{"id":157684,"date":"2026-05-14T08:45:10","date_gmt":"2026-05-14T08:45:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/157684\/"},"modified":"2026-05-14T08:45:10","modified_gmt":"2026-05-14T08:45:10","slug":"aus-gas-und-staub-geboren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/157684\/","title":{"rendered":"Aus Gas und Staub geboren"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"https:\/\/www.wissenschaft.de\/wp-content\/uploads\/b\/i\/bild-der-Woche-Sternennebel.avif\" rel=\"attachment wp-att-345224 nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-345224\" src=\"https:\/\/www.wissenschaft.de\/wp-content\/uploads\/b\/i\/bild-der-Woche-Sternennebel.avif\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"953\"  \/><\/a>Ein langgestreckter Abschnitt einer der Spiralarme der Galaxie M 51 im Sternbild Jagdhunde. Die r\u00f6tlichen Bereiche sind Gas und Staub, aus dem Sterne entstehen. Die wei\u00dfen Punkte zeigen helle Sternhaufen. \u00a9 ESA\/Webb, NASA &amp; CSA, A. Pedrini, A. Adamo (Stockholm University) and the FEAST JWST team<\/p>\n<p>Neue Aufnahmen des James-Webb-Weltraumteleskops zeigen unterschiedliche Phasen der Entstehung eines Sternhaufens. Dadurch k\u00f6nnen Forschende besonders die fr\u00fchen Phasen der Bildung von Sternen, in denen diese noch von einer \u201eGeburtswolke\u201c umh\u00fcllt sind, besser verstehen.<\/p>\n<p>Das Bild zeigt die Spiralgalaxie Messier 51 (M 51) und wurde mit der Nahinfrarot-Kamera (NIRCam) des James-Webb-Teleskops aufgenommen. In der etwa 27 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie sind dichte Klumpen aus sternbildendem Gas in rot und orange zu sehen. Innerhalb der Gaskomplexe befinden sich extrem helle Haufen massereicher Sterne, die \u00fcber den gesamten Galaxienarm verstreut sind. Viele davon sind von Staubwolken verdeckt, konnten aber durch Infrarotlicht sichtbar gemacht werden.<\/p>\n<p>Die Daten des James- Webb-Teleskops in Kombination mit Daten des Hubble-Weltraumteleskops halfen einem internationalen Forscherteam um Angela Adamo von der Stockholm University nun, den Prozess der Entstehung von Sternen besser zu verstehen. Sterne entstehen, wenn Wolken aus Gas und Staub unter dem Einfluss der Schwerkraft kollabieren. Diese kollabierenden Wolken bringen immer mehr Sterne hervor, bis die Wolke durch starke Sternwinde, intensive Ultraviolettstrahlung und die Explosionen massereicher Sterne aufgel\u00f6st wird. Dadurch wird die Sternentstehung beendet und das Licht der Sterne kann in anderen Regionen der Galaxie Gaswolken und die Bildung von Sternen beeinflussen. Dieser Prozess, der \u201eStellare R\u00fcckkopplung\u201c genannt wird, sorgt daf\u00fcr, dass aus dem gr\u00f6\u00dften Teil des Gases nie Sterne entstehen.<\/p>\n<p>Die Forscher untersuchten Bilder von vier nahegelegenen Galaxien aus dem Beobachtungsprogramm FEAST (#1783). Dabei wurden fast 9000 Sternhaufen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien identifiziert: junge Haufen, die gerade aus der Geburtswolke hervortreten, Haufen, die das Gas bereits teilweise verdr\u00e4ngt haben und vollst\u00e4ndig freigelegte Haufen. Die Ergebnisse zeigen, dass es gerade die massereichsten Sternhaufen sind, die ihre gasf\u00f6rmige H\u00fclle am schnellsten abstreifen und am fr\u00fchsten beginnen, ihre Galaxie zu erhellen.<\/p>\n<p class=\"entry-meta meta-small\"> \u00a9 wissenschaft.de &#8211; Ruth Lippert<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein langgestreckter Abschnitt einer der Spiralarme der Galaxie M 51 im Sternbild Jagdhunde. 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