{"id":159803,"date":"2026-05-15T11:52:07","date_gmt":"2026-05-15T11:52:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/159803\/"},"modified":"2026-05-15T11:52:07","modified_gmt":"2026-05-15T11:52:07","slug":"apple-untersucht-von-claude-mythos-entdecktes-macos-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/159803\/","title":{"rendered":"Apple untersucht von Claude Mythos entdecktes macOS-Problem"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Security-Firm-Claude-Mythos-Discovers-macOS-Exploit-11295068.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Das mit viel Vorschusslorbeeren und Hype gestartete <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/meinung\/Mythos-Preview-von-Anthropic-PR-Trick-oder-Security-Katastrophe-11254414.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">KI-Modell Claude Mythos<\/a>, das im Rahmen des \u201eProject Glasswing\u201c zum Auffinden von Sicherheitsl\u00fccken genutzt werden soll, hat bei macOS angeschlagen \u2013 allerdings nicht bei Tests durch Apple, sondern bei einer externen Sicherheitsfirma. Dem Unternehmen Calif aus Palo Alto gelang es demnach, von einer fr\u00fchen Mythos-Version vorgeschlagene Techniken zu verwenden, um \u201ezwei Bugs und eine Handvoll Verfahren\u201c zu nutzen, um Speicherfehler zu erreichen. Dar\u00fcber erlangte Calif dann eine Rechteausweitung. Wie weit Angreifer mit dem Exploit gekommen w\u00e4ren, blieb zun\u00e4chst unklar. <\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Besuch in Cupertino<\/p>\n<p>Details wurden bislang nicht ver\u00f6ffentlicht. Calif sieht das Problem jedoch als derart schwerwiegend an, dass Firmenmitarbeiter am vergangenen Dienstag direkt zu Apple gefahren seien, schreibt das Wall Street Journal. Einen <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/tech\/ai\/anthropic-mythos-apple-macos-bug-339da403\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">55 Seiten langen Bericht<\/a> habe das Team an Apple \u00fcbergeben. Allein dieser pers\u00f6nliche Besuch (beziehungsweise Apples Einladung dazu) kann als Besonderheit gelten. Details will die Sicherheitsfirma erst ver\u00f6ffentlichen, sobald Apple intern einen Patch getestet und diesen dann implementiert hat. Dies werde vermutlich ziemlich schnell gehen, so Thai Duong von Calif.<\/p>\n<p>Apple gab gegen\u00fcber dem Wall Street Journal an, der Konzern untersuche die vorgelegten Informationen jetzt. Sicherheit sei Toppriorit\u00e4t und man nehme potenzielle L\u00fccken sehr ernst. Der Ex-Google-Sicherheitsforscher Michal Zalewski, der den Calif-Exploit untersuchen konnte, gab an, die verwendete Technik sei bemerkenswert, da Apple sich so sehr bem\u00fche, macOS zu sch\u00fctzen. Von au\u00dfen l\u00e4sst sich das alles derzeit nur schwer bewerten, weil Calif nicht einmal angegeben hat, in welchem Systembereich die Probleme liegen. Es liegt aber nahe, dass es mit dem neuen Systemschutz Memory Integrity Enforcement (MIE) zu tun hat, der in neueren Apple-Chips einen <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Memory-Integrity-Enforcement-Wie-Apple-kuenftig-seine-Hardware-absichert-11196113.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">deutlich verbesserten Speicherschutz<\/a> erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Apple hat selbst Zugriff auf Mythos<\/p>\n<p>Anthropic hatte bei Bekanntgabe von Mythos behauptet, in kurzer Zeit unter anderem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Dank-KI-Im-April-so-viele-Firefox-Luecken-geschlossen-wie-vorher-in-zwei-Jahren-11287023.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00fcber 100 schwerwiegende Fehler in Firefox<\/a> entdeckt zu haben \u2013 zahlreiche wurden bereits behoben. Im Rahmen von Project Glasswing wurde Sicherheitsforschern, darunter auch Calif, sowie gro\u00dfen IT-Konzernen wie Apple selbst Zugriff auf die \u201eCyber\u201c-F\u00e4higkeiten von Mythos gew\u00e4hrt. Nun ist ein Wettrennen ausgebrochen, wer mit dem KI-Modell die meisten Bugs findet.<\/p>\n<p>Anthropic ist damit aber nicht allein: Auch OpenAI und Google arbeiten an entsprechenden Modellen beziehungsweise bieten diese l\u00e4ngst an. Der Calif-Exploit lie\u00df sich zudem nicht durch Mythos allein umsetzen. Duong, Chef des Unternehmens, teilte mit, die Arbeit sei nur mit einer \u201esehr menschlichen Cybersecurity-Expertise\u201c m\u00f6glich gewesen. Mythos gelinge es derzeit vor allem, bereits dokumentierte Angriffe zu reproduzieren. Der Exploit soll jetzt aber eine Angriffstechnik darstellen, die neu ist. <\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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