{"id":165865,"date":"2026-05-18T19:36:09","date_gmt":"2026-05-18T19:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/165865\/"},"modified":"2026-05-18T19:36:09","modified_gmt":"2026-05-18T19:36:09","slug":"mobile-cyberkriminalitaet-verursacht-2026-rekordschaeden-von-442-milliarden-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/165865\/","title":{"rendered":"Mobile Cyberkriminalit\u00e4t verursacht 2026 Rekordsch\u00e4den von 442 Milliarden Euro"},"content":{"rendered":"<p>Weltweit verursachen Cyberkriminelle in diesem Jahr Sch\u00e4den in H\u00f6he von rund 442 Milliarden Euro. Messenger-Dienste wie WhatsApp reagieren mit neuen Sicherheitsfunktionen \u2013 doch die Angreifer werden immer professioneller.<\/p>\n<p>Banking-Trojaner auf dem Vormarsch<\/p>\n<p>Die Zahlen f\u00fcr das erste Quartal 2026 sind alarmierend. Banking-Trojaner auf Android-Ger\u00e4ten legten um 56 Prozent zu. Besonders der Mirax-Trojaner verbreitet sich rasant: Die Fallzahlen stiegen im Vergleich zum Vorquartal um 196 Prozent auf rund 1,24 Millionen Entdeckungen.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Banking, PayPal und WhatsApp \u2013 auf keinem Ger\u00e4t speichern wir so viele sensible Daten wie auf dem Smartphone, w\u00e4hrend Banking-Trojaner massiv aufr\u00fcsten. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen in 5 einfachen Schritten, wie Sie Ihr Android-Ger\u00e4t effektiv vor Hackern und Viren absichern. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android\/5-schutzmassnahmen-fuer-android-smartphone\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_5-SCHUTZMASSNAHMEN-SMARTPHONE_X-AD1of2-EAID-911620-CWBNC-BCPID_20049\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">5 sofort umsetzbare Schutzma\u00dfnahmen entdecken<\/a><\/p>\n<p>Das Kaspersky Security Network verhinderte allein in den ersten drei Monaten \u00fcber 2,67 Millionen mobile Angriffe. Mamont-Varianten machten dabei rund 73,5 Prozent der Banking-Trojaner-Erkennungen aus.<\/p>\n<p>Ein neuer Trend bereitet Sicherheitsexperten zus\u00e4tzlich Kopfzerbrechen: Quishing \u2013 Phishing-Versuche \u00fcber manipulierte QR-Codes. Hier verzeichneten die Experten ein Wachstum von 150 Prozent auf weltweit 18 Millionen F\u00e4lle.<\/p>\n<p>86 Prozent aller Phishing-Kampagnen nutzen mittlerweile k\u00fcnstliche Intelligenz, um betr\u00fcgerische Inhalte glaubw\u00fcrdiger zu gestalten. Allein im ersten Quartal wurden 8,3 Milliarden Phishing-E-Mails blockiert. Ein aktuelles Beispiel: Eine Betrugswelle zielt auf Amazon-Kunden ab und versucht mit gef\u00e4lschten Zahlungsaufforderungen f\u00fcr Prime Video, sensible Kontodaten zu erbeuten.<\/p>\n<p>WhatsApp r\u00fcstet auf: Passwort-Schutz und Inkognito-ModusLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/trickmo-und-co-android-banking-trojaner-auf-dem-vormarsch\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">TrickMo und Co.: Android-Banking-Trojaner auf dem Vormarsch<\/a><\/p>\n<p>WhatsApp testet ein neues Passwort-Feature gegen Account-\u00dcbernahmen. In der Android-Beta-Version 2.26.7.8 wurde eine Funktion entdeckt, die ein zus\u00e4tzliches Passwort mit 6 bis 20 Zeichen verlangt. Die Zeichenfolge muss mindestens eine Zahl und einen Buchstaben enthalten und dient als erg\u00e4nzende Schutzschicht zur bestehenden Zwei-Faktor-Authentifizierung. Die Abfrage erfolgt vor allem bei der Anmeldung auf einem neuen Ger\u00e4t.<\/p>\n<p>Gleichzeitig reagiert die Meta-Tochter auf Datenschutzbedenken bei KI-Diensten. Seit Mitte Mai rollt WhatsApp einen Inkognito-Modus f\u00fcr Meta AI aus. Die Funktion basiert auf dem sogenannten Private Processing in einer Trusted Execution Environment (TEE). Laut einem Whitepaper von Meta hat das Unternehmen dadurch keinen Zugriff auf die Inhalte der KI-Chats, zudem werden keine Gespr\u00e4chsprotokolle gespeichert. Die Technologie nutzt das KI-Modell Muse Spark und verbirgt die IP-Adresse des Nutzers \u00fcber einen Relay-Dienst.<\/p>\n<p>Wer KI g\u00e4nzlich aus seinen Konversationen ausschlie\u00dfen m\u00f6chte, kann seit April 2026 den erweiterten Chat-Datenschutz nutzen. Dieser erlaubt es, Meta AI in Einzel- und Gruppenchats pro Mitglied zu deaktivieren.<\/p>\n<p>Fl\u00fcchtige Nachrichten im Test<\/p>\n<p>WhatsApp baut zudem Funktionen f\u00fcr fl\u00fcchtige Inhalte aus. Eine neue \u201eNach dem Lesen l\u00f6schen\u201c-Option erm\u00f6glicht es, dass Nachrichten wahlweise 5 Minuten, eine Stunde oder 12 Stunden nach dem ersten \u00d6ffnen automatisch verschwinden. Ungelesene Nachrichten dieser Kategorie l\u00f6schen sich nach 24 Stunden. Die Funktion befindet sich derzeit in der Testphase f\u00fcr iOS- und Android-Beta-Nutzer.<\/p>\n<p>System-Updates: Die Basis der Sicherheit<\/p>\n<p>Die Sicherheit von Messengern h\u00e4ngt ma\u00dfgeblich von der Integrit\u00e4t des Betriebssystems ab. Apple schloss am 11. Mai mit dem Update auf iOS 26.5 \u00fcber 60 Sicherheitsl\u00fccken, darunter die kritische Schwachstelle CVE-2026-28951. Google adressierte k\u00fcrzlich die Zero-Click-L\u00fccke CVE-2026-0073 in Android, die Angreifern die Ausf\u00fchrung von Schadcode ohne Nutzerinteraktion erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p>Das kommende Android 17 soll spezialisierte Schutzmechanismen einf\u00fchren: einen Theft Detection Lock und verifizierte Finanzanrufe, um betr\u00fcgerische Support-Anrufe zu unterbinden.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Ein veraltetes Betriebssystem ist wie eine offene Haust\u00fcr f\u00fcr Cyberkriminelle, die gezielt Sicherheitsl\u00fccken in Android ausnutzen. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Experten-Report, wie Sie automatische Updates richtig nutzen und Ihr Smartphone dauerhaft vor Malware sch\u00fctzen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android-update\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_ANDROID-UPDATE_X-AD2of2-EAID-911620-CWBNC-BCPID_20049\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Kostenlosen Android-Sicherheits-Ratgeber herunterladen<\/a><\/p>\n<p>Ein wesentlicher Meilenstein f\u00fcr die plattform\u00fcbergreifende Sicherheit ist die Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung f\u00fcr RCS-Nachrichten zwischen iPhone und Android. Diese Funktion setzt iOS 26.5 sowie eine aktuelle Version von Google Messages voraus. W\u00e4hrend gro\u00dfe deutsche Provider wie die Telekom, O2 und 1&amp;1 den Dienst bereits unterst\u00fctzen, steht die Freischaltung bei Vodafone noch aus.<\/p>\n<p>Wichtig: Der offizielle Support f\u00fcr \u00e4ltere Betriebssystemversionen wie Android 5.0 und iOS 13 endet am 8. September 2026. Sicherheitsupdates f\u00fcr diese Ger\u00e4te werden dann unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>KI macht Betrug gef\u00e4hrlicher<\/p>\n<p>Das Bundeskriminalamt registrierte bereits 2024 \u00fcber 6.600 F\u00e4lle von Schockanrufen oder Enkeltricks. Durch KI-Technologien wie Voice Cloning wird diese Betrugsmasche noch gef\u00e4hrlicher. Laut McAfee haben weltweit bereits 25 Prozent der Menschen Erfahrungen mit KI-gest\u00fctzten Betrugsanrufen gemacht. Rund 35 Prozent der Befragten k\u00f6nnen eine echte Stimme nicht von einem KI-generierten Klon unterscheiden.<\/p>\n<p>Ein aktueller Fall aus Klagenfurt zeigt die Wirksamkeit dieser Methoden: Am 17. Mai wurde eine 75-j\u00e4hrige Frau von vermeintlichen Bankberatern um 110.000 Euro betrogen. Die T\u00e4ter t\u00e4uschten vor, ihr Konto sei gehackt worden \u2013 das Opfer \u00fcberwies in sieben Transaktionen hohe Summen.<\/p>\n<p>Ein Bericht des \u00f6sterreichischen Sozialministeriums beziffert den durchschnittlichen Schaden pro Phishing-Fall auf rund 4.333 Euro. Bei \u00dcberweisungen liegt der Durchschnittsschaden mit \u00fcber 8.500 Euro deutlich h\u00f6her.<\/p>\n<p>Was bleibt: Updates installieren<\/p>\n<p>Die Sicherheitslandschaft f\u00fcr mobile Kommunikation gleicht einem Wettr\u00fcsten. W\u00e4hrend Kriminelle ihre Methoden durch KI-basierte Tools und neue Verstecke in der Blockchain verfeinern, setzen Plattformbetreiber auf tiefgreifende technische H\u00fcrden.<\/p>\n<p>Verbrauchersch\u00fctzer fordern weitergehende Ma\u00dfnahmen. Das \u00f6sterreichische Sozialministerium schl\u00e4gt eine obligatorische einst\u00fcndige Sperrfrist f\u00fcr neu registrierte Ger\u00e4te bei Bankanwendungen vor.<\/p>\n<p>F\u00fcr Nutzer bleibt die Installation von System- und App-Updates die wichtigste Verteidigungslinie. Branchenexperten weisen darauf hin, dass integrierte Schutzfunktionen wie Google Play Protect oder Safe Browsing dedizierte Antivirus-Apps auf modernen Android-Ger\u00e4ten zunehmend ersetzen k\u00f6nnen \u2013 vorausgesetzt, die Software bleibt aktuell und Anwendungen stammen ausschlie\u00dflich aus offiziellen Quellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Weltweit verursachen Cyberkriminelle in diesem Jahr Sch\u00e4den in H\u00f6he von rund 442 Milliarden Euro. 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