{"id":161036,"date":"2026-05-16T03:05:11","date_gmt":"2026-05-16T03:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/161036\/"},"modified":"2026-05-16T03:05:11","modified_gmt":"2026-05-16T03:05:11","slug":"krieg-gegen-die-ukraine-russland-erzielt-gerichtssieg-ueber-eingefrorenes-vermoegen-in-der-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/161036\/","title":{"rendered":"Krieg gegen die Ukraine: Russland erzielt Gerichtssieg \u00fcber eingefrorenes Verm\u00f6gen in der EU"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\"><a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> hat im<br \/>\nStreit mit der Europ\u00e4ischen Union um eingefrorenes Staatsverm\u00f6gen infolge des<br \/>\nUkrainekriegs einen ersten Erfolg erzielt. Ein Gericht in Moskau verurteilte<br \/>\nden belgischen Finanzdienstleister Euroclear am Freitag zu einer<br \/>\nSchadenersatzzahlung von rund 18,2 Billionen Rubel (rund 215 Milliarden Euro). Das<br \/>\nGericht gab damit einer Klage der russischen Zentralbank statt. Das Urteil ist<br \/>\nnoch nicht rechtskr\u00e4ftig.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Anw\u00e4lte von<br \/>\nEuroclear k\u00fcndigten an, in Berufung zu gehen. Sie sagten, das Verfahren, das<br \/>\nhinter verschlossenen T\u00fcren stattfand, sei kein fairer Prozess gewesen. Das in<br \/>\nBr\u00fcssel ans\u00e4ssige Unternehmen verwaltet den Gro\u00dfteil des russischen Verm\u00f6gens,<br \/>\ndas die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/europaeische-union\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a> als Sanktion wegen Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine auf<br \/>\nunbestimmte Zeit festgesetzt hat.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Urteil war<br \/>\nallgemein erwartet worden. Experten gehen davon aus, dass Russland als Reaktion auf die Sanktion Gegenma\u00dfnahmen<br \/>\ngegen vorhandenes europ\u00e4isches Kapital in Russland plant. Das Gerichtsurteil k\u00f6nnte<br \/>\ndaf\u00fcr nun den Weg ebnen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die russische<br \/>\nZentralbank begr\u00fc\u00dfte das Urteil. Sie hatte die Klage bei dem Moskauer Gericht im<br \/>\nDezember eingereicht und auf R\u00fcckzahlung der mehr als 180 Milliarden Euro<br \/>\nStaatsgeld gepocht, die auf blockierten Euroclear-Konten liegen. Au\u00dferdem<br \/>\nforderte sie f\u00fcr entgangenen Gewinn weitere knapp 20 Milliarden Euro.\n<\/p>\n<p>        Zweite Klage gegen EU l\u00e4uft noch        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Eine <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2026-03\/krieg-gegen-die-ukraine-russische-zentralbank-klage-eu\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">weitere<br \/>\nKlage der russischen Zentralbank gegen den Rat der EU<\/a> ist noch vor dem<br \/>\nEurop\u00e4ischen Gerichtshof in Luxemburg anh\u00e4ngig. Russland hatte diese zweite Klage<br \/>\nEnde Februar eingereicht. Ein Urteil wird laut der russischen<br \/>\nNachrichtenagentur Interfax Ende Mai erwartet. Es k\u00f6nnte weltweit Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr<br \/>\nden Umgang mit eingefrorenem Staatsverm\u00f6gen setzen.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ausl\u00f6ser des<br \/>\nRechtsstreits ist ein Beschluss von 25 der 27 EU-Staaten vom Dezember. Sie<br \/>\nhatten <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2025-12\/ukraine-krieg-russland-vermoegen-eu\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">gegen den Willen von Ungarn und der Slowakei entschieden<\/a>, die<br \/>\nR\u00fcck\u00fcbertragung von in der EU festgesetztem Verm\u00f6gen nach Russland unbefristet<br \/>\nzu verbieten. Durch den Mehrheitsbeschluss k\u00f6nnen einzelne L\u00e4nder mit einem<br \/>\nVeto gegen EU-Sanktionsbeschl\u00fcsse nicht mehr die Freigabe der eingefrorenen<br \/>\nMittel veranlassen. Bislang musste das Einfrieren alle sechs Monate einstimmig<br \/>\nverl\u00e4ngert werden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die EU bewegt<br \/>\nsich in einer rechtlich schwierigen Zone, weil das dauerhafte Sperren von<br \/>\nStaatsgeldern v\u00f6lkerrechtlich umstritten ist. Russlands Zentralbank bezeichnete<br \/>\nden Schritt als illegal.\n<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>            EU und Russland        <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-05\/russland-nato-europa-ukraine-angriff\" data-ct-label=\"Russland und die Nato: Wenn Putin nur noch die Eskalation bleibt\" data-uuid=\"c6e17165-6da8-4ffa-9351-2a9a792e7a86\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Russland und die Nato:<br \/>\n                        Wenn Putin nur noch die Eskalation bleibt<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-12\/russisches-vermoegen-ukraine-belgien-eingefroren-eu\" data-ct-label=\"Russisches Verm\u00f6gen: Wie russische Oligarchen europ\u00e4ische Staatshaushalte attackieren\" data-uuid=\"c42f74be-426e-4a8e-a690-0804ba537d65\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Russisches Verm\u00f6gen:<br \/>\n                        Wie russische Oligarchen europ\u00e4ische Staatshaushalte attackieren<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-12\/russisches-vermoegen-eingefroren-ukraine-krieg-belgien\" data-ct-label=\"Russisches Verm\u00f6gen: Friedrich Merz hat etwas Entscheidendes \u00fcbersehen\" data-uuid=\"bfb93338-e43c-4421-9836-c526d6542f62\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Russisches Verm\u00f6gen:<br \/>\n                        Friedrich Merz hat etwas Entscheidendes \u00fcbersehen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland hat im Streit mit der Europ\u00e4ischen Union um eingefrorenes Staatsverm\u00f6gen infolge des Ukrainekriegs einen ersten Erfolg erzielt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":161037,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[6800,76,2386,51189,27586,2741,40,41,269,1963,12027,39,51191,38,2746,51190],"class_list":{"0":"post-161036","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-bruessel","9":"tag-eu","10":"tag-europaeische-union","11":"tag-gerichtssieg","12":"tag-krieg-gegen-die-ukraine","13":"tag-moskau","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-russland","18":"tag-schadenersatz","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-staatsvermoegen","21":"tag-top-meldungen","22":"tag-ukrainekrieg","23":"tag-zentralbankgeld"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116582044286936702","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/161036","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=161036"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/161036\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/161037"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=161036"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=161036"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=161036"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}