{"id":163198,"date":"2026-05-17T10:16:07","date_gmt":"2026-05-17T10:16:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/163198\/"},"modified":"2026-05-17T10:16:07","modified_gmt":"2026-05-17T10:16:07","slug":"esc-2026-wien-begeisterte-als-host-city-globale-reichweite-und-ein-festival-fuer-die-ganze-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/163198\/","title":{"rendered":"ESC 2026: Wien begeisterte als Host City \u2013 globale Reichweite und ein Festival f\u00fcr die ganze Stadt"},"content":{"rendered":"<p>Wien hat mit dem 70. Eurovision Song Contest eindrucksvoll gezeigt, wie eine moderne, sichere und offene Host City ein globales Megaevent nicht nur organisiert, sondern in ein umfassendes st\u00e4dtisches Erlebnis transformiert. \u00dcber die gesamte ESC-Woche hinweg entwickelte sich die Stadt zu einer internationalen B\u00fchne f\u00fcr Musik, Begegnung und kulturellen Austausch \u2013 und bot damit das weltweit gr\u00f6\u00dfte gemeinsame ESC-Erlebnis abseits der gro\u00dfen B\u00fchne.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Michael Ludwig<\/p>\n<p>\u201eMit dem Eurovision Song Contest 2026 hat Wien ein klares Zeichen in die Welt hinaus gesendet: F\u00fcr Miteinander, Zusammenhalt und Frieden. Wir haben einen Song Contest veranstaltet, der das historisch gr\u00f6\u00dfte Programm an Side-Events hatte. Mit zahlreichen kostenlosen Veranstaltungen in allen Bereichen der Stadt haben wir den ESC zu einem Spektakel f\u00fcr alle Wienerinnen und Wiener gemacht, unabh\u00e4ngig ihrer finanziellen M\u00f6glichkeiten. Ich gratuliere Bulgarien zum gestrigen Sieg und bin schon gespannt, wie sie ihren Song Contest n\u00e4chstes Jahr gestalten werden. Europa ist durch den ESC wieder ein St\u00fcck weiter zusammenger\u00fcckt.\u201c<\/p>\n<p>Barbara Novak, Vizeb\u00fcrgermeisterin und Stadtr\u00e4tin f\u00fcr Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales<\/p>\n<p>\u201eDer 70. Eurovision Song Contest hat eindrucksvoll gezeigt, dass Wien eine weltoffene internationale Event- und Kulturmetropole ist, die Vielfalt aktiv gestaltet und Menschen auf der ganzen Welt verbindet. Neun Shows mit insgesamt 95.000 verkauften Tickets in 75 L\u00e4nder machen deutlich, welche internationale Strahlkraft Wien entfaltet. Die Stadt Wien hat bewiesen, dass sie Gro\u00dfevents nicht nur austr\u00e4gt, sondern nachhaltig pr\u00e4gt \u2013 als sichere, moderne und solidarische Gastgeberin. Besonders freut mich, dass der ESC in Wien der inklusivste aller Zeiten war. Genau dieser Anspruch macht Wien heute und auch in Zukunft zu einem First Mover. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiter:innen und Mitwirkenden der Wiener Stadtverwaltung, von WienTourismus, der Wiener Stadthalle, allen Partner:innen, Einsatzorganisationen und vielen weiteren Beteiligten \u2013 vom kulturellen Rahmenprogramm bis hin zur internationalen Kommunikation \u2013 f\u00fcr ihre wertvolle Arbeit. Gemeinsam haben wir einmal mehr gezeigt, wof\u00fcr Wien steht: f\u00fcr respektvolles Miteinander und gelebten Zusammenhalt.\u201c<\/p>\n<p>Norbert Kettner, ESC-Koordinator der Stadt Wien &amp; Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des WienTourismus<\/p>\n<p>\u201eGemeinsam mit der Stadt Wien, dem ORF, den Sicherheitsbeh\u00f6rden und Wiens Visitor Economy ist es uns gelungen, Wien weit \u00fcber die Shows hinaus als vielf\u00e4ltige und gastfreundliche Destination erlebbar und sichtbar zu machen. Der Jubil\u00e4ums-ESC hat Wiens Image als Welthauptstadt der Musik um eine zeitgen\u00f6ssische Facette erweitert und der Stadt eine globale Positionierungschance geboten. Mit ,Vienna OffStage\u2018 entstand das bislang umfangreichste Rahmenprogramm der ESC-Geschichte, die \u201aVienna Experience Bags\u2018 setzten einen neuen Ma\u00dfstab in der Fanaktivierung. Die hervorragende Zusammenarbeit aller Partner hat den 70. ESC zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht \u2013 und daf\u00fcr danke ich allen Beteiligten herzlichst.\u201c<\/p>\n<p>Internationaler Hotspot: Fans aus aller Welt feierten ESC in Wien<\/p>\n<p>An den neun ESC-Shows in der Wiener Stadthalle nahmen Fans aus 75 L\u00e4ndern teil \u2013 42 Prozent der insgesamt 95.000 Tickets gingen an internationale G\u00e4ste. Pro Veranstaltung fasste die Halle rund 11.000 Besucher:innen. Das Finale war bereits nach 14 Minuten ausverkauft, eine zus\u00e4tzliche Ticketwelle im Fr\u00fchjahr unterstrich die anhaltend hohe Nachfrage. Neben \u00d6sterreich z\u00e4hlten Deutschland, Gro\u00dfbritannien, die Schweiz, die USA, Frankreich, Australien, Tschechien, Slowenien und die Niederlande zu den Top-10 der Ticket-Inhaber:innen.<\/p>\n<p>\u201eVienna OffStage\u201c: Ein Rahmenprogramm der Superlative<\/p>\n<p>Mit \u201eVienna OffStage\u201c realisierte Wien das umfangreichste Rahmen- und Kulturprogramm in der Geschichte des Eurovision Song Contest f\u00fcr rund 2.600 Delegierte und akkreditierte Medienvertreter:innen aus aller Welt. Sie konnten sich von 78 kuratierten Erlebnissen und dem freien Eintritt in 33 Einrichtungen inspirieren lassen. Gemeinsam mit 84 Kooperationspartnern aus Wiens Visitor Economy entstand damit zugleich die gr\u00f6\u00dfte Stakeholder-Aktivierung, die es bei einem ESC je gab. \u201eBereits 2015 hat Wien eindrucksvoll gezeigt, wozu die Stadt als Gastgeberin f\u00e4hig ist. 2026 haben wir daran nahtlos angekn\u00fcpft und mit ,Vienna OffStage\u2018 neue Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt: Ein ESC-Rahmenprogramm mit \u00fcber 100 Angeboten gab es noch nie\u201c, betont Kettner.<\/p>\n<p>Public Screenings &amp; Erlebniswelt: Ganz Wien war ESC-Fan-Zone<\/p>\n<p>Auch abseits der Shows bot die Stadt an 39 Standorten in 15 Bezirken offizielle Public Screenings zum gemeinsamen Mitfiebern an. Das Eurovision Village am Rathausplatz begr\u00fc\u00dfte in der gesamten ESC-Woche rund 150.000 Besucher:innen und bot bei freiem Eintritt t\u00e4glich Konzerte, Public Screenings und interaktive Formate f\u00fcr bis zu 15.000 G\u00e4ste gleichzeitig, bei Live-\u00dcbertragungen sogar bis zu 30.000. Der Euro-Club im Praterdome zog rund 14.000 G\u00e4ste an und wurde zum zentralen Nightlife-Hub f\u00fcr Fans, K\u00fcnstler:innen und Delegationen. Als weiterer internationaler Treffpunkt etablierte sich das Eurofan House im Wien Museum mit Talks, Presseformaten und B\u00fchnenprogramm bei freiem Eintritt. \u00dcber die offiziellen Side-Events hinaus erlebte ganz Wien den ESC als stadtweites Festival: Kostenlose Angebote wie das Eurofan Caf\u00e9, Sing-Alongs mit dem Volksoper-Chor oder die als ESC-Bim gestaltete Stra\u00dfenbahn 49 brachten Musik und Interaktion in den \u00f6ffentlichen Raum. Erg\u00e4nzt wurde das vielf\u00e4ltige Programm durch Eurofan Cruises auf der Donau, Clubbing-Events sowie ein breites Kulturangebot mit Ausstellungen und Performances. Auch der \u201eEurovision Markt Contest\u201c am Naschmarkt entwickelte sich zu einem gro\u00dfartigen Erfolg und zog rund 31.500 Besucher:innen aus Wien sowie internationale G\u00e4ste an. Unter dem Motto \u201eKulinarik verbindet Europa\u201c pr\u00e4sentierten Marktst\u00e4nde und Gastronomiebetriebe Speisen und lokale Spezialit\u00e4ten aus allen 35 teilnehmenden ESC-L\u00e4ndern. \u201eWien pr\u00e4sentierte sich mit Public Viewings, dem Eurovision Village, Fan-Zonen sowie Begegnungen im \u00f6ffentlichen Raum weltweit als offene B\u00fchne f\u00fcr Begegnung, Kultur und Vielfalt\u201c, so Kettner.<\/p>\n<p>ESC 2026: \u201eDer inklusivste der Geschichte\u201c<\/p>\n<p>Wien setzte mit einem barrierefreien Eurovision Song Contest ein starkes Zeichen und \u00fcbernahm damit eine europ\u00e4ische Vorreiterrolle. S\u00e4mtliche Veranstaltungsorte verf\u00fcgten \u00fcber barrierefreie Infrastruktur, erg\u00e4nzt durch Rollstuhlplattformen sowohl in der Wiener Stadthalle als auch am Rathausplatz sowie zus\u00e4tzliche Sitzpl\u00e4tze f\u00fcr unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse. Assistenzhunde waren ausdr\u00fccklich willkommen. Um allen Besucher:innen ein m\u00f6glichst angenehmes Erlebnis zu erm\u00f6glichen, wurden zudem kostenlos Geh\u00f6rschutz, Lichtschutz sowie Fidget-Tools f\u00fcr neurodivergente Personen bereitgestellt, um Reiz\u00fcberflutung zu vermeiden.<\/p>\n<p>Seit fast einem Jahrzehnt wieder: ESC in Wien live in den USA<\/p>\n<p>Erfahrungswerte zeigen, dass der Eurovision Song Contest eine enorme globale Reichweite entfaltet: Im Vorjahr verfolgten rund 170 Millionen Menschen weltweit den ESC in Basel, erg\u00e4nzt um eine Social-Media-Reichweite von rund zwei Milliarden Aufrufen. Der ESC 2026 wurde seit fast einem Jahrzehnt (zuletzt 2017 in Kiew) wieder auf YouTube in den USA ausgestrahlt. \u201eWien wurde \u00fcber Tage hinweg als moderne, sichere, offene und kulturell attraktive Metropole sichtbar. Dieser Imageeffekt geht weit \u00fcber klassische Tourismusma\u00dfnahmen hinaus und st\u00e4rkt die internationale Positionierung Wiens\u201c, so Kettner.<\/p>\n<p>Wirtschaftliche Effekte des ESC: Starke ex-ante-Prognose, ex-post-Studie folgt<\/p>\n<p>Erste Einsch\u00e4tzungen zu den wirtschaftlichen Effekten des ESC lieferte eine Prognose von EcoAustria: Ex ante wurden rund 88.000 zus\u00e4tzliche Besucher:innen in \u00d6sterreich erwartet, verbunden mit einem Nachfrageimpuls von rund 57 Millionen Euro. Der Wertsch\u00f6pfungseffekt wurde mit etwa 52 Millionen Euro beziffert. Insgesamt ging die Analyse von einem Multiplikator von 1,7 aus \u2013 jeder \u00f6ffentlich investierte Euro sollte demnach eine Wirtschaftsleistung von 1,70 Euro generieren. Eine umfassende Studie ex post wird derzeit vom WIFO im Auftrag des WienTourismus vorbereitet und soll die tats\u00e4chlichen Auswirkungen auf Tourismus und Wertsch\u00f6pfung im Detail analysieren. Die ersten Ergebnisse aus der WIFO-Studie sollen im Juni vorliegen.<\/p>\n<p>Bew\u00e4hrte Partnerschaft sorgte f\u00fcr Sicherheit \u201eauf Flughafen-Niveau\u201c<\/p>\n<p>Wien setzte dar\u00fcber hinaus neue Ma\u00dfst\u00e4be im Bereich Sicherheit. Das Sicherheitskonzept orientierte sich an internationalen Gro\u00dfveranstaltungen mit einem Sicherheitsniveau \u201eauf Flughafen-Niveau\u201c und umfasste weitreichende Ma\u00dfnahmen im physischen wie digitalen Raum. Cybersecurity war dabei zentraler Bestandteil des Sicherheitskonzepts. Bereits im Vorfeld des ESC intensivierte der WienTourismus zudem seine bestehende Zusammenarbeit mit der Wiener Polizei, um f\u00fcr die ESC-Fans ein sicheres und angenehmes Erlebnis zu gew\u00e4hrleisten. Neben einem Vernetzungstreffen der Exekutive mit Vertreter:innen der Luxushotellerie des 1. Bezirks standen in der ESC-Woche Gr\u00e4tzelpolizist:innen der Innenstadt t\u00e4glich in der Tourist-Info am Albertinaplatz f\u00fcr sicherheitsrelevante Fragen zur Verf\u00fcgung. \u201eGerade bei einer internationalen Gro\u00dfveranstaltung wie dem Eurovision Song Contest sind pers\u00f6nliche Ansprechpartner:innen vor Ort wichtig \u2013 f\u00fcr Wiener:innen ebenso wie f\u00fcr alle angereisten Eurovision-Fans\u201c, so Kettner. <\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfte Fanaktivierung der ESC-Geschichte: \u201eVienna Experience Bags\u201c<\/p>\n<p>Der WienTourismus verloste weltweit 10.000 \u201eVienna Experience Bags\u201c im ESC-Design an Ticket-Inhaber:innen und \u00fcbergab weitere 600 als Zeichen der Wertsch\u00e4tzung an die Volunteers. Digitale Orientierung f\u00fcr alle ESC-Fans bot die WienTourismus-App ivie als offizielle Host City App: Sie informierte \u00fcber Fanzonen, aktuelle Events sowie thematische Stadtspazierg\u00e4nge und machte mit der ESC-Rallye die Geschichte des Song Contests erlebbar. Noch in der ESC-Woche wurde die Marke von zwei Millionen Downloads \u00fcberschritten. Damit ist ivie nicht nur eine der erfolgreichsten Destination-Apps in Europa, sondern auch eine der meistgenutzten Host City Apps in der Eurovision-Geschichte.<\/p>\n<p>Pressebilder finden sich in K\u00fcrze auf: <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/presse.wien.gv.at\/presse\/bilder\">https:\/\/presse.wien.gv.at\/presse\/bilder<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien hat mit dem 70. 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