{"id":16479,"date":"2026-02-27T14:08:07","date_gmt":"2026-02-27T14:08:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/16479\/"},"modified":"2026-02-27T14:08:07","modified_gmt":"2026-02-27T14:08:07","slug":"immobilien-und-nachhaltigkeit-in-zahlen-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/16479\/","title":{"rendered":"Immobilien und Nachhaltigkeit in Zahlen \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>Vom Wunsch nach nachhaltigem Wohnen, Investitionen in \u00f6kologischen Mehrwert und Offensiven bei Sonnenstrom, Dekarbonisierung und Heizungssystemen.<\/p>\n<p>der Befragten einer aktuellen, repr\u00e4sentativen <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/gallup\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" und=\"\" nachhaltigkeit=\"\" in=\"\" zahlen=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gallup<\/a>-Umfrage im Auftrag von Raiffeisen Immobilien geben an, dass es ihnen wichtig ist, in einem nachhaltigen Geb\u00e4ude zu leben. Besonders stark ausgepr\u00e4gt ist dieser Wunsch bei den 20- bis 30-J\u00e4hrigen, aber auch in \u00e4lteren Altersgruppen liegt die Zustimmung auf hohem Niveau.<\/p>\n<p>Ein Fazit der Studie: Nachhaltigkeit ist f\u00fcr viele nicht nur eine Frage der \u00dcberzeugung, sondern auch der Wertsicherung und Vorsorge. So achtet mehr als ein Drittel der Befragten gezielt auf nat\u00fcrliche Baumaterialien, ein weiteres Viertel auf nachhaltige K\u00fchlungssysteme.<\/p>\n<p>Vor allem die Vertreter der j\u00fcngeren Generationen, die den Wandel hin zur Nachhaltigkeit vorantreiben, sind bereit, h\u00f6here Kaufpreise oder Mieten f\u00fcr energieeffiziente Ausstattung, insbesondere Solaranlagen und W\u00e4rmepumpen, und eine gute \u00f6ffentliche Verkehrsanbindung zu zahlen.<\/p>\n<p>von 110 befragten Vertretern der heimischen Immobilienbranche (EY Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt \u00d6sterreich 2026) erwarten eine weiter zunehmende Preisdifferenzierung zwischen nachhaltigen und nicht nachhaltigen Immobilien. Zwei Drittel sehen zudem klare Finanzierungsvorteile f\u00fcr taxonomiekonforme Objekte.<\/p>\n<p>Ein Fazit der Studienautoren: Nachhaltigkeit ist kein Zusatzthema mehr, sondern Grund\u00advoraussetzung f\u00fcr den erfolgreichen Auftritt am Markt. Dass hierzulande immer st\u00e4rker in nachhaltige Immobilien investiert wird, zeigt sich beispielsweise mit Blick auf \u00d6sterreichs wohlhabendste Familien.<\/p>\n<p>Laut der <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/thema\/pwc\" data-tracking=\"at-link\" data-tracking-data=\"{\" event=\"\" click=\"\" article=\"\" und=\"\" nachhaltigkeit=\"\" in=\"\" zahlen=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">PwC<\/a>-\u201eGlobal Family Office Deals Study\u201c entfallen bereits rund 60 Prozent der Investments \u00f6sterreichischer Family Offices auf Anlagen mit sozialem oder \u00f6kologischem Mehrwert, Tendenz steigend. <\/p>\n<p>an Photovoltaik-Leistung will Wien bis zum Jahr 2030 erreichen. Genutzt werden soll im Rahmen dieser Zielsetzung vor allem das Potenzial von D\u00e4chern und Fassaden von Geb\u00e4uden. F\u00fcr die Beschleunigung des Ausbaus von Sonnenstrom soll eine neue Bauordnung sorgen, die eine PV-Pflicht f\u00fcr Neubauten beinhaltet.<\/p>\n<p>Aktuell arbeitet die Stadt zudem an einem neuen PV-F\u00f6rderpaket. Der Fokus soll dabei auf dem Mehrgescho\u00dfwohnbau, versiegelten Freifl\u00e4chen sowie urbanen PV-L\u00f6sungen liegen. Die Bedeutung von Wohnbauten bei diesem Projekt zeigt sich am Beispiel von Wiener Wohnen: In Zusammenarbeit mit Wien Energie werden die D\u00e4cher von Gemeindebauten mit Solarkraftwerken ausgestattet. Diese Projekte, die bereits in Floridsdorf und Meidling realisiert wurden, sollen den Bewohnern helfen, ihren Stromverbrauch zu senken und einen Beitrag zur st\u00e4dtischen Energieversorgung leisten.<\/p>\n<p>verursachen beim Heizen mit fossilen Brennstoffen derzeit fast 90 Prozent der CO2-Emissionen im Wiener Geb\u00e4udesektor, diese gilt es in den n\u00e4chsten Jahren nachhaltig umzur\u00fcsten. Der Hintergrund: Bis 2040 sollen alle Geb\u00e4ude in Wien klimaneutral, emissionsfrei und erneuerbar geheizt und (wo n\u00f6tig) gek\u00fchlt werden.<\/p>\n<p>Dass der Umstieg auf die Erneuerbaren in allen Arten von Immobilien m\u00f6glich ist, soll etwa in Wien an den Beispielen der Initiative \u201e100 Projekte Raus aus Gas\u201c deutlich werden. Diese holt Projekte vor den Vorhang, die den Wechsel von Gasheizungen zu erneuerbaren Heizsystemen abseits der Fernw\u00e4rme erfolgreich umsetzen.<\/p>\n<p>Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Dekarbonisierung der W\u00e4rmeversorgung von einfamilienhaus\u00e4hnlichen Siedlungsstrukturen. In Ein- und Zweifamilienh\u00e4usern pr\u00e4gen rund 45.000\u2009Nutzungseinheiten die st\u00e4dtische Siedlungsstruktur und sind h\u00e4ufig nicht an die Fernw\u00e4rme angeschlossen.<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vom Wunsch nach nachhaltigem Wohnen, Investitionen in \u00f6kologischen Mehrwert und Offensiven bei Sonnenstrom, Dekarbonisierung und Heizungssystemen. der Befragten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16480,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,5145,91,94,44,93,92],"class_list":{"0":"post-16479","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-daten","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-oesterreich","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16479","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16479"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16479\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16480"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16479"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16479"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16479"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}