{"id":158622,"date":"2026-05-14T19:59:18","date_gmt":"2026-05-14T19:59:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/158622\/"},"modified":"2026-05-14T19:59:18","modified_gmt":"2026-05-14T19:59:18","slug":"manipulation-im-kino-die-blockbuster-horror-serie-the-conjuring","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/158622\/","title":{"rendered":"Manipulation im Kino: Die Blockbuster-Horror-Serie \u201eThe Conjuring\u201c"},"content":{"rendered":"<p>            <img decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\" width=\"696\" height=\"400\" data-no-lazy=\"\" class=\"entry-thumb\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Conjuring_Cover_02-696x400.jpg\" alt=\"\" title=\"Conjuring_Cover_02\"\/>Quelle: Warner Bros. \/ New Line Cinema<\/p>\n<p>\u201eThe Conjuring\u201c: keine Horror-Marke ist derzeit so erfolgreich im Kino. Der finale Part der Hauptreihe erzielte 2025 knapp eine halbe Milliarde Dollar und landete auf Platz 15 der globalen Kino-Charts.<\/p>\n<p>Wie kann es sein, dass die Reihe um die Para-Psychologen Lorraine und Ed Warren, sowie ihre Spin-off-Teile \u201eAnnabelle\u201c und \u201eThe Nun\u201c bei den Zuschauerzahlen in die H\u00f6he schie\u00dfen? Das Stichwort hier lautet filmische Manipulation.<\/p>\n<p>Bereits ein Alfred Hitchcock setzte in seinen Tagen auf die Manipulation des Publikums, wohl wissend um ihre stetig steigende Seherfahrung. So gab er seiner Zuschauerschaft eine Art Wissensvorsprung, zeigte die Bombe unter dem Tisch der Protagonisten, und wurde somit zum Master des Suspense. Er \u00fcberrascht auch gerne mit pl\u00f6tzlich eintretenden Schockelementen beispielsweise in Form von ausbrechender Gewalt.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"862\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Alfred-Hitchcock.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1179837\"\/>Alfred Hitchcock; Bild: TMDB<\/p>\n<p>Der Griff nach der (empirischen) Wissensgesellschaft<\/p>\n<p>Nach \u201eBlutgericht in Texas\u201c (\u201eThe Texas Chainsaw Massacre\u201c, 1974) und \u201eHalloween\u201c (1978) machte der Teeny-Slasher in den 1980ern die gro\u00dfe Kinorunde, auf ein junges Zielpublikum abgestimmt. Nat\u00fcrlich waren da noch Stephen Kings Werke und Filme wie \u201eJacobs Latter\u201c (1990), die jener Stimmung entgegentraten, wenn auch mit minderen Erfolg. Sogar die 1993er Version von \u201eInvasion der K\u00f6rperfresser\u201c beispielsweise ist als einzige Version, die eine Jugendliche (dem klassischen Final Girl) in der Hauptrolle besetzte.<\/p>\n<p>Erst die Kultserie \u201eAkte X\u201c gab den Horror in den 1990er Jahren erneut einen weit verbreiteten intellektuellen Anstrich, trotzdem die Pilotfolge von X-Akten selbst noch ein Teeny-Horror war. Ab der n\u00e4chsten Folgen etablierte man zunehmend Elemente des 70er Jahr Paranoia-Kinos, mit dem Zuf\u00fcgen von Verschw\u00f6rungstheorien und \u00c4hnlichem. Die Handlung der Show funktioniert wie eine Kriminalserie, erweiterte das Repertoire der F\u00e4lle bzw. Straftaten aber auf ein paranormales Niveau.<\/p>\n<p>Die Figur des Fox Mulder (David Duchovny) nahm stets Beispiele aus der echten, bekannten Welt, um das w\u00f6chentliche Ph\u00e4nomen zu begr\u00fcnden: ein St\u00fcckchen Echtheit in dieser Fiktion, eine L\u00fcge zwischen zwei Wahrheiten. Die Nachvollziehbarkeit beim Publikum folgte dann automatisch. Hinterfragt wurde diese Echtheit dann durch seine Partnerin, der Medizinerin Dana Scully (Gillian Anderson). Geister und D\u00e4mon sind halt eben auch nur Gesetzlose, die ab und zu straff\u00e4llig werden, wie bei \u201e<a href=\"https:\/\/www.digitalfernsehen.de\/kommentar\/mythos-ghostbusters-wieso-der-erste-film-ein-phaenomen-ist-1174889\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ghostbusters<\/a>\u201e.<\/p>\n<p>Das Interessante ist, dass die Protagonisten der \u201eConjuring\u201c- Reihe in ihrem dritten Abenteuer \u201eConjuring: Im Bann des Teufels\u201c (2021) tats\u00e4chlich wie ein Ermittler-Paar agieren. Mulder und Scully lassen in den 2020ern gr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"862\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/AkteX_DavidDuchovny_GillianAnderson.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1179838\"\/>Bei den X-Akten zu arbeiten muss recht frustrierend sein, liegt die Aufkl\u00e4rungsquote den Umst\u00e4nden entsprechend gegen null. Deshalb wurden Mulder (David Duchovny, links) und Scully (Gillian Anderson, rechts) auch nie bef\u00f6rdert; Bild: \u201eAkte X\u201c (1993-2018)<\/p>\n<p>Der Faktor Authentizit\u00e4t<\/p>\n<p>Horror funktioniert am besten, wenn er authentisch ist: eine heimische Atmosph\u00e4re, ein aktueller Bezug. In den 90er Jahren begann zudem die Welle des Selbstreferenziellen. Filme, wie \u201eScream\u201c (1996), wussten, wie sie mit den Konventionen des schaurigen Musters brechen konnten \u2026 oder jene zumindest offenlegen.<\/p>\n<p>Wie konnte man das \u00fcberbieten? \u201eBlair Witch Project\u201c gab 1999 die Antwort. Einfach einen Horrorfilm im Dokumentarstil drehen, mit t\u00e4uschend echten Interviews, die den Fluch um die titelgebende Hexe beim Empf\u00e4nger (den Damen und Herren im Publikum) best\u00e4tigen und diese Information in die Welt au\u00dferhalb des Bildschirmes weitertragen. Noch dazu ein, zwei historische Fakten und fertig ist der Kultfilm. Ta-daa! \u2013 der Found-Footage-Film als neues Sub-Genre ist geboren.<\/p>\n<p>Ein paar Jahre sp\u00e4ter schaffte es \u201eParanormal Activitiy\u201c (2007) neue virale Ma\u00dfst\u00e4be zu setzen und wurde \u00fcber den Zeitraum von 2 Jahren zu einem viel-gesehenen Kultfilm, welcher zahlreiche Fortsetzungen und Spin-offs nach sich zog. Wie das? Nun, \u201eParanormal Activity\u201c bot erneut den Dokumentarstil in Form von \u00dcberwachungskameras. Diese lassen, im Sinne des \u00fcbernat\u00fcrlichem Aspektes, Spielraum f\u00fcr Spekulationen. Eine Hexe oder gar einen D\u00e4mon gab es da n\u00e4mlich nicht wirklich zu sehen. Das aber wirklich erschaudernde ist die Verlagerung des Schreckens aus den Untiefen des Waldes und der Wildnis in das heimische Domizil.<\/p>\n<p>Noch dazu wurde viral \u00fcber das ganze Internet mitgeteilt, dass alles an dem Film, auch die handelnden Person, echt seien. Die Darsteller traten unter ihrem b\u00fcrgerlichem Namen auf. Die Filme erzielten zu ihren Hochzeiten um die 200 Mio. Dollar weltweit.<\/p>\n<p>The Real Ghostbusters<\/p>\n<p>Es ist 2013. Der Found-Footage-Horror hat seinen popul\u00e4ren Zenit (recht rasch) \u00fcberschritten. Die Ursache war die totale \u00dcbers\u00e4ttigung des Horror-Marktes durch das Sub-Genre. Wie kann das Publikum noch auf neuem Wege erschreckt werden? Authentischer als dokumentarische Kameraaufnahmen geht es einfach nicht, oder doch?<\/p>\n<p>\u201eThe Conjuring\u201c nun orientiert seinen Stil an den klassischen Geister- und D\u00e4monenfilme der 1960er und 70er Jahre: \u201eDas Schloss des Schreckens\u201c (1961), \u201eBis das Blut gefriert\u201c (1963), \u201eRosemaries Baby\u201c (1968), \u201eDer Exorzist\u201c (1973) und \u201eDas Omen\u201c (1976). In ihrem Kern behauptet die Filmreihe st\u00e4ndig, das all das Gesehene nach wahren Begebenheiten nachgezeichnet, also ein zeitgeschichtliches Werk sei. Die Reihe spielt passenderweise \u00fcberwiegend in den 1960er bis 80er Jahren.<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlt werden die F\u00e4lle von Ed und Lorraine Warren; zwei D\u00e4monologen und Para-Psychologen, die 1952 das New England Society for Psychic Research gr\u00fcndeten. Sie waren in den Amityville-Fall involviert, aus dem der Film \u201eThe Amityvill Horror\u201c (1979) und seine zahlreichen Fortsetzungen hervorgingen. Die beiden bildeten die \u201awissenschaftliche\u2018 Vorlage f\u00fcr \u201ePoltergeist\u201c (1982) und \u201eGhostbusters\u201c (1984) und dem christlich-mythologischem Hintergrund.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"862\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/ConjuringFinalChapter_VeraFarmiga_PatrickWilson.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1179839\"\/>Ed (Patrick Wilson, links) und Lorraine Warren (Vera Farmiga, rechts) bei einen ihrer Vortr\u00e4gen in der Uni. Wie viel Glauben braucht man eigentlich, um das Modul zu bestehen?; Bild: \u201eThe Conjuring: Last Rites\u201c (2025)<\/p>\n<p>Humbug oder nicht?<\/p>\n<p>Die Er\u00f6ffnungstitel versprechen stets das schauerlichste Abenteuer der Warrens \u2013 und nat\u00fcrlich ist es immer das Ereignis des jeweiligen Teiles. Sind das alles blo\u00df Ammenm\u00e4rchen? Beobachtungen in der Wissenschaft und in der Kultur helfen uns dabei, solche Dinge zu erkl\u00e4ren, ohne gleich den Hildegard Orgon Akkumulator 6 mal auf 66\u00b0 zu drehen. Bei der Debatte um das authentisch Nachvollziehbare, m\u00fcssen wir dabei mal kurz den Fox Mulder heraush\u00e4ngen lassen und wage Vergleiche in der aktuellen Wissenschaft heranziehen.<\/p>\n<p>Wie in allen Kulturen so sind auch hier die Geister gebunden an diverse Gegenst\u00e4nde (in Japan nennt man diese Geister Tsukumogami). Die Warrens selbst sind gro\u00dfe Sammler von jenen Objekten und haben sie in ihrem hauseigenem Keller-Museum in Conneticut gebunkert. Das Warren Occult Museum wird in jedem der \u201eConjuring\u201c- Filme als Handlungsszene genutzt.<\/p>\n<p>Wissenschaftlich gesehen k\u00f6nnen wir noch keine Sachen wie \u201aLiebe\u2018 messen. Allerdings wissen wir, dass Gegenst\u00e4nde Energie speichern k\u00f6nnen (von denen wir immer kleine Stromschl\u00e4ge bekommen). <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/alternative-stromspeicher-steine-werden-zu-akkus-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Salz und Gestein<\/a> werden heutzutage u.a. zur chemischen Energie- und W\u00e4rmeerzeugung genutzt. Und Geister sind im Grunde reine Energie, da sie keinen materiellen K\u00f6rper besitzen.<\/p>\n<p>Lorraine Warren sieht sich selbst als Medium, das mit der Geisterwelt in Kontakt steht. Sie tritt dabei in die Fu\u00dfstapfen von japanischen Schrein-Priesterinnen und nordischen Seher- und Schamaninnen, die allesamt (ja, \u00fcberwiegend weiblich) als Medium mit der Anderswelt in Verbindung stehen. Zumindest wissen wir gegenw\u00e4rtig, das Frauen ein <a href=\"https:\/\/www.zeiss.de\/vision-care\/rund-ums-sehen\/sehen-verstehen\/warum-sehen-menschen-unterschiedlich-gut.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">feineres Farbspektrum<\/a> wahrnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"862\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Conjuring_VeraFarmiga_PatrickWilson_02.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1179840\"\/>Die Warrens bei ihren Untersuchungen mit Ausr\u00fcstung f\u00fcr paranormale Messungen; Bild: \u201eThe Conjuring\u201c (2013) mit Vera Farmiga (links) und Patrick Wilson (rechts)<\/p>\n<p>D\u00e4monische Blockbuster Action mit Familiensinn<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich, die \u201eConjuring\u201c- Filme sind v\u00f6llig \u00fcberzogen in ihrer Darstellung. Inszeniert wie Actionfilme, \u00e4hneln sie zu Beginn noch subtilen Horrorfilmen und transformieren im sp\u00e4teren Verlauf der Filmhandlung zu halben Superhelden-Story, in denen Menschen herumfliegen und durch die Gegend geworfen werden. Die Auswirkungen von psychischen Krankheiten werden hier somit als aggressive D\u00e4monen pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>In den ersten beiden Filmen steht das zu ergr\u00fcndende Ph\u00e4nomen im Vordergrund der Erz\u00e4hlung. Ab Teil 3 werden die beiden Hauptprotagonisten von Anfang an st\u00e4rker in die Geschichte eingebaut. Das Publikum soll eine Bindung zu den beiden fiktiven Warrens aufbauen. Im finalen Teil nun ist ausschlie\u00dflich ihre Familie involviert. Das Franchise wird damit zur Familienangelegenheit. Ein \u00e4hnlichen Prozess erlebte auch die \u201eFast and Furios\u201c- Reihe.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu Regisseur Steven Spielberg, der bei \u201ePoltergeist\u201c auf sehr offensichtliche Effekte setzt, h\u00e4lt sich James Wan mit seinen ersten beiden \u201eConjuring\u201c- Beitr\u00e4gen inszenatorisch \u00fcberwiegend bedeckt. Wo Spielberg sich an dem Kino eines George Lucas orientierte, nahm Wan Stilelemente aus den Werken des David Lynch: Langsame Kamerafahrten in die bedrohliche Dunkelheit, immerw\u00e4hrend Spannung aufbauend und nur pointiert einen Jumpscare (Schreckmoment) ausspielend.<\/p>\n<p>2012 kam der mit 3 Oscars pr\u00e4mierte Film \u201eArgo\u201c von und mit Ben Affleck, \u00fcber die iranische Revolution und eine verdeckte Aktion der CIA, in die Kinos. Der Titelabspann zeigte echte, dokumentierte Bilder in Kombination mit den fiktiven Filmaufnahmen. \u201eThe Conjuring\u201c \u00fcbernahm ein Jahr sp\u00e4ter dieses Stilmittel, um seinen authentischen Aspekt zu festigen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"862\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/TheConjuring_Patrick-Wilson.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1179841\"\/>Ed hat keine \u00fcbersinnlichen F\u00e4higkeiten wie seine Frau. Allerdings kann er gut mit widerspenstigen Wasserleitungen umgehen und hilft in der K\u00fcche mit; Bild: \u201eThe Conjuring\u201c (2013) mit Patrick Wilson<\/p>\n<p>Der Finale Aspekt<\/p>\n<p>Die ersten beiden \u201eConjuring\u201c- Werke hatten 2013 und \u201916 jeweils \u00fcber 300 Mio. Dollar eingespielt. Der dritte Teil brachte \u201921 \u201anur\u2018 noch etwas \u00fcber 200 Mio. Der vierte Teil wurde nun als letztes Kapitel verkauft, was dem Zuschauerabsprung vom zweiten Teil entgegenwirkte. \u00c4hnlich wie die \u201eJohn Wick\u201c- Reihe, welche beispielsweise mit ihrem finalen vierten Teil einen \u00e4hnlichen Gewinn einbrachte. \u201eJohn Wick: Chapter 4\u201c erlangte bislang unerreichte 447 Mio. Dollar \u2013 der erste brachte 2014 rund 86 Mio. ein.<\/p>\n<p>Dieses Resultat zeigt, wie wichtig der Titel \u201aFinal\u2018 bzw. \u201aLast\u2018 und seine endg\u00fcltige Bedeutung f\u00fcr die Vermarktung ist. Dieses Wort brachte einst die \u201eFinal Destination\u201c- Reihe wieder auf die kommerzielle Spur. \u201eFinal Destination 3\u201c spielte 2006 rund 119 Mio. weltweit ein. Die darauffolgende Fortsetzung \u201eThe Final Destination\u201c (mit der Betonung auf Final) verzeichnete 2009 eine Gewinn-Steigerung auf 186 Mio. Dollar. Nachdem das \u201eConjuring\u201c- Franchise seit 2019 auf unter 300 Mio. gefallen ist, katapultierte jener endg\u00fcltige Umstand den finalen Teil auf ein neues, finanzielles Hoch.<\/p>\n<p>Die kritische Errungenschaft der ersten beiden Teile und ihre positive Resonanz auf das Publikum, sind ein nicht unerheblicher Punkt im Erfolg des Franchises. Bei \u201eAlien\u201c, \u201eTerminator\u201c und \u201eLethal Weapon\u201c gelten die ersten beiden Teile als Genre-Klassiker und haben sich aus diesem Grund st\u00e4rker als Serienmarke etabliert als andere Werke mit einem einzigen \u201aOriginal\u2018.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1500\" height=\"862\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Conjuring_VeraFarmiga_PatrickWilson_03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1179842\"\/>Selbst unter Spiritisten sollte gelten: symbolischer Halsschmuck hilft nicht ohne Weiteres gegen Besessene. Die materielle Manifestation eines D\u00e4mons kann dir trotzdem jederzeit physisch in den Hintern treten; Bild: \u201eThe Conjuring 2\u201c (2016) u.a. mit Vera Farmiga und Patrick Wilson<\/p>\n<p>Gegenseitige Befruchtung<\/p>\n<p>Dem origin\u00e4ren \u201eConjuring\u201c- Double-Feature (2013 und \u201916) entsprang im Anschluss mit \u201eAnnabelle\u201c (2014) und \u201eThe Nun\u201c (2018) jeweils ein Spin-off, welche beide ebenso Fortsetzungen bekamen. Auf kommerzieller Ebene, hielten die Marke in den Charts oben, da die Werke sich alle gegenseitig befruchteten.<\/p>\n<p>The Conjuring 1+2 (2013\/16): jeweils rund 320 Mio.<\/p>\n<p>Annabelle (2014): 257 Mio.<\/p>\n<p>Annabelle 2 (2017): 307 Mio.<\/p>\n<p>The Nun (2018): 366 Mio.<\/p>\n<p>Annabelle 3 (2019): 231 Mio.<\/p>\n<p>The Conjuring: The Devil Made Me Do It (2021): 206 Mio.<\/p>\n<p>The Nun 2 (2023): 270 Mio.<\/p>\n<p>The Conjuring: Last Rites (2025): 499 Mio.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Quelle: Warner Bros. \/ New Line Cinema \u201eThe Conjuring\u201c: keine Horror-Marke ist derzeit so erfolgreich im Kino. 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