{"id":159301,"date":"2026-05-15T06:44:07","date_gmt":"2026-05-15T06:44:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/159301\/"},"modified":"2026-05-15T06:44:07","modified_gmt":"2026-05-15T06:44:07","slug":"iphone-18-pro-apple-modem-mit-datenschutzvorteil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/159301\/","title":{"rendered":"iPhone 18 Pro: Apple-Modem mit Datenschutzvorteil?"},"content":{"rendered":"<p>            <a name=\"body\"\/><\/p>\n<p>Apple k\u00f6nnte mit dem iPhone 18 einen weiteren Schritt weg von Qualcomm gehen. Laut MacRumors <a href=\"https:\/\/www.macrumors.com\/2026\/05\/14\/iphone-18-pro-modem-benefits\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">deuten<\/a> aktuelle Ger\u00fcchte darauf hin, dass Apple seine eigenen Modems k\u00fcnftig in der gesamten iPhone-18-Reihe einsetzen will. F\u00fcr Nutzerinnen und Nutzer k\u00f6nnte das nicht nur technische Auswirkungen haben, sondern auch einen eher unscheinbaren Vorteil beim Datenschutz.<\/p>\n<p>Quickread: Auf einen Blick<\/p>\n<p>Apple soll beim iPhone 18 st\u00e4rker auf eigene Modems setzen<br \/>\nDadurch k\u00f6nnte die Funktion \u201eLimit Precise Location\u201c auf mehr iPhones kommen<br \/>\nSie reduziert bestimmte Standortdaten, die Mobilfunknetze nutzen k\u00f6nnen<br \/>\nNotrufe und App-Ortungsdienste sollen davon nicht beeintr\u00e4chtigt werden<br \/>\nDie Unterst\u00fctzung h\u00e4ngt auch vom jeweiligen Mobilfunkanbieter ab<\/p>\n<p>Konkret geht es um die Funktion \u201eLimit Precise Location\u201c, die Apple mit iOS 26.3 eingef\u00fchrt hat. Sie soll die Genauigkeit bestimmter Standortinformationen reduzieren, die Mobilfunknetze zur Positionsbestimmung verwenden k\u00f6nnen. Statt einer sehr pr\u00e4zisen Einordnung, etwa auf Stra\u00dfenebene, soll dem Netzbetreiber unter Umst\u00e4nden nur noch ein gr\u00f6berer Bereich zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Mehr Kontrolle \u00fcber Standortdaten im Mobilfunknetz<\/p>\n<p>Apple beschreibt die Funktion <a href=\"https:\/\/support.apple.com\/de-de\/126101\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in einem Support-Dokument<\/a> als M\u00f6glichkeit, die Standortgenauigkeit gegen\u00fcber Mobilfunknetzen einzuschr\u00e4nken. Mobilfunkanbieter k\u00f6nnen den Standort eines Ger\u00e4ts grunds\u00e4tzlich \u00fcber die Funkzellen bestimmen, mit denen es verbunden ist. Die neue Einstellung begrenzt dabei bestimmte Informationen, die f\u00fcr diese Einordnung genutzt werden.<\/p>\n<p>Ein Modem verbindet ein Smartphone mit dem Mobilfunknetz. Es ist unter anderem f\u00fcr 4G, 5G, Empfang, Daten\u00fcbertragung und bestimmte Netzfunktionen zust\u00e4ndig. Beim iPhone setzt Apple bislang je nach Modell auf Qualcomm-Modems oder eigene Chips.<\/p>\n<p>Wichtig ist die Abgrenzung zu Apples Ortungsdiensten f\u00fcr Apps. Die Funktion betrifft laut Apple nur Standortdaten, die Mobilfunknetzen zur Verf\u00fcgung stehen. Die Standortfreigabe f\u00fcr Apps, \u201eWo ist?\u201c oder andere iOS-Funktionen bleibt davon getrennt. Auch die Standort\u00fcbermittlung bei Notrufen soll nicht beeintr\u00e4chtigt werden.<\/p>\n<p>Derzeit nur auf wenigen Apple-Modems verf\u00fcgbar<\/p>\n<p>Aktuell ist die Funktion nur auf ausgew\u00e4hlten Ger\u00e4ten verf\u00fcgbar, die bereits ein von Apple entwickeltes Modem nutzen. Dazu z\u00e4hlen das iPhone Air, das iPhone 16e, das iPhone 17e sowie das iPad Pro mit M5 und Mobilfunk. iPhone-Modelle mit Qualcomm-Modem, darunter die Pro-Modelle der iPhone-17-Reihe, bieten die Einstellung demzufolge nicht.<\/p>\n<p>Sollte Apple beim iPhone 18 Pro, beim erwarteten faltbaren iPhone und weiteren Modellen tats\u00e4chlich auf eigene Modemtechnik setzen, k\u00f6nnte die Datenschutzoption entsprechend auf deutlich mehr Ger\u00e4te kommen. Best\u00e4tigt ist das allerdings nicht. Apple hat die iPhone-18-Reihe bislang nicht vorgestellt.<\/p>\n<p>Netzbetreiber m\u00fcssen mitspielen<\/p>\n<p>Ein weiterer Punkt: Die Funktion h\u00e4ngt nicht nur vom Ger\u00e4t ab, sondern auch vom Mobilfunkanbieter. Apple listet aktuell unter anderem die Telekom in Deutschland, A1 in \u00d6sterreich, YouSee in D\u00e4nemark, Sky in Irland, AIS und True in Thailand, EE, BT und Sky in Gro\u00dfbritannien sowie Boost Mobile in den USA als unterst\u00fctzende Anbieter. In der EU und in Gro\u00dfbritannien soll sich die Option mit einer passenden SIM oder eSIM zudem manuell aktivieren lassen.<\/p>\n<p>F\u00fcr das n\u00e4chste Apple-Modem kursieren au\u00dferdem technische Erwartungen. Das mutma\u00dfliche C2-Modem soll leistungsf\u00e4higer sein als C1 und C1X und erstmals auch mmWave-5G unterst\u00fctzen. Auch diese Angaben stammen jedoch aus der Ger\u00fcchtek\u00fcche und sind entsprechend nicht offiziell best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Jetzt schon aktivieren<\/p>\n<p>Wer eines der genannten Ger\u00e4te hat, kann das Beschr\u00e4nken des genauen Standortes bereits heute einschalten. Daf\u00fcr navigierst du in die \u201eEinstellungen\u201c, zu \u201eMobilfunk\u201c und tippst \u201eDatenoptionen\u201c an. Suche dort ggf. deine Telefonnummer. Jetzt scrollst du nach unten zu \u201eGenauen Standort beschr\u00e4nken\u201c. Nach der \u00c4nderung der Einstellung musst du dein Ger\u00e4t m\u00f6glicherweise neu starten, damit die \u00c4nderungen wirksam werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/image-127005--4619681.jpg\"\/>Stefan Keller Hier k\u00f6nnten wir einen Beweis sehen, dass Apples Datenschutzbestreben mehr sind als reines Marketing. W\u00e4hrend Software-Features vergleichsweise einfach zu implementieren sind, hat das Unternehmen mit dem eigenen C1- und C1X-Modem die Funktion mit der Hardware kombiniert. Das ist bedeutend mehr Aufwand als eine kleine Einschr\u00e4nkung per Software.<\/p>\n<p>Schade ist allerdings, dass die Auswahl der unterst\u00fctzten Ger\u00e4te (momentan) begrenzt ist und dass die meisten Netzbetreiber noch nicht mitspielen. Beides k\u00f6nnte sich in Zukunft aber \u00e4ndern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Apple k\u00f6nnte mit dem iPhone 18 einen weiteren Schritt weg von Qualcomm gehen. 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