{"id":155562,"date":"2026-05-13T06:14:10","date_gmt":"2026-05-13T06:14:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/155562\/"},"modified":"2026-05-13T06:14:10","modified_gmt":"2026-05-13T06:14:10","slug":"wer-arbeitet-in-europa-am-meisten-am-wochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/155562\/","title":{"rendered":"Wer arbeitet in Europa am meisten am Wochenende?"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/1970\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alessio Dell&#8217;Anna<\/a>&amp;nbsp&amp;&amp;nbspvideo by L\u00e9a Becquet<\/p>\n<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            13\/05\/2026 &#8211; 7:30 MESZ\n            <\/p>\n<p>Hunderttausende Menschen in Europa genie\u00dfen am Wochenende nicht ihre Freizeit, sondern arbeiten: Mehr als ein F\u00fcnftel der Erwerbst\u00e4tigen in Europa, 21,3%, war nach den j\u00fcngsten <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/en\/web\/products-eurostat-news\/w\/ddn-20260501-1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Eurostat-Daten<\/a> im Jahr 2025 regelm\u00e4\u00dfig samstags und sonntags im Dienst.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Insbesondere auf dem Balkan und im Mittelmeerraum liegt der Durchschnittswert weit dar\u00fcber. In Griechenland waren 41% der Erwerbst\u00e4tigen 2025 am Wochenende t\u00e4tig, in Bosnien-Herzegowina 33% und in Malta, Zypern und Nordmazedonien 32%.<\/p>\n<p>Gleichzeitig weisen der Norden und der Osten des Kontinents wesentlich niedrigere Quoten auf. In Litauen arbeiteten nur 4% am Wochenende, 7% in Ungarn und 7,5% in Polen.<\/p>\n<p>Es ist wahrscheinlich keine gro\u00dfe \u00dcberraschung, dass Selbst\u00e4ndige an den Wochenenden weniger oft frei haben oder nehmen als Angestellte: 46% der Selbst\u00e4ndigen mit Angestellten und 36% der Einzelunternehmer gaben dies an, verglichen zu 18,5% der Arbeitnehmer\/innen.<\/p>\n<p>Wenn es nur um abh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigte geht, bleiben Griechenland, Zypern und Nordmazedonien mit Quoten um die 30% an der Spitze, gefolgt von der Schweiz und Malta, die mit 29% knapp darunter liegen.<\/p>\n<p>Bei den Selbstst\u00e4ndigen\/Arbeitgebern weist Griechenland mit 75% erneut die h\u00f6chste Quote auf, gefolgt von Belgien (66%) und Frankreich (60%). Ungarn (10%), die Slowakei (15%) und Polen (15%) verzeichnen die niedrigsten Werte.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig am Wochenende zu arbeiten, bedeutet nicht unbedingt, dass man insgesamt mehr arbeitet. Im Fall Griechenlands stimmen die Zahlen jedoch mit <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2025\/05\/30\/wie-viel-arbeiten-die-europaer-durchschnittlich\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">anderen Eurostat-Daten <\/a>\u00fcberein, die zeigen, dass die Griechen tendenziell mehr Stunden arbeiten als alle anderen in der EU.<\/p>\n<p>In welchen Branchen ist Wochenendarbeit besonders verbreitet?<\/p>\n<p>Wochenendarbeit h\u00e4ngt weitgehend von der Branche ab. So arbeitet beispielsweise &#8211; wenig verwunderlich &#8211; fast die H\u00e4lfte aller Besch\u00e4ftigten (47,6%) im Bereich Dienstleistung und Verkauf regelm\u00e4\u00dfig am Wochenende, ebenso die Besch\u00e4ftigten in der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei (47,2%).<\/p>\n<p>Auch viele Menschen in sogenannten &#8222;einfachen Berufen&#8220; (25,7 %), d. h. in manuellen Routinet\u00e4tigkeiten, die oft mit erheblicher k\u00f6rperlicher Anstrengung verbunden sind, sind an den Wochenenden im Einsatz.<\/p>\n<p>In welchen L\u00e4ndern wurde die Vier-Tage-Woche bereits erprobt?<\/p>\n<p>Allen Forderungen und Debatten in der Politik zum Trotz scheint der derzeitige Trend in Europa eher Richtung Verk\u00fcrzung als Verl\u00e4ngerung der Arbeitswoche zu gehen.<\/p>\n<p>Das letzte Land, das eine Arbeitszeitverk\u00fcrzung ausprobiert hat, war Polen, eine schnell wachsende Volkswirtschaft, die auch mit <a href=\"https:\/\/www.michaelpage.pl\/en\/recruitment-expertise\/management-advice\/burnout-work-stress-talent-trends\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Burnout-Problemen<\/a>zu k\u00e4mpfen hat.<\/p>\n<p>Im Sommer 2025 startete das Land ein Pilotprojekt mit dem Ziel, die Wochenarbeitszeit von 39 auf 35 Stunden zu senken, und zwar ohne Lohneinbu\u00dfen. Die Besch\u00e4ftigten konnten zwischen drei Optionen w\u00e4hlen: sechs Stunden Arbeitszeit t\u00e4glich, ein Wochenende \u00fcber drei Tage oder zus\u00e4tzliche Urlaubstage.<\/p>\n<p>Das Experiment, das vom Arbeitsministerium in 90 \u00f6ffentlichen und privaten Betrieben mit 5.000 Besch\u00e4ftigten gestartet wurde, soll 2027 ausgewertet werden. Jeder teilnehmende Betrieb wurde mit bis zu 210.000 Euro entsch\u00e4digt, um die durch die reduzierte Arbeitszeit verursachten St\u00f6rungen im Dienstplan auszugleichen.<\/p>\n<p>Andere europ\u00e4ische L\u00e4nder, in die Vier-Tage-Woche getestet wurde, waren Gro\u00dfbritannien, Deutschland, Portugal, Island, Frankreich und Spanien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspAlessio Dell&#8217;Anna&amp;nbsp&amp;&amp;nbspvideo by L\u00e9a Becquet Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 13\/05\/2026 &#8211; 7:30 MESZ Hunderttausende Menschen in Europa genie\u00dfen am&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":155563,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[39702,50050,76,75,74,2414,93],"class_list":["post-155562","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-arbeitswelt","tag-arbeitszeit","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-jobs","tag-unternehmen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116565800878192601","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/155562","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=155562"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/155562\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/155563"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=155562"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=155562"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=155562"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}