{"id":154767,"date":"2026-05-12T18:34:36","date_gmt":"2026-05-12T18:34:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/154767\/"},"modified":"2026-05-12T18:34:36","modified_gmt":"2026-05-12T18:34:36","slug":"jahre-nach-mafia-mord-in-wien-verdaechtiger-in-italien-gefasst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/154767\/","title":{"rendered":"Jahre nach Mafia-Mord in Wien: Verd\u00e4chtiger in Italien gefasst"},"content":{"rendered":"<p>Fast sieben Jahre nach einem Mafia-Mord am Lugeck in der Wiener Innenstadt ist ein Mann in Italien von \u00f6sterreichischen Zielfahndern ausgeforscht und von einer Spezialeinheit festgenommen worden, berichtete das Bundeskriminalamt am Dienstag. Am 21. Dezember 2018 soll der 33-J\u00e4hrige mit Mitt\u00e4tern einen 31-J\u00e4hrigen an der Ecke Lugeck\/Wollzeile erschossen haben, ein 23-J\u00e4hriger wurde schwer verletzt. Die Tat war Teil einer blutigen Fehde zwischen kriminellen Drogen-Clans.<\/p>\n<p>Bei der Schie\u00dferei war der 32-j\u00e4hrige montenegrinische Staatsb\u00fcrger Vladimir R. nach dem Verlassen eines Lokals am Lugeck regelrecht hingerichtet worden. Hintergrund der blutigen Fehde soll ein Streit um Drogengesch\u00e4fte gewesen sein. Am 11. Mai 2026 wurde der 33-j\u00e4hrige montenegrinische Staatsb\u00fcrger Mili B. in Rimini an der italienischen Adriak\u00fcste von italienischen Sicherheitsbeh\u00f6rden festgenommen. Die Festnahme erfolgte aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Wien erwirkten Europ\u00e4ischen Haftbefehls sowie einer internationalen Festnahmeanordnung wegen des Verdachts des Verbrechens des Mordes sowie versuchten Mordes, informierte das Bundeskriminalamt.<\/p>\n<p>\u201eDie Festnahme des Tatverd\u00e4chtigen ist ein bedeutender Erfolg im Kampf gegen die organisierte Kriminalit\u00e4t. Besonders die enge Zusammenarbeit zwischen der Ermittlungsgruppe \u201aAG ACHILLES\u2018, der Zielfahndung des Bundeskriminalamtes und unseren internationalen Partnerdienststellen war f\u00fcr diesen Fahndungserfolg entscheidend\u201c, betonte Andreas Holzer, Direktor des Bundeskriminalamtes, in einer Aussendung.<\/p>\n<p>                Mehrere Sch\u00fcsse in der Wiener Innenstadt                                    <\/p>\n<p>Der dem sogenannten \u201eSkaljari-Clan\u201c zugerechnete Mili B. steht im Verdacht, am 21. Dezember 2018 gemeinsam mit weiteren Mitt\u00e4tern den damals 32-j\u00e4hrigen montenegrinischen Staatsangeh\u00f6rigen Vladimir R. durch mehrere Sch\u00fcsse auf offener Stra\u00dfe get\u00f6tet zu haben. Der 23-j\u00e4hrige Begleiter wurde durch mehrere Sch\u00fcsse lebensgef\u00e4hrlich verletzt. Dieser soll ein Sohn des einstigen Bosses der montenegrinischen Mafia in der Vojvodina-Hauptstadt Novi Sad sein. Sein Vater und ein \u00e4lterer Bruder sind bei Mordanschl\u00e4gen 1999 in Novi Sad bzw. 2015 in Belgrad ums Leben gekommen.<\/p>\n<p>Das in Wien get\u00f6tete Opfer wird dem sogenannten \u201eKavac-Clan\u201c zugerechnet. Die Tat wird den seit Jahren andauernden gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den montenegrinischen Clanstrukturen \u201eKavac\u201c und \u201eSkaljari\u201c zugeordnet. Die eine Bande soll der anderen Ende 2014 rund 200 Kilo Kokain gestohlen haben, das in einer Wohnung im spanischen Valencia gebunkert war. Blutige Abrechnungen, zuerst in Valencia, danach in Montenegro und in Serbien waren die Folge. Dutzende Personen sind seither eines gewaltsamen Todes gestorben.<\/p>\n<p>apa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Fast sieben Jahre nach einem Mafia-Mord am Lugeck in der Wiener Innenstadt ist ein Mann in Italien von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":154768,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[46,42,268,274,270,272,275,40,265,44,266,269,271,109,264,263,267,273,181,66,182],"class_list":{"0":"post-154767","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wien","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-chronik","11":"tag-diskussion","12":"tag-gesellschaft","13":"tag-mediengeschehen","14":"tag-meinung","15":"tag-nachrichten","16":"tag-nordtirol","17":"tag-oesterreich","18":"tag-osttirol","19":"tag-politik","20":"tag-presseklick","21":"tag-sport","22":"tag-suedtirol","23":"tag-unsertirol24","24":"tag-ut24","25":"tag-ut24-blog","26":"tag-vienna","27":"tag-welt","28":"tag-wien"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116563048065956701","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/154767","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=154767"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/154767\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/154768"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=154767"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=154767"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=154767"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}