{"id":157101,"date":"2026-05-14T00:21:19","date_gmt":"2026-05-14T00:21:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/157101\/"},"modified":"2026-05-14T00:21:19","modified_gmt":"2026-05-14T00:21:19","slug":"schwarz-rot-einigen-sich-bei-koalitionstreffen-auf-arbeitsprozess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/157101\/","title":{"rendered":"Schwarz-Rot einigen sich bei Koalitionstreffen auf &#8222;Arbeitsprozess&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/kanzleramt-304.jpg\" alt=\"Regenwolken ziehen \u00fcber das Kanzleramt w\u00e4hrend der Beratungen im Koalitionsausschuss.\" title=\"Regenwolken ziehen \u00fcber das Kanzleramt w\u00e4hrend der Beratungen im Koalitionsausschuss. | Michael Kappeler\/dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 13.05.2026 \u2022 11:44 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Die Koalition will Ergebnisse liefern, das Ringen mit sich selbst geht aber offenbar weiter. Beim Spitzentreffen im Kanzleramt gab es am Ende eine Verst\u00e4ndigung auf einen &#8222;Arbeitsprozess&#8220;.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Union und SPD haben sich im Koalitionsausschuss im Kanzleramt laut Angaben aus Teilnehmerkreisen auf die gemeinsame Arbeitsweise in den kommenden Wochen geeinigt. Statt konkreter Zeitpl\u00e4ne oder Vorhaben habe man sich auf einen &#8222;Arbeitsprozess&#8220; verst\u00e4ndigt, hie\u00df es nach der sechsst\u00fcndigen Sitzung der Spitzenrunde. Weitere Einzelheiten dazu wurden zun\u00e4chst nicht genannt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Am Vormittag wurde dann bekannt, dass bei dem Treffen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/eilmeldung\/entlastungspraemie-reformen-schwarz-rot-100.html\" title=\"Entlastungspr\u00e4mie laut Union endg\u00fcltig vom Tisch\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">das endg\u00fcltige Aus f\u00fcr die Entlastungspr\u00e4mie<\/a> beschlossen wurde. Urspr\u00fcnglich geplant war, dass Arbeitgeber ihren Besch\u00e4ftigten eine Pr\u00e4mie von bis zu 1.000 Euro zahlen k\u00f6nnen, die steuer- und abgabenfrei sein sollte. Die Unternehmen h\u00e4tten die Zahlung als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen k\u00f6nnen. Aus der Wirtschaft kam von Anfang an massive Kritik an dem Vorhaben. Der Bundesrat stoppte das Vorhaben schlie\u00dflich, da ein Gro\u00dfteil der Steuerausf\u00e4lle bei L\u00e4ndern und Kommunen angefallen w\u00e4re.<\/p>\n<p>    Kein neuer Stand zur Einkommenssteuer<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Koalition steckt seit dem letzten Koalitionsausschuss im April, der noch in der Villa Borsig stattfand, in einer Krise. Diesmal ging es offenbar eher darum, nach Wochen voller Streitereien neues Vertrauen herzustellen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Runde im Kanzleramt habe nun &#8222;in guter, vertrauensvoller Atmosph\u00e4re getagt&#8220;, sagten Koalitionsvertreter nach dem Treffen. Man sei sich einig gewesen, dass die anstehenden Reformen abgestimmt in den n\u00e4chsten Wochen auf den Weg gebracht werden sollten, hie\u00df es weiter. Spitzenpolitiker beider Parteien hatten zuletzt <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/koalition-steuerreform-spd-cdu-100.html\" title=\"Geplante Steuerreform: Unterschiedliche Ideen bei Union und SPD \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00f6ffentlich unterschiedliche Positionen deutlich gemacht<\/a> &#8211; etwa bei der notwendigen Gegenfinanzierung der geplanten Reform der Einkommenssteuer. Ein neuer Stand ist nach dem Treffen im Kanzleramt zun\u00e4chst nicht bekannt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Blick auf den Haushalt 2027 legten sich die Koalition\u00e4re jedoch darauf fest, keine R\u00fccklagen in H\u00f6he von rund zehn Milliarden Euro zum F\u00fcllen von L\u00fccken zu nutzen, verlautete es aus Koalitionskreisen. Das war aber auch schon<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/finanzplan-klingbeil-analyse-100.html\" title=\"Analyse zum Haushalt 2027: Klingbeil setzt auf das Prinzip Hoffnung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> in den Haushalts-Eckwerten<\/a> so angelegt, die das Kabinett Ende April beschlossen hatte. Die R\u00fccklage ist f\u00fcr den Bundesetat f\u00fcr das Jahr 2028 vorgesehen. Fragen zu Detailregelungen zum Bundeshaushalt 2027 blieben offen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Au\u00dferdem soll der <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/energie\/gebauedemodernisierungsgesetz-kritik-100.html\" title=\"Kritik an Kompromiss zum Geb\u00e4udemodernisierungsgesetz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CO2-Preis<\/a> pro Tonne auf Sprit, Heiz\u00f6l oder Gas bei 55 bis 65 Euro stabil gehalten werden. Es werde eine Finanzierung im Klima- und Transformationsfonds (KTF) sichergestellt, hie\u00df es dazu aus Teilnehmerkreisen. Die Einnahmen aus dem CO2-Preis flie\u00dfen in den KTF.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Derzeit betr\u00e4gt der CO2-Preis f\u00fcr einen Liter Kraftstoff zwischen 17 und 20 Cent. Allerdings war auf EU-Ebene bereits beschlossen worden, von einer weiteren Erh\u00f6hung abzusehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 13.05.2026 \u2022 11:44 Uhr Die Koalition will Ergebnisse liefern, das Ringen mit sich selbst geht aber offenbar&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":157102,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[6865,5541,50371,40,41,39,13629,66,65,64],"class_list":{"0":"post-157101","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-bundesregierung","9":"tag-koalition","10":"tag-koalitionsausschuss","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-schwarz-rot","15":"tag-welt","16":"tag-world","17":"tag-world-news"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116570075064139105","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/157101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=157101"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/157101\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/157102"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=157101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=157101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=157101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}