{"id":157039,"date":"2026-05-13T23:23:09","date_gmt":"2026-05-13T23:23:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/157039\/"},"modified":"2026-05-13T23:23:09","modified_gmt":"2026-05-13T23:23:09","slug":"russischer-frachter-mit-brisanter-ladung-soll-gezielt-versenkt-worden-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/157039\/","title":{"rendered":"Russischer Frachter mit brisanter Ladung soll gezielt versenkt worden sein"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c2774165546=\"\" data-cy=\"preamble\">Die \u201eUrsa Major\u201c sollte angeblich Nukleartechnologie nach Nordkorea liefern. Jetzt ruht sie in 2500 Metern Tiefe.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Geschichte klingt wie aus einem Agenten-Thriller. Aber nach Recherchen des US-Senders CNN und von anderen Medien k\u00f6nnte sie tats\u00e4chlich passiert sein.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Im Zentrum steht der russische Frachter \u201eUrsa Major\u201c, der im Dezember 2024 vor der spanischen Mittelmeerk\u00fcste gesunken ist. Offiziell sollte das Schiff harmlose Container und Kr\u00e4ne von St. Petersburg nach Wladiwostok im Fernen Osten Russlands transportieren. In Wahrheit soll die Ladung weltpolitisch brisant gewesen sein, und sie war angeblich f\u00fcr Nordkorea gedacht.<\/p>\n<p>Bericht unter Verschluss<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Frachter kam nie am Ziel an. Heute liegt die \u201eUrsa Major\u201c 62 Kilometer vor Murcia in 2500 Metern Tiefe. Die Geschichte legt zumindest nahe, dass sie von einem NATO-Staat beschossen und dann von Russland gezielt versenkt wurde.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Viele Details der Geschichte stammen aus einer spanischen Untersuchung des See-Zwischenfalls, die bisher nicht \u00f6ffentlich vorliegt. CNN beruft sich auf eine Quelle, die mit dieser Untersuchung vertraut sein soll.<\/p>\n<p>Kriegsschiff tauchte auf<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Demnach wurde der Frachter nach der Stra\u00dfe von Gibraltar pl\u00f6tzlich langsamer und bekam Schlagseite. Einen Tag sp\u00e4ter soll es im Bereich des Maschinenraums drei Explosionen gegeben haben, durch die zwei der Seeleute starben. Der Rest der Crew, darunter der Kapit\u00e4n, setzte einen Hilferuf ab und wurde von der spanischen Marine vor\u00fcbergehend nach Spanien gebracht.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Dann tauchte ein russisches Kriegsschiff am Ort des Geschehens auf, die \u201eIvan Gren\u201c. Es wies die Spanier an, mindestens zwei Kilometer Abstand zu halten. Am Abend des 23. Dezember 2024 schoss die \u201eIvan Gren\u201c Leuchtraketen \u00fcber dem havarierten Frachter ab \u2013 m\u00f6glicherweise, um Infrarot-Satellitenbilder zu st\u00f6ren. Es folgten vier schwere Explosionen, und dann ging die \u201eUrsa Major\u201c auf Grund.<\/p>\n<p>Wrack gezielt zerst\u00f6rt<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Eine Woche sp\u00e4ter verharrte das russische Spionageschiff \u201eYantar\u201c mehrere Tage \u00fcber der Stelle, wo der Frachter gesunken war, und spanische Seismologen registrierten vier weitere Explosionen am Meeresgrund.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Es sieht also danach aus, dass das russische Milit\u00e4r einen eigenen Frachter versenkt und das Wrack zerst\u00f6rt hat. Aber was hatte die \u201eUrsa Major\u201c man\u00f6vrierunf\u00e4hig gemacht? Und was hatte sie wirklich geladen?<\/p>\n<p>Loch in der Au\u00dfenh\u00fclle<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der Frachter soll, als er in Seenot geriet, ein 50 mal 50 Zentimeter gro\u00dfes Loch in der Au\u00dfenh\u00fclle gehabt haben, wobei das gebogene Metall nach innen zeigte. Die spanischen Ermittler gehen laut CNN davon aus, dass das Loch von einem Hochgeschwindigkeits-Torpedo verursacht wurde. Das w\u00fcrde auch erkl\u00e4ren, warum das Schiff langsamer wurde.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Aber nur eine Handvoll NATO-Staaten, Russland selbst und der Iran verf\u00fcgen \u00fcber solche Torpedos. Warum sollte ein westlicher Staat heimlich einen russischen Frachter ins Visier nehmen? Eine Antwort darauf gab m\u00f6glicherweise der Kapit\u00e4n der \u201eUrsa Major\u201c.<\/p>\n<p>Nordkorea schickte Soldaten<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Als spanische Ermittler Druck auf ihn aus\u00fcbten, soll er einger\u00e4umt haben, dass er Nuklearreaktoren f\u00fcr U-Boote geladen hatte. Er erwartete, dass er kurzfristig angewiesen werde, sie nach Nordkorea zu bringen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Als Hinweis auf eine nukleare Spur kann auch gelten, dass sich die Amerikaner f\u00fcr die Stelle interessierten, an der die \u201eUrsa Major\u201c gesunken ist. Sie schickten einige Zeit nach dem Untergang des Frachters ein Spezialflugzeug, einen sogenannten \u201eSchn\u00fcffler\u201c, der darauf spezialisiert ist, nuklearen Abfall aufzusp\u00fcren.<\/p>\n<p>Weltpolitisch heikel<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Weitergabe von Nukleartechnologie \u2013 noch dazu an einen Staat, der unter Versto\u00df gegen das V\u00f6lkerrecht atomar aufr\u00fcstet \u2013 w\u00e4re extrem heikel. Aber es w\u00fcrde zur neuen Partnerschaft zwischen Russland und Nordkorea passen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Wenige Wochen vor der Fahrt der \u201eUrsa Major\u201c hatte Nordkoreas Diktator Kim Jong-un 10.000 Soldaten geschickt, um Russland im Angriffskrieg gegen die Ukraine zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die \u201eUrsa Major\u201c sollte angeblich Nukleartechnologie nach Nordkorea liefern. Jetzt ruht sie in 2500 Metern Tiefe. 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