{"id":157970,"date":"2026-05-14T12:05:13","date_gmt":"2026-05-14T12:05:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/157970\/"},"modified":"2026-05-14T12:05:13","modified_gmt":"2026-05-14T12:05:13","slug":"us-arzt-von-hantavirus-kreuzfahrtschiff-darf-isolation-verlassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/157970\/","title":{"rendered":"US-Arzt von Hantavirus-Kreuzfahrtschiff darf Isolation verlassen"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/2612\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Roselyne Min<\/a>&amp;nbspmit&amp;nbspAP<\/p>\n<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            14\/05\/2026 &#8211; 10:36 MESZ\n            <\/p>\n<p>Ein US-amerikanischer Arzt, der sich auf einem von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiff um erkrankte Passagiere k\u00fcmmerte, darf seine Hochsicherheits-Isolierstation verlassen. Er war dort nach einem unklaren Testergebnis abgeschirmt worden.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Stephen Kornfeld geh\u00f6rte zu den mehr als einhundertzwanzig Passagieren und Besatzungsmitgliedern, die vom Schiff evakuiert und zur Quarant\u00e4ne in mehrere L\u00e4nder ausgeflogen wurden.<\/p>\n<p>Er war einer von sechzehn US-B\u00fcrgern, die in das University of Nebraska Medical Center gebracht wurden. Anlass war ein Nasenabstrich an Bord, der ein unklares Ergebnis auf das Virus geliefert hatte.<\/p>\n<p>Er kam in die Nebraska Biocontainment Unit, einen hermetisch abgeriegelten Krankenhausbereich, in dem laut Klinik \u201ePatienten mit hochgef\u00e4hrlichen, \u00fcbertragbaren Krankheiten\u201c sicher \u00fcberwacht oder behandelt werden.<\/p>\n<p>Am Mittwoch erkl\u00e4rte Sprecherin Kayla Thomas, Kornfeld werde nun zu den f\u00fcnfzehn weiteren US-B\u00fcrgern wechseln, die in der National Quarantine Unit \u00fcberwacht werden, statt weiter in der Isolierstation zu bleiben.<\/p>\n<p>\u201eIch f\u00fchle mich gro\u00dfartig, hundert Prozent\u201c, sagte Kornfeld am Dienstag in einem Video-Interview mit CNN.<\/p>\n<p>Bevor er die Einheit verlassen durfte, beschrieb er sie als komfortables Krankenhauszimmer.<\/p>\n<p>\u201eEs ist ein bisschen seltsam, hier allein zu sein\u201c, sagte er. \u201eAber die Pflegenden kommen rein, die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte kommen rein. Ich bin die ganze Zeit auf WhatsApp. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht.\u201c<\/p>\n<p>Nach seinen Angaben untersuchten Labore in den Niederlanden den an Bord entnommenen Nasenabstrich zweimal: Ein Ergebnis war negativ, das andere positiv. In den USA erhielt er anschlie\u00dfend einen weiteren Test.<\/p>\n<p>\u201eDer erste Test, den wir erhielten, stammte aus dem Ausland und sein Ergebnis war nicht eindeutig\u201c, sagte David Fitter von den US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention am Mittwoch.<\/p>\n<p>Zwei weitere mit dem Ausbruch verbundene US-B\u00fcrger werden in einer Spezialabteilung f\u00fcr Infektionskrankheiten des Emory University Hospital in Atlanta \u00fcberwacht.<\/p>\n<p>Nach den j\u00fcngsten, am 13. Mai ver\u00f6ffentlichten Daten der Weltgesundheitsorganisation gibt es elf F\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff, davon acht best\u00e4tigte, sowie drei Todesf\u00e4lle unter Passagieren oder Crewmitgliedern. Ein weiterer Fall ist weiterhin unklar und wird noch untersucht.<\/p>\n<p>Die Passagiere und die Besatzung sind inzwischen in ihre Heimatl\u00e4nder zur\u00fcckgekehrt, wo die Gesundheitsbeh\u00f6rden sie weiter \u00fcberwachen.<\/p>\n<p>Spaniens Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez und WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bezeichneten die internationale Evakuierungs- und Quarant\u00e4neaktion als \u201eErfolg\u201c.<\/p>\n<p>\u201eAlle Verdachts- und best\u00e4tigten F\u00e4lle haben wir isoliert und unter strenger \u00e4rztlicher Aufsicht behandelt. So lie\u00df sich das Risiko weiterer \u00dcbertragungen minimieren\u201c, sagte Tedros.<\/p>\n<p>Die WHO empfiehlt eine Quarant\u00e4ne von zweiundvierzig Tagen zu Hause oder in einer Einrichtung ab dem Tag der Abreise vom Schiff.<\/p>\n<p>Die Organisation rechnet wegen der besonderen Ausbreitungsbedingungen auf einem Schiff und der Inkubationszeit des Virus mit weiteren F\u00e4llen. Zugleich warnt sie, derzeit gebe es \u201ekeinen Hinweis darauf, dass wir den Beginn eines gr\u00f6\u00dferen Ausbruchs erleben\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspRoselyne Min&amp;nbspmit&amp;nbspAP Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 14\/05\/2026 &#8211; 10:36 MESZ Ein US-amerikanischer Arzt, der sich auf einem von einem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":157971,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[6163,46144,16968,40,41,50543,39,38,8422],"class_list":{"0":"post-157970","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aerzte","9":"tag-hantavirus","10":"tag-kreuzfahrt","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-quarantaene","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-who"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116572843104125632","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/157970","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=157970"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/157970\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/157971"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=157970"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=157970"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=157970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}