{"id":150594,"date":"2026-05-10T14:15:13","date_gmt":"2026-05-10T14:15:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/150594\/"},"modified":"2026-05-10T14:15:13","modified_gmt":"2026-05-10T14:15:13","slug":"planeten-schauspiel-im-mai-2026-venus-jupiter-und-merkur-am-abendhimmel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/150594\/","title":{"rendered":"Planeten-Schauspiel im Mai 2026: Venus, Jupiter und Merkur am Abendhimmel"},"content":{"rendered":"<p>                            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/shutterstock_1564149589-4e5945e3ab5f391a.jpeg\"  width=\"8688\" height=\"4881\"  alt=\"Ein Teleskop auf den Nachthimmel gerichtet, rechts daneben eine Person\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p class=\"caption akwa-caption__text\">Diesen Mai wird es einige interessante M\u00f6glichkeiten zur Planetenbeobachtung geben<\/p>\n<p class=\"source akwa-caption__source\">(Bild:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.shutterstock.com\/de\/g\/Gucci\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener nofollow\">AstroStar<\/a>\/<a href=\"https:\/\/www.shutterstock.com\/de\/image-photo\/astronomer-telescope-watching-stars-moon-my-1564149589?trackingId=1e6efb44-d909-49d3-a4b3-bf113e94c525&amp;listId=searchResults\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener nofollow\">Shutterstock.com<\/a>)<\/p>\n<p class=\"lead beitraganriss\">Venus und Jupiter n\u00e4hern sich einander im Mai 2026 Abend f\u00fcr Abend an. Dazu gesellt sich Merkur. Ein \u00dcberblick, wann und wo die drei Planeten zu sehen sind.<\/p>\n<p>Der Westhimmel bietet Himmelsbeobachtern im Mai 2026 ein lohnenswertes Schauspiel: Venus und Jupiter sind nach Sonnenuntergang gut sichtbar und r\u00fccken im Laufe des Monats immer n\u00e4her zusammen. Ende Mai kommt Merkur als dritter heller Planet hinzu. Auf ihrer monatlichen Umlaufbahn passiert zudem die Mondsichel beide Planeten \u2013 mit attraktiven Fotomomenten als Folge.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Wie das britische Fachmagazin BBC Sky at Night Magazine <a href=\"https:\/\/www.skyatnightmagazine.com\/news\/venus-jupiter-may-2026\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">berichtet<\/a>, bewegen sich Venus und Jupiter auf der sogenannten Ekliptik \u2013 dem scheinbaren Jahresweg der Sonne am Himmel \u2013 aufeinander zu und werden am 9. Juni 2026 ihre gr\u00f6\u00dfte Ann\u00e4herung erreichen, eine sogenannte Konjunktion, bei der sie nur 1,6 Grad voneinander entfernt stehen werden.<\/p>\n<p>Venus: Sehr hell, im Teleskop wenig spektakul\u00e4r<\/p>\n<p>Venus ist derzeit das hellste Objekt am Abendhimmel nach dem Mond. Laut BBC Sky at Night Magazine strahlt sie Anfang Mai mit einer scheinbaren Helligkeit von Magnitude \u20133,8 (ein astronomisches Ma\u00df: je kleiner oder negativer der Wert, desto heller das Objekt) und hellt sich bis Anfang Juni leicht auf \u20133,9 auf. Damit ist Venus etwa siebenmal heller als Jupiter.<\/p>\n<p>Im Teleskop zeigt Venus derzeit jedoch wenig: Sie erscheint als kleines, zu 84 Prozent beleuchtetes Scheibchen ohne erkennbare Oberfl\u00e4chenstrukturen.<\/p>\n<p>Zu Beginn des Monats steht die Venus noch rund 40 Grad von Jupiter entfernt, n\u00f6rdlich des Sterns Aldebaran im Sternbild Stier. T\u00e4glich bewegt sie sich mehr als einen Grad ostw\u00e4rts in Richtung Jupiter. Am 31. Mai betr\u00e4gt der Abstand zwischen den beiden Planeten noch knapp neun Grad.<\/p>\n<p>Am 18. Mai bietet sich ein besonderer Anblick: Eine schmale, nur sieben Prozent beleuchtete Mondsichel steht etwa 2,5 Grad rechts von Venus. Das sogenannte Erdlicht \u2013 das von der Erde auf die Nachtseite des Mondes zur\u00fcckgeworfene Sonnenlicht \u2013 l\u00e4sst dabei die dunkle Mondscheibe schwach aufleuchten und verleiht dem Anblick eine dreidimensionale Wirkung.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Jupiter: Letzter guter Teleskopmonat bis September<\/p>\n<p>Jupiter leuchtet Anfang Mai mit Magnitude \u20131,9 und schw\u00e4cht sich bis Anfang Juni auf \u20131,7 ab, wie BBC Sky at Night Magazine berichtet. Er steht zu Beginn des Monats nahe dem Stern Wasat, s\u00fcdlich der Zwillingssterne Kastor und Pollux im Sternbild Zwillinge.<\/p>\n<p>Anders als Venus bewegt sich Jupiter nur langsam gegen den Sternenhintergrund \u2013 er sinkt im Laufe des Monats zunehmend Richtung Sonne. <a href=\"http:\/\/space.com\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Space.com<\/a> weist darauf hin, dass der Mai der letzte Monat bis September ist, in dem Jupiter hoch genug am Himmel steht, um klare Teleskopbilder seiner Wolkenb\u00e4nder und seiner vier gro\u00dfen Monde zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Am 20. Mai steht eine 13 Prozent beleuchtete Mondsichel etwa sieben Grad links von Jupiter. Am 21. Mai betr\u00e4gt der Abstand zwischen Mond und Jupiter laut BBC Sky at Night Magazine noch f\u00fcnf Grad.<\/p>\n<p>Merkur: Ab Ende Mai am Westhorizont sichtbar<\/p>\n<p>Merkur befindet sich am 14. Mai in oberer Konjunktion \u2013 er steht dann hinter der Sonne und ist nicht beobachtbar. Ab dem 22. Mai ist er laut <a href=\"http:\/\/space.com\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Space.com<\/a> mit einer Helligkeit von Magnitude \u20131,4, vergleichbar mit dem hellsten Fixstern Sirius, rund zehn Grad \u00f6stlich der Sonne. Mit einem Fernglas l\u00e4sst er sich dann etwa 15 Minuten nach Sonnenuntergang tief im Westnordwesten aufsp\u00fcren.<\/p>\n<p>Ab dem 25. Mai sollte Merkur mit Magnitude \u20131,1 auch ohne optische Hilfsmittel sichtbar sein. Ende Mai steht er rund 45 Minuten nach Sonnenuntergang deutlich \u00fcber dem Westhorizont. Seinen gr\u00f6\u00dften Winkelabstand von der Sonne \u2013 die sogenannte gr\u00f6\u00dfte \u00f6stliche Elongation \u2013 erreicht Merkur allerdings erst Mitte Juni.<\/p>\n<p>Saturn und Mars: Nur am Morgenhimmel<\/p>\n<p>Saturn und Mars sind im Mai 2026 ausschlie\u00dflich am Morgenhimmel zu beobachten. Mars geht kurz vor der Morgend\u00e4mmerung knapp \u00f6stlich des Ostpunkts auf und ist aufgrund der hellen D\u00e4mmerung schwer zu sehen. Seine Helligkeit liegt bei Magnitude +1,2. Am Morgen des 14. Mai kann eine schmale, acht Prozent beleuchtete Mondsichel dabei helfen, ihn mit dem Fernglas aufzufinden \u2013 besonders von Breiten n\u00f6rdlich von 35 Grad.<\/p>\n<p>Saturn h\u00e4lt sich nahe der Grenze zwischen den Sternbildern Walfisch und Fische auf und geht zu Beginn der Morgend\u00e4mmerung im Osten auf. Am fr\u00fchen Morgen des 13. Mai steht er etwa sechs Grad links unterhalb einer schmalen abnehmenden Mondsichel.<\/p>\n<p>Saturns Ringsystem \u00f6ffnet sich derzeit wieder dem Blick von der Erde aus, ist aber noch zu tief \u00fcber dem Horizont f\u00fcr stabile Teleskopbilder. Space.com <a href=\"https:\/\/www.space.com\/stargazing\/3-planets-will-put-on-a-sky-show-in-may-when-and-how-to-see-them\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">verweist darauf<\/a>, dass Saturn nach 15 Jahren auf s\u00fcdlichen Deklinationen nun wieder n\u00f6rdlich des Himmels\u00e4quators steht, was in den kommenden Jahren zunehmend bessere Beobachtungsbedingungen verspricht.<\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt: Konjunktion am 9. Juni<\/p>\n<p>Der astronomische H\u00f6hepunkt der aktuellen Beobachtungsperiode ist die Konjunktion von Venus und Jupiter am 9. Juni 2026, wenn beide Planeten nur 1,6 Grad voneinander entfernt stehen.<\/p>\n<p>Da das Wetter im Juni unbest\u00e4ndig sein kann, empfiehlt BBC Sky at Night Magazine Hobbyastronomen, die langsame Ann\u00e4herung der beiden Planeten bereits den gesamten Mai \u00fcber zu verfolgen und zu dokumentieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Diesen Mai wird es einige interessante M\u00f6glichkeiten zur Planetenbeobachtung geben (Bild:\u00a0AstroStar\/Shutterstock.com) Venus und Jupiter n\u00e4hern sich einander im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":150595,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[699,46,42,6372,7095,9615,44,7094,702,97,96,17671,101,98,6374,100,99],"class_list":{"0":"post-150594","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-astronomie","9":"tag-at","10":"tag-austria","11":"tag-jupiter","12":"tag-mars","13":"tag-mond","14":"tag-oesterreich","15":"tag-planeten","16":"tag-saturn","17":"tag-science","18":"tag-science-technology","19":"tag-sonnensystem","20":"tag-technik","21":"tag-technology","22":"tag-venus","23":"tag-wissenschaft","24":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116550705330634367","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/150594","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=150594"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/150594\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/150595"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=150594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=150594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=150594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}