{"id":153769,"date":"2026-05-12T08:05:11","date_gmt":"2026-05-12T08:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/153769\/"},"modified":"2026-05-12T08:05:11","modified_gmt":"2026-05-12T08:05:11","slug":"rettung-wal-timmy-reederei-der-robin-hood-widerspricht-zahlreichen-darstellungen-ueber-ablauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/153769\/","title":{"rendered":"Rettung Wal Timmy: Reederei der \u201eRobin Hood\u201c widerspricht zahlreichen Darstellungen \u00fcber Ablauf"},"content":{"rendered":"<p>Ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Einsatz f\u00fcr den Tierschutz oder eine erfolglose Aktion? \u00dcber die Freilassung des Wals wird weiter gestritten. Nun meldet sich die Reederei der \u201eRobin Hood\u201c zu Wort und widerspricht zahlreichen Darstellungen \u00fcber den Ablauf.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Auch Tage nach der umstrittenen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/wale-und-walfang\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/wale-und-walfang\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Freilassung des Buckelwals<\/a> in der Nordsee sorgt der Ablauf weiter f\u00fcr Streit. Die JEB Bereederungsgesellschaft, zu der auch das Schiff \u201eRobin Hood\u201c geh\u00f6rt, hat in einer Stellungnahme erkl\u00e4rt, dass zahlreiche Darstellungen \u00fcber den Ablauf der Rettungsaktion falsch seien. Laut der Mitteilung gab die Hamburger Anwaltskanzlei Cronemeyer Haisch auch an, dass die Pers\u00f6nlichkeitsrechte der Crew angegriffen wurden.<\/p>\n<p>Besonders deutlich widerspricht das Unternehmen dem Vorwurf, der Wal sei durch das eigenm\u00e4chtige Vorgehen der Crew verletzt worden. In der Stellungnahme hei\u00dft es dazu: \u201eDurch den erh\u00f6hten Seegang ist der Wal gegen die L\u00e4ngsschotten der Barge gesto\u00dfen und hat sich Kratzer zugezogen.\u201c Es wird betont, dass die Crew ausschlie\u00dflich f\u00fcr den Transport verantwortlich gewesen sei.<\/p>\n<p>Eine private Initiative hatte die Bergung des Wals an der Ostseek\u00fcste und den Abtransport gen Nordsee organisiert. Mehrere Schiffe und Teammitglieder der Initiative waren dabei.<\/p>\n<p>Die Freilassung sei bereits am Freitag, dem 1. Mai, eingeleitet worden, erkl\u00e4rte nun die Kanzlei, \u201eauf Anweisung der Privatinitiative\u201c, wie es hei\u00dft. Das Absperrnetz sei entfernt worden, wodurch die Barge offen gewesen sei. <\/p>\n<p>Zur Unterst\u00fctzung des Wals sei ihm mit Schl\u00e4uchen eine Schlinge umgelegt worden, \u201ein Umsetzung der Vorgaben durch die Privatinitiative\u201c, wie es hei\u00dft. Die Freisetzung sei allerdings nicht gelungen und der Versuch bei Einbruch der Dunkelheit abgebrochen worden.<\/p>\n<p>Freisetzung im zweiten Anlauf<\/p>\n<p>Am Folgetag sei der zweite Versuch erfolgt. Jeffrey Foster vom Whale Sanctuary Project in den USA habe diesen begleitet. Er war auch nach fr\u00fcheren Angaben der Privatinitiative an Bord des Lastkahns. Laut j\u00fcngster Kanzlei-Mitteilung lie\u00df der erh\u00f6hte Seegang einen sicheren Personentransfer von weiteren Mitgliedern der Privatinitiative aufgrund des damit verbundenen Risikos nicht zu.<\/p>\n<p>Erneut sei mittels Schl\u00e4uchen eine Verbindung zum Wal hergestellt worden. Er sei freigekommen. \u201eIn diesem Moment wurden die Schl\u00e4uche sofort gel\u00f6st.\u201c Die \u201eRobin Hood\u201c driftete demnach seitw\u00e4rts. Der Wal habe frei weiterschwimmen k\u00f6nnen. \u201eEr hat nochmals geatmet, ist sodann halbtauchend an den Schiffen vorbeigeschwommen und dann abgetaucht.\u201c Die Bereederungsgesellschaft und die Crew h\u00e4tten alles daf\u00fcr getan, dass der Wal m\u00f6glichst unbeschadet und so schnell wie m\u00f6glich in Freiheit gelangt.<\/p>\n<p>Die Vorw\u00fcrfe, Crewmitglieder h\u00e4tten sich gleichg\u00fcltig und tierverachtend verhalten, weist die Reederei laut <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/panorama\/allesamt-unwahr-nach-dramatischer-wal-rettung-in-der-ostsee-spricht-reederei-von-falschen-vorwuerfen-gegen-crew-4564920\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.nordkurier.de\/panorama\/allesamt-unwahr-nach-dramatischer-wal-rettung-in-der-ostsee-spricht-reederei-von-falschen-vorwuerfen-gegen-crew-4564920&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">\u201eNordkurier\u201c <\/a>zur\u00fcck. Auch sei die Behauptung, dass die Tier\u00e4rztin der \u201eFortuna B\u201c, Frau Dr. T\u00f6nnies, \u201eohne berechtigten Grund an Bord zur\u00fcckgelassen worden sei\u201c, unwahr.<\/p>\n<p>Zustand und Verbleib des Wals unbekannt<\/p>\n<p>Angaben zum genauen Ablauf der Freisetzung lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. Der Wal war etwa 70 Kilometer vor dem nordd\u00e4nischen Skagen freigesetzt worden. <\/p>\n<p>Tierschutzorganisationen hatten die langfristigen \u00dcberlebenschancen des Wals \u00fcbereinstimmend als <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article69f9bd1996fe1372395e9f1f\/timmy-wal-lebt-mit-hoher-wahrscheinlichkeit-nicht-mehr-meeresmuseum-stuft-rettung-als-gescheitert-ein.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article69f9bd1996fe1372395e9f1f\/timmy-wal-lebt-mit-hoher-wahrscheinlichkeit-nicht-mehr-meeresmuseum-stuft-rettung-als-gescheitert-ein.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sehr gering eingesch\u00e4tzt<\/a>. Aktuelle Angaben zum Zustand und Aufenthaltsort des Tieres lagen bis zuletzt nicht vor.<\/p>\n<p>Von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltministerium kam zuletzt Unmut \u00fcber die fehlenden Informationen zum Ort und Zustand des Wals. Demnach war mit der Initiative vereinbart worden, dass ein GPS-Sender am Wal angebracht wird und Peildaten \u00fcbermittelt werden. Das sei bislang nicht eingehalten worden, hie\u00df es zuletzt. Karin Walter-Mommert, eine Geldgeberin der Initiative, hatte gesagt, ein Sender liefere zwar Signale, eine Ortung des Tieres sei aber unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>jm mit dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Einsatz f\u00fcr den Tierschutz oder eine erfolglose Aktion? \u00dcber die Freilassung des Wals wird weiter gestritten.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":153770,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[11794,49696,40,41,2256,39,49697,210,66,65,64],"class_list":{"0":"post-153769","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-artenschutz","9":"tag-buckelwale-ks","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-newsteam","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-strandungen","15":"tag-texttospeech","16":"tag-welt","17":"tag-world","18":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116560574915450009","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153769","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=153769"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/153769\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/153770"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=153769"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=153769"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=153769"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}