{"id":15084,"date":"2026-02-26T18:49:25","date_gmt":"2026-02-26T18:49:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/15084\/"},"modified":"2026-02-26T18:49:25","modified_gmt":"2026-02-26T18:49:25","slug":"ungarn-kann-sich-auf-die-usa-verlassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/15084\/","title":{"rendered":"Ungarn kann sich auf die USA verlassen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\tEnergiepolitik<\/p>\n<p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tGeschrieben von Rainer Ackermann\n\t\t\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t\t\t\tAm Dienstag verhandelte Au\u00dfenminister P\u00e9ter Szijj\u00e1rt\u00f3 in Washington mit US-Innenminister Doug Burgum und Energieminister Chris Wright.\t\t\t\t<\/p>\n<p>Nach den Gespr\u00e4chen bekr\u00e4ftigte Szijj\u00e1rt\u00f3, den USA sei an einem Erfolg der ungarischen Energiepolitik gelegen. Konkret wollen sich die Amerikaner in den Ausbau der Kapazit\u00e4ten f\u00fcr Nuklearenergie einbringen. Ungarn begr\u00fc\u00dfe au\u00dferdem ein Engagement von US-Unternehmen bei der Gasversorgung. \u201eHier versteht man einwandfrei, dass die Energieversorgung eines Landes eine geografische Frage ist und dass ein Land seine Energiequellen diversifizieren muss. Wenn es um die Sicherheit unserer Energieversorgung geht, k\u00f6nnen wir uns also auf die USA verlassen. Ganz im Gegensatz zur EU, wo dieses Thema nicht praktisch, sondern ideologisch betrachtet wird.\u201c<\/p>\n<p>Ungarn ist offen f\u00fcr Diversifizierung<\/p>\n<p>Ungarn sei offen f\u00fcr Diversifizierung, ohne deshalb preiswerte und zuverl\u00e4ssige Energiequellen aufzugeben. Beim Erdgas gibt es erste Lieferungen aus der T\u00fcrkei und Aserbaidschan bzw. langfristige Liefervertr\u00e4ge mit den US-Unternehmen Chevron und ConocoPhillips. Mit Rum\u00e4nien stehe man in Verhandlungen hinsichtlich k\u00fcnftiger Importe.<\/p>\n<p>\u201eOhne Gaspipelines bekommen wir kein Gas, so einfach ist das. Beziehen k\u00f6nnen wir Gas \u00fcber Pipelines von unseren Nachbarn und deren Nachbarn\u201c, erl\u00e4uterte Szijj\u00e1rt\u00f3. Zwar habe man sich mit sechs von sieben Nachbarn vernetzt, aber wenn diese ihre Netze nicht ausbauen wollen, bringen sie Ungarn in Schwierigkeiten. \u201eUmso mehr wissen wir die Worte von Au\u00dfenminister Marco Rubio zu sch\u00e4tzen, in der Frage der Energieversorgung die geografischen Gegebenheiten zu respektieren. Solche Worte h\u00f6rt man von Seiten der EU nie.\u201c<\/p>\n<p>Der Ungar dankte zugleich f\u00fcr die durch US-Pr\u00e4sident Donald Trump angeordnete Befreiung des Landes von den Sanktionen gegen den russischen Energiesektor. Unterst\u00fctzung aus \u00dcbersee erfahre auch die \u00dcbernahme der serbischen NIS-Gruppe durch die MOL, die in einen integrierten Markt der drei mitteleurop\u00e4ischen L\u00e4nder Ungarn, Slowakei und Serbien mit koordinierten Raffineriet\u00e4tigkeiten m\u00fcnden k\u00f6nne. In diesem Sinne wird auch die Vorbereitung der neuen \u00d6ltrasse zwischen Serbien und Ungarn beschleunigt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-94956 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/d_mti20260224013.jpg\" alt=\"Ungarn\" width=\"800\" height=\"533\"  \/><\/p>\n<p>Der vormalige Gesch\u00e4ftstr\u00e4ger der US-Botschaft in Budapest, Robert Palladino (l.), hat das Offizierskreuz des Ungarischen Verdienstordens erhalten. Die hohe staatliche Auszeichnung \u00fcberreichte ihm am Dienstag in Washington Au\u00dfenminister P\u00e9ter Szijj\u00e1rt\u00f3. Der w\u00fcrdigte Palladino als einen Mann, der \u201evon der ersten Minute an\u201c f\u00fcr \u201ege\u00f6lte Beziehungen\u201c zur neuen Regierung der Vereinigten Staaten nach dem Amtsantritt von Pr\u00e4sident Donald Trump sorgte, der ein \u201eGoldenes Zeitalter\u201c zwischen Ungarn und den USA einleitete.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Energiepolitik Geschrieben von Rainer Ackermann Am Dienstag verhandelte Au\u00dfenminister P\u00e9ter Szijj\u00e1rt\u00f3 in Washington mit US-Innenminister Doug Burgum und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15085,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[8668,8669,8670,76,75,74,2006,3066],"class_list":{"0":"post-15084","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-chevron","9":"tag-conocophillips","10":"tag-energiepolitik","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-marco-rubio","15":"tag-peter-szijjarto"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15084","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15084"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15084\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15085"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15084"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15084"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15084"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}