{"id":157936,"date":"2026-05-14T11:39:15","date_gmt":"2026-05-14T11:39:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/157936\/"},"modified":"2026-05-14T11:39:15","modified_gmt":"2026-05-14T11:39:15","slug":"bedeutung-von-koerperlicher-aktivitaet-und-sport-zur-praevention-und-therapie-der-hypertonie-dr-dr-med-lutz-aderhold","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/157936\/","title":{"rendered":"Bedeutung von k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t und Sport zur Pr\u00e4vention und Therapie der Hypertonie \u2013 Dr. Dr. med. Lutz Aderhold"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\tZusammenfassung<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die arterielle Hypertonie z\u00e4hlt weltweit zu den wichtigsten Risikofaktoren f\u00fcr kardiovaskul\u00e4re Erkrankungen und Mortalit\u00e4t. Neben pharmakologischen Therapieans\u00e4tzen gewinnt die Bedeutung nicht-medikament\u00f6ser Interventionen zunehmend an Relevanz, insbesondere k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t und Sport.<\/p>\n<p>Ziel dieses Artikels ist es, die aktuelle Evidenzlage zur pr\u00e4ventiven und therapeutischen Wirkung von Bewegung auf den Blutdruck darzustellen. Basierend auf aktuellen systematischen Reviews und Metaanalysen zeigt sich, dass regelm\u00e4\u00dfige k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t sowohl das Risiko f\u00fcr die Entwicklung einer Hypertonie signifikant reduziert als auch bestehende Blutdruckwerte effektiv senkt. Verschiedene Trainingsformen wie aerobes Training, Krafttraining, hochintensives Intervalltraining sowie isometrische \u00dcbungen weisen unterschiedliche Effektst\u00e4rken auf, wobei insgesamt eine dosisabh\u00e4ngige Beziehung zwischen Bewegungsumfang und Blutdruckreduktion besteht. K\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t stellt somit eine evidenzbasierte und essenzielle S\u00e4ule in der Pr\u00e4vention und Therapie der Hypertonie dar.<\/p>\n<p>Einleitung<\/p>\n<p>Die arterielle Hypertonie stellt ein globales Gesundheitsproblem dar und betrifft mehr als eine Milliarde Menschen weltweit. Sie ist ma\u00dfgeblich an der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Myokardinfarkt, Schlaganfall und Herzinsuffizienz beteiligt. Trotz verf\u00fcgbarer medikament\u00f6ser Therapieoptionen bleibt die Blutdruckkontrolle bei vielen Patientinnen und Patienten unzureichend, was unter anderem auf mangelnde Adh\u00e4renz und Nebenwirkungen zur\u00fcckgef\u00fchrt wird. Vor diesem Hintergrund r\u00fccken Lebensstilinterventionen zunehmend in den Fokus der Pr\u00e4vention und Therapie. K\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t gilt dabei als eine der effektivsten nicht-pharmakologischen Ma\u00dfnahmen zur Blutdruckregulation (Pescatello et al., 2019).<\/p>\n<p>Epidemiologische Studien zeigen eine inverse Beziehung zwischen k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t und dem Risiko f\u00fcr Hypertonie, sodass bewegungsarme Lebensstile als wesentlicher Risikofaktor gelten (Hayes et al., 2022). Ziel dieses Artikels ist es, die Rolle von k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t und Sport in der Pr\u00e4vention und Therapie der Hypertonie auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse darzustellen.<\/p>\n<p>Hauptteil<\/p>\n<p>K\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t wirkt \u00fcber verschiedene physiologische Mechanismen blutdrucksenkend. Eine zentrale Rolle spielt die Verbesserung der endothelialen Funktion, die zu einer gesteigerten Stickstoffmonoxid-Bioverf\u00fcgbarkeit und damit zu einer Vasodilatation f\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus tr\u00e4gt Bewegung zur Reduktion der sympathischen Aktivit\u00e4t und zur Verbesserung der Insulinsensitivit\u00e4t bei, was ebenfalls blutdrucksenkend wirkt. Auch Ver\u00e4nderungen im K\u00f6rpergewicht sowie eine Verbesserung des Lipidstoffwechsels sind relevante Faktoren. Bereits einzelne Trainingseinheiten k\u00f6nnen kurzfristig eine sogenannte post-exercise hypotension hervorrufen, die sich bei regelm\u00e4\u00dfigem Training zu einem langfristigen Effekt summieren (Monfared et al., 2024).<\/p>\n<p>In der Prim\u00e4rpr\u00e4vention zeigt sich eine klare dosisabh\u00e4ngige Beziehung zwischen k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t und dem Risiko f\u00fcr Hypertonie. Eine Umbrella-Review von Pescatello et al. (2019) konnte zeigen, dass k\u00f6rperlich aktive Personen ein signifikant geringeres Risiko aufweisen, eine Hypertonie zu entwickeln. Besonders ausgepr\u00e4gt ist dieser Effekt bei Personen mit erh\u00f6htem Ausgangsblutdruck. Auch Hayes et al. (2022) best\u00e4tigen, dass k\u00f6rperliche Inaktivit\u00e4t ein bedeutender unabh\u00e4ngiger Risikofaktor f\u00fcr die Entwicklung von Hypertonie ist. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Bewegung als pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahme auf Bev\u00f6lkerungsebene.<\/p>\n<p>Im therapeutischen Kontext ist aerobes Training die am besten untersuchte Form der k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4t. Metaanalysen zeigen konsistent, dass regelm\u00e4\u00dfiges Ausdauertraining zu einer signifikanten Reduktion des systolischen und diastolischen Blutdrucks f\u00fchrt. So berichten Cao et al. (2019), dass aerobes Training den systolischen Blutdruck um durchschnittlich etwa 8\u201312 mmHg senken kann. \u00c4hnliche Ergebnisse finden sich auch in neueren Analysen, die zus\u00e4tzlich eine dosisabh\u00e4ngige Wirkung beschreiben (Zhang et al., 2025). Besonders effektiv sind Trainingsprogramme mit moderater Intensit\u00e4t und einer Dauer von mindestens 150 Minuten pro Woche.<\/p>\n<p>Neben dem Ausdauertraining gewinnt auch Krafttraining zunehmend an Bedeutung. Lange Zeit wurde angenommen, dass Krafttraining weniger effektiv oder sogar potenziell riskant f\u00fcr Hypertoniker sei. Aktuelle Evidenz widerlegt diese Annahme jedoch. Eine Metaanalyse von Correia et al. (2023) zeigt, dass Krafttraining ebenfalls zu einer signifikanten Senkung des Blutdrucks f\u00fchrt. Die Effekte sind vergleichbar mit denen des Ausdauertrainings, insbesondere wenn das Training regelm\u00e4\u00dfig und \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum durchgef\u00fchrt wird. Kombinierte Trainingsprogramme, die sowohl Ausdauer- als auch Krafttraining beinhalten, scheinen additive Effekte zu erzielen und werden daher zunehmend empfohlen (Edwards et al., 2023).<\/p>\n<p>Ein weiterer vielversprechender Ansatz ist das hochintensive Intervalltraining (HIIT), das durch kurze Belastungsphasen hoher Intensit\u00e4t gekennzeichnet ist. Studien zeigen, dass HIIT \u00e4hnliche oder teilweise sogar st\u00e4rkere Effekte auf den Blutdruck haben kann als moderates Ausdauertraining, bei gleichzeitig geringerem Zeitaufwand. Dies macht HIIT insbesondere f\u00fcr Personen mit begrenzter Zeit attraktiv. Allerdings ist die Eignung f\u00fcr \u00e4ltere oder multimorbide Patientengruppen noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Besondere Aufmerksamkeit erh\u00e4lt in j\u00fcngerer Zeit das isometrische Training, beispielsweise in Form von Handgriff\u00fcbungen. Eine Netzwerk-Metaanalyse von Edwards et al. (2023) zeigt, dass isometrisches Training m\u00f6glicherweise die st\u00e4rksten blutdrucksenkenden Effekte unter den untersuchten Trainingsformen aufweist. Die genauen Mechanismen sind noch nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt, jedoch wird eine Verbesserung der vaskul\u00e4ren Funktion diskutiert.<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich feststellen, dass alle untersuchten Trainingsformen positive Effekte auf den Blutdruck haben, wobei Unterschiede in der Effektst\u00e4rke bestehen. Die Auswahl der Trainingsform sollte daher individuell erfolgen und Faktoren wie Alter, Trainingszustand, Komorbidit\u00e4ten und pers\u00f6nliche Pr\u00e4ferenzen ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Diskussion <\/p>\n<p>Die vorliegende Evidenz verdeutlicht in bemerkenswerter Konsistenz, dass k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t eine zentrale Rolle sowohl in der Pr\u00e4vention als auch in der Therapie der arteriellen Hypertonie einnimmt. Die Ergebnisse zahlreicher systematischer Reviews und Metaanalysen zeigen \u00fcbereinstimmend, dass regelm\u00e4\u00dfige Bewegung zu klinisch relevanten Blutdrucksenkungen f\u00fchrt, die in ihrer Gr\u00f6\u00dfenordnung teilweise mit pharmakologischen Interventionen vergleichbar sind, insbesondere bei Patienten mit milder bis moderater Hypertonie (Pescatello et al., 2019; Edwards et al., 2023). Dies unterstreicht die hohe klinische Relevanz bewegungsbasierter Interventionen.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Befund ist die dosisabh\u00e4ngige Beziehung zwischen k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t und Blutdruckreduktion. W\u00e4hrend bereits geringe Bewegungsumf\u00e4nge positive Effekte zeigen, nimmt die Wirksamkeit mit steigender Trainingsdauer und -intensit\u00e4t zu, wobei jedoch ein Plateau-Effekt diskutiert wird (Zhang et al., 2025). Diese Dosis-Wirkungs-Beziehung ist von besonderer Bedeutung f\u00fcr die Gestaltung evidenzbasierter Trainingsprogramme und spricht f\u00fcr individualisierte Bewegungsempfehlungen, die sich am Ausgangsniveau und den individuellen M\u00f6glichkeiten der Patientinnen und Patienten orientieren.<\/p>\n<p>Die vergleichende Betrachtung verschiedener Trainingsformen liefert differenzierte Erkenntnisse. Aerobes Training weist die robusteste Evidenzbasis auf und gilt weiterhin als Goldstandard in der Bewegungstherapie der Hypertonie. Gleichzeitig zeigen neuere Analysen, dass auch Krafttraining signifikante blutdrucksenkende Effekte erzielt und keineswegs \u2013 wie fr\u00fcher angenommen \u2013 kontraindiziert ist (Correia et al., 2023). Besonders interessant ist die zunehmende Evidenz f\u00fcr isometrisches Training, das in aktuellen Netzwerk-Metaanalysen als potenziell effektivste Trainingsform identifiziert wurde (Edwards et al., 2023). Dies stellt einen Paradigmenwechsel dar, da isometrische \u00dcbungen lange Zeit wenig Beachtung fanden.<\/p>\n<p>Hochintensives Intervalltraining (HIIT) erweitert das Spektrum effektiver Trainingsoptionen und bietet insbesondere f\u00fcr zeitlich eingeschr\u00e4nkte Personen eine attraktive Alternative. Dennoch ist kritisch anzumerken, dass die Datenlage zur Sicherheit und langfristigen Adh\u00e4renz bei \u00e4lteren oder multimorbiden Patientengruppen noch begrenzt ist. Hier besteht weiterer Forschungsbedarf, insbesondere im Hinblick auf individualisierte Trainingskonzepte.<\/p>\n<p>Trotz der \u00fcberzeugenden Evidenz bestehen mehrere Limitationen in der aktuellen Studienlage. Ein zentrales Problem ist die Heterogenit\u00e4t der eingeschlossenen Studien, die sich sowohl in Bezug auf Trainingsprotokolle als auch auf untersuchte Populationen deutlich unterscheiden. Variationen in Intensit\u00e4t, Frequenz, Dauer und Art der k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4t erschweren die Vergleichbarkeit der Ergebnisse und limitieren die Ableitung pr\u00e4ziser Handlungsempfehlungen. Dar\u00fcber hinaus werden h\u00e4ufig unterschiedliche Messmethoden zur Blutdruckerfassung verwendet, was die Interpretation der Effekte zus\u00e4tzlich erschwert.<\/p>\n<p>Ein weiterer kritischer Aspekt betrifft die Nachhaltigkeit der Interventionen. W\u00e4hrend kurzfristige Effekte gut belegt sind, liegen vergleichsweise wenige Langzeitdaten vor, die Aussagen \u00fcber die dauerhafte Blutdruckkontrolle durch Bewegung erlauben. Insbesondere die langfristige Adh\u00e4renz stellt eine gro\u00dfe Herausforderung dar. Studien zeigen, dass viele Patientinnen und Patienten Schwierigkeiten haben, k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t dauerhaft in ihren Alltag zu integrieren (Hayes et al., 2022). Dies verdeutlicht, dass neben der physiologischen Wirksamkeit auch verhaltenswissenschaftliche Aspekte st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang gewinnt die Implementierung in die Versorgungspraxis zunehmend an Bedeutung. Trotz klarer Leitlinienempfehlungen wird k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t im klinischen Alltag h\u00e4ufig unzureichend adressiert. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind unter anderem Zeitmangel im \u00e4rztlichen Setting, fehlende strukturierte Bewegungsprogramme sowie mangelnde interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit. Innovative Ans\u00e4tze wie bewegungstherapeutische Programme, digitale Gesundheitsanwendungen oder betreute Trainingsinterventionen k\u00f6nnten hier Abhilfe schaffen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sollte die Bedeutung k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t nicht isoliert betrachtet werden, sondern im Kontext eines ganzheitlichen Lebensstilansatzes. Ern\u00e4hrung, Gewichtsmanagement, Stressreduktion und Schlaf spielen ebenfalls eine wichtige Rolle in der Blutdruckregulation. Multimodale Interventionen zeigen h\u00e4ufig st\u00e4rkere Effekte als Einzelma\u00dfnahmen, was f\u00fcr integrative Pr\u00e4ventions- und Therapiekonzepte spricht (Monfared et al., 2024).<\/p>\n<p>Ein weiterer relevanter Aspekt ist die gesundheitliche Ungleichheit. Bev\u00f6lkerungsgruppen mit niedrigem sozio\u00f6konomischem Status weisen h\u00e4ufig eine geringere k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t und gleichzeitig ein h\u00f6heres Hypertonierisiko auf. Pr\u00e4ventionsstrategien sollten daher gezielt auf diese Gruppen ausgerichtet werden, um gesundheitliche Disparit\u00e4ten zu reduzieren.<\/p>\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich feststellen, dass k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t eine hochwirksame, sichere und kosteneffiziente Intervention darstellt, deren Potenzial jedoch in der Praxis noch nicht vollst\u00e4ndig ausgesch\u00f6pft wird. Zuk\u00fcnftige Forschung sollte sich verst\u00e4rkt auf die Optimierung individueller Trainingsprogramme, die Verbesserung der Langzeitadh\u00e4renz sowie die Integration in bestehende Gesundheitssysteme konzentrieren. Insbesondere personalisierte Ans\u00e4tze, die individuelle Risikoprofile und Pr\u00e4ferenzen ber\u00fccksichtigen, k\u00f6nnten die Effektivit\u00e4t bewegungsbasierter Interventionen weiter steigern.<\/p>\n<p>Schlussfolgerungen<\/p>\n<p>K\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t und Sport sind essenzielle Bestandteile in der Pr\u00e4vention und Therapie der Hypertonie. Die wissenschaftliche Evidenz zeigt eindeutig, dass regelm\u00e4\u00dfige Bewegung den Blutdruck signifikant senken und das Risiko f\u00fcr kardiovaskul\u00e4re Erkrankungen reduzieren kann.<\/p>\n<p>Dabei sind verschiedene Trainingsformen wirksam, wobei eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining besonders empfehlenswert erscheint. Die Integration k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t in klinische Leitlinien sowie in den Alltag der Bev\u00f6lkerung sollte daher konsequent gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>Literaturverzeichnis <\/p>\n<p>Cao, L., et al. (2019). The effectiveness of aerobic exercise for hypertensive patients: A meta-analysis. Journal of Clinical Hypertension, 21(6), 868\u2013876. https:\/\/doi.org\/10.1111\/jch.13583<\/p>\n<p>Correia, R. R., et al. (2023). Strength training for arterial hypertension treatment: A systematic review and meta-analysis. Scientific Reports, 13, 26583. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41598-022-26583-3\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41598-022-26583-3<\/a><\/p>\n<p>Edwards, J. J., et al. (2023). Exercise training and resting blood pressure: A systematic review and network meta-analysis. British Journal of Sports Medicine, 57(20), 1317\u20131326. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1136\/bjsports-2022-106503\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/doi.org\/10.1136\/bjsports-2022-106503<\/a><\/p>\n<p>Hayes, P., et al. (2022). Physical activity and hypertension. Hypertension Research, 45, 123\u2013134. https:\/\/doi.org\/10.1038\/s41440-021-00780-0<\/p>\n<p>Monfared, V., et al. (2024). The effect of physical activity intervention on blood pressure: A systematic review and meta-analysis. BMC Public Health, 24, 1234. https:\/\/doi.org\/10.1186\/s12889-024-XXXXX<\/p>\n<p>Pescatello, L. S., et al. (2019). Physical activity to prevent and treat hypertension: A systematic umbrella review. Medicine &amp; Science in Sports &amp; Exercise, 51(6), 1314\u20131323. https:\/\/doi.org\/10.1249\/MSS.0000000000001943<\/p>\n<p>Zhang, B., et al. (2025). The impact of aerobic exercise on hypertension: A meta-analysis. Healthcare, 13(5), 1023. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3390\/healthcare13051023\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/doi.org\/10.3390\/healthcare13051023<\/a><\/p>\n<p>Weitere Informationen erhalten Sie in:<\/p>\n<p>Aderhold L. Laufen! Vom Einsteiger bis zum Ultral\u00e4ufer. Inkl. Trainingspl\u00e4ne von 10 bis 100 km. M\u00fcnchen: Elsevier 2. Auflage 2018.<\/p>\n<p>Aderhold L. Klartext Gesundheit! Ern\u00e4hrung \u2013 Bewegung \u2013 Entspannung \u2013 Denken. Die besten Strategien f\u00fcr mehr Gesundheit, Energie und Wohlbefinden. Jena: Vopelius 2024. <\/p>\n<p>Dr. Dr. med. Lutz Aderhold<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zusammenfassung Die arterielle Hypertonie z\u00e4hlt weltweit zu den wichtigsten Risikofaktoren f\u00fcr kardiovaskul\u00e4re Erkrankungen und Mortalit\u00e4t. 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