{"id":153979,"date":"2026-05-12T10:22:07","date_gmt":"2026-05-12T10:22:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/153979\/"},"modified":"2026-05-12T10:22:07","modified_gmt":"2026-05-12T10:22:07","slug":"psychische-belastung-bei-kindern-neue-studie-aus-innsbruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/153979\/","title":{"rendered":"Psychische Belastung bei Kindern\u2013 neue Studie aus Innsbruck"},"content":{"rendered":"<p>Zehn Prozent der Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren f\u00fchlen sich stark belastet. Dies ist eines der Ergebnisse einer Post-Covid-Kinderstudie der Medizinischen Universit\u00e4t Innsbruck, die von 2023 bis 2025 durchgef\u00fchrt und nun ausgewertet wurde. \u201eMittlerweile hat die Angst vor einem Krieg die Sorge vor Covid abgel\u00f6st\u201c, wurde Studienleiterin Silvia Exenberger am Dienstag in einer Aussendung zitiert. 1.563 Eltern beantworteten Fragen zur psychischen Gesundheit ihrer Kinder.<\/p>\n<p>Zudem beantworteten 680 Kinder ab dem achten Lebensjahr, davon 122 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren, selbst entsprechende Fragen. Zwischen 2023 und 2025 wurden so zu drei Messzeitpunkten die psychische Gesundheit und Resilienz von Kindern und Jugendlichen im Alter von drei bis 17 Jahren erfasst. Damit handelt es sich um die gr\u00f6\u00dfte derartige Forschungsarbeit seit 2020, hie\u00df es. Die gr\u00f6\u00dfte Sorge bereiten den Kindern in Tirol die Kriege, dann der Klimawandel, Krankheiten und am wenigsten die Armut, wurden die Studienergebnisse zusammengefasst.<\/p>\n<p>                Pandemie sorgte f\u00fcr h\u00f6chste Belastungswerte                                    <\/p>\n<p>\u201eDie h\u00f6chsten Belastungswerte ergaben sich im Kontext der Pandemie im Winter 2021\/22\u201c, erl\u00e4uterte die Klinische und Gesundheitspsychologin Exenberger den Verlauf: \u201eIm Sommer 2022 gab es eine Entspannung und im Herbst 2023 stellten wir erneut eine Erh\u00f6hung fest, m\u00f6glicherweise durch die Sorge \u00fcber weitere Lockdowns und neue Erkrankungswellen. Danach haben wir dann abnehmende Werte registriert\u201c.<\/p>\n<p>Auch wurde festgestellt, dass die Sorge der Kinder und Jugendlichen um andere gr\u00f6\u00dfer ist als um sich selbst. Das sei \u201ef\u00fcr Kinder typisch\u201c, erl\u00e4uterte die Direktorin der Innsbrucker Klinik f\u00fcr Kinder- und Jugendpsychiatrie Kathrin Sevecke. Die Studienergebnisse seien auch als klarer Auftrag an die Erwachsenen zu verstehen, hie\u00df es. \u201eGerade in unsicheren Zeiten ist es wichtig, dass Eltern und Bezugspersonen entsprechend intervenieren und die Kinder sowie Jugendlichen unterst\u00fctzen\u201c, appellierte Exenberger. So solle etwa die Kreativit\u00e4t gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>                Land will in Mental-Health-Forschung investieren                                    <\/p>\n<p>Die Studie wurde als Nachfolgestudie der Covid-19-Kinderstudie \u2013 welche von 2020 bis 2022 durchgef\u00fchrt worden war \u2013 vom Land Tirol finanziert. Gesundheitslandesr\u00e4tin Cornelia Hagele (\u00d6VP) betonte, diese sei Teil einer gezielten Investition des Landes in die Mental-Health-Forschung: \u201eDie Ergebnisse helfen uns, die Versorgung in Tirol zu verbessern. Neben pr\u00e4ventiven Angeboten wie Resilienztrainings bauen wir zudem die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Tirol aus\u201c.<\/p>\n<p>apa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zehn Prozent der Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren f\u00fchlen sich stark belastet. 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