{"id":162619,"date":"2026-05-17T00:33:15","date_gmt":"2026-05-17T00:33:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/162619\/"},"modified":"2026-05-17T00:33:15","modified_gmt":"2026-05-17T00:33:15","slug":"bulgarien-gewinnt-ueberraschend-den-esc-in-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/162619\/","title":{"rendered":"Bulgarien gewinnt \u00fcberraschend den ESC in Wien"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das war kein Sieg mit Ansage, sondern ein Durchstart aus dem Windschatten, den Bulgariens ESC-Vertreterin Dara Samstagnacht in Wien beim 70. Eurovision Song Contest hinlegte. Lange Zeit war die 27-j\u00e4hrige S\u00e4ngerin mit ihrem Partystampfer &#8222;Bangaranga&#8220; unter ferner liefen beim gr\u00f6\u00dften Musikbewerb der Welt gereiht worden &#8211; bis zum Juryfinale am Freitag. Ab diesem Zeitpunkt setzte die K\u00fcnstlerin auch bei den Wettb\u00fcros an, das Feld von hinten aufzurollen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Diese Meisterleistung gelang der 27-J\u00e4hrigen daf\u00fcr souver\u00e4n. So konnte die S\u00e4ngerin sowohl das Publikumsvoting mit 312 Punkten als auch die Jurywertung f\u00fcr sich entscheiden, in der sie 204 Punkte erhielt. Damit gelang Bulgarien ein bravour\u00f6ses Comeback beim Song Contest, bei dem man zuletzt 2022 vertreten war.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Auf Platz 2 kam Israels Vertreter Noam Bettan mit seinem rauchig gesungenen &#8222;Michelle&#8220; zum Liegen, der ebenfalls lange zwar unter den Top Ten, aber keinesfalls auf dem 2. Platz gesehen worden war. Das Stockerl komplettierte Rum\u00e4niens harte Rockr\u00f6hre Alexandra C\u0103pit\u0103nescu mit ihrem &#8222;Choke Me&#8220; &#8211; ebenfalls letztlich eine \u00dcberraschung, die s\u00e4mtliche Prognosen der Buchmacher L\u00fcgen strafte.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die lange Zeit als absolute Topfavoriten gesehenen Finnen Linda Lampenius &amp; Pete Parkkonen erreichten am Ende &#8222;nur&#8220; Platz 6, ihre vermeintlich sch\u00e4rfste Gegnerin Delta Goodrem aus Australien kam auf den 4. Platz und der griechische Publikumsliebling Akylas schaffte gar nur Platz 10.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Und \u00d6sterreichs Kandidat Cosm\u00f3 kam als Vertreter des Gastgebers mit einem blauen Auge davon, hatte er doch lange als Kandidat f\u00fcr den letzten Platz gegolten, den nun die alte Popnation Gro\u00dfbritannien f\u00fcr sich reklamieren musste. Der 19-J\u00e4hrige kam hingegen mit 6 Punkten am Ende immerhin auf den vorletzten Platz &#8211; und damit auf denselben, den beim letzten Heim-ESC 2015 die Makemakes erreicht hatten.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Der ESC-Tross zieht somit 2027 nach Bulgarien weiter, womit zugleich eine bunte ESC-Woche in Wien endete. Auch wenn das oftmals k\u00fchle und regnerische Wetter manch Feierstimmung auf die Probe stellte, lie\u00dfen sich Tausende ESC-Fans seit der gro\u00dfen Er\u00f6ffnung des Events am Wiener Rathausplatz am vergangenen Sonntag nicht abhalten, die zahlreichen Public-Viewing-Areale in der ganzen Stadt und am Finalabend auch in ganz \u00d6sterreich zu besuchen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die indes f\u00fcr den Vortag des Finales und den Finaltag selbst angesetzten Gegendemonstrationen von pro-pal\u00e4stinensischen Aktivisten wegen der Teilnahme Israels am ESC fielen mit einigen Hundert Teilnehmern weit kleiner aus als zwischenzeitlich erwartet. Auch die aus den vorangegangenen ESC bekannten lautstarken Proteste gegen den israelischen Act vielen in der Wiener Stadthalle sehr moderat aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das war kein Sieg mit Ansage, sondern ein Durchstart aus dem Windschatten, den Bulgariens ESC-Vertreterin Dara Samstagnacht in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":162620,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[46,42,75,1141,2178,1517,1572,1434,44,3099,181,182],"class_list":{"0":"post-162619","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wien","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-europa","11":"tag-fernsehen","12":"tag-leute","13":"tag-massenmedien","14":"tag-medien","15":"tag-newsticker","16":"tag-oesterreich","17":"tag-radio","18":"tag-vienna","19":"tag-wien"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116587109083205682","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/162619","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=162619"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/162619\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/162620"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=162619"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=162619"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=162619"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}