{"id":154638,"date":"2026-05-12T17:12:17","date_gmt":"2026-05-12T17:12:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/154638\/"},"modified":"2026-05-12T17:12:17","modified_gmt":"2026-05-12T17:12:17","slug":"es-komme-wer-staunen-moechte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/154638\/","title":{"rendered":"Es komme, wer staunen m\u00f6chte"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c2774165546=\"\" data-cy=\"preamble\">Die Festoper \u201eIl pomo d\u2019oro\u201c steht symbolisch f\u00fcr den Fokus, den die Innsbrucker Festwochen seit einem halben Jahrhundert verfolgen: Musik wieder erklingen zu lassen, die schon vor hunderten von Jahren Menschen ber\u00fchrte. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">1688, am Wiener Hof: M\u00fcnder blieben offen und manch einer traute seinen Augen nicht. Die Festoper \u201eIl pomo d\u2019oro\u201c mit Balletten, Chor, 47 Rollen und einem damals eigens gebauten Theater war bereits zur Premiere ein gigantisches Unterfangen. Der Wiener Hof lie\u00df es sich nicht nehmen, alle Dimensionen des Genres zu sprengen. Man hatte eine Festoper der Superlative verlangt, der Komponist lieferte genau dies: Pietro Antonio Cesti zeigte, wie man Emotion in T\u00f6ne gie\u00dft, wie man mit Musik Geschichte schreibt.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Mythos<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">2026, das Jubil\u00e4um der Innsbrucker Festwochen: Ein Team nimmt sich der Herausforderung an, diese Oper, die inzwischen als \u201eunauff\u00fchrbar\u201c in die Annalen eingegangen ist, wieder auf die B\u00fchne zu bringen. Sie wollen die Welt mit diesem monumentalen Werk erneut in Staunen versetzen. Der Musikalische Leiter Ottavio Dantone hat die Musik zweier verlorener Akte aus anderen Werken Cestis rekonstruiert. Regisseur Fabio Ceresa tr\u00e4umt seit seiner Jugend von den einzelnen Szenen und l\u00e4sst diesen Traum nun real werden. Nach der Vorstellung des Grazers Nikolaus Webern entstehen B\u00fchnenbilder, nach jener Giuseppe Palellas Kost\u00fcme.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die sch\u00f6nste G\u00f6ttin soll den goldenen Apfel bekommen &#8211; welche den Preis f\u00fcr sich beanspruchen darf, das muss Paris entscheiden. Damit nahm eine Urteilsfindung ihren Anfang, die Cestis Oper \u00fcber zwei Abende hinweg pr\u00e4gt: Intrigen, Rivalit\u00e4ten und Liebesverstrickungen entfalten sich in funkelnden Szenen, w\u00e4hrend hinter all dem Prunk bereits der Schatten der kommenden Katastrophe sichtbar wird \u2013 des Trojanischen Krieges.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">20 Solist*innen<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Am 7. und 8. August hebt sich der Vorhang zu \u201eIl pomo d\u2019oro\u201c das erste Mal in der Moderne wieder: Mit 20 Solist*innen,<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ballett und Chor gibt es drei Mal an je zwei aufeinanderfolgenden Abenden im August die Gelegenheit, mitzuerleben, wie das Gesamtwerk wieder zu neuem Leben erwacht.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">\u201eIl pomo d\u2019oro\u201c wird nicht als Ereignis aus dem Archiv oder Museum zur\u00fcckkehren, sondern als vielschichtiges Musiktheater, dass seine Wirkung im Hier und Jetzt entfaltet. Es darf gestaunt werden: wie damals, aber im Heute.<\/p>\n<p>Termine<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Fr., 7., &amp; Sa., 8. August, 18.30 Uhr<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Di., 11. &amp; Mi., 12. August, 18.30 Uhr<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Sa., 15. &amp; So., 16. August, 16 Uhr <\/p>\n<p>Wenn die Zeit stehenbleibt<img _ngcontent-tt-com-www-c861555957=\"\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"465\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" decoding=\"auto\" ng-img=\"true\" src=\"https:\/\/processing.tt.com\/image\/assets.tt.com\/im-content\/images\/9ea4918f-cd75-53b8-af8a-039bb2941177?p=eyJyZXNpemUiOnsid2lkdGgiOjYyMCwiaGVpZ2h0Ijo0NjUsImZpdCI6ImNvdmVyIn0sImNyb3AiOnsidHlwZSI6InBlcmNlbnQiLCJsZWZ0IjowLjEyLCJ0b3AiOjAsIndpZHRoIjowLjg4LCJoZWlnaHQiOjF9LCJmb3JtYXQiOiJhdmlmIn0%3D\"\/><\/p>\n<p>Gilt nicht umsonst als Weltstar: Jean Rondeau. <\/p>\n<p>\u00a9 Shura Rusanova<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c2774165546=\"\" data-cy=\"preamble\">Zwischen schwarzen und wei\u00dfen Tasten entstehen hunderte von Klangfarben \u2013 so vielgestaltig wie die Familie der Tasteninstrumente selbst. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die K\u00f6nigin der Instrumente, die Orgel, und das Cembalo, das schon ohne einen einzigen Ton ein Kunstwerk f\u00fcr sich ist, bekommen bei den Festwochen einen besonderen Platz: mit Solorezitalen, auf denen junge und doch schon erfahrene Finger tanzen werden \u2013 von leise bis laut, von tief bis hoch, von melancholisch bis fast schon jauchzend.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Cembalo in der Hofburg<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Am 20. August sitzt Jean Rondeau am Cembalo und f\u00fcllt den Riesensaal mit T\u00f6nen. Wer ihn kennt, wei\u00df um jenen Moment des Stehenbleibens der Zeit, den er vom ersten bis zum letzten Ton erzeugt. Wer diesen \u201ejungen Wilden\u201c noch nie erlebt hat, sei hiermit eingeladen, sich auf eine Reise in die Klanggewaltigkeit zu begeben, die Rondeau erschaffen kann.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Orgel in der Hofkirche<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Zwei Tage sp\u00e4ter erklingt in der Innsbrucker Hofkirche eine der \u00e4ltesten Orgeln Innsbrucks unter den H\u00e4nden von Josef Laming, Gewinner des internationalen Paul-Hofhaimer-Preises 2025. Sein Programm ist so alt wie die Ebert-Orgel selbst: Es erklingt Musik aus den Jahrzehnten rund um ihren Bau. Diese ersten gedruckten Noten stammen aus einer Zeit, als Komponierende gerade erst begannen, ihre Kl\u00e4nge f\u00fcr die Nachwelt festzuhalten. <\/p>\n<p>Pauken und Trompeten zum 50. Jubil\u00e4um<img _ngcontent-tt-com-www-c861555957=\"\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"465\" loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" decoding=\"auto\" ng-img=\"true\" src=\"https:\/\/processing.tt.com\/image\/assets.tt.com\/im-content\/images\/dc277609-28de-528b-8046-07f6aabee778?p=eyJyZXNpemUiOnsid2lkdGgiOjYyMCwiaGVpZ2h0Ijo0NjUsImZpdCI6ImNvdmVyIn0sImNyb3AiOnsidHlwZSI6InBlcmNlbnQiLCJsZWZ0IjowLCJ0b3AiOjAuMjQ3NDc0NzQ3NDc0NzQ3NSwid2lkdGgiOjEsImhlaWdodCI6MC41MDUwNTA1MDUwNTA1MDUxfSwiZm9ybWF0IjoiYXZpZiJ9\"\/><\/p>\n<p>\u00a9 Friedrichs<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Von 24. Juli bis 30. August gibt es \u00fcber 60 Veranstaltungen an mehr als 20 Spielst\u00e4tten in und um Innsbruck. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ein Highlight dabei: Das Fest \u201eWir feiern!\u201c am 9. August im Hofgarten. Die Festwochen schenken einen Nachmittag voller Musik im Pavillon und abends eine Oper unter Sternen. Bringen Sie Ihre Picknickdecke, Freunde, Zeit und Freude mit! <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Alle Infos auf <a href=\"https:\/\/www.altemusik.at\/de\" id=\"link-bf3138f989e0df464050ed5ddb540a29\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">altemusik.at <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Festoper \u201eIl pomo d\u2019oro\u201c steht symbolisch f\u00fcr den Fokus, den die Innsbrucker Festwochen seit einem halben Jahrhundert&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":154639,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[32],"tags":[36388,46,42,193,34603,44,2624,2625],"class_list":["post-154638","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-innsbruck","tag-alte-musik","tag-at","tag-austria","tag-innsbruck","tag-innsbrucker-festwochen-der-alten-musik","tag-oesterreich","tag-veranstaltungen-innsbruck","tag-werbung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116562725778160872","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/154638","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=154638"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/154638\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/154639"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=154638"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=154638"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=154638"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}