{"id":164971,"date":"2026-05-18T10:45:08","date_gmt":"2026-05-18T10:45:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/164971\/"},"modified":"2026-05-18T10:45:08","modified_gmt":"2026-05-18T10:45:08","slug":"top-foerderung-fuer-uni-spin-off","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/164971\/","title":{"rendered":"Top-F\u00f6rderung f\u00fcr Uni-Spin-off"},"content":{"rendered":"<p>Das Innsbrucker Deep-Tech-Start-up macht Umweltprozesse per Satellitendaten messbar \u2013 und bekommt daf\u00fcr nun Kapital vom Bund.<\/p>\n<p>Terra Atmos, ein Spin-off der Universit\u00e4t Innsbruck, hat sich eine Preseed-Deep-Tech-F\u00f6rderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) im sechsstelligen Bereich gesichert. Mit dem Kapital soll der Prototyp zu einer skalierbaren SaaS-Plattform ausgebaut werden.<\/p>\n<p>Vom Doktorat zum Start-up<\/p>\n<p>Die Idee entstand w\u00e4hrend der Forschungszeit von Gr\u00fcnder und CEO Yannick Back. \u201eEs fing w\u00e4hrend des Doktorats an. Nach etwa einem Jahr merkte ich, dass ich mit satellitenbasierten Datens\u00e4tzen mehr anfangen kann als das, was bisher damit gemacht wurde\u201d, sagt Back. Den Weg vom Labor in die Wirtschaft ebnete ihm der InnCubator der Universit\u00e4t Innsbruck, ein sechsmonatiges Gr\u00fcndungsprogramm. Dabei zeigte sich: Allein durch EU-Auflagen wird der Bedarf an solchen Datens\u00e4tzen k\u00fcnftig massiv steigen.<\/p>\n<p>Was Terra Atmos macht<\/p>\n<p>Das System kombiniert Satelliten- und Wetterdaten, um hochaufl\u00f6sende digitale Zwillinge der Erdoberfl\u00e4che zu erstellen. Daraus lassen sich Oberfl\u00e4chentemperatur, Hitzestress, Verdunstungsraten und Energiebilanz ableiten. Kunden erhalten aber nicht nur Rohdaten, sondern automatisierte Analysen \u2013 etwa f\u00fcr Klimawandel-Anpassungsma\u00dfnahmen in St\u00e4dten und Gemeinden.\u00a0<\/p>\n<p>Erste Kunden in Luxemburg, Gespr\u00e4che in \u00d6sterreich<\/p>\n<p>Die ersten Pilotprojekte laufen mit Gemeinden in Luxemburg. Ein Kunde nutzt die Plattform etwa, um gezielt \u201eblau-gr\u00fcne Infrastruktur\u201d zu planen: \u201eWir zeigen ihnen nicht nur, wo es hei\u00df ist, sondern auch warum \u2013 und wo Vegetation bei D\u00fcrre ihre K\u00fchlfunktion verliert\u201d, so Back. Potenzielle Kunden reichen von St\u00e4dten und Bundesl\u00e4ndern bis hin zu Organisationen wie der Weltbank oder der ESA. Auch in \u00d6sterreich laufen laut Back bereits Gespr\u00e4che.<\/p>\n<p>N\u00e4chste Schritte: Team, Technologie \u2013 und der Mars<\/p>\n<p>Die aws-F\u00f6rderung soll zun\u00e4chst f\u00fcr Teamaufbau und technische Weiterentwicklung genutzt werden. Geplant ist die Integration von Hyperspektralbildern, die es erm\u00f6glichen, Materialien wie Kupferd\u00e4cher zu erkennen und deren thermische Eigenschaften noch pr\u00e4ziser zu berechnen.\u00a0<\/p>\n<p>Die langfristige Vision geht weit \u00fcber die Erde hinaus: \u201eDas Modell funktioniert theoretisch auch auf anderen Himmelsk\u00f6rpern. Ich habe es schon f\u00fcr die Analyse von Oberfl\u00e4chen auf dem Mars getestet\u201d, sagt Back. Teil der gro\u00dfen Initiative \u201eDestination Earth\u201d der EU zu werden, sei erkl\u00e4rtes Ziel.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Innsbrucker Deep-Tech-Start-up macht Umweltprozesse per Satellitendaten messbar \u2013 und bekommt daf\u00fcr nun Kapital vom Bund. Terra Atmos,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":164972,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[32],"tags":[46,42,51977,51973,193,22443,51976,44,51979,51975,37920,51978,51974,17929],"class_list":["post-164971","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-innsbruck","tag-at","tag-austria","tag-bund","tag-deep-tech-start-up","tag-innsbruck","tag-kapital","tag-messbar","tag-oesterreich","tag-preseed-deep-tech-foerderung","tag-satellitendaten","tag-spin-off","tag-terra-atmos","tag-umweltprozesse","tag-universitaet-innsbruck"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116595177965335279","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/164971","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=164971"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/164971\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/164972"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=164971"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=164971"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=164971"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}