DJ-Pult steht. Im Hintergrund: Feiernde, Laser und eine Diskokugel.  | NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Neonlicht, Musik, Freiheit: NDR Kultur sammelt Ihre Geschichten aus Clubs und Diskotheken in Norddeutschland. <\/p>\n<p class=\"\">Mitunter sa\u00df man an der Bar sogar unverhofft neben echten Weltstars. Jan Stahl bestellte ab Ende der 1980er-Jahre seine Drinks im Hamburger &#8222;Madhouse&#8220; am Valentinskamp. &#8222;Ich traf Colin Vearncombe alias Black, der diesen Riesenhit &#8218;Wonderful Life&#8216; hatte, an der Cocktailbar. Keiner erkannte diesen MTV-Star!&#8220; Der S\u00e4nger fragte Stahl nach einer Cocktail-Empfehlung. &#8222;Wir tranken dann Swimmingpool, Zombie und Mai Tai &#8211; und gingen sp\u00e4ter noch torkelnd fr\u00fchst\u00fccken.&#8220;<\/p>\n<p>    Ekstase, Schwei\u00df und Nasenbruch<\/p>\n<p class=\"\">Wenn die Musik lauter wurde, gab es oft kein Halten mehr &#8211; auch bei verzerrten Gitarrenriffs. David We\u00dfling erlebte in der L\u00fcneburger &#8222;Garage&#8220; den puren Wahnsinn auf der Tanzfl\u00e4che. &#8222;Bei &#8218;Smells Like Teen Spirit&#8216; musste der DJ einmal abbrechen, da die Randale auf dem Dancefloor den ganzen Laden zu erfassen drohte&#8220;, schreibt er. Und es kam noch schlimmer: &#8222;&#8218;Temple of Love&#8216; von den Sisters of Mercy brachte mir einen Besuch im Krankenhaus ein, nachdem der Hinterkopf eines Mitt\u00e4nzers im Pogo-Get\u00fcmmel mein Nasenbein zertr\u00fcmmert hatte. Leider war ich etwas zu angetrunken, als ich die Frage des Notarztes bejahte, ob meine Nase schon immer so ausgesehen h\u00e4tte. So habe ich mit meiner schiefen Nase bis heute eine bleibende Erinnerung an die wilden N\u00e4chte in L\u00fcneburg.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Legend\u00e4r wurden nicht nur wilde N\u00e4chte, sondern manchmal auch kleine Missgeschicke. Im Flensburger &#8222;Krypton&#8220; wollte sich Thomas Z\u00fcrn Mitte der 1980er-Jahre einfach nur l\u00e4ssig positionieren: &#8222;Ich habe mich neben ein h\u00fcbsches M\u00e4dchen auf einen der niedrigen Tische gesetzt und mich gleich in irgendetwas Nasses hineinbegeben. Der Hintern war durchtr\u00e4nkt, sie hatte etwas zu lachen &#8211; und wir sind bis heute befreundet.&#8220;<\/p>\n<p>    Clubs als Zufluchtsorte<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/clublegenden-138.webp.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/clublegenden-138.webp.webp\" alt=\"Eine Gruppe feiernder junger Menschen auf der Tanzfl\u00e4che des Clubs Arlekino. \" title=\"&quot;Nicht Abgrenzung, sondern Zugeh\u00f6rigkeit&quot;: Das &quot;Arlekino&quot; in Osnabr\u00fcck ist f\u00fcr die russischsprachige Community ein wichtiger Treffpunkt. | Diana D\u00fcck \" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    &#8222;Nicht Abgrenzung, sondern Zugeh\u00f6rigkeit&#8220;: Das &#8222;Arlekino&#8220; in Osnabr\u00fcck ist f\u00fcr die russischsprachige Community ein wichtiger Treffpunkt.<\/p>\n<p class=\"\">Die Clubs waren mehr als nur Partylocations. Sie boten Zusammenhalt, Schutz und Identit\u00e4t &#8211; auch f\u00fcr diejenigen, die anderswo keinen Platz fanden. Christiane Schmidt erinnert sich an die sp\u00e4ten 80er-Jahre im legend\u00e4ren &#8222;Front&#8220; in Hamburg, vornehmlich ein Club f\u00fcr die Schwulenszene. &#8222;Resident-DJ war Boris Dlugosch, der dort wunderbaren House auflegte. F\u00fcr Frauen war der Club am Samstag ge\u00f6ffnet. Da sind wir gerne hin, weil wir uns dort sicher f\u00fchlten und nicht von betrunkenen Hetero-M\u00e4nnern bel\u00e4stigt wurden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">F\u00fcr Diana D\u00fcck war der Club &#8222;Arlekino&#8220; (sp\u00e4ter &#8222;Neo&#8220;) in Osnabr\u00fcck weit mehr als nur eine Diskothek. Es war ein St\u00fcck Heimat f\u00fcr die russischsprachige Community, der auch sie angeh\u00f6rt. &#8222;Es lief russische Popmusik, dazu House und Elektro &#8211; ein Soundtrack zwischen Herkunft und Gegenwart&#8220;, schreibt sie. &#8222;In der &#8218;Russendisko&#8216; suchten wir nicht Abgrenzung, sondern Zugeh\u00f6rigkeit &#8211; ein Gef\u00fchl, das uns au\u00dferhalb dieses Raums allzu oft verwehrt blieb.&#8220;<\/p>\n<p>    Liebe gesucht und gefunden<\/p>\n<p class=\"\">Neben Geborgenheit lag auch viel Romantik in der Diskoluft. Die Tanzfl\u00e4che war die Partnerb\u00f6rse einer ganzen Generation. Thomas Stelljes zog Mitte der 1990er-Jahre in &#8222;Meyer&#8217;s Tanzpalast&#8220; in Wehldorf im Landkreis Rotenburg (W\u00fcmme) mit einer klaren Strategie los: &#8222;Der Eintritt betrug sechs Mark. Ich habe mir stets vorgenommen, dass ich f\u00fcr jede Mark Eintritt mit einer jungen Dame Discofox tanze. Manchmal hat es sogar funktioniert.&#8220; Einen kleinen Seitenhieb auf heutige Dating-Gewohnheiten kann er sich nicht verkneifen: &#8222;Man musste, wenn man jemanden kennenlernen wollte, auf die Person zugehen und mit ihr sprechen &#8211; in Realtime! Das gibt es heute doch gar nicht mehr, oder?&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Manche traf einen Amors Pfeil v\u00f6llig unvorbereitet &#8211; so wie Salka Koldewei im Bremer &#8222;Capitol&#8220;: &#8222;In der Nacht vom 26. Dezember 1996 habe ich dort wohl meinen l\u00e4ngsten Flirt kennengelernt. Es h\u00e4lt bis heute an und inzwischen sind wir ganz spie\u00dfig verheiratet, mit zwei Kindern, Hund und Haus.&#8220; Andere setzten gleich alles auf eine Karte &#8211; so wie der sp\u00e4tere Ehemann von Yvonne Fink im September 1995 im Adendorfer &#8222;Starlight&#8220;. Sie erz\u00e4hlt: &#8222;Um 0 Uhr gab es Musikw\u00fcnsche. Er hat sich von Fury in the Slaughterhouse &#8218;Time to Wonder&#8216; gew\u00fcnscht und vom DJ ansagen lassen, dass er mich liebt! Wir sind jetzt \u00fcber 30 Jahre zusammen und \u00fcber 21 Jahre verheiratet.&#8220;<\/p>\n<p>    Wenn das Licht angeht<\/p>\n<p class=\"\">Irgendwann ging auch die l\u00e4ngste Nacht zu Ende. Das Saallicht riss die T\u00e4nzer aus ihrer Trance und markierte den Rausschmiss. Peter Bach erinnert sich voller Wehmut an die 1970er- und 80er-Jahre, als er im Kieler &#8222;Abraxas&#8220; die N\u00e4chte zum Tag machte. &#8222;Es war die beste Zeit meines Lebens&#8220;, res\u00fcmiert Bach. &#8222;Ab f\u00fcnf Uhr war Polizeistunde &#8211; dann traf man sich im &#8218;Caf\u00e9 Flip&#8216; zum Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr f\u00fcnf Mark. Was f\u00fcr eine Zeit.&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">Viele wollten nach dem letzten Song nicht gleich zur\u00fcck in den Alltag. Katja Faber verbrachte die Wochenenden ab Mitte der 1980er-Jahre im &#8222;Roschinskys&#8220; in R\u00fcbke bei Buxtehude und tanzte in ihren Cowboystiefeln immer, bis das Licht anging. &#8222;Ich bin danach \u00f6fter mit einem Freund im Auto an die Elbe gefahren, um den Sonnenaufgang anzuschauen. Die Klamotten waren durchgeschwitzt, die Scheiben des Autos total beschlagen &#8211; zu lustig und so sch\u00f6n!&#8220;<\/p>\n<p class=\"\">In den fr\u00fchen Morgenstunden, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Asphalt ber\u00fchrten, wurde aus dr\u00f6hnender Musik langsam Stille. Bis zur n\u00e4chsten Woche. Wenn wieder Outfits rausgelegt, Haare frisiert und Pl\u00e4ne f\u00fcr die Nacht geschmiedet wurden.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/sendungsbild-1677054.webp.webp\" alt=\"Musikproduzent Alex Christensen war ab Ende der 1980er Jahre DJ in der Gro\u00dfraumdiskothek &quot;Zeppelin&quot; in Stelle im Landkreis Harburg. Hier testete er fr\u00fche Versionen seines sp\u00e4teren Welthits &quot;Das Boot&quot; (U 96, 1991).\" title=\"Musikproduzent Alex Christensen war ab Ende der 1980er Jahre DJ in der Gro\u00dfraumdiskothek &quot;Zeppelin&quot; in Stelle im Landkreis Harburg. Hier testete er fr\u00fche Versionen seines sp\u00e4teren Welthits &quot;Das Boot&quot; (U 96, 1991). | NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Vom DJ-Pult in Stelle in die Charts: In der Gro\u00dfraumdisko an der A39 feierte der Techno-Remix von &#8222;Das Boot&#8220; seine Premiere.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/screenshot-122956.webp.webp\" alt=\"Der Hyperdome in Murchin\" title=\"Der Hyperdome in Murchin | NDR.de\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Beim Mauerfall hatte das Dorf Murchin bei Anklam keine 300 Einwohner. Ab 1990 entwickelte sich das dortige Kulturhaus zum &#8222;Hyperdome&#8220;.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1772118677_407_screenshot-123334.webp.webp\" alt=\"Eine junge Frau im Gothic-Style steht im Club &quot;Subway&quot; und blickt l\u00e4chelnd nach unten.\" title=\"Eine junge Frau im Gothic-Style steht im Club &quot;Subway&quot; und blickt l\u00e4chelnd nach unten. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>In dem Club an der Bergstra\u00dfe feierten Punks, Gruftis und andere fernab vom Mainstream &#8211; und fanden auch Schutz vor rechtsextremer Gewalt.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/screenshot-124546.webp.webp\" alt=\"Auf der Leuchtschrift an einem Eingang stehen die Worte &quot;Unit&quot; und &quot;Bar - Music Club&quot;.\" title=\"Auf der Leuchtschrift an einem Eingang stehen die Worte &quot;Unit&quot; und &quot;Bar - Music Club&quot;. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>In einem ehemaligen Striplokal in der Talstra\u00dfe er\u00f6ffnet 1989 ein kleiner Club &#8211; mit einem f\u00fcr viele noch v\u00f6llig unbekannten Sound. <\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/sendungsbild87056.webp.webp\" alt=\"Jan Brandt\" title=\"Jan Brandt | NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Schriftsteller Jan Brandt war in den 1990er-Jahren oft im &#8222;Limit&#8220;. Im Gespr\u00e4ch erz\u00e4hlt er von N\u00e4chten voller Grunge und heimlicher Freiheit.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/screenshot1852464.webp.webp\" alt=\"Alte Aufnahmen aus dem Club &quot;Trinity&quot; in Hamburg.\" title=\"Alte Aufnahmen aus dem Club &quot;Trinity&quot; in Hamburg. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfer, lauter, heller \u2013 mit tausend Lampen und Scheinwerfern: Wie das &#8222;Studio 54&#8220; in New York sollte die neue Nobeldisko werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Legend\u00e4re Clubn\u00e4chte: Menschen aus dem Norden teilen Erinnerungen (4 Min) Stand: 26.02.2026 12:30 Uhr Legend\u00e4re N\u00e4chte in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14759,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[46,42,147,153,154,44,424,8502,148],"class_list":{"0":"post-14758","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-entertainment","11":"tag-music","12":"tag-musik","13":"tag-oesterreich","14":"tag-rock-und-pop","15":"tag-tanz","16":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14758","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14758"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14758\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14759"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14758"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14758"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14758"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}