{"id":158990,"date":"2026-05-15T01:54:11","date_gmt":"2026-05-15T01:54:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/158990\/"},"modified":"2026-05-15T01:54:11","modified_gmt":"2026-05-15T01:54:11","slug":"oesterreichs-eishockey-herren-bereit-fuer-die-a-wm-ab-minute-eins-zu-100-da-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/158990\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreichs Eishockey-Herren bereit f\u00fcr die A-WM: &#8222;Ab Minute eins zu 100% da sein&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Nach 17 Jahren kehrt die IIHF\u00a0<a href=\"https:\/\/www.skysportaustria.at\/eishockey\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Eishockey-Weltmeisterschaft<\/a> in die Schweiz zur\u00fcck. Ab dem 15. Mai messen sich die 16 besten Eishockey-Nationen der Welt, darunter auch \u00d6sterreich, in Z\u00fcrich und Fribourg um den Titel. Vor dem Start der Endrunde sprach Sky mit Teamchef Roger Bader, Kapit\u00e4n Peter Schneider und Verteidiger Paul Stapelfeldt.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr \u00d6sterreichs Eishockey-Nationalteam ist es bereits die f\u00fcnfte A-Weltmeisterschaft in Folge \u2013 ein Meilenstein f\u00fcr den heimischen Eishockeysport. Lange galt \u00d6sterreich als klassische \u201eLift-Nation\u201c und pendelte regelm\u00e4\u00dfig zwischen Top-Division und B-Gruppe\/Division I. Doch dann kam Roger Bader: Der Schweizer, der seit 2016 als \u00d6EHV-Teamchef fungiert, brachte die n\u00f6tige Konstanz ins Nationalteam und f\u00fchrte \u00d6sterreich im vergangenen Jahr erstmals seit 1994 wieder in ein A-WM-Viertelfinale.\u00a0<\/p>\n<p>Die\u00a0schnelle\u00a0Entwicklung\u00a0des \u00d6EHV-Nationalteams kam auch f\u00fcr\u00a0den 61-J\u00e4hrigen\u00a0\u00fcberraschend:\u00a0\u201eDas ist sehr rasant gegangen. Wir haben uns schon auch 2016 ziemlich gut entwickelt.\u00a0 Aber seit 2022 ist eine sehr starke Entwicklung sp\u00fcrbar. Das war damals die erste Weltmeisterschaft, die wir durch den Ukraine-Krieg \u201egeschenkt\u201c bekommen haben. Wir haben dann mit Nachdruck bewiesen, dass wir dazugeh\u00f6ren. Und seither ist die Entwicklung sehr positiv gelaufen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Ein besonderes Highlight ist f\u00fcr den geb\u00fcrtigen Schweizer nun auch die Heim-WM. Ablenken lassen m\u00f6chte sich Bader davon aber nicht:\u00a0\u201eDass die Weltmeisterschaft in meinem Heimatland stattfindet, ist nat\u00fcrlich was Besonderes. Es werden vielleicht ein paar Leute mehr zuschauen, die ich kenne, aber auf meine Arbeit hat es keinen Einfluss. Ich werde nichts anderes tun, als ich in Stockholm oder in Prag getan habe.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>\u00d6sterreich wurde der Gruppe A zugelost und k\u00e4mpft nun in Z\u00fcrich gegen Gastgeber Schweiz, die USA, Finnland, Deutschland, Lettland, Ungarn und Gro\u00dfbritannien um das von Bader erneut ausgegebene Ziel Klassenerhalt.\u00a0<\/p>\n<p>Durchwachsene WM-Vorbereitung f\u00fcr Bader kein Thema: \u201eResultate sind zweitrangig\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Seit Anfang April testete der Teamchef die \u00d6EHV-Auswahl gegen mehrere Nationen aus der Top-Division. Doppeltests gegen Lettland, Deutschland und Tschechien sowie Spiele gegen Italien und Slowenien brachten sportlich nur bedingt Erfolg. Drei Siege und f\u00fcnf Niederlagen standen am Ende der Vorbereitung zu Buche. F\u00fcr Bader jedoch kein Grund zur Sorge:\u00a0<\/p>\n<p>\u201eWir hatten von der Qualit\u00e4t her verschiedene Gegner. Das wir zum Beispiel zweimal gegen Tschechien verlieren, ist jetzt nicht unbedingt eine \u00dcberraschung. Wir haben eine f\u00fcnfw\u00f6chige Vorbereitung, die Trainings sind unterschiedlich hart. Die Testspiele sind vor allem dazu da, um den Kader zu sichten. Die Resultate sind zweitrangig.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Auch Peter Schneider sieht die Ergebnisse differenziert:\u00a0\u201eWenn du gegen Nationen wie Tschechien oder Deutschland spielst, dann ist ganz klar, dass es gegen diese Kaliber nicht so leicht wird. Diese Mannschaften wollen\u00a0in der Vorbereitung\u00a0auch\u00a0nicht verlieren.\u201d\u00a0<\/p>\n<p>Im Laufe der Vorbereitung stie\u00dfen zudem mehrere Spieler versp\u00e4tet zum Team. Einer davon war Paul Stapelfeldt. Der Verteidiger gewann mit den Graz99ers erst k\u00fcrzlich die win2day\u00a0ICE Hockey\u00a0League und r\u00fcckte erst in der vierten Vorbereitungswoche ins Nationalteam ein.\u00a0<\/p>\n<p>Der f\u00fcnffache \u00f6sterreichische Meister richtet den Fokus nun aber vollst\u00e4ndig auf die WM:\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>\u201eDer Meistertitel mit Graz war wirklich \u00fcberw\u00e4ltigend. Wir haben diesen Titel als Mannschaft auch ausgiebig mit den Fans gefeiert haben. Nichtsdestotrotz geht es jetzt weiter. Ich trainiere seit anderthalb Wochen wieder hier und der gro\u00dfe Fokus liegt auf der WM und das ist jetzt\u00a0das\u00a0Einzige, was z\u00e4hlt.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Das Selbstvertrauen beim 27-J\u00e4hrigen ist entsprechend gro\u00df:\u00a0\u201eWenn du mit einem Titel zum Team anreist, dann gibt es immer einen gewissen Schub.\u201d\u00a0<\/p>\n<p>WM ohne NHL-Legion\u00e4re \u2013 \u201eKollektiv\u201c der Schl\u00fcssel zum Erfolg?\u00a0<\/p>\n<p>Die \u00d6EHV-Auswahl muss bei der Weltmeisterschaft auf mehrere wichtige Leistungstr\u00e4ger verzichten. NHL-Exports wie Marco Rossi oder Marco Kasper erhielten von ihren Klubs keine Freigabe. Die Ausf\u00e4lle wiegen schwer, dennoch betont Kapit\u00e4n Peter Schneider, dass das Team auch ohne die NHL-Stars konkurrenzf\u00e4hig sein kann.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eWir gehen immer mit demselben Mindset &amp; derselben Spielweise in die Weltmeisterschaft. Die NHL-Spieler haben sich immer super in das System eingef\u00fcgt, also wird sich von daher nicht viel f\u00fcr uns \u00e4ndern. Es ist jetzt nochmal wichtiger, Wert darauf zu legen, dass wir einfach als Kollektiv wahnsinnig gut funktionieren. Es werden sicher auch einige schlechtere Spiele bzw. h\u00e4rtere Zeiten auf uns zukommen. Da m\u00fcssen wir aber schauen, dass die Mannschaft so stark zusammenh\u00e4lt, dass wir durch diese Tiefen eben durchtauchen k\u00f6nnen und dass wir einfach \u00fcber die ganze WM hinweg so gut wie m\u00f6glich performen k\u00f6nnen.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Stapelfeldt sieht ebenfalls das Kollektiv als entscheidenden Faktor:\u00a0\u201eWas vielleicht vorher ein Spieler in manchen Situationen geleistet hat, muss jetzt einfach die Mannschaft auffangen und ich glaube, dass wir daf\u00fcr einfach einen\u00a0richtig guten Kader haben. Wir haben genug Spieler mit Qualit\u00e4ten und von\u00a0daher\u00a0habe ich \u00fcberhaupt keine Sorge, dass wir das als Kollektiv gut auffangen werden.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Center-Position bereitet Sorgen<\/p>\n<p>Besonders bitter ist der verletzungsbedingte Ausfall von Center Benjamin Baumgartner. Der Schweiz-Legion\u00e4r versuchte vergangene Woche noch, auf den WM-Zug aufzuspringen, doch die Platte in seinem Fu\u00df verursachte weiterhin starke Schmerzen. Die Center-Position war ohnehin bereits durch Verletzungen und Absagen d\u00fcnn besetzt \u2013 keiner der Center aus dem Vorjahreskader steht diesmal zur Verf\u00fcgung.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr Stapelfeldt ist das dennoch kein Grund zur Panik:\u00a0\u201eDas macht uns keine Sorgen,\u00a0denn\u00a0wir haben jetzt vier andere Center, die genauso gut Eishockey spielen k\u00f6nnen und ihre Qualit\u00e4ten haben. Und das ist jetzt einfach die Zeit f\u00fcr andere Spieler, sich zu beweisen und zu zeigen, was sie k\u00f6nnen. Und ich glaube, dass man gar nicht so viel dar\u00fcber reden muss, wer nicht da ist, sondern dass f\u00fcr uns wichtig ist, wer da ist. Wir haben volles Vertrauen auf uns gegenseitig. Wir wissen, was wir k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Schneider vertraut den neuen Kr\u00e4ften im Team:\u00a0\u201eWir haben alle vier Center von unserem letztj\u00e4hrigen Team verloren, aber wir haben zum Gl\u00fcck jetzt auch einige neue Spieler, die eben diese Position schon ihr Leben lang gespielt\u00a0haben,\u00a0dabei. Die machen den Job sehr gut. Es ist immer m\u00f6glich, dass man bei einem Turnier gewisse Positionen nicht mit den Spielern f\u00fcllen kann, wie man sich das eigentlich vorgestellt hat und das Spieler auf anderen Positionen spielen m\u00fcssen, wo sie es nicht gewohnt sind. Aber das ist halt so bei einem Turnier und deswegen haben wir das Gl\u00fcck, dass wir auch Spieler\u00a0dabeihaben, die sehr flexibel sind und diese Positionen auch wahnsinnig gut f\u00fcllen k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n<p>Bader setzt auf junge Talente\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcberraschend kam f\u00fcr viele auch die Nominierung von Leon Kolarik und Ian Scherzer. Beide \u00d6EHV-Talente spielen aktuell in Nordamerika \u2013 Kolarik bei den Peterborough Petes in Kanada, Scherzer bei den RPI Engineers in den USA.\u00a0<\/p>\n<p>Die Entwicklung junger Spieler ist Roger Bader ein gro\u00dfes Anliegen, wurde er f\u00fcr seine Herangehensweise doch oft bel\u00e4chelt:\u00a0\u201cIch wurde immer wieder mal von Leuten kritisiert,\u00a0warum wir\u00a0f\u00fcnf\u00a0Vorbereitungscamps machen.\u00a0Es ist doch falsch, denn im ersten Camp sind ja so wenig dabei, die dann nachher\u00a0bei\u00a0der Weltmeisterschaft spielen. Aber das ist genau der Punkt. Dann\u00a0l\u00e4dt\u00a0man junge\u00a0Talente\u00a0oder Spieler, die noch nicht\u00a0bei der\u00a0Weltmeisterschaft gespielt haben,\u00a0ein,\u00a0die vielleicht am Schluss tats\u00e4chlich noch nicht dabei sind, aber\u00a0dann\u00a0so viel Erfahrung sammeln k\u00f6nnen.\u00a0Das ist sehr wertvoll. Ich habe viel von Ralph Kr\u00fcger\u00a0in der Schweiz gelernt. Er wurde auch immer f\u00fcr diese Camps\u00a0kritisiert und am Schluss wei\u00df man,\u00a0war es\u00a0super, dass er das gemacht hat. Genau deshalb haben wir jetzt\u00a0diese Breite an Spielern.\u201d\u00a0<\/p>\n<p>Peter Schneider ist mit 35 Jahren der \u00e4lteste Spieler im WM-Kader. Der Nieder\u00f6sterreicher m\u00f6chte seine Erfahrung an die jungen Spieler auf seine Art und Weise weitergeben.\u00a0<\/p>\n<p>\u201cIch muss da niemanden an die Hand nehmen, weil bei uns in Mannschaft, ist dieses Hierarchiedenken gar nicht so vorhanden. Wir sehen uns alle als gleichwertige Spieler. Nat\u00fcrlich bringe ich einiges mehr an Erfahrung mit, aber das will ich ihnen mehr als Information mitgeben, anstatt das ich denen genau sage, wie sie das spielen sollen. Das sind alles \u00fcberragende Spieler, die genau wissen, wie sie spielen sollen. Wenn ich ihnen mit ein paar kleinen Punkten oder Tipps helfen kann, ist das super. Aber auf der anderen Seite, werden die das schon selbst gut machen\u201d\u00a0<\/p>\n<p>Schneider vor 100. L\u00e4nderspiel f\u00fcr \u00d6sterreich: \u201cUnfassbare Marke\u201d\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr Schneider stehen bei der kommenden WM gleich zwei besondere H\u00f6hepunkte an. Der Fl\u00fcgelspieler wird \u00d6sterreich erstmals bei einer Endrunde als Kapit\u00e4n anf\u00fchren, zudem fehlen ihm nur noch vier Eins\u00e4tze auf die Marke von 100 L\u00e4nderspielen.\u00a0<\/p>\n<p>\u201cDas ist einfach eine unfassbare Marke, die man erreichen kann. 100 L\u00e4nderspiele in einer Karriere und zudem als Kapit\u00e4n bei einer WM auflaufen zu d\u00fcrfen \u2013 das wird ein\u00a0gro\u00dfartiges\u00a0Erlebnis sein.\u00a0Es ist auch eine kleine Auszeichnung, dass man jetzt schon lange Jahre dabei\u00a0ist. Ich\u00a0freue mich schon sehr darauf.\u00a0Vielleicht gibt es auch ein kleines Geschenk. (lacht)\u201d\u00a0<\/p>\n<p>Ob er nach der Endrunde seine Teamkarriere beendet, l\u00e4sst Schneider offen:\u00a0\u201cMan wei\u00df nie, wie lange man die Chance noch hat, dass man das machen kann. Wenn es nach mir geht, dann w\u00fcrde ich das noch ewig so weitermachen.\u00a0Solange ich der Mannschaft helfen kann und\u00a0es\u00a0auch famili\u00e4r geht, bin ich immer gern dabei.\u00a0Schauen wir mal, wie lange noch. Ich behandle das eigentlich f\u00fcr mich pers\u00f6nlich immer so, als w\u00e4re\u00a0es die letzte, weil ich glaube, dann kann man es am meisten genie\u00dfen. Und genauso, werde ich es dieses Jahr machen.\u00a0<\/p>\n<p>Schl\u00fcsselspiele gegen Gro\u00dfbritannien &amp; Ungarn\u00a0<\/p>\n<p>Um das gro\u00dfe Ziel Klassenerhalt zu erreichen, werden gegen Gro\u00dfbritannien und Aufsteiger Ungarn wohl Siege n\u00f6tig sein. Dass ausgerechnet die ersten beiden Gruppenspiele gegen die vermeintlichen Abstiegskandidaten stattfinden, k\u00f6nnte laut Bader entscheidend f\u00fcr den weiteren Turnierverlauf werden. Gleichzeitig warnt er davor, diese Gegner zu untersch\u00e4tzen.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eWenn wir vom Klassenerhalt reden, sind die ersten zwei Spiele gegen Gro\u00dfbritannien und Ungarn richtungsweisend. Wir haben gegen Gro\u00dfbritannien bis jetzt immer unsere Schwierigkeiten gehabt. Das ist ein unangenehmer Gegner.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Auch Stapelfeldt mahnt zur Vorsicht:\u00a0Wir wissen, dass die die ersten zwei Spiele mit Gro\u00dfbritannien und Ungarn nat\u00fcrlich direkte Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg sind. Wir m\u00fcssen von Anfang an da sein, weil das vielleicht die zwei wichtigsten Spiele des Turniers f\u00fcr uns sind. Von dem her hei\u00dft\u2019s: Ab Minute eins zu 100 % da sein und die Leistung aufs Eis bringen!\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Kapit\u00e4n Schneider wei\u00df aus Erfahrung, dass bei einer Weltmeisterschaft nicht immer alles nach Plan l\u00e4uft:\u00a0<\/p>\n<p>\u201eOb es jetzt beim ersten Spiel oder beim dritten oder beim f\u00fcnften ist, es wird bei dieser WM und das kann ich mit Sicherheit sagen, zu einer Situation kommen oder eine Phase, wo es nicht so l\u00e4uft, wie wir uns\u00a0das vorstellen\u00a0und auf das m\u00fcssen wir auch gefasst sein. Diese schwierigen Situationen m\u00fcssen wir einfach dann gut meistern.\u00a0<\/p>\n<p>Fan-Support als wichtiger Faktor?\u00a0<\/p>\n<p>Gerade in schwierigen Phasen k\u00f6nnte die Unterst\u00fctzung der \u00f6sterreichischen Fans entscheidend werden. Im Nachbarland Schweiz rechnet das Nationalteam mit vielen rot-wei\u00df-roten Anh\u00e4ngern. Bader sieht darin einen zus\u00e4tzlichen Push f\u00fcr die Mannschaft:\u00a0\u201cJeder Mensch reagiert positiver auf Lob oder ein positives Umfeld.\u00a0Wenn \u00f6sterreichische Fans uns antreiben, dann hilft das nat\u00fcrlich sehr.\u201d\u00a0<\/p>\n<p>Verteidiger Stapelfeldt hofft auch auf lautstarke Unterst\u00fctzung:\u00a0<\/p>\n<p>\u201cWir rechnen mit einem gro\u00dfen Support, wie es vielleicht auch schon bei der WM vor zwei Jahren in Prag der Fall gewesen ist. Die Fans sind ein wesentlicher Teil des Erfolgs und geben uns sehr viel Energie, vor allem in knappen Spielen. Und von dem erwarten wir uns nat\u00fcrlich einen gewissen Fan-R\u00fcckhalt in der Schweiz.\u201d\u00a0<\/p>\n<p>Die Voraussetzungen f\u00fcr eine erfolgreiche Weltmeisterschaft k\u00f6nnten also trotz zahlreicher Ausf\u00e4lle kaum spannender sein: Ein neu zusammengestelltes Team, ein erfahrener Teamchef, hungrige Nachwuchsspieler und die Unterst\u00fctzung zahlreicher \u00f6sterreichischer Fans sollen \u00d6sterreich erneut zum Klassenerhalt in der Top-Division f\u00fchren. Ob dem OEHV-Team in Z\u00fcrich vielleicht sogar die n\u00e4chste \u00dcberraschung gelingt, wird sich ab dem 15. Mai auf dem Eis zeigen.\u00a0<\/p>\n<p>\u00d6EHV-Spielplan bei der A-Weltmeisterschaft:<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien vs. \u00d6sterreich<br \/>Sa., 16. Mai 2026, 12:20 Uhr, Swiss Life Arena\u00a0<\/p>\n<p>\u00d6sterreich vs. Ungarn<br \/>So., 17. Mai 2026, 16:20 Uhr, Swiss Life Arena\u00a0<\/p>\n<p>Lettland vs. \u00d6sterreich<br \/>Di., 19. Mai 2026, 16:20 Uhr, Swiss Life Arena\u00a0<\/p>\n<p>\u00d6sterreich vs. Schweiz<br \/>Mi., 20. Mai 2026, 16:20 Uhr, Swiss Life Arena\u00a0<\/p>\n<p>\u00d6sterreich vs. Deutschland<br \/>Sa., 23. Mai 2026, 20:20 Uhr, Swiss Life Arena\u00a0<\/p>\n<p>Finnland vs. \u00d6sterreich<br \/>So., 24. Mai 2026, 20:20 Uhr, Swiss Life Arena\u00a0<\/p>\n<p>USA vs. \u00d6sterreich<br \/>Di., 26. Mai 2026, 16:20 Uhr, Swiss Life Arena\u00a0<\/p>\n<p>Foto: GEPA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach 17 Jahren kehrt die IIHF\u00a0Eishockey-Weltmeisterschaft in die Schweiz zur\u00fcck. Ab dem 15. 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