{"id":163600,"date":"2026-05-17T14:49:10","date_gmt":"2026-05-17T14:49:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/163600\/"},"modified":"2026-05-17T14:49:10","modified_gmt":"2026-05-17T14:49:10","slug":"bilanz-2025-ait-staerkt-position-als-forschungspartner-fuer-industrie-und-standort-leadersnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/163600\/","title":{"rendered":"Bilanz 2025 &#8211; AIT st\u00e4rkt Position als Forschungspartner f\u00fcr Industrie und Standort \u00bb Leadersnet"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Larissa Bilovits\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t17.05.2026\t\t\t<\/p>\n<p>Das Austrian Institute of Technology verzeichnete 2025 steigende Forschungserl\u00f6se und eine starke Auftragslage. Zugleich investierte man in Zukunftstechnologien und st\u00e4rkte die internationale wissenschaftliche Sichtbarkeit.<\/p>\n<p>Das AIT Austrian Institute of Technology (AIT) hat das Gesch\u00e4ftsjahr 2025 wirtschaftlich positiv abgeschlossen. In einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld legte das Forschungsinstitut bei mehreren zentralen Kennzahlen zu und unterstreicht damit seine Rolle als Partner f\u00fcr Industrie, \u00f6ffentliche Hand und Standortentwicklung. Die Betriebsleistung stieg auf 230,16 Millionen Euro, was einem Plus von 5,6 Prozent entspricht. Die externen Erl\u00f6se aus Forschungsauftr\u00e4gen erreichten 141,1 Millionen Euro und lagen damit um 8,0 Prozent \u00fcber dem Vorjahr. Das Jahresergebnis fiel mit 3,4 Millionen Euro positiv aus.<\/p>\n<p>F\u00fcr Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Schwab zeigt die Entwicklung die Rolle des Instituts im \u00f6sterreichischen Innovationssystem. &#8222;AIT und Industriestrategie 2035 sind ein perfektes Match. Denn eine erfolgreiche Industriestrategie braucht starke angewandte Forschung \u2013 und genau hier liegt die St\u00e4rke des AIT: Es bringt Forschung, Industrie und \u00f6ffentliche Hand zusammen und \u00fcbersetzt technologische Exzellenz in Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Innovation und Zukunftsf\u00e4higkeit.&#8220; Die aktuelle Bilanz zeige laut Schwab, dass das Institut bei Betriebsleistung, Forschungsertr\u00e4gen, Auftragseingang und Besch\u00e4ftigung neue H\u00f6chstwerte erreicht habe.<\/p>\n<p>Starke Nachfrage nach angewandter Forschung<\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Entwicklung f\u00fchrt das AIT auf die hohe Nachfrage nach seinen Forschungsschwerpunkten zur\u00fcck. Die Erl\u00f6se aus der Auftragsforschung erh\u00f6hten sich um 5,0 Millionen Euro beziehungsweise 6,8 Prozent, jene aus kofinanzierter Forschung stiegen um 5,4 Millionen Euro beziehungsweise 9,5 Prozent. Parallel dazu legte auch die Auftragslage deutlich zu: Der Auftragseingang erreichte 105,8 Millionen Euro und damit ein Plus von 18 Prozent. Der Auftragsstand wuchs auf 314,6 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 14 Prozent entspricht.<\/p>\n<p>Damit verf\u00fcge das Institut nach eigenen Angaben \u00fcber eine solide Basis f\u00fcr die laufende Strategie- und Leistungsvereinbarungsperiode 2024 bis 2026 sowie f\u00fcr die Vorbereitung der n\u00e4chsten Periode 2027 bis 2029. F\u00fcr Brigitte Bach, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin und Sprecherin der AIT-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, unterstreicht das die Bedeutung angewandter Forschung gerade in der aktuellen Phase. &#8222;Forschung ist eine notwendige Zukunftsinvestition. Gerade in einem Umfeld, in dem Europa seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Resilienz und technologische Souver\u00e4nit\u00e4t st\u00e4rken muss, braucht es Einrichtungen, die wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Umsetzung verbinden.&#8220;<\/p>\n<p>Investitionen in Infrastruktur und Zukunftsfelder<\/p>\n<p>Neben der wirtschaftlichen Entwicklung verweist das AIT auch auf gezielte Investitionen. 2025 lagen die Gesamtinvestitionen in immaterielle Verm\u00f6gensgegenst\u00e4nde und Sachanlagen bei 15,7 Millionen Euro und damit um 2,7 Millionen Euro \u00fcber dem Vorjahreswert. Ausgebaut wurden unter anderem Forschungsinfrastrukturen und technologische Zukunftsfelder. Dazu z\u00e4hlen das AIT H2LAB am Campus Seibersdorf f\u00fcr Wasserstoff- und hybride Kraftwerkstechnologien sowie ein neuer Pr\u00fcfstand f\u00fcr Luftw\u00e4rmepumpen bis 100 kW. Zus\u00e4tzlich wurde die Hard- und Softwareinfrastruktur f\u00fcr Daten und K\u00fcnstliche Intelligenz erweitert.<\/p>\n<p>Zum 31. Dezember 2025 besch\u00e4ftigte das AIT 1.678 Mitarbeitende. Die internationale Attraktivit\u00e4t des Instituts spiegelt sich laut AIT auch in rund 17.500 Bewerbungen im Jahr 2025 wider. Die Belegschaft umfasst Mitarbeitende aus 57 Nationalit\u00e4ten. In der internen Work Environment Survey bewerteten 85 Prozent das AIT als sehr guten Arbeitsplatz, 90 Prozent gaben an, faire und gleichberechtigte Behandlung zu erleben. Erg\u00e4nzend verweist das Institut auf externe Anerkennungen wie Great Place to Work und kununu Top Company.<\/p>\n<p>F\u00fcr Bach h\u00e4ngt die Wirkung des AIT eng mit Infrastruktur, Teams und Know-how zusammen. &#8222;Das AIT verf\u00fcgt \u00fcber exzellente K\u00f6pfe, starke Teams und eine leistungsf\u00e4hige Forschungsinfrastruktur. Damit schaffen wir die Grundlage f\u00fcr Forschung mit Wirkung \u2013 f\u00fcr die Industrie, die Gesellschaft und den Standort \u00d6sterreich. Unser Anspruch ist es, Innovation zu einer treibenden Kraft in Europa zu machen.&#8220;<\/p>\n<p>Wissenschaftliche St\u00e4rke mit praktischer Wirkung<\/p>\n<p>Auch wissenschaftlich verweist das AIT auf eine starke Entwicklung. 2025 wurden 685 wissenschaftliche Publikationen mit Peer-Review ver\u00f6ffentlicht. Mehr als 82 Prozent der indexierten Journalpublikationen erschienen in f\u00fchrenden Q1-Zeitschriften. Erstmals wurde zudem die Zitierwirkung systematisch erhoben: Der Field-Weighted Citation Impact lag bei 1,42 und damit \u00fcber dem weltweiten Durchschnitt. Dar\u00fcber hinaus hielten AIT-Expert:innen 342 eingeladene Vortr\u00e4ge in Wissenschaft und Praxis.<\/p>\n<p>Die Innovationsdynamik zeigte sich unter anderem in 38 eingereichten Patenten. Zus\u00e4tzlich war das AIT mit 238 Positionen in internationalen Standardisierungs- und Zertifizierungsgremien vertreten, davon 21 in leitender Funktion. Mit 165 Dissertant:innen, rund die H\u00e4lfte davon aus dem internationalen Umfeld, sieht sich das Institut auch als Standort f\u00fcr wissenschaftlichen Nachwuchs gut aufgestellt.<\/p>\n<p>Andreas Kugi, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Scientific Director des AIT, sieht den entscheidenden Hebel in der Verbindung von Forschung und industrieller Anwendung. &#8222;Europa wird den Wettbewerb um Schl\u00fcsseltechnologien nicht mit einzelnen Innovationen gewinnen, sondern mit der F\u00e4higkeit, komplexe Systeme zu beherrschen. Genau darauf fokussieren wir uns am AIT \u2013 wir entwickeln Technologien so, dass sie im industriellen Ma\u00dfstab funktionieren.&#8220; Wissenschaftliche Exzellenz sei dabei notwendig, aber nicht ausreichend, so Kugi: &#8222;Der Unterschied entsteht dort, wo aus Daten, KI und physikalischem Systemverst\u00e4ndnis L\u00f6sungen werden, die unter realen Bedingungen bestehen.&#8220;<\/p>\n<p>Inhaltlich richtet das AIT seine Arbeit weiter auf zentrale technologische Zukunftsfragen Europas aus. Ein Schwerpunkt liegt auf Daten und K\u00fcnstlicher Intelligenz, etwa \u00fcber Initiativen wie die Research Acceleration Platform, die Forschungs- und Engineeringprozesse beschleunigen soll. Weitere Themenfelder reichen von Energie- und Ressourceneffizienz \u00fcber Sensorik, Automatisierung und Mensch-Maschine-Integration bis hin zu resilienten Infrastrukturen in Energie, Mobilit\u00e4t und Gesundheit. Auch Cybersecurity, vertrauensw\u00fcrdige Kommunikation und neue Ans\u00e4tze in der Quantenkommunikation z\u00e4hlen zu den Arbeitsfeldern.<\/p>\n<p>Alexander Svejkovsky, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des AIT, sieht die Bilanz daher nicht nur als wirtschaftliches Ergebnis, sondern auch als Grundlage f\u00fcr die weitere Entwicklung. &#8222;Die Bilanz 2025 zeigt ein stabiles, leistungsf\u00e4higes und krisenfestes AIT. Externe Erl\u00f6se, Auftragseingang und Auftragsstand entwickeln sich positiv. Das ist ein klares Signal f\u00fcr bew\u00e4hrte Kooperationen, Vertrauen und Relevanz.&#8220; Gleichzeitig verweist er auf die strategische Bedeutung der Investitionen: &#8222;Wir investieren gezielt in Infrastruktur, Kompetenzen und Zukunftsthemen. Damit sichern wir nicht nur Stabilit\u00e4t im laufenden Gesch\u00e4ft, sondern schaffen die Voraussetzungen, um Forschungsergebnisse in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstab in konkrete Umsetzung zu bringen.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ait.ac.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.ait.ac.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Larissa Bilovits\u00a0 | 17.05.2026 Das Austrian Institute of Technology verzeichnete 2025 steigende Forschungserl\u00f6se und eine starke Auftragslage. 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