{"id":163611,"date":"2026-05-17T14:56:07","date_gmt":"2026-05-17T14:56:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/163611\/"},"modified":"2026-05-17T14:56:07","modified_gmt":"2026-05-17T14:56:07","slug":"der-lask-schlaegt-die-wiener-austria-30-und-ist-meister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/163611\/","title":{"rendered":"Der LASK schl\u00e4gt die Wiener Austria 3:0 und ist Meister"},"content":{"rendered":"<p> WIEN\/ LINZ. Der Traum ist nach 61 Jahren Realit\u00e4t geworden: Mit einem souver\u00e4nen 3:0-Ausw\u00e4rtssieg bei der Wiener Austria hat der LASK am letzten Spieltag der Admiral Bundesliga den Meistertitel fixiert. Nach dem Triumph im \u00d6FB-Cup holen die Linzer Athletiker das historische Double nach Ober\u00f6sterreich \u2013 zum ersten Mal seit der legend\u00e4ren Saison 1964\/65. <\/p>\n<p>Es ist vollbracht. Tausende mitgereiste LASK-Fans verwandelten die ausverkaufte Generali-Arena in Wien-Favoriten in ein Tollhaus aus Schwarz und Wei\u00df. Der Mannschaft von Trainer Didi K\u00fchbauer reichte vor dem Anpfiff theoretisch schon ein einziger Punkt, um den heranst\u00fcrmenden Verfolger Sturm Graz im Fernduell auf Distanz zu halten. Doch die Linzer wollten keine Zweifel aufkommen lassen und legten ein meisterliches Finale aufs Parkett.<\/p>\n<p>Nerv\u00f6ser Beginn und erl\u00f6sender F\u00fchrungstreffer<\/p>\n<p>Die Wiener Austria, f\u00fcr die es selbst noch um wichtige Punkte im Europacup-Rennen ging, pr\u00e4sentierte sich von Beginn an als der erwartet harte Brocken. Die 15.600 Zuschauer sahen eine flotte und giftige Anfangsphase. Die gr\u00f6\u00dfte Chance der Gastgeber vereitelte LASK-Keeper Lukas Jungwirth in der 26. Minute, als er einen Kunstschuss von Austria-St\u00fcrmer Jojo Eggestein mit einer Glanzparade aus der Kreuzecke fischte.<\/p>\n<p>Die Erl\u00f6sung f\u00fcr die Ober\u00f6sterreicher folgte in der 38. Minute: Nach einem un\u00fcbersichtlichen Gestocher im Wiener Strafraum behielt Xavier Mbuyamba die Nerven, zog trocken ab und versenkte das Leder zur vielumjubelten 1:0-F\u00fchrung im langen Eck. Der Ausw\u00e4rtssektor stand Kopf \u2013 der Meisterteller war zum Greifen nah.<\/p>\n<p>Abgekl\u00e4rte Linzer machen den Sack zu<\/p>\n<p>Nach dem Seitenwechsel kontrollierte der LASK das Geschehen mit der Routine eines echten Champions. In der 50. Minute folgte die Vorentscheidung: Nach einem Foul im Strafraum zeigte Schiedsrichter Sebastian Gishamer auf den Punkt. Samuel Adeniran trat an und verwandelte den Elfmeter eiskalt zum 2:0.<\/p>\n<p>Die Gegenwehr der \u201eVeilchen\u201c war damit gebrochen. Den endg\u00fcltigen Schlusspunkt unter eine historische Saison setzte Melayro Bogarde, der zum 3:0-Endstand traf und die Meisterparty endg\u00fcltig einl\u00e4utete. W\u00e4hrend die Austria die Saison auf dem vierten Tabellenplatz abschlie\u00dft, gab es beim LASK kein Halten mehr.<\/p>\n<p>Ausnahmezustand von Favoriten bis nach Linz<\/p>\n<p>Schon Minuten vor dem Abpfiff sangen die\u00a0tausenden mitgereisten Linzer Anh\u00e4nger lautstark: \u201eDer LASK wird Meister wie 65!\u201c Nach dem Schlusspfiff brachen alle D\u00e4mme. Spieler, Trainerteam und Fans lagen sich in den Armen, w\u00e4hrend Didi K\u00fchbauer sichtlich bewegt von seinen Spielern gefeiert wurde. K\u00fchbauer hat die Athletiker mit einer Bilanz von 14 Siegen aus 22 Spielen seit seiner R\u00fcckkehr zu einer unaufhaltsamen Konstante geformt.<\/p>\n<p>Die Feierlichkeiten, die am Wiener Verteilerkreis ihren Anfang nahmen, werden sich noch bis tief in die Nacht in die ober\u00f6sterreichische Landeshauptstadt verlagern. In der Linzer Innenstadt und rund um die Raiffeisen Arena ist der Ausnahmezustand ausgebrochen. 61 Jahre nach dem ersten gro\u00dfen Coup der Vereinsgeschichte ist der LASK wieder die unumstrittene Nummer eins im \u00f6sterreichischen Fu\u00dfball.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WIEN\/ LINZ. 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