{"id":160511,"date":"2026-05-15T18:54:08","date_gmt":"2026-05-15T18:54:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/160511\/"},"modified":"2026-05-15T18:54:08","modified_gmt":"2026-05-15T18:54:08","slug":"roundup-aktien-europa-schluss-inflationssorgen-belasten-den-eurostoxx-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/160511\/","title":{"rendered":"ROUNDUP\/Aktien Europa Schluss: Inflationssorgen belasten den EuroStoxx deutlich"},"content":{"rendered":"<p> PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (dpa-AFX) &#8211; Der erneute \u00d6lpreisanstieg hat am Freitag an vielen B\u00f6rsen Europas Inflationssorgen ausgel\u00f6st. An den Anleihem\u00e4rkten zogen die Renditen entsprechend an, sodass die wichtigsten Aktienindizes deutlich unter Druck gerieten. Anleger nahmen die Ergebnisse des Gipfeltreffens zwischen den USA und China mit Blick auf den Iran-Krieg mit Entt\u00e4uschung auf. Es bleibt nun dabei, dass die f\u00fcr den Welthandel wichtige Stra\u00dfe von Hormus weiter faktisch geschlossen ist. <\/p>\n<p> Der EuroStoxx 50 sank um 1,81 Prozent auf 5.827,76 Punkte. Auf Wochensicht ergibt sich ein Minus von 1,42 Prozent. <\/p>\n<p> Au\u00dferhalb der Eurozone fiel der britische FTSE 100 am Freitag um 1,71 Prozent auf 10.195,37 Z\u00e4hler. Der SMI legte geringf\u00fcgig auf 13.220,17 Punkte zu. Allerdings war die B\u00f6rse in Z\u00fcrich am Donnerstag wegen eines Feiertages geschlossen geblieben und konnte damit nicht wie andere ge\u00f6ffnete B\u00f6rsen deutlich zulegen. <\/p>\n<p> Kommende Woche stehen eine Reihe wichtiger konjunktureller Fr\u00fchindikatoren an. &#8222;Solange die Stra\u00dfe von Hormus nicht wirklich nachhaltig ge\u00f6ffnet wird, d\u00fcrften die Fr\u00fchindikatoren weiter s\u00fcdw\u00e4rts tendieren&#8220;, warnte Chefstratege Robert Greil von der Privatbank Merck Finck. <\/p>\n<p> Unter Druck standen insbesondere die von der Konjunktur und der Zinsentwicklung abh\u00e4ngigen Sektoren. Die energieintensiven Stahlwerte schw\u00e4chelten dabei auffallend stark. So verloren ArcelorMittal f\u00fcnf Prozent. <\/p>\n<p> Die stark von den Energiepreisen bestimmten Baustoffwerte gaben ebenfalls deutlich nach. Holcim etwa sackten um 5,1 Prozent ab. <\/p>\n<p> Auch Technologiewerte wurde gemieden. Sie folgten damit Verk\u00e4ufen in Fernost und in New York, wo die Nachhaltigkeit des Booms im Bereich der K\u00fcnstlichen Intelligenz hinterfragt worden war. Auch die soliden Zahlen des Halbleiterausr\u00fcsters Applied Materials boten dem Sektor keine Unterst\u00fctzung. ASML sanken um 4,4 Prozent. Allerdings befinden sich die Aktien nach Rekorden im laufenden Monat noch immer auf hohem Niveau. <\/p>\n<p> Gegen den Trend zogen in Amsterdam die Papiere von Magnum Ice Cream um 8,7 Prozent an. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte berichtet, dass Private-Equity-Firmen wie Blackstone und Clayton Dubilier &amp; Rice m\u00f6gliche \u00dcbernahmeangebote f\u00fcr den von Unilever abgespaltene Speiseeis-Hersteller pr\u00fcfen.\/la\/nas <\/p>\n<p>US0382221051, CH0012214059, EU0009658145, EU0009658921, NL0010273215, FR0003500008, CH0009980894, GB0001383545, LU1598757687, IT0003465736, GB00BVZK7T90, NL0015002MS2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (dpa-AFX) &#8211; Der erneute \u00d6lpreisanstieg hat am Freitag an vielen B\u00f6rsen Europas Inflationssorgen ausgel\u00f6st. 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