{"id":152115,"date":"2026-05-11T11:19:24","date_gmt":"2026-05-11T11:19:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/152115\/"},"modified":"2026-05-11T11:19:24","modified_gmt":"2026-05-11T11:19:24","slug":"risiko-von-schweren-pneumokokken-infektionen-in-bestimmten-laendern-hoeher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/152115\/","title":{"rendered":"Risiko von schweren Pneumokokken-Infektionen in bestimmten L\u00e4ndern h\u00f6her"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (ots) &#8211; <\/p>\n<p>Die sch\u00f6nste Zeit des Jahres ist f\u00fcr viele der Urlaub. Doch so manches Reise-Souvenir ist unerw\u00fcnscht: Fast jeder vierte Reisende kehrt nicht nur mit tollen Erinnerungen, sondern auch mit einer Atemwegsinfektion aus dem Urlaub zur\u00fcck [1]. Oftmals handelt es sich dabei um eine Lungenentz\u00fcndung [2]. H\u00e4ufiger Ausl\u00f6ser von bakteriellen Lungenentz\u00fcndungen sind Pneumokokken [3,4]. Mit diesen Bakterien kann man sich \u00fcberall infizieren &#8211; auch jederzeit in Deutschland. Hat man sich eine solche Infektion allerdings im s\u00fcd\u00f6stlichen Europa zugezogen, kann sie besonders gef\u00e4hrlich werden. Denn die Pneumokokken-St\u00e4mme, die in diesen Regionen vorkommen, sind h\u00e4ufig resistent gegen Antibiotika [5]. Dadurch kann die Bek\u00e4mpfung der Infektion an Wirksamkeit verlieren und sich der Krankheitsverlauf erheblich verschlimmern.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele \u00e4ltere Menschen bietet der Urlaub im nahen Ausland die M\u00f6glichkeit, Neues zu erleben und sch\u00f6ne Momente in entspannter Atmosph\u00e4re zu genie\u00dfen. Doch in L\u00e4ndern wie Frankreich, Rum\u00e4nien oder Portugal besteht ein erh\u00f6htes Risiko, sich mit antibiotikaresistenten Pneumokokken zu infizieren [5]. Das bedeutet, Antibiotika haben weniger Wirkung gegen die Bakterien, weshalb die Infektion schwieriger bek\u00e4mpft werden und schwerer verlaufen kann [5]. \u00c4ltere Menschen, die planen, ihren Urlaub im s\u00fcdlichen oder \u00f6stlichen Europa zu verbringen, sollten daher an eine Pneumokokken-Impfung denken. Das gilt aber auch f\u00fcr diejenigen, die nicht verreisen. Denn Pneumokokken sind auch in Deutschland ganzj\u00e4hrig aktiv und stellen ein Gesundheitsrisiko f\u00fcr \u00e4ltere Menschen oder Personengruppen mit geschw\u00e4chtem Immunsystem dar. Schon eine einmalige Impfung kann sch\u00fctzen und wird f\u00fcr alle Menschen ab 60 Jahren sowie Personen mit gewissen Risikofaktoren standardm\u00e4\u00dfig von der St\u00e4ndigen Impfkommission (STIKO) empfohlen [6]. <\/p>\n<p>Haus\u00e4rztin und Internistin Dr. Bettina Schraut betont: &#8222;Nicht nur bei Reisen zum Beispiel nach Thailand oder Tansania sind bestimmte Impfungen relevant. Ich empfehle meinen \u00e4lteren Patient:innen, wenn sie ins s\u00fcdliche Europa reisen, immer eine Pneumokokken-Impfung. Damit sie sich nicht nur im Urlaub, sondern auch f\u00fcr viele Jahre in Deutschland vor schweren Verl\u00e4ufen einer Pneumokokken-Infektion sch\u00fctzen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Bei einer Pneumokokken-Infektion mit Lungenentz\u00fcndung drohen langfristige Folgen<\/p>\n<p>F\u00fcr Menschen ab 60 Jahren ist eine Infektion mit Pneumokokken besonders gef\u00e4hrlich. Das liegt daran, dass die Kraft des Immunsystems mit den Jahren nachl\u00e4sst. Daher werden Menschen mit zunehmendem Alter anf\u00e4lliger f\u00fcr schwere Infektionskrankheiten [7,8,9]. Pneumokokken werden durch Tr\u00f6pfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen \u00fcbertragen und k\u00f6nnen eine Vielzahl von Erkrankungen verursachen, die von leichteren Atemwegsinfekten bis hin zu lebensbedrohlichen Lungenentz\u00fcndungen, Hirnhautentz\u00fcndungen oder Blutvergiftungen reichen [3]. Eine Lungenentz\u00fcndung kann den K\u00f6rper stark schw\u00e4chen und langanhaltende Folgen haben: Viele \u00e4ltere Menschen erholen sich nicht vollst\u00e4ndig und bleiben dauerhaft k\u00f6rperlich stark eingeschr\u00e4nkt [9]. Dadurch k\u00f6nnen einfache Alltagst\u00e4tigkeiten wie Treppensteigen, Einkaufen oder Gartenarbeit schwerfallen oder sind ohne Hilfe eventuell gar nicht mehr m\u00f6glich. <\/p>\n<p>&#8222;Viele Menschen untersch\u00e4tzen, wie sehr eine Lungenentz\u00fcndung durch Pneumokokken die Lebensqualit\u00e4t im Alter einschr\u00e4nken kann. Als \u00c4rztin kann ich nur betonen: Pr\u00e4vention ist der beste Schutz. Die einmalige Impfung ist eine einfache und effektive Ma\u00dfnahme, um die eigene Gesundheit und Selbstst\u00e4ndigkeit zu bewahren&#8220;, unterstreicht Frau Dr. Schraut. <\/p>\n<p>Ob Kreuzfahrt oder Sommer auf dem Balkon &#8211; die Impfung kann sch\u00fctzen<\/p>\n<p>Die STIKO empfiehlt deshalb allen Menschen ab 60 Jahren eine einmalige Impfung gegen Pneumokokken. Diese kann jederzeit im Jahr und unabh\u00e4ngig von Reiseplanungen oder der Saison f\u00fcr Atemwegserkrankungen erfolgen [6]. Die Impfung gegen Pneumokokken wird von der STIKO auch f\u00fcr Personen ab zwei Jahren mit bestimmten Grunderkrankungen [A], wie einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), einer Immunschw\u00e4che, Asthma oder Diabetes, sowie f\u00fcr Menschen mit speziellen beruflichen T\u00e4tigkeiten [B] empfohlen [6]. Als Standard- oder Indikationsimpfung wird die Pneumokokken-Impfung f\u00fcr diese Personen von den Krankenkassen erstattet [6]. <\/p>\n<p>Selbsttest: Pneumokokken &#8211; bin ich gef\u00e4hrdet? <\/p>\n<p>Wer sich bez\u00fcglich seines Pneumokokken-Risikos unsicher ist, kann dieses anhand von f\u00fcnf Fragen in nur zwei Minuten mit einem einfachen Online-Selbsttest auf www.lungesch\u00fctzen.de (http:\/\/www.xn--lungeschtzen-klb.de) ermitteln. Zeigt das Testergebnis ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr eine Pneumokokken-Infektion, sollte im n\u00e4chsten Schritt mit der Haus\u00e4rztin oder dem Hausarzt \u00fcber die Pneumokokken-Impfung gesprochen werden. <\/p>\n<p>Neben dem Selbsttest bietet die Webseite www.lungesch\u00fctzen.de (http:\/\/www.xn--lungeschtzen-klb.de) ausf\u00fchrliche Informationen \u00fcber die Pneumokokken-Impfung. <\/p>\n<p>\u00dcber Pfizer &#8211; &#8222;Breakthroughs that change patients&#8216; lives&#8220;<\/p>\n<p>Bei Pfizer arbeiten wir weltweit t\u00e4glich daran, die Lebensqualit\u00e4t von Menschen zu verbessern, indem wir ihnen Zugang zu innovativen Medikamenten und Impfstoffen erm\u00f6glichen. Dabei setzen wir auf Wissenschaft und unser globales Netzwerk aus Forschungs-, Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebszentren. Es ist unser Anspruch, bei der Entdeckung, Entwicklung und Herstellung innovativer Arzneimittel neue Standards zu setzen. Das gilt f\u00fcr ihre Qualit\u00e4t, ihre Sicherheit und ihren Nutzen f\u00fcr Patient:innen. Sowohl in Industrie- als auch in Schwellenl\u00e4ndern treiben unsere Kolleg:innen die Pr\u00e4vention, Behandlung und Heilung der schwerwiegendsten Erkrankungen unserer Zeit voran. Als einer der weltweit f\u00fchrenden forschenden Arzneimittelhersteller f\u00f6rdern wir gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal, Gesundheitseinrichtungen, Regierungsorganisationen und lokalen Gemeinschaften \u00fcberall auf der Welt eine verl\u00e4ssliche und bezahlbare Gesundheitsversorgung. Seit mehr als 175 Jahren arbeiten wir daran, f\u00fcr alle, die sich auf uns verlassen, etwas zu bewegen. <\/p>\n<p>Der Hauptsitz von Pfizer ist in New York. In Deutschland arbeiten mehr als 3.000 Mitarbeiter:innen an den Standorten Berlin, Freiburg und Karlsruhe. Unser Werk in Freiburg ist eine der modernsten Pharmaproduktionsst\u00e4tten der Welt und die gr\u00f6\u00dfte von Pfizer f\u00fcr Tabletten und Kapseln. Es ist Vorreiter bei Nachhaltigkeit und Industrie 4.0. <\/p>\n<p>Mehr auf www.pfizer.de. Folgen Sie uns auf LinkedIn (https:\/\/www.linkedin.com\/company\/pfizer\/) und Instagram (https:\/\/www.instagram.com\/pfizer_wissenschaft\/). <\/p>\n<p>[A] Mit relevanter Grunderkrankung, wie angeborene oder erworbene Immundefekte, chronische Krankheiten und fremdk\u00f6rperassoziierte Risiken f\u00fcr Hirnhautentz\u00fcndung durch Pneumokokken (Pneumokokken-Meningitis).6 <\/p>\n<p>[B] Berufliche T\u00e4tigkeiten wie Schwei\u00dfen und Trennen von Metallen, die zu einer Exposition gegen\u00fcber Metallrauchen, einschlie\u00dflich metalloxidischen Schwei\u00dfrauchen, f\u00fchren.6 <\/p>\n<p>[1] Trimble A, et al. Pneumonia. 2017;9:1. <\/p>\n<p>[2] Lovey T, et al. J Travel Med. 2023;30(5):taad081. <\/p>\n<p>[3] European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC): Factsheet about pneumococcal disease. Stand: 28.11.2023. https:\/\/www.ecdc.europa.eu\/en\/pneumococcal-disease\/facts. Letzter Zugriff: 21.04.2026. <\/p>\n<p>[4] Braeken DCW, et al. Infection. 2021;49:533-537. <\/p>\n<p>[5] European Centre for Disease Prevention and Control: Antimicrobial resistance surveillance in Europe 2023 &#8211; 2021 data. Stockholm: European Centre for Disease Prevention and Control and World Health Organization; 2023. <\/p>\n<p>[6] Robert Koch-Institut. Epid Bull. 2026;4:1-79. <\/p>\n<p>[7] Pletz MW, Bahrs C. Internist (Berl). 2021;62(8):807-815. <\/p>\n<p>[8] Weiser JN, Ferreira DM, Paton JC. Nat Rev Microbiol. 2018;16:355-367. <\/p>\n<p>[9] Kruckow KL, et al. Pneumonia (Nathan). 2023;15(1):5. <\/p>\n<p>Agenturkontakt:<\/p>\n<p>IPG PR<br \/>Johanna Meier-Rink<br \/>Friesenplatz 10, 50672 K\u00f6ln<br \/>Telefon: +49 (0)221 &#8211; 9669-3812<br \/>E-Mail: jmeier-rink@ipg-pr.com<\/p>\n<p>Original-Content von: Pfizer Pharma GmbH, \u00fcbermittelt durch news aktuell<br \/>Originalmeldung: https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/13016\/6272712<\/p>\n<p><script async src=\"\/\/www.instagram.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (ots) &#8211; Die sch\u00f6nste Zeit des Jahres ist f\u00fcr viele der Urlaub. 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