{"id":160339,"date":"2026-05-15T17:03:09","date_gmt":"2026-05-15T17:03:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/160339\/"},"modified":"2026-05-15T17:03:09","modified_gmt":"2026-05-15T17:03:09","slug":"marktbericht-dax-faellt-dem-wochenende-entgegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/160339\/","title":{"rendered":"Marktbericht: DAX f\u00e4llt dem Wochenende entgegen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/boerse-482.jpg\" alt=\"B\u00f6rsenh\u00e4ndler an der Frankfurter B\u00f6rse.\" title=\"B\u00f6rsenh\u00e4ndler an der Frankfurter B\u00f6rse. | picture alliance \/ Eibner-Presse\"\/><\/p>\n<p>                    marktbericht<\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 15.05.2026 \u2022 18:17 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Vom Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Trump und Chinas Staatspr\u00e4sident Xi hatten sich Investoren mehr erhofft. Folglich steigen die \u00d6lpreise, sinken viele B\u00f6rsenkurse &#8211; und die Stimmung sinkt gleich mit.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Entt\u00e4uschte Investoren nehmen vor dem Wochenende Gewinne mit. In vielen M\u00e4rkten und Branchen ging es am letzten Handelstag der Woche es abw\u00e4rts. Der DAX verlor bis zum Handelsende 2,1 Prozent auf 23.951 Punkte. Das bedeutet, dass Deutschlands gr\u00f6\u00dfter B\u00f6rsenindex an einem einzigen Tag gut 500 Punkte eingeb\u00fc\u00dft hat.<\/p>\n<p>Der deutsche Aktienmarkt steht damit nicht alleine: Europaweit br\u00f6ckelten die Kurse. \u00dcberall nahmen Investoren sicherheitshalber Gewinne mit, vor allem bei Techwerten und Edelmetallen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Gr\u00fcnde ruhen auch und gerade in der Politik: Der ersehnte Durchbruch bei den Iran-Verhandlungen war zum Wochenschluss ausgeblieben. Auch das Gipfeltreffen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u200bund dem chinesischen Pr\u00e4sidenten Xi Jinping hatte \u200cdiesbez\u00fcglich keine Fortschritte gebracht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Am Markt setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass der Trump-Xi-Gipfel letztlich vor allem symbolischen Charakter hatte und die geopolitischen Risiken lediglich kaschiert, ohne die eigentlichen Unsicherheiten zu beseitigen&#8220;, res\u00fcmierte \u200bTimo Emden von Emden Research. Die Investoren hatten gehofft, dass Trump st\u00e4rker auf China setzen k\u00f6nnte, um in dem seit Ende Februar andauernden Nahost-Krieg zu vermitteln.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zu den gr\u00f6\u00dften \u200cVerlierern z\u00e4hlten am deutschen Aktienmarkt folglich die Chip-Aktien, die in den vergangenen Tagen ordentlich zugelegt hatten. Die Entt\u00e4uschung \u00fcber das maue Ergebnis von Trumps China-Reise machte sich hier besonders breit. K\u00fcnftig soll es zwar Lockerungen im Handel mit KI-Halbleitern geben, doch gehen die der B\u00f6rse nicht weit genug. Die Papiere von Infineon gaben im DAX 4,2 Prozent nach. Allerdings hatten die Titel innerhalb eines Monats auch rund 50 Prozent an Wert gewonnen, seit Jahresbeginn mehr als 70 Prozent. Aixtron im MDAX waren f\u00fcr sechs Prozent weniger zu haben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Schw\u00e4cher noch notierten Heidelberg Materials-Aktien als DAX-Schlusslicht. Kaum hatte sich die Aktie von ihren Verlusten aus dem Februar und M\u00e4rz erholt, gab es hier einen erneuten R\u00fccksetzer.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch die Wall Street folgte dem generellen Abw\u00e4rtstrend. Der Dow Jones verlor zuletzt ein Prozent auf 49.585 Z\u00e4hler. An der Technologieb\u00f6rse NASDAQ ging es um 1,3 Prozent auf 29.206 abw\u00e4rts. Auch hier geraten vor allem Chip- und Technologiewerte in den roten Bereich. Die \u00fcberdurchschnittlichen Gewinne des Vortages wurden damit mehr als aufgezehrt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Skepsis \u200cder Anleger zeigte sich auch am \u00d6lmarkt. Die Nordsee-Roh\u00f6lsorte Brent verlor auf Wochensicht mehr als acht Prozent. &#8222;Die Hoffnung \u200bauf eine baldige \u00d6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus ist verflogen&#8220;, sagt Commerzbank-Expertin Barbara Lambrecht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Sollte der US-Iran-Konflikt in einen lang anhaltenden Zerm\u00fcrbungskrieg \u00fcbergehen, d\u00fcrfte dies die \u00d6lpreise weiter nach oben treiben, schreiben die Analysten der Warburg Bank. Dies w\u00fcrde nicht nur die Inflation anfachen, sondern k\u00f6nnte die US-Notenbank Fed dazu zwingen, den Zinssenkungszyklus abzubrechen oder gar die Zinsen erneut anzuheben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Investoren dies- und jenseits des Atlantiks stellen sich auf Zinserh\u00f6hungen der gro\u00dfen Notenbanken ein. An den Anleihenm\u00e4rkten waren die Zinssorgen bereits \u00fcberdeutlich abzulesen: Die Rendite der zehnj\u00e4hrigen US-Staatsbonds lag mit 4,5640 Prozent auf dem h\u00f6chsten Stand seit rund einem Jahr. Die Rendite der deutschen Pendants stieg um fast sechs Basispunkte auf rund 3,11 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Aus den Zinssorgen konnte das Edelmetall Gold keinen Nutzen ziehen. Im Gegenteil, denn der Anstieg der US-W\u00e4hrung belastet hier denn Handel: Ein starker US-Dollar macht es f\u00fcr Inhaber anderer W\u00e4hrungen teurer, Edelmetalle zu kaufen. Daraus resultieren Kursverluste von 2,5 Prozent bei Gold, 8,7 Prozent bei Silber.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 15.05.2026 \u2022 18:17 Uhr Vom Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Trump und Chinas Staatspr\u00e4sident Xi hatten sich Investoren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":160340,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[8],"tags":[12512,15073,15057,9677,51051,1010,927,40,41,10480,39,38],"class_list":["post-160339","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-boersengang","tag-chips","tag-commerzbank","tag-dax","tag-dow","tag-iran","tag-marktbericht","tag-nachrichten","tag-news","tag-oelpreis","tag-schlagzeilen","tag-top-meldungen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116579677318909283","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/160339","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=160339"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/160339\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/160340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=160339"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=160339"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=160339"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}