{"id":157619,"date":"2026-05-14T08:07:07","date_gmt":"2026-05-14T08:07:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/157619\/"},"modified":"2026-05-14T08:07:07","modified_gmt":"2026-05-14T08:07:07","slug":"porsche-wuerdigt-50-jahre-transaxle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/157619\/","title":{"rendered":"Porsche w\u00fcrdigt 50 Jahre Transaxle"},"content":{"rendered":"<p>Unter dem Titel \u201eForever Young. Celebrating Transaxle\u201c w\u00fcrdigt das Team Porsche Heritage und Museum 50 Jahre Transaxle mit wechselnden Pop-ups und verschiedenen Perspektiven. Der Fokus liegt dabei auf dem Zeitgeist der 1980er-Jahre und auf der Mischung aus Technik, Design und Motorsport, die diese \u00c4ra gepr\u00e4gt hat.<\/p>\n<p>Ein halbes Jahrhundert ist es her, dass Porsche eine Sportwagen-Architektur in Serie brachte, die bis heute f\u00fcr ein anderes Verst\u00e4ndnis von Balance steht: Transaxle. 2026 blickt Porsche auf 50 Jahre Transaxle zur\u00fcck. Dabei blickt der Sportwagenhersteller auf die gesamte \u00c4ra, in der fast 400.000 Fahrzeuge verkauft wurden: 1976 bis 1995, getragen von den vier Typen 924, 928, 944 und 968. Dieses Kapitel bildet den Anlass f\u00fcr das Themenjahr \u201eForever Young. Celebrating Transaxle\u201c, das bewusst anders funktioniert als eine klassische Sonderausstellung. \u201eWir haben eine Serie von Pop-ups \u00fcber den Jahresverlauf geplant: kompakt, variabel, mit wechselnden Perspektiven auf Technik, Design, Motorsport und Zeitgeist\u201c, sagt Iris Haker, Kuratorin im Porsche Museum. \u201eEin Format, das mit unterschiedlichen Erz\u00e4hlwinkeln \u00fcberraschen wird, nicht nur in Zuffenhausen, sondern auch an ausgew\u00e4hlten Orten dar\u00fcber hinaus.\u201c Den Auftakt bildet die Inszenierung im Porsche Museum, die bis zum 7. Juni 2026 zu sehen ist.\u00a0<\/p>\n<p>Die Transaxle-Geschichte beginnt in den 1970er-Jahren, ihre st\u00e4rkste Phase liegt jedoch im darauffolgenden Jahrzehnt. In den 1980er-Jahren wird das Konzept sichtbar und erfolgreich. Dieses Jahrzehnt bildet die st\u00e4rkste zeitliche Schnittmenge der Transaxle-Geschichte \u2013 technologisch, gestalterisch und in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung. Der 944 trifft mit seiner Positionierung und seinem Charakter den Nerv vieler Kunden, die Modellfamilie w\u00e4chst. Transaxle wird in dieser Zeit zu mehr als einer technischen L\u00f6sung. Es wird zum Porsche-Gef\u00fchl einer ganzen Generation.\u00a0<\/p>\n<p>Auch kulturell passen die 1980er-Jahre gut zu den Transaxle-Modellen. Die Welt wirkt in dieser Dekade aufgeladen von technischer Zuversicht und visuellen Kontrasten. Pop- und Filmkultur machen Sportwagen zum Lifestyle-Thema, gleichzeitig werden Videospiele und digitale Medien immer popul\u00e4rer. Die Atmosph\u00e4re zwischen Neonlicht, Aufbruch und Individualit\u00e4t gibt den Transaxle-Modellen eine B\u00fchne. Mit dem Prinzip Transaxle unterstreicht Porsche, dass Identit\u00e4t auch aus dem Mut zur Ver\u00e4nderung erw\u00e4chst. Dieser besondere Zeitgeist wird bei den Pop-ups aufgegriffen.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine gute Balance<\/p>\n<p>\u201eTransaxle\u201c steht bei Porsche f\u00fcr ein Layout, das das fahrdynamische Ziel der Ausgewogenheit verfolgt: Der Motor sitzt vorn, die Getriebeeinheit an der Hinterachse. Beide Baugruppen sind \u00fcber eine Antriebswelle im Tragrohr gekoppelt, die das Drehmoment \u00fcbertr\u00e4gt. Viele Fahrer sch\u00e4tzen an diesen Fahrzeugen die stabile Stra\u00dfenlage und das gute Handling. Die Modelle kombinieren Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit, auch das ist typisch Porsche.\u00a0<\/p>\n<p>Vier Baureihen und ein Jahrzehnt, das sie zusammenh\u00e4lt<\/p>\n<p>Der Auftakt der Transaxle-\u00c4ra ist zugleich der Start in ein neues Kundensegment. Die Vorgeschichte beginnt mit dem Entwicklungsauftrag EA 425 im Jahr 1972. Als Volkswagen das Projekt 1974 beendet, \u00fcbernimmt Porsche die Grundlage und f\u00fchrt sie 1976 als eigenen Sportwagen ein. Der 924 wird in Neckarsulm gefertigt und bleibt bis 1988 im Programm.\u00a0<\/p>\n<p>Der 928 feierte 1977 in Genf Premiere und ist als komfortabler Gran Turismo positioniert. Er \u00fcbersetzt die Transaxle-Logik konsequent Richtung Langstrecke: mit wassergek\u00fchltem V8-Leichtmetallmotor, Aluminiumfahrwerk und Weissach-Hinterachse. Ein Porsche f\u00fcr hohe Geschwindigkeiten mit mehr Komfort und Dynamik, gebaut f\u00fcr lange Strecken.\u00a0<\/p>\n<p>Der 944 wird in den 1980er-Jahren zum meistgesehenen Porsche innerhalb der Transaxle-Familie. Mit Leistung, Fahrbarkeit und einem Design, das kraftvoll wirkt und die Proportionen klarer betont, schlie\u00dft er die L\u00fccke zwischen Einstieg und klassischer Sportwagenlinie.\u00a0<\/p>\n<p>Von 1991 bis 1995 steht der 968 am Ende einer Linie, die \u00fcber fast zwei Jahrzehnte konsequent weiterentwickelt wird. Sein 3-Liter-Vierzylinder mit 240 PS, 305 Nm und moderner Ventilsteuerung spiegelt die Reife der fr\u00fchen 1990er-Jahre wider. Er verbindet hohe Leistung mit guter Alltagstauglichkeit und einem ausgewogenen Fahrverhalten.<\/p>\n<p>Design als Spiegel der Zeit<\/p>\n<p>Die Transaxle-Modelle entstehen unter der Leitung von Anatole Lapine, unterst\u00fctzt von Harm Lagaaji, Wolfgang M\u00f6bius und Peter Reisinger. Flache Fronten, Klappscheinwerfer, gro\u00dfe Heckklappen und eine klare Linienf\u00fchrung pr\u00e4gen das Design der fr\u00fchen Fahrzeuge und unterscheiden sie von vielen anderen Sportwagen dieser Zeit. Sp\u00e4ter wird die Formensprache definierter, die Pr\u00e4senz steigt, die Familien\u00e4hnlichkeit im Modellprogramm w\u00e4chst. Wichtig ist dabei nicht nur das Au\u00dfen: Auch innen zeigen sie einen Gestaltungswillen, der auf Funktionalit\u00e4t setzt, auf ergonomische Logik und ein Sportwagen-Cockpit, das den Fahrer f\u00fchrt. Alles wirkt aufger\u00e4umt, fokussiert und trotzdem offen f\u00fcr Individualit\u00e4t. Transaxle bleibt klar im Grundriss und l\u00e4sst dennoch Raum f\u00fcr pers\u00f6nliche Konfigurationen, Farben, Materialien, Details.<\/p>\n<p>Motorsport als Belastungsprobe<\/p>\n<p>Im Motorsport zeigt sich, wie robust ein Konzept unter Dauerbelastung wirklich ist. Ab 1979 beginnen die Eins\u00e4tze bei der Rallye Monte Carlo, Safari- und Australien-Rallye. 1980 holt der 924 den Titel in der US-amerikanischen SCCA-Meisterschaft. In Le Mans startet das Werksteam mit dem 924 GTP, wo die Vierzylinder 1980 und 1981 ihre Zuverl\u00e4ssigkeit beweisen. Ab 1981 k\u00f6nnen Privatteams den 924 Carrera GTS und den 924 Carrera GTR auf die Strecke bringen. Walter R\u00f6hrl pilotiert unter anderem ein besonderes Rallye Derivat hiervon in der Deutschen Rallyemeisterschaft.\u00a0<\/p>\n<p>Ein Themenjahr in Bewegung<\/p>\n<p>Die Transaxle-Modelle erz\u00e4hlen von einer Phase, in der Porsche bewusst neue Wege ging. Porsche Heritage und Museum beleuchtet mit seinem modernen Pop-up-Konzept eine l\u00e4ngst vergangene Zeit aus dem Heute neu. Dabei greifen die Inszenierungen den Geist der 1980er-Jahre als kulturellen Kontext auf. Informationen nicht nur zur Pop-up-Tour, sondern auch zu den Themen-Wochenenden \u201eTransaxle Meet\u201c, finden Interessierte und Fans auf der <a href=\"https:\/\/www.porsche.com\/germany\/aboutporsche\/porschemuseum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Webseite des Porsche Museums<\/a> sowie auf dem Instagramkanal @porsche.museum. Das erste Aktivit\u00e4ten-Wochenende \u201eTransaxle Meet \u2013 Spring Edition\u201c findet am 23. und 24. Mai 2026 statt. In der Ausstellung geben Kuratorentalks Einblicke in die Technik, die Gestaltung und den historischen Kontext der Transaxle-\u00c4ra. Auch au\u00dferhalb der klassischen Ausstellung wird das Thema sichtbar: Auf dem Logistikhof entsteht ein Fotopunkt mit Graffiti-Kunst. Ein Schnellzeichner portr\u00e4tiert Transaxle-Modelle mit wenigen Strichen und dem Blick f\u00fcr die entscheidenden Linien. Ein 924 Carrera GT und der 924 GTP \u201eLe Mans\u201c erg\u00e4nzen das Programm auf dem Vorplatz. F\u00fcr Mitglieder von Porsche Clubs ist der Eintritt frei.<\/p>\n<p>\u00dcbersicht Transaxle-Termine im Porsche Museum<\/p>\n<p>Pop up Inszenierung 944 und 968: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 25.08.2026 \u2013 04.10.2026<\/p>\n<p>\u201eTransaxle Meet \u2013 Fall Edition\u201c: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 03. und 04.10. 2026<\/p>\n<p>Pop up Inszenierung 928:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a024.11.2026 \u2013 17.01.2027<\/p>\n<p>\u201eTransaxle Meet \u2013 Winter Edition\u201c:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a012. und 13.12.2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Unter dem Titel \u201eForever Young. 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