{"id":161119,"date":"2026-05-16T04:36:09","date_gmt":"2026-05-16T04:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/161119\/"},"modified":"2026-05-16T04:36:09","modified_gmt":"2026-05-16T04:36:09","slug":"fazits-zu-wienerberger-facc-semperit-agrana-verbund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/161119\/","title":{"rendered":"Fazits zu wienerberger, FACC, Semperit, Agrana, Verbund &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation &#8222;Equity Weekly&#8220; die Unternehmens-News von heimischen B\u00f6rsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports ver\u00f6ffentlicht. Hier einige Fazits:<\/p>\n<p>wienerberger: &#8222;Wienerberber vero\u0308ffentlichte am Mittwoch ihre Q1-Zahlen, die auf operativer und Nettoebene unter unseren und den Markterwartungen lagen. Der Vorstand besta\u0308tigt seinen Finanzausblick 2026 mit einem operativen EBITDA von EUR 810 Mio. inklusive der Italcer-Akquisition, die Ende April abgeschlossen wurde. Trotz des schwachen Starts in das GJ 2026 ist das Management zuversicht- lich, dass ab dem 2. Quartal eine sequenzielle Erholung einsetzt. Im Ma\u0308rz wurde bereits ein deutlicher Volumenanstieg verzeichnet. Zudem werden die Ergebnisse heuer durch die U\u0308bernahme von Italcer gestu\u0308tzt, die einen EBITDA- Beitrag von rund 50 Mio. EUR leisten du\u0308rfte. Insgesamt war das Quartal zwar operativ schwach, aber der unvera\u0308nderte Ausblick und der Ergebnisbeitrag der U\u0308bernahmen unterstu\u0308tzen eine Ergebniserholung in den Folgequartalen. Wir stufen die Wienerberger-Aktie mit einer Kaufen-Empfehlung ein.&#8220;<\/p>\n<p>FACC: &#8222;Nach den starken Q1-Zahlen haben wir unsere Gewinnscha\u0308tzungen fu\u0308r die FACC angehoben und erho\u0308hen unser Kursziel auf EUR 18,70\/Aktie (zuvor: EUR 15,0). Die FACC profitiert weiterhin von steigenden Produktionsraten bei den OEMs, von Skaleneffekten und den Effizienzma\u00dfnahmen unter dem unternehmensinternen &#8222;CORE&#8220;-Programm. Trotz einiger Herausforderungen infolge von Lieferkettenproblemen (welche derzeit die Auslieferungen von Airbus einschra\u0308nken) und geopolitischen Spannungen, die zu steigenden Energiekosten fu\u0308hren, bleibt der Gesamtausblick fu\u0308r die Luftfahrtindustrie unvera\u0308ndert mit einem massiven Mangel an Flugzeugen.&#8220;<\/p>\n<p>Verbund: &#8222;Mit dem Q1-Ergebnis lag der Verbund leicht u\u0308ber den Konsensus-Erwartungen. Der Vorstand hob das untere Ende der fu\u0308r heuer erwarteten Ergebnisspanne um EUR 100 Mio. an und erwartet nun fu\u0308r 2026 ein EBITDA von EUR 2,1-2,5 Mrd. und ein Konzernergebnis von rund EUR 1,0-1,2 Mrd. Die Ausschu\u0308ttungsquote soll zwischen 45 und 55% des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses von rund EUR 1,0-1,2 Mrd. liegen. Die Q1-Ergebnisse lagen wie erwartet deutlich unter dem Vorjahr. Das Unter- nehmen hat jedoch seine Prognose fu\u0308r 2026 angehoben, wahrscheinlich aufgrund ho\u0308herer Marktpreise aufgrund des Iran-Krieges und einer niedrigeren Gewinnabscho\u0308pfung als urspru\u0308nglich angenommen.&#8220;<\/p>\n<p>Agrana: &#8222;Agrana hatte bereits Mitte April vorla\u0308ufige Zahlen zum GJ 2025\/26, den Ausblick 2026\/27 sowie den 2025\/26 Dividendenvorschlag von EUR 0,35\/Aktie vero\u0308ffentlicht, sodass der finale 2025\/26 Gescha\u0308ftsbericht diese Woche keine wesentlichen Neuigkeiten mehr brachte. Fu\u0308r das GJ 2026\/27 erwartet der Vorstand ein leichtes Umsatzplus (+1% bis +5%) sowie ein EBIT in einer Bandbreite von EUR 70-90 Mio. Die Prognose basiert auf der Erwartung eines zeitlich und regional begrenzten Nahostkriegs ohne gravierende Marktsto\u0308rungen sowie der Annahme, dass Agrana steigende Rohstoff- und Energiepreise in neuen Kundenvertra\u0308gen weiter- geben kann. Fu\u0308r das 1. Quartal 2026\/27 erwartet der Vorstand ein zum Vorjahresquartal ein sehr deutlich ho\u0308heres Betriebsergebnis (im Q1 25\/26, belastet von negativen Einmaleffekten, lag EBIT bei nur EUR 5,7 Mio.). Die Management Guidance fu\u0308r das GJ 2026\/27 bleibt relativ optimistisch. Jedoch ist die Visibilita\u0308t des angestrebten Turnarounds immer noch gering, da der Nahostkonflikt die Unsicherheiten und Kosten auf den wichtigen Energie- und Agrarrohstoffma\u0308rkten erho\u0308ht. Wir stufen die Aktie weiterhin mit Halten ein.&#8220;<\/p>\n<p>Semperit: &#8222;Semperit vero\u0308ffentlichte am Mittwoch ihre Ergebnisse des 1. Quartals 2026, die von EBIT bis Nettogewinn leicht u\u0308ber unseren Erwartungen lagen. Der Vorstand besta\u0308tigte seinen Finanzausblick 2026 mit einem operativen EBITDA von rund EUR 95 Mio. (vor Aufwendungen von rund EUR 5 Mio. fu\u0308r das konzernweite Digitalisierungsprojekt oneERP). Angesichts der aktuellen politischen Lage in Nahost sieht das Management jedoch erho\u0308hte Unsicherheiten betreffend die Preisentwicklung und Verfu\u0308gbarkeit von Rohstoffen sowie die allgemeine Nachfrage. Semperit diversifiziert seinen Rohstoffeinkauf sowohl auf regionaler als auch Mehrquellenebene. Bei einer weiteren Eskalation der Lage im Nahen Osten ko\u0308nnen Engpa\u0308sse im weiteren Jahresverlauf allerdings nicht vollsta\u0308ndig ausgeschlossen werden. Semperit startete mit einem sehr soliden Q1-Ergebnis ins GJ 2026. Gleichzeitig wies die Unternehmensleitung jedoch auf ein zunehmend schwierigeres Marktumfeld in naher Zukunft hin, wobei die Sorgen um die Konsequenzen des Nah- ostkonflikts im Mittelpunkt standen. Wir erwarten keinen signifikanten Einfluss der Ergebnisvorlage auf den Aktienkurs, da das U\u0308bernahmeangebot des Semperit-Mehrheitsaktiona\u0308rs B&amp;C Holding zu EUR 15,0\/Aktie noch bis 12. Juni 2026 la\u0308uft. Wir stufen die Semperit-Aktie weiter mit Halten ein.&#8220;<\/p>\n<p>Ausblick: Kommende Woche berichten SBO, CA Immo und Flughafen Wien u\u0308ber ihre Q1-Ergebnisse. Die AT&amp;S pra\u0308sentiert ihr vorla\u0308ufiges Jahresergebnis 2025\/26. Die Strabag vero\u0308ffentlicht ihr Trading Statement zum 1. Quartal. Die VIG ha\u0308lt ihre Hauptversammlung ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation &#8222;Equity Weekly&#8220; die Unternehmens-News von heimischen B\u00f6rsenotierten kommentiert bzw.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":140434,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[3891,51200,3888,46,42,3894,95,90,89,3887,3889,3897,1286,3896,91,94,4356,51201,44,31925,3895,93,92,3893,3892,3890],"class_list":{"0":"post-161119","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-equity","9":"tag-wienerberber","10":"tag-analysten","11":"tag-at","12":"tag-austria","13":"tag-boumlrsenotierten","14":"tag-business","15":"tag-companies","16":"tag-companies-markets","17":"tag-die","18":"tag-erste","19":"tag-fazits","20":"tag-group","21":"tag-hier","22":"tag-markets","23":"tag-maerkte","24":"tag-mittwoch","25":"tag-nettoebene","26":"tag-oesterreich","27":"tag-q1-zahlen","28":"tag-research-reports","29":"tag-unternehmen","30":"tag-unternehmen-maerkte","31":"tag-unternehmens-news","32":"tag-weekly","33":"tag-wochenpublikation"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116582402387850234","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/161119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=161119"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/161119\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/140434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=161119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=161119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=161119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}