{"id":164857,"date":"2026-05-18T09:41:08","date_gmt":"2026-05-18T09:41:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/164857\/"},"modified":"2026-05-18T09:41:08","modified_gmt":"2026-05-18T09:41:08","slug":"foto-von-asteroid-2026-jh2-vor-seinem-vorbeiflug-heute-abend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/164857\/","title":{"rendered":"Foto von Asteroid 2026 JH2 vor seinem Vorbeiflug heute Abend"},"content":{"rendered":"<p>Gr\u00f6\u00dfe des Asteroiden bislang nur gesch\u00e4tzt<\/p>\n<p>Der Asteroid 2026 JH2 \u00e4hnelt eher dem Brocken, der 2013 \u00fcber Tscheljabinsk als heller Meteor zu sehen war. Als dieser zerbarste, l\u00f6ste er eine Druckwelle aus, die Tausende von Geb\u00e4uden besch\u00e4digte. Asteroiden von dieser Gr\u00f6\u00dfe richten aber keine globalen Sch\u00e4den an. Deshalb werden sie von automatisierten Durchmusterungsprojekten des Himmels gar nicht ins Visier genommen. Diese suchen nach weitaus gr\u00f6\u00dferen Objekten.<\/p>\n<p>Astronomen k\u00f6nnen die Gr\u00f6\u00dfe des Asteroiden 2026 JH2 bislang nur anhand seiner Helligkeit absch\u00e4tzen. Das ist wiederum nur mit Hilfe der vermuteten R\u00fcckstrahlkraft von 17 Prozent m\u00f6glich, aber auch die ist bislang nur gesch\u00e4tzt. Der heutige, nahe Vorbeiflug des Asteroiden wird Astronomen weltweit die M\u00f6glichkeit geben, seine Flugbahn, Gr\u00f6\u00dfe und Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit genauer in Augenschein zu nehmen.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen Sie den Asteroiden selbst sehen<\/p>\n<p>Mit blo\u00dfem Auge ist der Asteroid 2026 JH2 nicht zu sehen, dazu ist er zu klein, zu dunkel und zu weit weg. Doch er k\u00f6nnte eine scheinbare Helligkeit von etwa 12 mag erreichen. Damit w\u00e4re er etwas heller als der Zwergplanet Pluto und somit schon mit kleineren Teleskopen zu sehen, wenn die Nacht klar und dunkel ist. <\/p>\n<p>Dieser Livestream des Virtual Telescope Project will den Vorbeiflug des Asteroiden aber online \u00fcbertragen: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qsPz2nOxDA4\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qsPz2nOxDA4<\/a> [externer Link]. Der Livestream startet um 21.45 Uhr unserer Zeit. Etwa um 23.30 Uhr ist der Asteroid in gr\u00f6\u00dfter Erdn\u00e4he. Erwarten Sie sich aber nicht zu viel: Es wird ein kleines, schwaches Lichtp\u00fcnktchen zu sehen sein, das sich schnell bewegt.<\/p>\n<p>Asteroid ist auf einer extremen Umlaufbahn unterwegs<\/p>\n<p>Asteroid 2026 JH2 hat einen stark elliptischen Orbit um die Sonne. Sein sonnenn\u00e4chster Punkt liegt etwa auf H\u00f6he der Erdumlaufbahn, rund 150 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Sein sonnenfernster Punkt liegt dagegen fast auf der Umlaufbahn Jupiters. Dann ist der Asteroid fast viermal so weit von der Sonne entfernt. F\u00fcr diese Runde braucht der Asteroid 3,79 Jahre. Er kreuzt also immer wieder den Erdorbit, doch nur selten ist die Erde dann genau in der N\u00e4he.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gr\u00f6\u00dfe des Asteroiden bislang nur gesch\u00e4tzt Der Asteroid 2026 JH2 \u00e4hnelt eher dem Brocken, der 2013 \u00fcber Tscheljabinsk&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":164858,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[16],"tags":[13992,699,46,42,8146,46458,16206,51933,44,97,96,101,98,9865,2988,100,99],"class_list":["post-164857","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-asteroid","tag-astronomie","tag-at","tag-austria","tag-erde","tag-meteor","tag-meteorit","tag-meteoriteneinschlag","tag-oesterreich","tag-science","tag-science-technology","tag-technik","tag-technology","tag-weltall","tag-weltraum","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/164857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=164857"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/164857\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/164858"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=164857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=164857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=164857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}