{"id":155279,"date":"2026-05-13T01:56:22","date_gmt":"2026-05-13T01:56:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/155279\/"},"modified":"2026-05-13T01:56:22","modified_gmt":"2026-05-13T01:56:22","slug":"mobile-bedrohung-2026-21-milliarden-dollar-schaden-durch-cyberkriminalitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/155279\/","title":{"rendered":"Mobile Bedrohung 2026: 21 Milliarden Dollar Schaden durch Cyberkriminalit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Die weltweite Bedrohung durch Cyberkriminalit\u00e4t auf mobilen Endger\u00e4ten erreicht 2026 eine neue Dimension: Der globale Schaden durch mobile Angriffe liegt Sch\u00e4tzungen zufolge bei rund 21 Milliarden US-Dollar. Besonders perfide: Kriminelle nutzen zunehmend Messaging-Dienste, um Nutzer mit falschen Gewinnversprechen in die Falle zu locken.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Banking, PayPal und WhatsApp auf dem Smartphone sind bequem, machen Sie aber auch zum Ziel f\u00fcr Kriminelle. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen 5 einfache Sofort-Ma\u00dfnahmen, mit denen Sie Ihr Android-Ger\u00e4t wirksam gegen Hacker absichern. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android\/5-schutzmassnahmen-fuer-android-smartphone\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_5-SCHUTZMASSNAHMEN-SMARTPHONE_X-AD1of2-EAID-896487-CWBNC-BCPID_18363\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Sicherheits-Checkliste jetzt kostenlos anfordern<\/a><\/p>\n<p>Die WhatsApp-Falle mit Ausweisfotos<\/p>\n<p>In den letzten Tagen haben Verbrauchersch\u00fctzer verst\u00e4rkt vor einer Betrugswelle gewarnt, die \u00fcber WhatsApp verbreitet wird. Die T\u00e4ter kontaktieren potenzielle Opfer und stellen ihnen finanzielle Vorteile in Aussicht \u2013 von angeblichen Entsch\u00e4digungszahlungen \u00fcber Krypto-Gewinne bis hin zu lukrativen Jobangeboten. Um diese vermeintlichen Gelder auszuzahlen, fordern sie Fotos offizieller Ausweisdokumente.<\/p>\n<p>Die Gefahr ist erheblich: Mit Ausweisfotos k\u00f6nnen Kriminelle Bankkonten er\u00f6ffnen oder Kredite beantragen. Experten raten dringend davon ab, solche Dokumente \u00fcber Messenger zu versenden. Seri\u00f6se Unternehmen oder Beh\u00f6rden fordern sensible Daten niemals auf diesem Weg an.<\/p>\n<p>Flankiert wird diese Masche von sogenannten \u201eRecovery Scams\u201c. Wie die Verbraucherzentrale Hessen berichtet, werden Personen, die bereits Opfer eines Betrugs wurden, ein zweites Mal ins Visier genommen. Die T\u00e4ter geben sich als Anw\u00e4lte oder Beh\u00f6rdenmitarbeiter aus und versprechen, verlorene Gelder gegen eine Geb\u00fchr zur\u00fcckzuholen.<\/p>\n<p>Sicherheitsl\u00fccken in WhatsAppLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/ios-26-5-apple-schliesst-kritische-sicherheitsluecken-doch-anruf-probleme-bleiben\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">iOS 26.5: Apple schlie\u00dft kritische Sicherheitsl\u00fccken \u2013 doch Anruf-Probleme bleiben<\/a><\/p>\n<p>Parallel zum Social Engineering nutzen Angreifer technische Schwachstellen aus. Mitte Mai 2026 wurden zwei Sicherheitsl\u00fccken in WhatsApp bekannt, die das Sicherheitsunternehmen Malwarebytes dokumentierte.<\/p>\n<p>Die Schwachstelle CVE-2026-23866 betrifft \u00e4ltere WhatsApp-Versionen f\u00fcr iOS und Android. Sie erm\u00f6glicht es, \u00fcber manipulierte Instagram-Reels-Links unbemerkt Inhalte von externen Servern nachzuladen. Eine zweite L\u00fccke, CVE-2026-23863, betrifft die Windows-Version: Dateianh\u00e4nge k\u00f6nnen durch NUL-Zeichen in Dateinamen als harmlos getarnt werden, w\u00e4hrend sie sch\u00e4dlichen Code enthalten.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich gibt es Warnungen vor gef\u00e4lschten App-Versionen. Anfang April musste WhatsApp rund 200 Nutzer vor einer modifizierten, sch\u00e4dlichen Version warnen. Niederl\u00e4ndische Geheimdienste berichten zudem, dass staatlich gesteuerte Hackergruppen gezielt Chat-Accounts von W\u00fcrdentr\u00e4gern und Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen \u00fcbernehmen wollen.<\/p>\n<p>Betr\u00fcgerische Apps im Google Play Store<\/p>\n<p>Ein weiteres Risiko: manipulierte Apps, die trotz Sicherheitskontrollen in offizielle Marktpl\u00e4tze gelangen. Aktuelles Beispiel: 28 Android-Apps unter dem Namen \u201eCallPhantom\u201c waren im Google Play Store verf\u00fcgbar. Sie firmierten unter dem seri\u00f6s klingenden Entwicklernamen \u201eIndian gov.in\u201c und versprachen Zugriff auf fremde Anruflisten.<\/p>\n<p>Nach Analysen des Sicherheitsunternehmens ESET generierten die Apps nur Zufallsdaten, w\u00e4hrend sie hohe Abonnementgeb\u00fchren zwischen 6 und 80 US-Dollar verlangten. Insgesamt wurden sie \u00fcber 7,3 Millionen Mal heruntergeladen \u2013 der Schwerpunkt der Opfer lag in der Region Asien-Pazifik.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Veraltete Systeme bieten Hackern oft leichtes Spiel, da kritische Sicherheitsl\u00fccken nicht mehr geschlossen werden. Erfahren Sie in diesem Gratis-Report, wie Sie durch die richtigen Updates Malware und Datenmissbrauch auf Ihrem Android-Ger\u00e4t dauerhaft verhindern k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android-update\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_ANDROID-UPDATE_X-AD2of2-EAID-896487-CWBNC-BCPID_18363\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Kostenlosen Update-Ratgeber hier herunterladen<\/a><\/p>\n<p>Neben Abofallen bedroht spezialisierte Malware Smartphones. Der Android-Trojaner \u201eTCLBanker\u201c zielt auf 59 verschiedene Finanz-Apps ab, darunter Banking-Anwendungen und Kryptoplattformen. Die Verbreitung erfolgt oft \u00fcber WhatsApp oder Outlook. Erg\u00e4nzend warnen Forscher vor \u201ePromptSpy\u201c, einer KI-basierten Malware, die Daten direkt vom Sperrbildschirm extrahieren kann.<\/p>\n<p>Hybrid-Kriminalit\u00e4t und Quishing<\/p>\n<p>Die aktuelle Bedrohungslage zeichnet sich durch eine Verschmelzung von physischer und digitaler Kriminalit\u00e4t aus. Sicherheitsbeh\u00f6rden beobachten eine Welle von Hybrid-Cyberkriminalit\u00e4t: Der physische Diebstahl eines iPhones ist nur der erste Schritt. Anschlie\u00dfend erhalten die Bestohlenen Phishing-SMS, die angeblich vom Apple-Support stammen, um die Apple-ID abzugreifen.<\/p>\n<p>Die statistische Relevanz ist beachtlich. 2025 war bereits jeder neunte Deutsche von Cyberkriminalit\u00e4t betroffen. Besonders stark w\u00e4chst das \u201eQuishing\u201c \u2013 Phishing mittels QR-Codes. Im ersten Quartal 2026 wurden weltweit rund 18,7 Millionen F\u00e4lle registriert \u2013 eine Steigerung von 146 Prozent.<\/p>\n<p>Auch hardwarebasierte Angriffe nehmen zu. In der Schweiz wurde ein T\u00e4ter verhaftet, der mit einem im Auto installierten \u201eSMS-Blaster\u201c rund 50.000 Phishing-Nachrichten an Mobiltelefone in der Umgebung versendet hatte.<\/p>\n<p>Ausblick: Neue Betriebssysteme und Support-Ende<\/p>\n<p>F\u00fcr Juni 2026 wird die Vorstellung von Android 17 und iOS 27 erwartet, die voraussichtlich weitere Sicherheitsfeatures enthalten. Meta hat bereits reagiert und die optionale Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung f\u00fcr Instagram-Direktnachrichten Anfang Mai eingestellt \u2013 die Funktion wurde kaum genutzt. Bei WhatsApp bleibt die Verschl\u00fcsselung Standard.<\/p>\n<p>Nutzer \u00e4lterer Ger\u00e4te m\u00fcssen sich auf Einschr\u00e4nkungen einstellen. F\u00fcr den 8. September 2026 ist das Support-Ende von WhatsApp f\u00fcr Android 5.0 und iOS 13 angek\u00fcndigt. Experten raten, verd\u00e4chtige Nachrichten mit Gewinnversprechen konsequent zu ignorieren und keine pers\u00f6nlichen Dokumente an unbekannte Kontakte zu \u00fcbermitteln.<\/p>\n<p>Die rechtliche Lage entwickelt sich ebenfalls weiter: Das Landgericht Berlin II entschied k\u00fcrzlich, dass Banken in bestimmten F\u00e4llen f\u00fcr Sch\u00e4den durch Phishing-Angriffe haften m\u00fcssen \u2013 ein wichtiger Schritt f\u00fcr den Verbraucherschutz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die weltweite Bedrohung durch Cyberkriminalit\u00e4t auf mobilen Endger\u00e4ten erreicht 2026 eine neue Dimension: Der globale Schaden durch mobile&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":155280,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[46,42,7356,95,90,89,4470,1444,91,94,50018,44,3314,93,92],"class_list":["post-155279","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-at","tag-austria","tag-betrug","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-cybersicherheit","tag-digitalisierung","tag-markets","tag-maerkte","tag-mobile-bedrohungen","tag-oesterreich","tag-phishing","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116564786158252590","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/155279","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=155279"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/155279\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/155280"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=155279"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=155279"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=155279"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}