{"id":14988,"date":"2026-02-26T17:52:08","date_gmt":"2026-02-26T17:52:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/14988\/"},"modified":"2026-02-26T17:52:08","modified_gmt":"2026-02-26T17:52:08","slug":"gerichts-hammer-afd-darf-vorerst-nicht-als-gesichert-rechtsextrem-eingestuft-werden-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/14988\/","title":{"rendered":"Gerichts-Hammer: AfD darf vorerst nicht als gesichert rechtsextrem eingestuft werden | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>K\u00f6ln\u00a0\u2013 Das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz (BfV) darf die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen und behandeln. Das Verwaltungsgericht K\u00f6ln hat entschieden, dass die Bundesbeh\u00f6rde den Ausgang des Hauptsacheverfahrens abzuwarten hat. Die AfD hatte gegen die Einstufung geklagt.<\/p>\n<p>Alice Weidel spricht von gro\u00dfem Erfolg<\/p>\n<p>Das Gericht hat dem Eilantrag der Partei nun im Wesentlichen stattgegeben. Wie das <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/organisationen\/gerichte\/news-fotos-videos-17024270.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gericht<\/a> weiter entschieden hat, muss der Verfassungsschutz auch die Bekanntgabe einer solchen Einstufung vorerst unterlassen.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Die AfD-Chefs <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/leute\/alice-weidel\/thema-alice-weidel-alle-infos-80011802.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alice Weidel<\/a> (47) und Tino Chrupalla (50) erkl\u00e4rten gegen\u00fcber BILD: \u201eDieses Urteil ist ein bedeutender Erfolg f\u00fcr Rechtsstaatlichkeit und demokratische Fairness. In einer Demokratie entscheiden nur die W\u00e4hler, wer am politischen Wettbewerb teilnehmen darf.\u201c<\/p>\n<p>Das Urteil kann beim Oberverwaltungsgericht M\u00fcnster angefochten werden. Zudem steht das Hauptsacheverfahren noch aus. Bis die Entscheidungen vorliegen, darf die Bundespartei nicht mehr als gesichert rechtsextremistisch bezeichnet werden. Beobachter werten die Entscheidung als Klatsche f\u00fcr den Verfassungsschutz.<\/p>\n<p>Gericht sieht verfassungsfeindliche Tendenzen<\/p>\n<p>Nach Auffassung des Gerichts liegt zwar eine hinreichende Gewissheit vor, dass es innerhalb der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/alternative-fuer-deutschland\/afd-alle-infos-76662060.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AfD <\/a>Bestrebungen gibt, die gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichtet sind. F\u00fcr die gesamte Partei lasse sich daraus jedoch keine verfassungsfeindliche Grundtendenz ableiten. Das <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/organisationen\/verfassungsschutz\/politik-nachrichten-news-fotos-videos-21195430.bild.html\" class=\"text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz<\/a> war am 2. Mai 2025 zu einer anderen Einsch\u00e4tzung gekommen. Der Inlandsgeheimdienst teilte damals mit, der Verdacht habe sich best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Am 2. Mai hatte die damals nur noch gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Innenministerin Nancy Faeser (55, SPD) \u00fcber das Gutachten informiert. Die Neu-Einstufung sei \u201eklar und eindeutig\u201c. Es habe keinen politischen Einfluss auf die Ersteller gegeben. Laut Verfassungsschutz fu\u00dft der AfD-Befund \u201eauf einer \u00e4u\u00dferst sorgf\u00e4ltigen gutachterlichen Pr\u00fcfung\u201c \u00fcber rund drei Jahre.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) kritisiert den Schnellschuss kurz vor Ende der Ampelregierung\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/1ae4fe0fd343216c7d3269432c2cf5da,d224685.jpeg\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) kritisiert den Schnellschuss kurz vor Ende der Ampelregierung<\/p>\n<p>Foto: Sebastian Kahnert\/dpa<\/p>\n<p>Verfassungsschutz legt bisher nicht alle Quellen offen<\/p>\n<p>Das am Donnerstag verk\u00fcndete Urteil ist jedoch kein Persilschein f\u00fcr die AfD. Die Richter betonen ausdr\u00fccklich, \u201edass weiterhin der starke Verdacht gegen die Antragstellerin besteht, verfassungsfeindliche Bestrebungen zu entfalten\u201c. Ein Grund f\u00fcr die Entscheidung im Eilverfahren ist, dass der Verfassungsschutz seine Quellen bislang nicht offenlegt. Deshalb k\u00f6nne das Gericht nicht zulasten der AfD annehmen, dass intern weitergehende Pl\u00e4ne verfolgt werden, als sich aus \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Quellen ersehen lasse.<\/p>\n<p>Sachsens Innenminister kritisiert \u201eSchnellschuss\u201c<\/p>\n<p>Sachsens Innenminister Armin Schuster (64, CDU) kritisiert das Vorgehen des Bundesamtes und der damaligen Bundesregierung. Schuster zu BILD: \u201eMit einem politisch motivierten Schnellschuss aus der H\u00fcfte hat die alte Ampelregierung den deutschen Sicherheitsbeh\u00f6rden einen B\u00e4rendienst erwiesen.\u201c<\/p>\n<p>Ungeachtet dieses Urteils gelten inzwischen f\u00fcnf AfD-Landesverb\u00e4nde als \u201egesichert rechtsextremistisch\u201c oder \u201egesichert rechtsextrem\u201c. Im Februar 2026 kam Niedersachsen neu dazu. Zuvor galt die Einstufung f\u00fcr die Landesverb\u00e4nde Th\u00fcringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen K\u00f6ln\u00a0\u2013 Das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz (BfV) darf die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14989,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[2662,402,403,401,7879,40,41,39,209,210,8586,66,65,64],"class_list":{"0":"post-14988","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-alternative-fuer-deutschland","9":"tag-breaking-news","10":"tag-desk-delta","11":"tag-fb-instantarticles","12":"tag-gerichte","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-team-first","17":"tag-texttospeech","18":"tag-verfassungsschutz","19":"tag-welt","20":"tag-world","21":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14988"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14988\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14989"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}