{"id":158165,"date":"2026-05-14T14:22:09","date_gmt":"2026-05-14T14:22:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/158165\/"},"modified":"2026-05-14T14:22:09","modified_gmt":"2026-05-14T14:22:09","slug":"aus-anderer-sicht-salzburg-ag-schaerfte-bewusstsein-fuer-inklusion-leadersnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/158165\/","title":{"rendered":"&#8222;Aus anderer Sicht&#8220; &#8211; Salzburg AG sch\u00e4rfte Bewusstsein f\u00fcr Inklusion \u00bb Leadersnet"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Janet Teplik\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t14.05.2026\t\t\t<\/p>\n<p>Das Format &#8222;Aus anderer Sicht&#8220; erm\u00f6glichte rund 50 Mitarbeiter:innen einen Wechsel der Perspektive am Arbeitsplatz. Durch den praktischen Selbsttest im Rollstuhl und im Blindenzelt wurde vermittelt, wie sich vermeintlich kleine Hindernisse auf den Berufsalltag auswirken.<\/p>\n<p>Die Gestaltung einer inklusiven Arbeitswelt z\u00e4hlt zu den zentralen Aufgaben moderner Personal- und Organisationsentwicklung. Dabei beschr\u00e4nkt sich ein barrierefreies Arbeitsumfeld nicht allein auf den Abbau baulicher Hindernisse, sondern erfordert vor allem ein Umdenken und die Sensibilisierung f\u00fcr die unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse aller Besch\u00e4ftigten. Denn nur Unternehmen, die Vielfalt aktiv f\u00f6rdern und Vorurteile abbauen, sichern sich wertvolle Fachkr\u00e4fte, steigern die Zufriedenheit im Team und st\u00e4rken die Innovationskraft (LEADERSNET berichtete u.a. <a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/news\/89121,warum-oesterreichs-unternehmen-auf-diversity-setzen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">hier<\/a>).\u00a0<\/p>\n<p>Wie ein solcher Perspektivenwechsel in der Praxis gelingen kann, zeigte k\u00fcrzlich die Salzburg AG im Rahmen des Monats der Vielfalt. Am 7. Mai 2026 lud das Unternehmen gemeinsam mit NEBA zum Inklusionsformat &#8222;Aus anderer Sicht&#8220; ein. Rund 50 Mitarbeiter:innen nutzten die M\u00f6glichkeit, Barrieren selbst zu erleben und neue Blickwinkel auf den Arbeitsalltag zu gewinnen.\u00a0<\/p>\n<p>Engagement f\u00fcr mehr Chancengleichheit<\/p>\n<p>Schon zu Jahresbeginn hatte die Salzburg AG bekannt gegeben, ihr Engagement f\u00fcr Vielfalt und Inklusion weiter auszubauen. Beim Jahresauftakt der Charta der Vielfalt pr\u00e4sentierte das Unternehmen neue Ma\u00dfst\u00e4be zur F\u00f6rderung von Chancengleichheit und stellte erstmals eine eigene DE&amp;I (&#8222;Diversity, Equity und Inclusion&#8220;) Botschafterin vor. Auf diese Weise soll Diversit\u00e4t noch st\u00e4rker strukturell in Organisation, Kultur und F\u00fchrung verankert werden (<a href=\"https:\/\/www.leadersnet.at\/news\/97363,salzburg-ag-baut-ihr-engagement-fuer-vielfalt-und-inklusion.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">LEADERSNET berichtete<\/a>).\u00a0<\/p>\n<p>Beim k\u00fcrzlich stattgefundenen Format setzte das Unternehmen an diesem Vorhaben an und machte mittels Blindenzelt sowie eines Rollstuhl-Parcours erlebbar, wie schnell vermeintliche kleine Hindernisse zu echten Herausforderungen werden k\u00f6nnen. Die Salzburg AG Mitarbeiter:innen wurden von selbst betroffenen Personen begleitet und erhielten so direkte Einblicke in die Situationen, die viele Menschen t\u00e4glich bew\u00e4ltigen m\u00fcssen. Insbesondere die praktische Erfahrung habe die Teilnehmer:innen gepr\u00e4gt und den Blick gesch\u00e4rft, wie wichtig R\u00fccksichtnahme, Verst\u00e4ndnis sowie konkrete Unterst\u00fctzung im Alltag sind.\u00a0<\/p>\n<p>Einblicke gewinnen<\/p>\n<p>Das Erlebte hinterlie\u00df bei den Teilnehmer:innen einen tiefen Eindruck. Nina K\u00f6ttsdorfer aus dem Bereich Employer Branding schilderte ihre Erfahrung nach dem Rollstuhl-Parcours: &#8222;Es sind oft nur ein paar Zentimeter, aber pl\u00f6tzlich werden daraus fast un\u00fcberwindbare Hindernisse. Genau das selbst zu erleben, ver\u00e4ndert den Blick auf den Alltag komplett.&#8220; Auch die Simulation einer Sehbeeintr\u00e4chtigung im Blindenzelt regte zum Nachdenken an. &#8222;Man merkt erst, wie selbstverst\u00e4ndlich vieles ist, wenn pl\u00f6tzlich ein Sinn wegf\u00e4llt. Nach wenigen Minuten wird klar, wie stark Orientierung und Sicherheit zusammenh\u00e4ngen&#8220;, so K\u00f6ttsdorfer.<\/p>\n<p>Laut Angaben der Salzburg AG haben die pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4che und das gemeinsame Erleben den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen. Viele Teilnehmer:innen h\u00e4tten erstmals bewusst wahrgenommen, mit welchen Herausforderungen Menschen im Alltag konfrontiert sind, und wie viel Verst\u00e4ndnis, Aufmerksamkeit und kleine Ver\u00e4nderungen bewirken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Format verdeutlichte auch den F\u00fchrungskr\u00e4ften den Wert neuer Perspektiven. Gerlinde Hagler, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Salzburg Linien, betonte, dass bei Fahrzeugbeschaffung und Infrastrukturma\u00dfnahmen immer im Mittelpunkt stehe, wie Fahrg\u00e4ste sicher und komfortabel transportiert werden k\u00f6nnen: &#8222;Die M\u00f6glichkeit, Situationen selbst auszuprobieren, sch\u00e4rft den Blick daf\u00fcr, wie unterschiedlich Menschen den Alltag und Mobilit\u00e4t erleben&#8220;, so Hagler.<\/p>\n<p>Aufeinander achten<\/p>\n<p>Zusammenfassend zeigte das Format, dass praktische Selbsterfahrung das Bewusstsein f\u00fcr allt\u00e4gliche H\u00fcrden sch\u00e4rfen und zu einem umsichtigeren Handeln im Betrieb beitragen kann. Laut der Salzburg AG bilde dieser Ansatz die Basis ihrer Unternehmenskultur, die Vielfalt und Kooperation in den Vordergrund stellt. Durch den gezielten Wissenstransfer und das generationen\u00fcbergreifende Miteinander soll es gelingen, unterschiedliche Perspektiven dauerhaft im Arbeitsalltag zu verankern und Barrieren fr\u00fchzeitig abzubauen.<\/p>\n<p>Einen Eindruck vom Format &#8222;Aus anderer Sicht&#8220; k\u00f6nnen Sie zudem mittels Video gewinnen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.salzburg-ag.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.salzburg-ag.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Janet Teplik\u00a0 | 14.05.2026 Das Format &#8222;Aus anderer Sicht&#8220; erm\u00f6glichte rund 50 Mitarbeiter:innen einen Wechsel der Perspektive am&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":158166,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[31],"tags":[2262,46,50589,42,46646,50590,44,192,12501],"class_list":{"0":"post-158165","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-salzburg","8":"tag-inklusion","9":"tag-at","10":"tag-aus-anderer-sicht","11":"tag-austria","12":"tag-diversitaet","13":"tag-neba","14":"tag-oesterreich","15":"tag-salzburg","16":"tag-salzburg-ag"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116573381904171941","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/158165","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=158165"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/158165\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/158166"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=158165"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=158165"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=158165"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}